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Der Schatten
Verfasser: Melanie Raabe (3)
Verlag: btb (362)
VÖ: 23. Juli 2018
Genre: Thriller (4978)
Seiten: 416
Themen: Bettler (14), Nacht (63), Rache (1332), Verdacht (455), Wien (190)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. Oktober 2018 um 22:52 Uhr (Schulnote 1):
» Bedrohlicher Schatten

Gerade hat die Journalistin Norah Richter ihr altes Leben und ihre Beziehung in Berlin hinter sich gelassen und fängt in Wien neu an. Um der Einsamkeit zu entfliehen, stürzt sie sich sofort in die Arbeit.

Doch dann sagt ihr eine alte Bettlerin, der sie mitten auf der Straße begegnet, voraus, dass sie am 11. Februar einen Mann Namens Arthur Grimm ermorden wird, und zwar aus freien Stücken. Norah ist verständlicherweise verstört. Zwar kennt sie keinen Mann namens Arthur Grimm. Allerdings ist der 11. Februar ein schmerzhaftes Datum für sie. Am 11. Februar vor vielen Jahren hat sich ihre beste Freundin Valerie umgebracht und Norah hat dies noch nicht verarbeitet.
Zufällig begegnet Norah nun immer öfter dem Namen Arthur Grimm und sie beginnt, Recherchen über diesen Mann anzustellen und nach ihm zu suchen. Was verbindet Grimm mit dem 11. Februar? Hat er womöglich mit Valeries Tod zu tun?
Während Norah sich in ihre Recherchen stürzt und sich völlig von ihren neuen Kollegen abkapselt, geschehen merkwürdige Dinge. Sie findet ihr Handy nicht mehr, plötzlich taucht es aber wieder auf. Aus ihrer Wohnung verschwinden Sachen. Ihre besten Freunde belügen sie oder wollen plötzlich keinen Kontakt mehr mit ihr. Es scheint, als wäre Norahs Leben von etwas Mysteriösem überschattet und bedroht. Dazu passend wird die kalte, melancholische Atmosphäre Wiens im Winter sehr anschaulich beschrieben.
Als man schon meint, dass Norah, wie so häufig in Thrillern üblich, sich alles nur einbildet oder durch Verdrängung sich ihre eigene Wirklichkeit zurechtschneidert, wird man eines Besseren belehrt.
Interessante Charaktere, überraschende Wendungen, und vor allem die präzise Sprache der Autorin haben mich überzeugt. ,,Der Schatten" ist ein Psychothriller, der mit wenig Blut und ohne grausige Details auskommt, dafür umso mehr mit subtil aufgebauter Spannung punkten kann.«
  17      1        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 8. September 2018 um 13:27 Uhr (Schulnote 1):
» PSYCHO, MEISTERHAFT ERZÄHLT
„Der Schatten“ ist für mich nach „Die Wahrheit“ das zweite Buch von Melanie Raabe und ich schicke voraus, dass mich die Story wieder überzeugt hat. Es liegt Unheimliches, Gefährliches, Drohendes von Beginn an in den Zeilen.

Der Leser wird nach dem düsteren Prolog mit einer noch unheilschwangeren Situation konfrontiert. Die Protagonistin Norah Richter, Mitte Dreißig, verläßt Hals über Kopf ihre Heimatstadt Berlin, den Freund Alex und den Hund nach einer angeblichen Katastrophe. Ihre Gründe dafür konnte ich leider nicht nachvollziehen. Sie sind wahrscheinlich in ihrem Charakter zu suchen. Die Journalistin zieht nach Wien. Kaum dort angekommen, passieren merkwürdige Dinge. Schon nach der ersten Nacht in ihrer Wiener Wohnung begegnet sie im Treppenhaus einer jungen Frau, von der sie glaubt, sie sei ein Geist. Diese Ähnlichkeit mit ihrer verstorbenen, besten Freundin Valerie! Als nächstes hat sie in der Wiener Fußgängerzone ein beunruhigendes Erlebnis mit einer auffälligen Bettlerin, die ihr prophezeit:
„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“
Sie findet es im Moment nicht bedrohlich, aber nach und nach beschäftigt sie sich intensiver mit dieser Aussage und wird fündig. Wird sie wirklich zur Mörderin?

