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Ein Erbe zum Verlieben
Verfasser: Nadine Stenglein (8)
Verlag: Edel (279)
VÖ: 3. August 2018
Genre: Romantische Literatur (14217)
Seiten: 287
Themen: Aufgaben (74), Entscheidungen (1270), Erbschaft (306), Lehrer (416), Mitbewohner (168), Traummänner (235), Villas (79)
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Das Leben der jungen Lehrerin Anna Nash steht von einem Tag auf den anderen Kopf: Ihre Großmutter Rose vermacht ihr ein Erbe, das es in sich hat. Nicht nur eine gigantische Villa wartet auf sie, sondern auch die Aufgabe, dort mit zehn äußerst attraktiven Männern zu wohnen. Dates und Wagnisse stehen auf dem Programm, und erst, wenn Anna ihren Traummann gefunden hat, soll das Erbe voll und ganz ihr gehören.
Gar nicht mal so einfach, wenn der Ex-Mann alles daran setzt, Anna zu schikanieren – und zudem Kollege George permanent ihren Weg kreuzt. Die schrägste, verrückteste und leidenschaftlichste Zeit ihres Lebens beginnt … und Anna muss sich entscheiden, wem ihr Herz gehört.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Nadine Stenglein für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Nadine Stenglein gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Anna mit ihrer besten Freundin Ruby beim Notar, der ihnen das Testament von Annas verstorbener Granni Rose vorliest ...

„Mein letzter Wille. Ich, Rose Nash, bin trotz meiner 85 Jahre, gefühlt höchstens 25, völlig bei Verstand. Auch wenn die Ärzte nach wie vor behaupten, dass mein Gehirn langsam verkalkt wie meine alte verdammte Waschmaschine. Entschuldigung fürs Fluchen. Aber ich kann es jetzt nicht mehr ändern. Rausstreichen sieht nicht schön aus und einen Tintenkiller habe ich gerade nicht zur Hand. Außerdem ist dies das vorletzte vorrätige Briefpapier. Den letzten Bogen brauche ich noch für einen anderen Brief. Und zum Einkaufen habe ich keine Lust mehr.“
     Annas Augen weiteten sich. Der Ton war unverkennbar. So war Rose. Immer geradeheraus. Ruby musste leise lachen, während der Notar und Anna sich einen verdutzten Blick zuwarfen. Erneut räusperte er sich und las schließlich weiter.
     „Ich verfasse dieses Testament mit höchster Erwartung und Freude. Ich bin so gespannt, was du, meine geliebte Anna, dazu sagen wirst. Ich glaube, ich werde es hören. Wo auch immer ich dann sein werde. Um es kürzer zu machen: Ich bin reicher, als du denkst. Grandpa Louis hat mir mehr hinterlassen, als ihr alle wisst. Er hat kurz vor seinem Tod im Lotto gewonnen. Du weißt, er starb an einem Herzinfarkt. In seinem Lieblingssessel vor dem Fernseher bei der Ziehung der Zahlen der National Lottery. Was du aber nicht weißt und auch kein anderer aus der Familie – er starb, als ihm klar wurde, dass er sechs Richtige mit Zusatzzahl hatte. Ich bin sicher, sein Herz hat die Aufregung nicht verkraftet. Ehrlich gesagt hasse ich das Lottogeld dafür. Er wäre vielleicht noch bei mir, wenn dieser Gewinn nicht gewesen wäre. Aber kürzlich träumte ich von ihm. Er saß auf einer Wolke und flüsterte mir diese Idee für dich ins Ohr. Außerdem riet er mir davon ab, den anderen aus der Familie etwas von dem Geld abzugeben, da sie sich nie wirklich für uns interessiert haben und nur auf sich bedacht sind. Es ist also gut, dass ich den Gewinn vor ihnen verheimlicht habe. Sie wären sonst mit Sicherheit wie die Aasgeier um mich herumgeschwirrt. Also, Grandpa und ich möchten, dass das ganze Geld an dich geht, liebe Anna. Aber nicht nur das Geld. Dein Grandpa und ich machen uns auch Sorgen um Princess. Die alte Bernhardinerdame und du habt euch doch immer so gut verstanden. Sie gehört mit zum Erbe. Sie darfst du auf jeden Fall behalten. Ich hoffe du freust dich.“
     Annas Mund öffnete sich. Dr. Eugene lugte erneut über seine Brillengläser und fuhr Sekunden später fort. „Mir tun die Finger weh vom Schreiben. Aber es war noch nicht alles. Hier im Haus gibt es einen knackigen jungen Mann, Landen, der mir helfen wird, ein Video zu drehen. Das ist einfacher. Also sieh es dir an. Ich hoffe, du wirst die richtige Entscheidung treffen. Ruby wird dir helfen. Nicht wahr, meine Liebe? Ich danke dir von Herzen, du verrücktes Huhn. Küsschen, eure Rose.“
     Der Notar faltete den Brief langsam zusammen und gab seiner Sekretärin ein Zeichen, woraufhin sie im Nebenraum verschwand.
