Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.178 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Spiegelfee«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Kettenreaktion
Verfasser: Alesia Fridman (3)
Verlag: M. Schmidt (10)
VÖ: 26. Juli 2018
Genre: Gegenwartsliteratur (3468)
Seiten: 470 (Kindle Edition), 406 (Taschenbuch-Version)
Themen: Beziehungen (2233), Gefängnis (661), Homosexualität (2868), Stockholm-Syndrom (13), Vergewaltigungen (245)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,00 (80%)
1
60%
2
20%
3
0%
4
0%
5
20%
6
0%
Errechnet auf Basis von 5 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Kettenreaktion« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Dezember 2019 um 14:34 Uhr (Schulnote 1):
» Matteo Valluzzi schmeißt sein Medizinstudium und wird zum Geldwäscher für die italienische Mafia. Und dabei prompt erwischt und zu zwei Jahren Haft verurteilt. Hätte der Russe Sergej ihn nicht unter seine Fittiche genommen wäre er zum Spielball der Insassen geworden. Sergej schützt Matteo zwar vor Übergriffen der anderen Gefangenen, doch dafür beansprucht er ihn für sich allein und missbraucht in sexuell...

Die geschilderten Alltagssituationen im Gefängnis sind keine leichte Kost und da sie direkt aus Matteos Sicht beschrieben werden umso bedrückender und von der Autorin berührend und mitreißend erzählt. Ich war teilweise sehr geschockt was Matteo über sich ergehen lassen muss und war umso gespannter wie es mit ihm weiter geht.

An Matteo hat mir besonders gefallen, dass er nicht aufgeben hat und sogar an dem Wunsch fest hielt nach dem Gefängnis wieder Medizin zu studieren und dafür gekämpft hat.

Die Nebengeschichte von Toni, ebenfalls einem Häftling aus dem Gefängnis mit dem sich Matteo angefreundet hat, hat mich noch mehr berührt. Er kam nicht so "geschützt" durch die Gefängniszeit und dies tat mir für ihn unfassbar leid und hat mir stellenweise Tränen des Mitgefühls in die Augen getrieben.

Matteos Geschichte ist keinesfalls leichte Kost, aber dennoch eine Geschichte die Hoffnung in sich trägt.«
  9      0        – geschrieben von SummseBee
Kommentar vom 19. Oktober 2018 um 0:57 Uhr:
» Anrührend

Das Cover von Kettenreaktion ist wunderschön gestaltet und wirkt fast künstlerisch. Es sticht einem direkt ins Auge und weckt das Interesse mehr über das Buch erfahren zu wollen.

Das Buch hat mich sehr angesprochen und war hoch interessant zu lesen. Alesia Fridman hat es sogar geschafft, dass ich gewisse Sympathien mit einem Gewaltverbrecher hege.
Ihr Schreibstil ist locker zu lesen und auch ziemlich informativ.
Die Eindrücke des jungen Matteo im Gefängnis gehen mir sehr nah. Ein beeindruckender Charakter mit großem Kampfgeist.
Wie sehr einem das Gefängnis verändern kann, wird in der Geschichte gut wiedergegeben. All die Ängste, die Unsicherheit, ...

Kann am Ende aus Gewalt sogar Liebe werden? Eine schwierige Frage über das auf und ab starker Gefühle.

Für mich ein beeindruckendes Buch, was mich nicht direkt loslässt.«
  6      0        – geschrieben von LoveBambaren
Kommentar vom 16. August 2018 um 10:02 Uhr (Schulnote 1):
» Ich finde das dieses Cover perfekt zu der Geschichte passt. Ich finde es übermittelt die Zerrissenheit in sich Matteo befindet perfekt.
Das Buch ist kein leichter Stoff, aber er ist es wert gelesen zu werden. Die Story um Matteo und Sergej hat mich beim Lesen sehr bewegt und auch ein paar mal zu Tränen gerührt.
Dieser Roman lässt uns in die Welt und die Geschehnissen in Gefängnissen blicken und bringt uns das harte und brutale Leben dort näher. Nur die Starken gewinnen. Matteo gehört zu den Schwachen, wird von Sergej vergewaltigt, aber auch beschützt. Dies führt dazu, dass er sich zu ihm hingezogen fühlt. Nach seiner Entlassung nimmt er sein Medizinstudium wieder auf und zieht es diesmal konsequent durch, aber die zwei Jahre im Gefängnis haben ihn geprägt und als Sergej plötzlich wieder auftaucht, kommt er nicht von ihm los.
Die Autorin hat mich mit ihrem flüssigen und bewegenden Schreibstil sofort in die Geschichte hineingezogen und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Mich fasziniert, wie sensibel aber doch konkret sie über Vergewaltigung, Gewalt und Unterdrückung geschrieben hat, die leider an der Tagesordnung sind. Aber auch Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Liebe sind ein großes Thema, das sie sehr gut beschrieben hat. Die Protagonisten sind lebendig und kommen mir sehr real vor, wodurch man sich sehr gut in sie hineinversetzten kann.