Über die gesamte Story fühlte ich wie die Hauptperson Norah. Ich empfand mit. Es war für mich sehr verwirrend, irgendwie mysteriös! Ständig schwebte über dem Geschehen diese unterschwellige Bedrohung, eine beklemmende Atmosphäre, die sich auch auf mich übertrug. Es gab etliche Wiederholungen bei Norahs Tagesablauf, ihrem Gemütszustand, ihren Handlungen. Sie drehte sich im Kreis. Was hatte es mit der „Weissagung“ der großen, obdachlosen Frau auf sich? Wer wollte unbedingt, dass sie diesen Arthur Grimm tötet? Welches Motiv steckte dahinter? Und was hatte die vor langer Zeit verstorbene Valerie damit zu tun? Es geschehen rätselhafte Dinge um Norah herum. Norah hört Geräusche, riecht Pfeifentabak, doch niemand ist zu sehen. Sie fühlt sich beobachtet. Es verschwinden Dinge aus ihrer Wohnung, andererseits finden sich welche an. Ein Fremder, der sich als ihr Freund bezeichnet, sendet merkwürdige SMS-Botschaften. Die Freunde Tanja, Max und Paul wenden sich von ihr ab. Als Leser war ich hin- und hergerissen. Bildet sich Norah das alles nur ein? Oder ist es so, wie es beschrieben wird? Sind es tatsächliche Wahrnehmungen, Feststellungen, Ahnungen von Norah oder handelt es sich vielleicht doch um Halluzinationen? Bis ins letzte Drittel des Buches war ich im Unklaren. Wie die Autorin die Geschichte auflöst, und als Stilmittel dann in die Ich-Perspektive (Norah) wechselt, finde ich meisterhaft. Eine Wendung in der Geschichte, die ich zwar ahnte, aber mich dennoch erstaunte. Die Hauptperson ist und bleibt Norah. Sie wurde gut dargestellt, eine taffe, mutige, aber zugleich auch unsichere, zweifelnde Persönlichkeit. Die Nebenfiguren bleiben weitgehend im Hintergrund, aber wurden von der Autorin mit akribischer Sorgfalt mit positiven wie negativen Eigenschaften ausgestattet.
Melanie Raabe versteht es von Anfang an, mit ihrem angenehmen Schreibstil zu fesseln. Sie weiß wunderbar zu formulieren. Mich beeindruckte ihre bildhafte Sprache. Dadurch wurden Stimmungen erzeugt, die Suggestionen, Manipulationen noch befeuern.

Cover und Titel sind gut gewählt. Tote Vögel gibt es jede Menge im Buch und werden auch in der Prophezeiung der Bettlerin erwähnt:
„Blumen welken...Uhren bleiben stehen. Die Vögel fallen tot vom Himmel.“

"Der Schatten" kann ich empfehlen, vor allem für Leser, die Psychothriller lieben. Ich vergebe die höchste Bewertung. Fünf von fünf geheimnisvollen Sternen!«
  13      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 18. August 2018 um 20:26 Uhr (Schulnote 1):
» Der Schatten, Thriller von Melanie Raabe, 412 Seiten, erschienen im btb-Verlag.
Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.
Die Journalistin Norah Richter hat sich von ihrem Freund Alex getrennt sie bricht ihre Zelte in Berlin ab, ergreift ein Jobangebot und zieht nach Wien. Dort ist Norah anfangs ziemlich einsam, nur mit ein paar Freunden und ihren Kollegen hat sie Kontakt. Auch in ihrer noch nicht eingeräumten Wohnung fühlt sie sich nicht wohl, dann beginnt das Unheimliche, Sachen verschwinden, andere Dinge tauchen plötzlich auf, ihre Nachbarin sieht ihrer verstorbenen Freundin ähnlich, unmögliche Zufälle verängstigen sie, ihre Freunde wenden sich scheinbar grundlos von ihr ab. Und eines Tages diese unheimliche Begegnung in der Fußgängerzone. Eine Obdachlose weissagt ihr, dass sie am 11. Februar einen Mann töten wird.
Das Buch beinhaltet 66 kurze Kapitel, die oft mit einem Cliffhanger oder einer besonders spannenden Situation enden, der Leser muss also unbedingt weiterlesen. Zwischen den Kapiteln sind in anderer Schrift deutlich gemacht, die Gedanken und Erinnerungen einer anderen Person eingefügt. Briefe und besondere Textstellen sind kursiv abgedruckt. Noch vor dem Prolog steht der Songtext „Bachlorette“ von Björk und das Gedicht „In the desert“ von Stephen Crane. Die Geschichte ist im auktorialen Erzählstil verfasst. Die Autorin überzeugt mit ihrem bildhaften Schreibstil, z.B. auf S. 10 „Dort! Die Gestirne mit dem feinsten Pinsel auf das Himmelszelt gesetzt“. Oder auf S. 319: „Zu ihrer Rechten befand sich ein Kettenkarussell, und wie es so verlassen dalag, wirkte es wie eine bunt behängte Trauerweide“. Das Setting ist sehr eindrucksvoll beschrieben und zieht den Leser hinein in die Geschichte. Die Autorin hat m. M. nach Wien als Handlungsort sehr gut gewählt, denn die Stimmung des Buches passt hervorragend zur morbiden Stimmung der österreichischen Hauptstadt, dadurch wird eine tolle Atmosphäre geschaffen.
Dieses Buch hat mir außerordentlich gut gefallen, ich bin nur so durch die Seiten geflogen, konnte es kaum aus der Hand legen, die Spannung die zu Beginn aufgebaut wird hat sich bis zum letzten Punkt am Ende gehalten. Viele Wendungen und die finale überraschende Lösung haben mich verblüfft. Ich konnte der Handlung zu jeder Zeit folgen. Die Personen handelten nachvollziehbar. Die Protagonistin Norah ist eine taffe Frau, gut in ihrem Job, selbständig und sympathisch. Die Autorin hat es dennoch geschafft, mich stellenweise zweifeln zu lassen, ob sich die Vorkommnisse nicht nur in der Fantasie der Protagonistin abspielen. Ich würde vorliegendes Werk unbedingt als „Psychothriller“ bezeichnen. An einigen Stellen ist es mir wirklich eiskalt den Rücken hinuntergelaufen. Da ging Kopfkino ab. Ständig hatte ich ein unheimliches Gefühl. Besonders bemerkenswert fand ich folgende Stelle: Das Gesicht…sah grimmig und düster aus, wie die Fotos auf den Fahndungsplakaten der RAF-Leute, die in ihrer Kindheit noch in den Poststellen gehangen und ihr eine Heidenangst eingejagt hatten. Genau diesen Satz habe ich, schon vor der Lektüre dieses Thrillers, oft selbst gebraucht. Genau das Gefühl kenne ich aus eigener Erfahrung. Da war ich verblüfft. Ständig habe ich mir Gedanken gemacht, Konstrukte gesponnen, wer ist die mysteriöse Person die Norah stalkt? Wer steckt dahinter? Und auch – tut sie es wirklich?
Etwas hat mich nachdenken lassen, zum Anfang wird dem Leser nicht ganz klar wie viel Zeit bis zum 11. Februar bleibt, man nimmt wahr, dass es sich in der kalten Jahreszeit abspielt, bis zu einem Punkt an dem es bis zum 11. Februar nur noch einige Tage sind, ich vermute, dass dies ein weiteres Stilmittel der Autorin ist. Auch ist Norah Richter in vorliegendem Thriller die fast einzig agierende Person, sämtliche Freunde, Kollegen Nachbarn usw. sind nur „Statisten“, das hat mich sehr beeindruckt.
Alles in allem kann ich für diesen Thriller nur mein uneingeschränktes Lob aussprechen. Ich habe ihn genossen, wurde gut unterhalten, Gruselfaktor ist auch vorhanden. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Und eine hervorragende Note 1«
  14      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 12. August 2018 um 13:46 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Gerade ist Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße prophezeit, dass sie einen Mann umbringen wird und zwar am 11.2.
Meine Meinung:
Ich hin so ein wenig hin und her gerissen bei diesem Buch. Es wsr schon irgendwie spannend, aber auch ein wenig verwirrend. Es hat für mein Gefühl auch einige Längen, die zwischendurch die Spannung ein wenig kaputt machten. Das Ende ist dann wieder sehr überraschend und entschädigen dann auch wieder für die Längen. Eins kann die Autorin auf jeden Fall immer: einen auf die falsche Fährte locken. Der Schreibstil ist gut, bis auf die Längen zwischendurch auch gut lesbar. Die Protagonisten sind interessant, zum Teil schwer durchschaubar und dadurch dann auch spannend. 
Fazit:
Gut mit leichten Schwächen.«
  10      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 8. August 2018 um 18:36 Uhr (Schulnote 1):
» Die Journalistin Norah zieht nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten nach Wien, wo sie einen neuen Job antritt.
Nach kurzer Zeit begegnet sie in der Stadt einer Bettlerin, die ihr prophezeit, dass sie am 11. Februar am Prater aus freien Stücken und mit gutem Grund einen Mann namens Arthur Grimm töten wird.
Nora ist geschockt, denn mit dem Datum verbindet sie ein schlimmes Ereignis. Einen Mann namens Arthur Grimm kennt sie aber nicht. Sie denkt zwar viel über die Bettlerin und die Prophezeiung nach, tut sie aber zunächst als Unsinn ab. Warum sollte sie jemanden töten? Könnte sie das überhaupt?
Aus Neugier beginnt sie, die Bettlerin, die nach der Aussage spurlos verschwand, zu suchen. Und plötzlich tritt auch ein Mann namens Arthur Grimm in ihr Leben? Norah nutzt ihre journalistischen Fähigkeiten und Kontakte für Recherchen nach Arthur Grimm. Sie entdeckt eine vage Verbindung zu Arthur Grimm und leitet daraus auch ein Mordmotiv ab.
Aber ist Norah in der Lage ein Menschenleben zu beenden?

Dieser Thriller hat eine kleine Weile gebraucht, bis er mich in seinen Bann ziehen konnte.
Die Handlung beginnt, abgesehen von der unfassbaren Vorhersage der Bettlerin, ziemlich ruhig und unspektakulär.
Die Atmosphäre ist aber von Anfang an ziemlich düster. Dazu trägt einmal Norahs Stimmung bei, die nicht gerade auf einem Höhepunkt ist. Norahs Umzug nach Wien war mehr eine Flucht und sie hat mit ihrem bisherigen Leben noch nicht abgeschlossen. Daher hat sie wenig Lust, ihre neue Wohnung gemütlich einzurichten und weiß eigentlich mit sich selbst wenig anzufangen. Dadurch wirkt sie oft „zickig“, kühl und ablehnend aber auch ihre Einsamkeit in der noch fremden Stadt ist deutlich zu spüren. Außerdem spielt die Geschichte im Winter, in Wien herrschen eisige Temperaturen und die Stadt zeigt sich nicht von ihrer schönsten Seite.
Aber als Norah mit ihren Recherchen beginnt und wie zufällig, merkwürdige Dinge geschehen, baut sich allmählich die Spannung auf. Auch das Erzähltempo wird mehr und mehr rasanter, so dass ich dann plötzlich in einer Geschichte gefangen war, die sehr undurchsichtig ist und viel Raum für Spekulationen bietet.
So wie Norah ihre Recherchen voran treibt und beginnt, Verbindungen zu suchen, mögliche Verknüpfungen herzustellen und Gründe zu suchen, für einen Mord, den sie angeblich begehen wird, so setzt sich auch für den Leser langsam ein Bild zusammen.
Als ich schon dachte, das Motiv zu kennen und mich nur noch fragte, ob Norah tatsächlich zur Mörderin werden würde, wurde ich von Wendungen und Ereignissen überrascht, die ein neues Licht auf die Geschichte werfen. Und so steuert die Geschichte auf einen Showdown zu, der dann alle unglaublichen Fakten offenbart, die mich wirklich fassungslos gemacht haben. Und auch in diesem grandios inszenierten Ende hält die Autorin noch Überraschungen bereit.

Ich habe mich während des Lesens oft gefragt, was passieren müsste, damit ich selbst zur Mörderin werden könnte. Und könnte ich das überhaupt? Alleine diese Fragestellung ist schon etwas ganz besonderes und macht diesen tollen Thriller mehr zu einem Psychothriller.
Mit Norah hat Melanie Raabe eine charismatische Protagonistin geschaffen, die den Leser tief in ihre Gedanken blicken lässt. Auch das Setting des winterlichen Wien ist sehr gut gewählt, passt hervorragend zur Geschichte und sorgt für eine düstere Stimmung.
Aber am meisten hat mich die Kreativität der Autorin begeistert, bei der Konstruktion des Plot und der Auflösung mit all ihren Zusammenhängen, die völlig unerwartet war.
Sehr gut fand ich auch, dass am Ende alle Nebenhandlungen, einschließlich Ereignissen aus der Vergangenheit vollständig aufgelöst werden, so dass wirklich keine Fragen offen bleiben.

Dieser Thriller, der für mich mehr ein Psychothriller ist, hat mich auf ganzer Linie begeistert, weil das Gesamtpaket einfach stimmt. Plot, Atmosphäre, Protagonisten, Schreibstil, alles passt zusammen und fügt sich zu einem fesselnden und durchgängig spannenden Gesamtwerk zusammen, das für mich ein Highlight war!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  11      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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