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KINDLE
 
HARDCOVER
 
Agalstra
Verfasser: Anna Herzog (4)
Verlag: Coppenrath (150)
VÖ: 3. Juni 2018
Genre: Fantasy (12419) und Kinderbuch (4844)
Seiten: 288
Themen: Burgen (195), Grafen (242), Kostüme (19), Theater (117)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. November 2020 um 12:48 Uhr (Schulnote 2):
» KIDS-Rezension – Eltern und Kinder lesen gemeinsam.

»Wohin will er ihn bringen«, flüsterte sie.
»Was soll ich jetzt machen?«
Sie rüttelte an der Tür, immer wieder,
schluchzend, und dann – ganz plötzlich und
viel schneller als sonst – verblasste der Schnee
und wich die Kälte.
Aus „Agalstra“ von Anna Herzog

ÜBER DAS BUCH
„Agalstra“ von Anna Herzog ist im Juni 2018 im Coppenrath Verlag erschienen. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelband, der als eBook und gebundenes Buch erhältlich ist. Genauere Informationen für die Eltern folgen, wie immer, am Schluss. 😊

MEINE MEINUNG KURZ ZUSAMMENGEFASST
Ein wirklich gruselige und düstere Geschichte, die in Atem hält.

DARUM GEHT ES IN DIESEM BUCH (Mein Klappentext)
Merle hat ja so überhaupt gar keine Lust auf den Theaterkurs mit ihrem kleinen Bruder Felix. Doch sie findet es richtig cool, dass es in der Burg stattfindet, auf die sogar schon ihre Mama herumgeklettert ist.
Nur dem furchteinflößenden Grafen, der dort wohnt, will sie lieber nicht begegnen.
Dann kommt noch hinzu, dass sie sich das Zimmer mit zwei überaus gemeinen und unangenehmen Mädels teilen muss …
Zum Glück freunden sie und ihr Bruder sich mit zwei Jungs an, dem tollpatschigen, aber liebenswerten Jannis – und Wladimir. Er scheint nett, doch wirkt er manchmal furchteinflößend und düster. Merle kann ihn nicht einschätzen und am Ende wird ihr sogar angst und bange. Doch wirklich vor ihm, oder gibt es einen ganz anderen Grund?
Was hat die Sage mit der Hexe damit zu tun, warum sind ihre Theaterproben immer so seltsam? Und warum wird ihr immer so kalt, sobald sie dem unheimlichen Grafen begegnet?

SO HAT MIR DAS BUCH GEFALLEN
Da der Klappentext auf dem Buch schon ein bisschen gruselig klingt, habe ich das Buch erst einmal ohne meinen (7 Jahre alten) Sohn gelesen. Ich muss ja erst mal wissen, wie sehr wir beim gemeinsamen Lesen zittern werden. ^^
Ich muss sagen, es war wirklich sehr gruselig. Auch mich als Mama hat es geschaudert und es war außerordentlich spannend! Der Verlag empfiehlt ein Lesealter von 10-12 Jahren. Ich denke, das haben sie sehr gut gemacht.
Ich kenne meinen Junior, den erschreckt so leicht gar nichts, der mag solche Geschichten. Aber wenn ihr ein wenig ängstlich seid, wartet vielleicht lieber, bis ihr wirklich 10 Jahre alt seid. 😉
Jedenfalls ist es sehr spannend geschrieben. Sobald die Kids in der Geschichte proben, fühlt sich das Lesen gleich anders an und man ist mitten in einer geheimnisvollen Geschichte – dem Theaterstück der vier Freunde. Aber was ist denn nun so gruselig und warum ist das Buch so spannend? Tja, das kann ich Euch leider nicht verraten. Doch in dieser Burg stecken mehr Geheimnisse und Rätsel, als man auf den ersten Blick glauben mag! 😉
Und ihr lernt gleich ein wenig altertümliche Sprache. Die kommt immer zum Einsatz, wenn die Kinder an ihrem Stück arbeiten. Sehr cool. Sonst ist alles leicht verständlich und einfach zu lesen. Darum muss man sich also gar keine Sorgen machen.
Ein tolles Buch, das ich sehr schnell ausgelesen habe. Und mein Sohn ist schon Feuer und Flamme dafür, vielleicht lese ich es ihm noch vor, das überlege ich mir noch. ^^

