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Die englische Fotografin
Verfasser: Dinah Jefferies (4)
Verlag: Bastei Lübbe (2303)
VÖ: 27. Juli 2018
Genre: Historischer Roman (2969)
Seiten: 384
Themen: Dreißiger Jahre (122), Fotografen (173), Indien (117), Intrigen (841), Maharadscha (1), Paläste (38)
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Lesermeinungen (1)     Leserkanonen-Einblick
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Die 1948 in Malaysia geborene und im Alter von acht Jahren nach England übergesiedelte Dinah Jefferies kam erst sehr spät zur schreibenden Zunft, schaffte es mit ihren Büchern jedoch schnell ganz nach oben in der Bestsellerliste der Sunday Times, und mittlerweile sind ihre Bücher in zwanzig Ländern veröffentlicht worden. Im Februar 2017 erschien ihr viertes Buch, das im Original den Titel »Before the Rains« trug. Dieses ist nun vor Kurzem auch in deutscher Sprache erschienen. Der Lübbe Verlag veröffentlichte das rund 380 Seiten starke Werk am 27. Juli zum Preis von fünfzehn Euro, die E-Book-Version ist für drei Euro weniger erhältlich. Mittlerweile wurde auch noch eine (ungekürzte) Hörbuchfassung veröffentlicht, die von Schauspielerin Anja Gräfenstein eingelesen wurde, welche schon Dinah Jefferies' »Tochter des Seidenhändlers« ihre Stimme geliehen hatte.

In ihrem Roman führt die Autorin ihre Leser zurück ins Indien zur Zeit des britischen Kolonialismus, um es genau zu nehmen ins Jahr 1930. Dorthin wird die junge Fotografin Elizah nach dem Tod ihres Ehemanns gesendet, um die Familie eines Maharadschas zu portraitieren. Nachdem man sie noch fürstlich empfängt und es sich anschickt, ein opulentes Abenteuer zu werden, wird sie bald auf den Boden der Tatsachen geholt: Im Palast werden Intrigenspiele gesponnen, und man geht ganz und gar nicht so mit ihr um, wie man das sollte. Doch eine Ausnahme gibt es, nämlich den Bruder des Adeligen. All ihre kulturellen Unterschiede beiseitegenommen entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Eliza und Jay - so der junge Mann mit Namen -, doch es ist eine Liebesgeschichte, die so nicht sein darf, zumal Jay bereits einer anderen versprochen wurde.

Das vielleicht größte Plus des Romans ist die Zeit und die Welt, in der er spielt, denn das Indien aus der Zeit vor Gandhi und Nehru ist - zumindest aus meinem kleinen Leserinnen-Blickwinkel - bisher noch ein ziemlich leerer Fleck auf der Buchlandkarte. Ein leerer Fleck, den Dinah Jefferies mit Bravour ausfüllt, denn wie sie es schafft, mit ihren Worten diese exotische Welt lebendig werden zu lassen, ist eine wirklich reife Leistung. Hier entstehen vor dem inneren Auge wirklich farben- und detailreiche Bilder. Dabei wird aber auch nicht nur positiv ausgeschmückt, denn für die gravierenden gesellschaftlichen Probleme, die Armut der Menschen, die Zwänge der Kolonlalisten und dergleichen, wird genügend Raum gelassen. Auch Eliza funktioniert als starke Frauenfigur sehr gut, und man entwickelt rasch große Sympathien für sie. Die Liebesgeschichte selbst ist ebenfalls in Ordnung, wenngleich sie ein kleines bißchen generisch geraten ist. Gewisse Eckpunkte erwartet man eben bei der Ausgangskonstellation, und sie werden auch ohne große Überraschung abgearbeitet. So ergibt sich dann insgesamt ein Buch, das vor allem durch die Andersartigkeit seiner Ortswahl und durch seine Protagonistin lebt, und das beides so gut in Szene setzt, dass man von vorne bis hinten gut unterhalten ist.
– geschrieben am 9. August 2018 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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