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Women's Murder Club 14 - Das 14. Verbrechen
Verfasser: James Patterson (107) und Maxine Paetro (17)
Verlag: Limes (75)
VÖ: 23. Juli 2018
Genre: Thriller (4969)
Seiten: 384
Themen: Masken (80), Mord (4152), San Francisco (164), Verbrechen (152), Videos (38)
Reihe: Women's Murder Club / Lindsay Boxer (15)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Seit anderthalb Jahrzehnten erscheint unter dem Namen des - zumindest laut dem Spiegel - erfolgreichsten Autor der Welt, also James Patterson, die Reihe »Women's Murder Club« rund um Ermittlerin Lindsay Boxer aus San Francisco. Den ersten Band hatte Patterson selbst geschrieben, es folgten zwei Bände in Co-Autorenschaft mit Andrew Gross, und seitdem ist die 1946 in Florida geborene Maxine Paetro gemeinsam mit dem Erschaffer für die Reihe verantwortlich. Im Mai 2015 erschien mit »14th Deadly Sin« der bereits vierzehnte Teil der Serie, und nun - drei Jahre später - hat er seinen Weg in die deutsche Sprache gefunden. Unter dem Titel »Das 14. Verbrechen« wurde er im Juli vom Limes Verlag veröffentlicht. Das Buch ist 384 Seiten stark, kostet fünfzehn Euro und als E-Book drei Euro weniger.

Vorangeschickt sei, dass ich die Reihe bis dahin nicht verfolgt habe. Zugegriffen habe ich dieses Mal, weil mich eine Auffälligkeit interessierte, die ich durch Zufall festgestellt hatte. Denn beim deutschen Amazon wurde das Buch bis dato verrissen und erhielt in vier von fünf Fällen nur einen von fünf Sternen, während es im englischsprachigen Amazon bei über 4.000 Bewertungen sehr gut bewertet wird. Schaut man dort aber wiederum nach, welche Bewertungen ihrerseits am besten bewertet wurden, dann sind es erneut die besonders schlechten Noten, die herausstechen. Beide Diskrepanzen sind suspekt, und da es mir bei der Arbeit, die im Schreiben eines Buches steckt, nur selten als gerecht erscheint, es vollkommen zu verreißen, wollte ich mir selbst ein Bild verschaffen, ob die negativen Bewertungen gerechtfertigt sind, oder ob da womöglich Leute am Werk sind, die James Pattersons Büchern nicht wohlgesonnen sind.

Los geht es in dem neuen Roman damit, dass Hauptprotagonistin Lindsay Boxer eine Geburtstagsfeier madig gemacht wird, da sie aus der Party heraus an den Ort eines fürchterlichen Verbrechens gerufen wird, wo eine Frau mit diversen Messerstichen in aller Öffentlichkeit ermordet wurde. Trotz hellichten Tages fehlen Zeugen. Wenig später tauchen Videoaufnahmen auf, die randallierende maskierte Polizisten zeigen, die mit enormer Gewalt vor sich gehen. Wer dahintersteckt, ist nicht zu erkennen - und es könnten sogar Lindsay Boxers Kollegen sein ...

Tatsächlich gibt es einige Dinge, die man dem Buch ankreiden kann, und ganz gewiss ist es nicht das beste Buch, das James Patterson geschrieben hat oder unter seinem Namen veröffentlichen ließ. Als da wären beispielsweise die fürchterlich eindimensionalen Figuren, die wahrlich nicht so wirken, als hätte man hier viel Aufwand in ein brauchbares Charakter-Building gesteckt. Auch kann man das offen gestalteten Ende als Problem ansehen - viele Leser wünschen eben Bücher, die sie von A-Z lesen und dann nach einer Weile aus ihrem Gedächtnis streichen können. Ob der Logik in allen Belangen Rechnung getragen wird, lässt sich auch ein wenig diskutieren. Alles dazwischen aber ist genau das, was man von einem Patterson-Roman erwartet: Eine rasant erzählte Geschichte in hoher Schlagzahl, kurzen Kapiteln, einem anständigen und stetig steigenden Maß an Spannung und einigen Wendungen an den richtigen Stellen. Das »Prinzip Patterson« wirkt vielleicht nicht mehr besonders kreativ, wenn man schon ein paar seiner Romane gelesen hat, aber dass das Ganze nun mal beim Lesen wirkt und mitreißt, kann man schwer abstreiten. Die Frage, die sich mir aber vor allem stellt: Wenn eine Serie schon bis zum vierzehnten Buch vorangeschritten ist und man bis hierhin durchgehalten hat, wie kann man dann plötzlich so sehr davon abgeschreckt werden, dass man die schlechtestmöglichen Wertungen verteilt, obwohl storytechnisch eigentlich genau das geliefert wird, das man erwarten musste? Lange Rede, kurzer Sinn: »Das 14. Verbrechen« ist sicherlich kein herausragendes Glanzstück, aber ein ganz ordentlicher Thriller, der einem die Zeit vertreibt, ist das Buch allemal.
– geschrieben am 11. August 2018 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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