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Wir grüßen unseren neuesten User »Sabine Kolbe«!
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Clean
Verfasser: Juno Dawson (2)
Verlag: Carlsen (873)
VÖ: 28. Juni 2018
Genre: Jugendliteratur (7570) und Romantische Literatur (23453)
Seiten: 400
Themen: Drogen (552), Entzug (19), Krankenhaus (589), Sucht (94), Therapie (131)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Clean« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Blogger (9)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Juli 2018 um 5:12 Uhr (Schulnote 3):
» Auf dem Rücksitz eines Autos wird sie entführt, denkt sie zumindest. Aber sie kann sich kaum wehren, zu sehr wirken die Reste der Drogen noch in ihr. Wo geht es hin und vor allem: warum? Die Clarity-Klinik auf einer einsamen Insel ist das Ziel, dass Nikolai für seine Schwester Lexi ansteuert, denn nach dem ersten Schock darüber, dass sie tot sein könnte, muss er etwas unternehmen, damit das Teenager-Mädchen endlich von den Drogen wegkommt. Lexi ist erwartungsgemäß wenig begeistert von dieser Idee, lächerlich, sie als süchtig zu bezeichnen, nur, weil sie wie alle anderen auch beim Feiern mal ein wenig Koks oder Pillen konsumiert. Doch bald schon muss sie erkennen, dass sie sehr wohl abhängig ist und die Tage des Entzugs zehren hammerhart an ihr. Wird sie es durchhalten?

„Clean“ ist bereits das 14. Jugendbuch der Transgender-Autorin Juno Dawson, die vor allen mit ihren LGBT Büchern für Jugendliche bekannt geworden ist. Auch in diesem Roman wird die Transgender-Thematik gestreift, im Zentrum steht jedoch der Drogenkonsum bzw. die nicht realisierte Abhängigkeit. In der Gesamtbeurteilung des Romans bin ich zwiegespalten, einerseits gefällt mir Dawsons Schreibstil sehr gut, der Text und vor allem die Dialoge wirken lebhaft und authentisch, andererseits ist der Roman recht klischeebeladen vor allem moralisierend, was ihn auf der Handlungseben deutlich hinter den Möglichkeiten zurückbleiben lässt.

Die Figur der Lexi ist zunächst sehr plakativ eindimensional angelegt: superreiches Töchterchen eines russischen Oligarchen, die von den Eltern vernachlässigt wird und sich schlichtweg alles erlauben kann. Drogenkonsum und folgende Abhängigkeit sind die logische Konsequenz. Auch die anderen Patienten der Klinik bestechen durch schematische Charakteristika, die wenig Raum für Persönlichkeit lassen. Obwohl die Figuren etwas enttäuschen, kann der Roman zunächst absolut überzeugen, denn die Darstellung der physischen Begleiterscheinungen des Entzugs und des Kontrollverlusts in dieser Zeit wirkt realistisch und vor allem abschreckend. Dies ist die mit Abstand stärkste Phase des Romans. Die unglücklich endende Love-Story zwischen Lexi und Brady ist leider zu vorhersehbar als dass sie ein Gewinn für die Handlung wäre. Auch der Weg zurück ins Leben wird leider wenig differenziert geschildert, sondern führt direkt in die sich lauthals ankündigende Misere, bevor dann noch ein Happy-End drangeklatscht wird. Hier hat die Autorin eine Menge Chancen vergeben.

Dies ist auch der etwas fade Unterton, der nach dem Lesen bleibt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass es weniger darum ging, eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen, als ein moralisch einwandfreies Jugendbuch zu schreiben, das messerscharf zwischen schwarz und weiß unterscheidet und auf die in der Realität vorhandenen Grautöne verzichtet. Ich bezweifle, dass die Zielgruppe – Leser ab 14 Jahren – so naiv ist, dieses Märchen-Schema zu akzeptieren und die mit dem Holzhammer eingeprügelte Moral „Drogen sind böse!“ für sich als Lebensweisheit mitnimmt. Man hätte jungen Lesern durchaus mehr zumuten können und so eine komplexere Geschichte, die jedoch realistischer gewesen wäre, kreieren können. So bleibt eine schwache Geschichte, die jedoch toll erzählt wird.«
  12      0        – geschrieben von miss.mesmerized
 
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