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Die Ostpreußen-Saga 3 - Die Zeit der Kraniche
Verfasser: Ulrike Renk (27)
Verlag: Aufbau (518)
VÖ: 13. Juli 2018
Genre: Familienepos (217)
Seiten: 515
Themen: Besatzung (12), Flucht (1258), Neuanfang (654), Preußen (24), Verhaftungen (77)
Reihe: Die Ostpreußen-Saga (5)
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Leider existiert für »Die Ostpreußen-Saga 3 - Die Zeit der Kraniche« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. August 2018 um 19:53 Uhr (Schulnote 3):
» Schwerfällig


Mit viel Vorfreude habe ich diesen dritten Band der Ostpreußensaga erwartet. Endlich wollte ich erfahren, wie es nun in Ostpreußen weiter geht. Die Russen sind auf dem Vormarsch, die ersten Familienangehörigen sind geflohen und es finden Denunzierungen in jeder Hinsicht statt. Für Frederike ist es ein Schock, als ihr Mann Gebhardt und ihre Schwiegermutter scheinbar grundlos verhaftet und weggebracht werden. Allein versucht sie sich und ihre Familie, sowie immer mehr Flüchtlinge, u.a. auch ihre Eltern aus Fennhusen durchzubringen.

Als der Krieg endlich vorbei ist, ist alles nicht mehr so, wie es einmal war. Ein Großteil der Familie ist in Westdeutschland oder Schweden. Nur Frederikes Familie ist geblieben. Jedoch müssen sie jetzt ihren Besitz, der um ein Vielfaches kleiner geworden ist, allein bewirtschaften. Auch von dem reichhaltigen Personal ist niemand mehr da. Plötzlich sieht sich Frederike mit den banalen Tätigkeiten der Hausfrau konfrontiert.

Ulrike Renk beschreibt in diesem Buch sehr ausführlich die Situation der Menschen in diesen letzten Kriegstagen. Wie schwer alles war, wie hart die Zeiten waren, das kann man sich nach dem Lesen dieses Buches sehr gut vorstellen. Und trotzdem waren es genau diese Stellen, die es mir dann irgendwann zu lang waren. Es war wie eine endlose Litanei, was es wieder nur zum Essen geben kann. Das war mir einfach irgendwann zu viel. Sicher, es ist schon beeindruckend zu lesen, dass man damals aus Giersch und Brennnessel leckere Salate gemacht hat, was heute unvorstellbar ist. Ich finde, trotz allem ist viel von der Spannung verloren gegangen. Sicher das persönliche Schicksal der Familie wird auch anschaulich betrachtet. Aber insgesamt wäre das Buch mit ca. 100 Seiten weniger, also ohne die Wiederholungen, durchaus angenehmer zu lesen.

Gut gefallen hat mir dann zum Schluss noch die Wendung, so hätte ich damit nicht gerechnet.

Von mir gibt es dafür nur drei Lesesterne und eine bedingte Leseempfehlung.«
  10      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 11. August 2018 um 12:52 Uhr:
» Dies ist der 3. Band nach "Das Lied der Störche" und " Die Jahre der Schwalben" und hat mich, genauso wie die beiden ersten Bände, wieder voll und ganz in den Bann gezogen. Aber, dazu gehe ich später noch eingehender ein, weil ich jetzt erst Schritt-für-Schritt vorgehen möchte.

Obwohl ich die beiden vorherigen Bände gelesen und schon sehnsüchtig auf diesen gewartet habe, kann ich sagen, dass es durchaus möglich ist, die Vorgänge und Zusammenhänge auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen, zu begreifen. Die Autorin versteht es, die wichtigen Details, die für Verständnis sorgen, so einzuflechten, dass ein müheloses Lesen voll und ganz gegeben ist.

Ich mag es sehr gerne, dass man auch wieder bei diesem Cover auf den ersten Blick erkennt, dass es zur Trilogie gehört. Außerdem sind die Details, die die Zeit, in der sich der Inhalt abspielt, gut umgesetzt. Die Darstellung der Frau mit der passenden Kleidung sowie die Umgebung, auf die sie blickt, zeigen die Zeitenspanne gut auf.



Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Wobei ich hier sagen muss, dass ich doch das ein oder andere Mal pausieren musste, weil die Thematik äusserst detailgetreu und mitreissend niedergeschrieben wurde. Deshalb sehe ich das auch als positiven Beitrag, denn die Kriegs- und Nachkriegszeit und die damit einhergehenden Kümmernisse und Brutalitäten, können, wenn sie gut recherchiert und rübergebracht werden, nur zum Innehalten und Nachdenken anregen und dazu braucht man eben etwas Zeit, um dies sacken zu lassen. Ulrike Renk versteht es, die Zusammenhänge plausibel darzustellen. Dies alles geschieht in Anlehnung an die Geschichte der Familie zu Putlitz, die viele Informationen dazu beigetragen haben. Im Nachwort schildert die Autorin noch einmal gezielt, welche Geschehnisse wahr sind und welche fiktiv ausgeschmückt wurden. Ich empfinde das immer doppelt so interessant, wenn ich mir vorstelle, dass sich dies so ähnlich wirklich abgespielt hat.



Die Charaktere, die die Reihe begleiten und auch neu Hinzugekommene werden treffend und detailgenau geschildert. Ich hatte innerhalb kürzester Zeit wieder die Reaktionen und Beweggründe der vorherigen Bände der jeweiligen Personen vor Augen und konnte deren Lebensweg begleiten und dabei sein. Aber, hier möchte ich noch einmal betonen, die Vorkenntnisse sind nicht nötig, man kann die Mitwirkenden auch jetzt erst kennen- und verstehen lernen. Nur, ich könnte mir vorstellen, dass man nach der Lektüre auch die anderen Bücher lesen möchte, weil man die Personen einfach ins Herz schließt.



Der Spannungsbogen, der gleich zu Beginn in die Wege geleitet wird, setzt sich gekonnt fort und wird auch immer hoch gehalten. Die geschilderten Ereignisse lassen einem nicht mehr los.



Mein Fazit: Ulrike Renk versteht es hervorragend, einem die Historie fesselnd näher zu bringen«
  10      0        – geschrieben von Gudrun
 
Kommentar vom 15. Juli 2018 um 11:13 Uhr (Schulnote 1):
» Ich hatte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung dieser Ostpreußen-Saga von Bestsellerautorin Ulrike Renk gewartet.
Die Menschen sehnen sich nach einem Ende des Krieges. Doch die sowjetischen Truppen kommen immer näher. Die Angst ist groß und immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat, so auch die Familie zu Mansfeld. Aber Gebhard will in seiner Heimat auf seinem Gut bleiben. Doch dann wird er verhaftet und Frederike will nicht ohne ihn weggehen. Das Elend der Menschen, die mit den Flüchtlingsströmen aus dem Osten kommen, ist furchtbar. Frederike versucht zu helfen wo sie kann. Aber das ist auch für sie gefährlich.
Wieder gelingt es der Autorin mit ihrem wundervollen Schreibstil und ihrer guten Darstellung der Menschen und der Lebensumstände mich zu begeistern.
Obwohl es den Menschen auf dem Land besser geht als denen in der Stadt, hat auch dort der Krieg seine Spuren hinterlassen. Die Flüchtenden werden in den Gutshäusern einquartiert. Frederike hat sich schon immer verantwortungsvoll gezeigt. Sie will den Menschen helfen. Dass sie gut mit Menschen umgehen kann, hat sie schon immer bewiesen und das hilft ihr auch jetzt. Trotzdem ist es sehr schwierig für sie. Sie ist mutig und steht für die Ihren ein. Doch dann muss auch sie fliehen, doch sie sorgt sich um Gebhard: Was ist mit ihm geschehen?
Es ist Ulrike Renk wieder sehr gut gelungen, die schwierigen Bedingungen jener Zeit darzustellen. Überall herrscht Not und Elend und alles wird verwendet, um den schlimmsten Hunger zu stillen.
Auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Frederike ist eine bewundernswerte, starke Frau, der das Leben immer wieder Knüppel zwischen die Füße geworfen hat.
Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.«
  11      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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