Fazit:
Ein Buch, das sehr tiefgründig und bewegend ist und mich sehr berührt hat.«
  11      0        – geschrieben von Das Lesesofa
Kommentar vom 28. Juli 2018 um 10:49 Uhr (Schulnote 1):
» @rosenfreund: Ich glaube, die zweite Rezension bezieht sich nicht auf dieses Buch hier. Zum Beispiel sind die blutroten Lettern weiß. Von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass ein anderes Buch gemeint ist. Ich tippe auf "Der Horror der frühen Medizin" von Lindsey Fitzharris. ;)«
  4      0        – geschrieben von Marbo
Kommentar vom 28. Juli 2018 um 8:40 Uhr (Schulnote 5):
» Im Cover finden wir blutrote Lettern auf schwarzem Hintergrund sowie frühere Operationsinstrumente. Es passt perfekt zur Thematik. Bei der Lektüre stehen einem "die Haare zu Berge", bedingt durch die brutale, sehr realitätsnahe Ausdrucksweise, gewürzt durch medizinische Fachbegriffe.
Im Prolog werden die Zustände der Chirurgie um 1840 in England und in anderen europäischen Ländern beschrieben. Bis 1815 hatten nur Mediziner eine universitäre Ausbildung, Chirurgen waren quasi praxisnahe Schlächter. Da man früher nichts über Hygiene und Desinfizierung wusste, starben viele Menschen an postoperativen Infektionen.
Sehr makaber wirken auf uns heutzutage die dicht gedrängten Zuschauermengen bei Operationen und die unmenschlichen Schmerzen der Patienten, denn es gab keine wirksamen Betäubungsmittel. Das änderte sich nach Einführung der Äther- und später Chloroformnarkose, die von Joseph Lister vorangetrieben wurde. Zwar wurden den Patienten die schrecklichen Schmerzen erspart, jedoch griff die Sepsis in den Krankenhäusern immer mehr um sich, da sich die Chirugen an immer längere und kompliziertere Eingriffe wagten.
Es gelingt der Autorin, uns Listers Leben und sein Werk auf fesselnde Weise näherzubringen. Für ihn steht immer der Mensch im Mittelpunkt, dessen Leid er lindern will. Er will sich einfach nicht mit dem Sepsis-Tod vieler Patienten abfinden. Nach vielen Experimenten und ausgedehnter Forschung bringen ihn die Erkenntnisse von Louis Pasteur ( 1822-1895) auf eine neue Spur. Listers großes Lebenswerk ist die Begründung der antiseptischen Medizin. Mit dem Wissen über Keime wuchs in der Bevölkerung auch das Bedürfnis nach Sauberkeit, und der Markt wurde von karbolsäurehaltigen Reinigungsmitteln und Hygieneartikeln überschwemmt. Allerdings wurde Karbolsäure oft zu bedenkenlos gegen alles Mögliche eingesetzt. Darüber erfahren wir mehr im Epilog, der einen Ausblick auf die Zeit nach Listers Tod bietet. Auch heute noch gibt es das desinfizierende Mundwasser „Listerine“ , nach Lister benannt, das auf seine Erkenntnisse und Lehre zurückgeht.
Wir finden hier ein hochinteressantes Werk zur Medizingeschichte des 19. Jahrhunderts, welches gut recherchiert und fesselnd dargeboten wird.«
  3      1        – geschrieben von rosenfreund
Seite:  1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz