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Die Bücherjäger
Verfasser: Dirk Husemann (1)
Verlag: Bastei Lübbe (2330)
VÖ: 29. Juni 2018
Genre: Historischer Roman (3033)
Seiten: 449 (Kindle Edition), 448 (Taschenbuch-Version)
Themen: 15. Jahrhundert (144), Bodensee (45), Bücher (308), Diebstahl (382), Konstanz (34)
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Poggio entdeckt 1417 ein geheimnisvolles Buch, das an eine Kette gelegt ist. Er entziffert die ersten brisanten Zeilen, dann ist das Buch verschwunden. Und der Inhalt des Buches kann viel verändern.
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Bücher, in denen es um Bücher geht, haben unter uns Leseratten bekanntlich einen besonderen Reiz. Ein solches hat nun Dirk Husemann geschrieben, der einst Ur- und Frühgeschichte, Archäologie und Ethnologie studierte, Sachbücher verfasste und vor drei Jahren dann den angesichts dieser Vorgeschichte fast schon selbstverständlichen den Sprung zum historischen Roman wagte. »Die Bücherjäger" ist sein neuester Streich. Das 450 Seiten lange Werk wurde der Öffentlichkeit vom Verlag Bastei Lübbe beschert. Es kostet elf Euro, die ebenfalls erhältliche E-Book-Variante kostet zwei Euro weniger.

Die titelgebenden »Bücherjäger« nehmen Klosterbibliotheken unter die Lupe und stöbern antike Texte auf. Einer von ihnen ist der Florentiner Poggio Bracciolini, den es einst wirklich gab und der zu den bekanntesten Humanisten der italienischen Renaissance zählt. In Husemanns Roman entdeckt Bracciolini einen Folianten, der an eine Kette gelegt wurde. Viel hat er jedoch nicht von seiner Entdeckung, denn nachdem er wenige Zeilen gelesen hat, wird das Buch gestohlen. Bracciolini schickt sich daraufhin an, die Diebe zu verfolgen, damit das, was in dem uralten Text zu lesen ist, nicht das ganze Abendland auf den Kopf stellt.

Von dem Moment an, in dem ein sprintender Papst Husemanns Roman eröffnet, ist man sofort in den Bann der Geschichte gezogen. Denn was Husemann hier zu Papier gebracht hat, ist wirklich großartig geworden. Das beginnt mit der Romanidee an sich, die für einen Autor mit seinem Lebenslauf vermutlich vollkommen naheliegend war, auf jeden Fall aber vollkommen unverbraucht ist und rasant eine enorme Sogwirkung entfaltet. Doch natürlich ist die Idee nur der Anfang: Wie Husemann das 15. Jahrhundert hier mit Worten zum Leben erweckt, ist wirklich bemerkenswert. Geschickt hat er historische Persönlichkeiten und Fakten mit kreativen Ideen verflochten, ein für einen historischen Roman ungewohnt hohes Spannungslevel aufgebaut und eine Story erzählt, die überrascht und mitreißt. Ein echtes Kleinod in Buchform! Und was ich an historischen Romanen allemal als besonderes Qualitätsmerkmal betrachte: Das Buch animiert einen beim Lesen immer wieder dazu, erwähnten Personen und Geschehnissen in der Wikipedia und an anderen Orten des Internets nachzustöbern, weil man große Lust darauf bekommt, noch mehr zu allem zu erfahren. So hat »Die Bücherjäger« für mich restlos alle Erwartungen erfüllt, die ich an einen gelungenen historischen Roman habe.
– geschrieben am 3. Juli 2018 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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