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Bülent Rambichler und die fliegende Sau
Verfasser: Anja Bogner (1)
Verlag: btb (372)
VÖ: 14. Mai 2018
Genre: Kriminalroman (5388)
Seiten: 288
Themen: Bayern (261), Manipulation (121), Mord (4280), Pfarrer (89), Provinz (307)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. August 2018 um 21:26 Uhr (Schulnote 2):
» EIN KRIMINALFALL, AUF DERB HUMORIGE, FRÄNKISCHE ART GELÖST
Anja Bogners Krimi ist ein besonderer und das sollte man unbedingt vorher beachten: EIN PROVINZKRIMI! Das heißt, dass man im besten Falle Land und Leute lieben oder mögen bzw. zumindest nichts gegen sie und ihren Dialekt einzuwenden haben sollte.
Zum Inhalt (Klappentext):
»Allmächt, des is doch die Gelbwurscht-Pflunzn!« Ja, da liegt sie nun, die Gelbwurst-Pflunzn, eigentlich Kerstin und Fleischereifachverkäuferin. Mausetot und nackert. Und einer soll's aufklären: Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg, Sohn eines türkischen Vaters und einer Strunzheimer Mutter, der wenig Lust darauf hat, seine neue Kommandozentrale im elterlichen Gartenschuppen einzurichten. Aber da muss er jetzt durch, der »Büli« - meint auch seine Kollegin Astrid, eine Veganerin im Land der Rostbratwürstel. Gemeinsam fördern sie so einiges zu Tage: Manipulation beim Presssack-Wettbewerb, amouröse Umtriebe des Pfarrers - viele haben Dreck am Stecken, doch wer hat die Gelbwurst-Pflunzn auf dem Gewissen?

Meine Meinung:
Der Einstieg ins Geschehen ist wie ein Paukenschlag. Eine nackte, beleibte, junge Frau mit Engelsflügeln liegt mitten auf der Straße! Mausetot! Und nach diesem Prolog ist man schon mittendrin im fränkischen Dorfleben. Direkt, geradezu, so wie der Schnabel gewachsen ist, wird parliert. Das ist keine deutsche Hochsprache, sondern dem Volk wird aufs Maul geschaut. So geht es auch recht ruppig, wenig feinfühlig zur Sache als die 80jährigen, kleinwüchsigen Walderzwillinge mit ihrem grünen Opel die Leiche der Kerstin Rummsler anrumpeln. Sie sind neben Franz Geiger, dem Suff, die ersten merkwürdigen, ulkigen bis skurillen Typen von Strunzheim, denen bald noch viele andere folgen werden. Wie Hauptkommissar Bülent Rambichler von seinem Vater Erkan an den Fall rangeschubst wird, ist schon ganz schön link. Der Alte hat es faustdick hinter den Ohren, ist mit allen Wassern gewaschen. "Wo ein Türke, da auch ein Weg.", meint er und setzt oft seinen Willen durch. Ziemlich integriert dieser Türke! Ein wahres fränkisch-türkisches Schlitzohr.
Ich bin aus dem Schmunzeln über die gesamte Story nicht herausgekommen. Wortwitz, deftige Sprache kann man der Autorin wahrlich nicht absprechen. Auch zotige, vulgäre Sprüche sind ihr nicht fremd, legt sie ihren Figuren in den Mund oder beschreibt sie mit rohen Worten. Es geht turbulent und sehr volkstümlich zu. Aber ein ums andere Mal ist es dann doch etwas überzogen, wird der Bogen überspannt. Das wird jeder Leser anders empfinden.
Für mich war dieses Buch jedenfalls rundum unterhaltsam!
Komische bis aberwitzige Szenen zuhauf! Es gibt einen Pfarrer Winter, der daher kommt wie Pater Ralph aus den Dornenvögeln, allerdings dann doch schon ein ganzes Stück anders mit seinem geschlechtsbetonten Sportdress (A. B.: „göttlicher Astralkörper“). Der pflegebewußte Hauptkommissar Bülent Rambichler tritt in jedes bereitgestellte Fettnäpfchen und seine vegane Assistentin Astrid Weber wird militant, wenn es einer Sau an den Kragen geht. Ich bin gespannt, ob sie sich in einer Fortsetzung als Liebespaar finden werden.
Die Auflösung des Kriminalfalles liefert ein ehemals Hauptverdächtiger auf banale Weise. Der ernste Hintergrund des Todes der Kerstin Rummsler wird wiederum ziemlich derb humorig verpackt und so endet diese Geschichte wie sie begonnen hat.
Ich lag von Anfang richtig mit meiner Vermutung, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Die Story amüsierte mich köstlich, betone ich nochmals.