SO VIELE ZAHNRÄDCHEN BEKOMMT DAS BUCH
3 von 5 Zahnrädchen
©Teja Ciolczyk, 19.11.2020




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FÜR DIE ELTERN
Liebe Eltern,
das angegebene Lesealter sollte in den meisten Fällen eingehalten werden. Das Buch ist von der Atmosphäre her sehr düster und auch das Theaterstück der Kinder ist. Es wird sehr spannend und es hat mich auch gegruselt. Und das mit 36 Jahren.
Die Mutter der Kinder ist verstorben und das wird auch thematisiert. Merle trauert ab und an oder schluckt einen dicken Kloß hinunter, der sich bildet, sobald sie an ihre Mutter denkt. Wladimirs Eltern sind politische Inhaftierte in Russland – auch das sollte erwähnt werden.
Zudem nimmt Merle ihren kleinen Bruder mit in verbotene Gebiete um die Burg und zwingt ihn beinahe, an diesem Theaterstück teilzunehmen, dass die Kinder deutlich verändert. Er hat Angst und will aufhören, sie lassen ihn aber nicht.
Ihr selbst könnt am besten einschätzen, ob Euch das stört oder ihr es als Teil der Geschichte akzeptiert. Immerhin ist sie fiktiv, das darf man nicht vergessen.
In diesem Fall empfehle ich, dass Ihr das Buch vorablest, ehe ihr es vorlest oder verschenkt. Im Zweifel gilt jedoch stets: Ihr kennt Eure Kinder am besten. 😉

Über die Autorin:
Anna Herzog lebt mit Mann, vier Kindern, einer wechselnden Tierschar und einem Kletterkastanienbaum in einem alten Haus im Ruhrgebiet. Eigentlich arbeitet sie als Ärztin, wenn sie nicht gerade schreibt. Und wenn sie Zeit hat, träumt sie sich auf ein Segelboot. Am liebsten mitten auf dem Meer.«
  15      0        – geschrieben von Gwynnys Lesezauber
 
Kommentar vom 26. Juli 2018 um 21:18 Uhr (Schulnote 2):
» Die verfluchen Kostüme

Klappentext:
»Das Porträt unterschied sich in nichts von den anderen. Etwas aber hielt Merles Blick gefangen – und das waren die Augen der jungen Frau. Sie lebten. Merle wandte sich noch einmal um und erschrak: Sie sah ihr nach! Die Frau auf dem Bild sah ihr nach!«
Durch die Mauern der alten Burg, wo Merle an einem Theater-Workshop teilnimmt, weht ein geheimnisvolles Wispern – sicher der Geist der Vergangenheit! Als Merle und ihre Freunde antike Kostüme von magischer Schönheit finden, beschließen sie, ein Stück aus einer längst vergangenen Zeit aufzuführen. Doch etwas Unheimliches liegt in der Luft: Warum überfällt Merle solch ein namenloses Grauen, wenn sie dem Burgherrn begegnet, dem alten Grafen? Warum gelingt ihnen alles wie von Zauberhand, sobald sie die Theaterkleider tragen? Und ist es wirklich noch ihr eigenes Stück, das sie da proben – oder ist es das uralte, grausame Spiel der Kostüme?

