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Narren und Sterbliche
Verfasser: Bernard Cornwell (60)
Verlag: Rowohlt (1292) und Wunderlich (160)
VÖ: 24. Juli 2018
Genre: Historischer Roman (3187)
Seiten: 512
Themen: 16. Jahrhundert (230), Diebstahl (396), Elisabethanisches Zeitalter (5), Theater (77), William Shakespeare (23)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Dank seiner monumentalen Reihen über den englischen Soldaten Richard Sharpe, den angelsächsischen Ealdorman Uhtred und unzählige andere fabelhafte Bücher bedarf Bernard Cornwell schon seit vielen Jahren keiner Vorstellung mehr. Nach der Fertigstellung des zehnten Uhtred-Bandes erschien im Januar dieses Jahres mit »Fools and Mortals« ein neuer Einzelroman aus seiner Feder. Dieser wurde nun ins Deutsche übersetzt und ist im Juli unter dem Titel »Narren und Sterbliche« erschienen. Das mehr als 500 Seiten starke Werk kostet als gebundene Ausgabe 25 Euro, die digitale Variante ist für fünf Euro weniger erhältlich. Zeitgleich dazu wurde auch eine Hörbuchfassung veröffentlicht, diese ist ungekürzt, hat mehr als zwölf Stunden Laufzeit und wurde von Schauspieler Frank Stieren eingelesen.

In seinem Buch widmet sich Cornwell einem der wenigen britischen Schriftsteller, mit deren Status selbst er nur schwer mithalten kann: William Shakespeare. Im Winter des Jahres 1595 soll dessen Schauspieltruppe anlässlich der Hochzeit einer Adeligen eine neue Komödie namens »Der Sommernachtstraum« inszenieren. Unter den Darstellern ist auch Shakespeares jüngerer Bruder Richard, der zu seinem Ungemach immer in Frauenrollen auflaufen muss. Als eine konkurrierende Truppe das Theaterstück stehlen lässt, ist es an eben jenen Richard, die Uraufführung zu retten. Sein Ziel ist es, das Stück zurückzustehlen ... und ganz nebenbei auch noch den großen Bruder dazu zu bringen, endlich zu erkennen, was in ihm steckt und ihm die Anerkennung zuzugestehen, die dieser ihm bis dato stets verwehrte.

»Narren und Sterbliche« erweist sich als ein großartiges Buch für Anhänger historischer Romane, des Wirkens von William Shakespeare und für Freunde des Theaters im gleichen Maße. Es schlägt jedoch in eine ganz andere Kerbe als Cornwells eher militärisch ausgerichteten Historienromane, das sollte man immer im Hinterkopf behalten, ehe man mit falschen Erwartungen an die Lektüre geht. Was es mit den anderen Büchern jedoch gemein hat, ist Cornwells hoher Anspruch an Recherche und dafür, die Zeit von einst lebendig werden zu lassen. Auch hier ist es ihm exzellent gelungen, eine Epoche - und dabei vor allem die Theaterwelt von einst - in seinen Sätzen einzufangen. Bildgewaltiger und atmosphärischer geht es kaum. Und mitten hinein in diese Szenerie hat er eine unterhaltsame und verstrickte Geschichte von persönlichem Schicksal hineingeschneidert, die einen geradezu durch die Seiten fliegen lässt. Zwischendrin gibt es obendrein sogar eine Reihe von originellen Momenten. Kurzum, hier hat einfach alles gestimmt, und es war ein Genuss, in Shakespeares Zeiten ein wenig (literarisch) mitwandeln zu können.
– geschrieben am 11. August 2018 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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