Ich bewerte mit vier von fünf Sternen!«
  14      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 11. August 2018 um 21:24 Uhr (Schulnote 1):
» zum schreien komisch

Wir befinden uns im fränkischen Strunzheim. Die zwei Walder-Zwillinge finden bei ihrer täglich-morgendlichen „Patrouille“ die Gelbwurst-Pflunzen. Tot liegt sie da, die Kerstin (Fleischereifachverkäuferin) ganz gnackert, nur mit Engelsflügeln bekleidet. Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg soll es nun aufklären. Er ist der Sohn eines türkischen Vaters und einer Strunzheimer Mutter. Eigentlich wollte er nicht mehr zurück nach Strunzheim, aber was bleibt ihm anderes übrig, wenn der Chef ihn dorthin beordert. Jetzt heißt es Zähne zusammenbeißen und durch, das meint auch seine vegane Kollegin Astrid.


Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war einfach nur zum schießen, ich habe mich köstlich amüsiert. Der Dialekt hat sehr gut zur Geschichte gepasst und die Sprüche erst, das hat alles so gut harmonisiert. Die Autorin hat alles so gut rübergebracht, dass ich dachte, ich stehe gleich neben „Büli“ (so wie Astrid ihn nennt) und erlebe alles mit. Ich konnte gut verstehen warum er nach Nürnberg geflohen ist. Jetzt freue ich mich auf einen neuen Teil von Bülent, möchte zu gerne wissen wie es weitergeht. Hat er mehr Fälle in seiner alten Heimat oder kommt er nur noch zu besuch nach Hause? Bandelt er mit seiner Kollegin Astrid noch an?
5 von 5 *.«
  10      0        – geschrieben von dru07
Kommentar vom 2. Juli 2018 um 11:07 Uhr (Schulnote 1):
» *****Fränkischer Witz*****

Fee erzählt von der Geschichte
Bülent Rambichler löst seine Fälle an seinem Schreibtisch. Als in seiner alten Heimat Strunzheim ein Mord geschieht setzt sich sein Vater dafür ein, dass Bülent den Fall lösen darf. Dem gefällt das nicht. Er nimmt seine Assistentin Astrid mit.

Fee meint zum Buch, zur Geschichte

Das Buch
Ein wunderschöner Softcovereinband. Das Bild ist niedlich, aber das Tier passt nicht so toll zur Geschichte (eine Art Wolpertinger). Die Tapete kann ich mir auf dem Land total vorstellen. Vorne ist dann noch das Who ist Who in Strunzheim. Hinten ist eine Karte von Strunzheim. Hinten befinden sich dann noch die Übersetzungen für Nichtfränkischversteher. Das Buch ist auf jeden Fall total liebevoll gestaltet und gefällt mir sehr gut. Der Titel ist etwas fies gewählt.

Die Geschichte
Der Krimi ist eigentlich ein bisschen in den Hintergrund gerückt. Allerdings finde ich das nicht schlimm, denn so erfährt man gaaaaaaaaanz viel über die Leute in Strunzheim, die Hauptpersonen, Kommissare und die Eltern von Bülent. Es ist super unterhaltsam und absolut witzig. Auch die Liebesgeschichte zwischen Bülent und Astrid.

Es gibt total viel ländlichen Lokalkolorit mit Dialekt und das gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind einfach nur genial, lustig, interessant… So fällt es gar nicht auf, dass der Krimi im Hintergrund abläuft.

Erst dachte ich, als ich das Buch bei Vorablesen sah, soll ich mich bewerben oder nicht. Irgendwie war ich dann nicht überzeugt und hab nicht mitgemacht. Dann hab ich das Buch bei Tauschticket gesehen und beschloss ihm eine Chance geben. BINGO. Das war wirklich eine gute Idee.


Fees Fazit

Wer Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit und witzigen Charakteren mag, der ist hier total richtig. Ein tolles Debut. Ich freue mich schon auf den 2. Fall. Klar, dass dieses rundum gelungene Buch 5 Sterne bekommt.«
  15      0        – geschrieben von Lesezeichenfee
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