Rezension:
In den Ferien nimmt Merle zusammen mit ihrem kleinen Bruder an einem Theater-Workshop auf einer alten Burg teil. Nachdem sich schon bei der Ankunft Streit zwischen eher ‚vornehmen‘ Teilnehmern und den ‚Normalos‘ wie Merle anbahnt, werden 2 Gruppen gebildet, die jeweils ein eigenes Theaterstück erschaffen und am Ende aufführen sollen. Auf das Gewinnerteam warten Edel-Smartphones als Preis. Nachdem das Team um Merle und den sehr verschlossen wirkenden Wladimir zuerst eher planlos ist, finden sie beim heimlichen Herumstöbern im privaten Wald des Grafen, dem die Burg gehört, einen alten Eiskeller und darinnen eine Truhe mit Kostümen, die ihnen merkwürdigerweise wie maßgeschneidert passen. Sobald sie diese tragen, scheinen die alten Kleidungsstücke jedoch die Kontrolle über ihre Träger zu übernehmen. All das scheint im Zusammenhang mit einer lange vergessenen Tragödie zu stehen.
Bei Anna Herogs Jugendbuch mit Fantasy-Elementen liegen Licht und Schatten eng beieinander. Besonders gelungen erscheinen die Protagonisten, die in ihrer Darstellung, ihrem Handeln und ihrer Sprache sehr authentisch wirken. So kann man sich Kinder/Jugendliche in dem Alter (siehe unten) gut vorstellen. Auch die Handlung baut sich interessant auf und entwickeln im Verlauf eine sich ständig steigernde Spannung.
Auf der Negativliste stehen dagegen recht viele unbeantwortete Fragen sowie einige sehr konstruiert wirkende Handlungselemente. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Außer von Merles kleinem Bruder erfährt der Leser von keinem der Protagonisten das Alter. Lediglich aus einzelnen Handlungselementen kann man vermuten, dass sie wohl mindestens um die 12 Jahre alt sein müssen, eher sogar noch etwas älter. Merle fährt aber nur mit, weil ihr noch nicht ganz 7-jähriger Bruder die Teilnahme am Theater-Workshop bei der Tombola in seiner Grundschule gewonnen hat und der Vater ihn nicht alleine fahren lassen will. Wieso sollte in einer 1. Klasse aber eine Ferienaktivität verlost werden, die sich eigentlich an deutlich ältere Teilnehmer richtet? Außerdem gibt es im Buch immer wieder Textabschnitte in weißer Schrift auf schwarzem Grund, in denen sich die anscheinenden Strippenzieher der Vorfälle unterhalten. Bis zum Ende wird jedoch nicht aufgeklärt, wer beziehungsweise welche ‚Wesen‘ das eigentlich sind. Auch die Motivation des Grafen wird nie aufgeklärt.
Äußerst positiv muss dagegen die Gestaltung des Buches hervorgehoben werden. Normalerweise gehe ich selten auf Cover und sonstige Gestaltung der Bücher ein, aber hier muss es sein, denn dieses Buch ist ein echter ‚Hingucker‘. Das Cover ist in einem dunklen Metallic-Look gehalten, der eine Bühne darstellt. Der Mittelteil der Bühne ist ausgestanzt, sodass auf dem hinter dem Cover liegenden Blatt eine Landschaftsszene zu sehen ist. Komplettiert wird diese aufwändige Optik durch ein silbernes Lesebändchen.
Auch wenn der Verlag das Buch für Leser ab 10 Jahren empfiehlt, halte ich dies für deutlich zu jung angesetzt. Sowohl die Sprache als auch der Handlungsaufbau dürften die meisten Leser dieses Alters überfordern.
Die interessante Handlung und die sehr authentisch gelungene Charakterdarstellung der Hauptpersonen dieser jugendlichen Urban-Fantasy-Geschichte führen dazu, dass ich trotz der genannten Mängel einen positiven Gesamteindruck des Buches gewann und es Genre-Fans durchaus empfehlen kann.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Jugendbuch punktet mit sehr realistischen Charakteren und einer äußerst aufwändigen Gestaltung.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  17      0        – geschrieben von Frank1
 
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