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Die Kinder der Götter 2 - Verfolgung
Verfasser: Aurelia Velten (13)
Verlag: Hippomonte Publishing (14)
VÖ: 3. August 2018
Genre: Fantasy (8386) und Romantische Literatur (14469)
Seiten: 312
Themen: Geheimnisse (3135), Griechische Mythologie (57), Hölle (76), Reisen (1497), Verfolgung (135), Verrat (735)
Reihe: Die Kinder der Götter (2)
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Alecs wurde verraten, unschuldig in den Tartaros, die Hölle der griechischen Mythologie, geworfen. Doch das lässt die Furie nicht so einfach auf sich sitzen – nun ist sie frei, wahnsinniger als je zuvor und brennt darauf, den Verräter zu jagen.
Wenn da nur nicht Cal der Hundertarmige wäre, der meint, sie auf ihrer Reise beschützen zu müssen. Er ist so schnell, dass es so aussieht, als hätte er unnatürlich viele Gliedmaßen, was es Alecs unmöglich macht, ihn abzuschütteln.
Vor langer Zeit hat Alecs gelernt, dass sie niemandem trauen kann. Doch je mehr Zeit sie mit Cal verbringt, desto näher kommen sie sich und desto schwerer fällt es Alecs, ihr Geheimnis vor ihm zu verbergen.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Aurelia Velten für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Aurelia Velten gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
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Kapitel 1

• Sophie •
~ Ein Jahr zuvor ~


„Verflucht!“, brüllte Alecs, kaum hatte der Mistkerl sie unsanft auf den Boden fallen lassen. Ihr Kopf dröhnte ohnehin bereits, den Sturz auf den felsigen Untergrund hatte sie nicht auch noch gebraucht. Ruckartig drehte sie den Kopf, sah jedoch nur noch, wie der Verräter davonlief. Mit einem endgültigen Ächzen schoben sich die Steinwände hinter ihm zusammen, sodass der eben noch da gewesene Gang einfach verschwand. Zwar hatte dieser hinterhältige Gott ihr vorhin mit einer Büste einen Schlag gegen den Hinterkopf versetzt, aber sie war genug bei sich gewesen, um mitzubekommen, wohin er sie gebracht hatte.
     Direkt in den Tartaros, die Hölle der griechischen Mythologie.
     Plötzlicher Zorn breitete sich in Alecs aus und verscheuchte den Nebel in ihrem Verstand. Blitzartig sprang sie auf beide Füße. Auch wenn sie wusste, dass der Mistkerl sie nicht mehr hören konnte, ließ sie ihrer Wut freien Lauf, hämmerte gegen den harten Fels und verfluchte ihn laut brüllend. Schließlich war sie eine waschechte Furie – Zetern war ihre Natur. Als Rachegöttin war sie dazu in der Lage, andere in den Wahnsinn zu treiben, sofern diese eine Ungerechtigkeit begangen hatten. Momentan verlangte alles in ihr danach, den olympischen Gott zu jagen, der sie niedergeschlagen und hierhergebracht hatte.
     „Wenn ich dich finde, bei Nxy, ich werde dich in den Tod treiben!“, schrie sie. Noch einmal schlug sie mit der geballten Faust gegen die Felswand, sodass ihre Haut aufplatzte. Sofort nahm sie den Geruch von Blut wahr, Gänsehaut war die Folge. Gehetzt sah sie sich um, denn in ihrer Wut hatte sie bis eben ganz vergessen, wer vor so vielen Jahren in den Tartaros verbannt worden war.
     Alecs war nicht allein in diesen Höhlen.
     Unruhig wanderte ihr Blick von der einen zur anderen Seite, während sie sich mit dem Rücken gegen die Wand hinter sich presste. So konnte sich wenigstens niemand ungesehen anschleichen. Es ist über viertausend Jahre her, sagte sie sich. Es wäre ein Wunder, wenn sie nach so langer Zeit noch am Leben wären. Der Versuch, sich gutzuzureden, scheiterte, denn sie spürte die Blicke auf sich. Als Kind der Nacht konnte Alecs im Dunkeln sehen, allerdings konnte man sich hier nur zu gut in irgendwelchen Nischen verstecken.
     Dummkopf!, schalt sie sich. Vor lauter Panik hatte sie eine ihrer mächtigsten Waffen vergessen. Hastig hüllte sie sich in Schatten, sodass sie für fremde Augen unsichtbar war. Kaum hatte sie dies getan, erklang jedoch ein finsteres Grollen.
     „Wir können dich riechen.“ Die dunkle Männerstimme klang warnend, zudem sprach sie Altgriechisch. Nicht überraschend, bedachte man, vor wie vielen Jahren er und sein Volk in den Tartaros gesperrt worden waren. Damals war es noch nicht Altgriechisch gewesen.
     Zum Glück lebte Alecs schon sehr lange, sodass sie seine Sprache beherrschte. So begriff sie auch, dass es keinen Sinn machte, sich zu verstecken. Bei starken Emotionen bildeten sich schattenartige Schlangen in ihren Haaren, nur wenige Wesen verfügten über diese Eigenschaft. Weil sie keine Ahnung hatte, wie ihr Gegenüber auf ihre Identität reagieren würde, atmete sie ein paarmal gezwungen ruhig ein und aus. Erst nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, trat sie aus der Dunkelheit hervor, sodass ihr Körper wieder sichtbar war.
     Abwartend starrte sie in die Höhlen, die sich vor ihr erstreckten. Sie konnte nur hoffen, dass ihr Verhandlungspartner fair genug war, um sich ihr ebenso zu zeigen. Als schließlich eine Gestalt hinter einem der Felsvorsprünge hervortrat, weiteten sich Alecs’ Augen. In ihrem langen Leben hatte sie schon einige vor Macht nur so strotzende Wesen gesehen, aber dieses Exemplar hier schien geradezu davon zu vibrieren. Er war ein Bär von Mann, bestimmt über zwei Meter groß, sehnige Muskelstränge zogen sich seine Arme hinunter. Nicht einmal die Tatsache, dass er abgemagert war, verlieh seiner übermannenden Ausstrahlung einen Abbruch. Als Alecs ihm jedoch in die grün leuchtenden Augen blickte, entwich ihr ein Seufzen der Erleichterung.
     Mit Wahnsinn konnte sie umgehen.
     Während er auf sie zutrat, legte er den Kopf schief; ob er sich über ihre Reaktion wunderte? Sofort begann sie zu kichern, er würde schon noch begreifen, dass sie aus demselben Holz geschnitzt waren.
     Bei ihrem Lachen stand er urplötzlich vor ihr. Oh, er ist schnell! Überrascht blinzelte sie zu ihm auf. Wie immer sprach sie direkt aus, was ihr auf der Zunge lag. „Huch, da ist der große, böse Wolf ja!“ Sie hatte sogar eine rote Sweatshirtjacke an – schade, dass Grimms Märchen erst so spät entstanden waren, auf diese Weise konnte der Titan ihren Witz gar nicht wertschätzen. Also lachte Alecs einfach für sie beide. Hihi.
     „Du bist verrückt“, murmelte ihr Gegenüber plötzlich, nachdem er sie eine ganze Weile lang nur angestarrt hatte. Seine Augen waren verengt, allerdings schienen die Iris immer heller zu leuchten, beinahe wie grüne Flammen.
     Lachend legte Alecs den Kopf in den Nacken. „Du meinst wohl, genauso verrückt wie du?“
     Mit einem Mal züngelten kleine Flammen auf seiner Haut, die immer höher zu schießen schienen. Kein Wunder, dass er kein Hemd trug; zudem erklärte es die Rußspuren auf seiner Haut. Ob die Flammen wie ihre Schlangen funktionierten und sich mit starken Gefühlsregungen zeigten? Oh, dann ist er bestimmt sauer! Was hatte sie eben noch mal gesagt? Ach ja. „Aber es ist doch nur die Wahrheit: Du bist wahnsinnig, ich bin wahnsinnig.“ Unbekümmert zuckte sie mit den Achseln. „Wen kümmert’s?“
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