     „Ist das nicht toll?“, jubelte Ruby und umarmte Anna.
     Die drückte ihre Freundin eine Armlänge von sich. Ruby schien mehr zu wissen als sie. „Träume ich? Aber die Obhut für Princess nehme ich liebend gerne an, auch wenn sie sabbert wie zehn Kamele“, sagte sie mehr als erstaunt.
     In diesem Moment kam Dr. Eugenes Sekretärin zurück und schob einen Fernseher mit DVD-Player neben den Schreibtisch. Sie schaltete ihn an und eilte auf ihren Platz zurück, um sich weiter um das Protokoll zu kümmern. Auf dem Film war Rose zu sehen. Sie saß in ihrem grünen Lieblingssessel, auf dem Schoß eine Packung Trüffelpralinen, für die sie wohl sogar getötet hätte. Das Laster musste Anna von ihr geerbt haben. Rose war süchtig danach gewesen. Taff winkte sie in die Kamera und rückte ihre Perücke zurecht.
     „Wenn du mich hier siehst, dann weile ich hoffentlich schon bei den Engeln und deinem Grandpa Louis. Mein Schätzchen, ich werde dich nie vergessen. Es tut mir nur weh, dass ich dich so zurücklassen muss.“
     Anna schlug die Hände vor den Mund. Rose zu sehen, zu hören, war wie ein Geschenk für sie. Sie rückte näher an den Bildschirm heran.
     „Du musst etwas ändern, Anna. Kämpfe! Erinnere dich an dich selbst. Deine Eltern waren früher immer stolz auf ihr keckes, kluges Mädchen. Ich bin es noch! Sie hätten jedoch immer hinter dir stehen müssen, nicht nur, als du ihnen Freude bereitet hast. Wirklich traurig, dass sie das nicht mehr tun. Keine Sorge, auch sie werden ein Video, besser gesagt eine DVD, bekommen. Oder doch nur einen Brief? Ich weiß es noch nicht genau. Und Robert - dieser elende Schweinebraten hat dir dein Selbst gestohlen, dein wahres Selbst. Du hast vergessen zu leben, wirklich zu leben. Und daran ist größtenteils er schuld. Basta! Ich will, dass du aufwachst, wieder Spaß hast, Liebe findest und den Mut, darum zu kämpfen. Riskiere etwas! Deshalb habe ich diese Überraschung für dich. Mein Erbe!“
     Sie begann zu husten, woraufhin ein junger Mann erschien, der ihr ein Glas Wasser reichte und dann wieder aus dem Bild verschwand. Wahrscheinlich war es dieser Landen, den sie in ihrem Brief erwähnt hatte.
     „Was hat sie bloß vor?“, stammelte Anna ungläubig.
     Im Gegensatz zu ihr schien Ruby die Ruhe selbst. „Hör weiter zu.“
     „Wenn du auf meinen Vorschlag eingehst, folgendes Spiel durchhältst und glücklich daraus hervorgehst, dann ... meine Liebe ... bekommst du Louis' und mein ganzes Vermögen. Ich bin sicher, dass du das schaffen wirst und es dich vorrangig wachrütteln sowie zu deinen Wurzeln zurückbringen wird.“ Nach diesem Satz holte sie tief Luft.
     Anna kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Bisher hatte sie tatsächlich gedacht, Rose hätte nicht mehr als einige tausend Euro zurückgelegt.
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