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Die Charité
Verfasser: Ulrike Schweikert (1)
Verlag: Rowohlt (1207)
VÖ: 26. Juni 2018
Genre: Historischer Roman (2921)
Seiten: 496
Themen: 19. Jahrhundert (906), Ärzte (530), Berlin (732), Charité (2), Cholera (3), Deutschland (548), Frauen (497), Hebammen (34), Hypochondrie (4), Krankenhaus (349), Medizin (67), Pfleger (28)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 18. Juli 2018 um 22:29 Uhr:
» „Die Charité“ Hoffnung und Schicksal von Ulrike Schweikert, erschienen 2018 bei Rowohlt, ist als Auftakt einer mehrteiligen Reihe konzipiert. Der erste Band um fasst die Zeit von 1831 bis 1847.

Die Autorin vermittelt in ihrem Roman ein umfassendes Bild von Berlin mit der Charité im Mittelpunkt. Es ist die Zeit der beginnenden Industrialisierung. Die Stadt wächst und viele Menschen, die hier Arbeit gefunden haben, leben unter ärmlichsten Bedingungen. Die Choleraepidemie, die plötzlich Berlin erreicht hat, fordert hier hohe Opfer.
Auf der anderen Seite leben Adel und das aufstrebende Bürgertum in schönen Gebäuden und Wohnungen. Auch hier treten Fälle von Cholera auf, aber es sind bedeutend weniger. So liegt die Vermutung nahe, dass die sozialen und hygienischen Bedingungen den Ausbruch und Verlauf der Krankheit beeinflussen.

Ärzte sind es, die mit verschiedenen Gesellschaftsschichten in Berührung kommen und in gegensätzlichen Welten verkehren. Im Mittelpunkt steht der berühmte Chirurg Dr. Dieffenbach, der an der Charité arbeitet und lehrt.
Die Wärterin und spätere Diakonisse Elisabeth, die Totenfrau Martha und die Gräfin Ludovica sind weitere Protagonisten. Sie werden so gut beschrieben und mit Liebe zum Detail gezeichnet. Auf mich wirken sie authentisch und ich konnte mich mit ihnen identifizieren.
Durch Dr. Dieffenbach sind die drei Frauen, in deren Lebensgeschichten der Leser eintaucht, lose mit einander verbunden. Ulrike Schweikerts Personenensemble ist eine gekonnte Mischung aus realen und fiktiven Personen.
Es wird Spannendes aus dem medizinischen Alltag kombiniert mit Szenen aus dem Privat- und Liebesleben der Protagonisten unterhaltsam erzählt. Die Autorin hat historische und medizinische Fakten auch ausgezeichnet recherchiert und kann den Leser durch ihre präzisen Beschreibungen auch an schwierigen Operationen teilhaben lassen.

Ulrike Schweikert berichtet, wie um medizinische Fortschritte gerungen wird und sich die Medizin in Europa weiterentwickelt. Noch müssen Patienten bei Operationen leiden, denn es gibt keine Narkose. Die Gefahr des Wundbrandes droht immer.
Die Pflege von frisch operierten Patienten, aber auch der anderen Insassen der Charité ist ein Hauptthema, welches sich durch den gesamten Roman als roter Faden zieht. Wir erfahren von groben, schlecht oder gar nicht ausgebildeten Pflegekräften, deren Bezahlung in keiner Weise ihrer schweren Tätigkeit gerecht wird. Aber es gibt engagierte Menschen, die sich hier für eine Verbesserung der Situation einsetzen. Ein aktuelles Problem, was auch in der heutigen Zeit von brennender Aktualität ist.
Ulrike Schweikerts gelungener historischer Roman hat mich überzeugt und begeistert. Ihr gelingt es die Atmosphäre des alten Berlins greifbar zu machen und so Geschichte und Geschichten der Charité perfekt einzurahmen. Sie hat ein Gespür für diesen geschichtsträchtigen Ort und kann den Leser in ihren Bann ziehen.
Aus meiner Sicht ist das Buch eine klare Leseempfehlung. Gern vergebe ich alle Sterne. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.«
  5      0        – geschrieben von eiger
Kommentar vom 18. Juli 2018 um 9:55 Uhr (Schulnote 1):
» 1710 wird der Grundstein für eines der größten und berühmtesten Krankenhäuser der Welt gelegt. Aus dem ehemaligen Pesthaus wird ein Bürger-Lazarett aus diesem wiederrum entsteht die Charité. Als 1831 die Cholera-Epidemie Berlin erreicht, ruft das die staatliche Gesundheitsfürsorge auf den Plan, und in der Charité werden nicht nur die Toten obduziert, die Erkrankten behandelt sondern auch die Leichen vor den Toren des Krankenhauses bestattet. In dieser Zeit siedelt die Autorin ihre Geschichte um die junge Krankenwärterin Elisabeth an.
Der erste Tag in einem neuen Leben, mit neuer Arbeit und auch Heimstadt. Die junge Elisabeth tritt eine Stelle als Krankenwärterin an der Charité an. Die drei und der junge Subchirurg Heydecker werden in dem imposanten Gebäude herumgeführt. Dort erfahren die vier auch von dem Gerücht, dass einer der Patienten angeblich an der Cholera gestorben sein soll. Eine Erkrankung die vor fast 200 Jahren den sicheren Tod für alle bedeutet die sich mit ihr infizierten. Eine tückische Erkrankung die sich zu einer Epidemie ausweitet, zumal man damals den Erreger nicht kannte und eher vermutete das diese Erkrankung durch Miasmen (schlechte Gerüche) entstehen. Eigens dafür eingestellte Räucherfrauen sollten die Luft von schlechten Gerüchen reinigen.
Das für mich faszinierende an historischen Romanen ist ihr geschichtlicher Wert. Vieles beruht auf Tatsachen, man kann vieles nachlesen und man erfährt einige erstaunliche Sachen. Zum Beispiel, das der Professor Dieffenbach, von dem im Klappentext die Rede ist, nicht nur eine verbriefte historische Persönlichkeit ist, sondern, das dieser auch ein paar Jahre in meiner Heimatstadt studierte. Das die Charité nicht nur eine der ersten und größten Heilstätten der Welt war/ist, sondern das sie ursprünglich als Lehranstalt für Militärärzte diente.
Ulrike Schweikert hat einen fesselnden Roman über die frühe Geschichte der modernen Medizin geschrieben. Einen Roman der die recht grausamen „Heilungsmethoden“ verschiedener Erkrankungen wie Syphilis, Schizophrenie und Wochenbettdepression ebenso wie die oft bahnbrechenden chirurgischen Eingriffe zwar etwas nüchtern aber doch faszinierend genug für mich beschreibt. Die Geschichte ist ganz nah an historische Fakten angelegt, die fiktiven Persönlichkeiten und deren Geschichte unterfüttern diese sehr gut recherchierte Story, und machen sie sehr lesenswert.
Ein Buch das ich kaum aus den Händen legen konnte.«
  7      0        – geschrieben von anyways
Kommentar vom 8. Juli 2018 um 22:52 Uhr (Schulnote 1):
» Die Charite Hoffnung und Schicksal ist ein Historischer Roman der Autorin Ulrike Schweikert. Die Autorin beleuchtet in ihrem Buch das Leben und Wirken im Berliner Krankenhaus Charite. Das Buch setzt ein im Jahr 1831, in dem die Cholera Berlin heimsuchte. Erzählt wird die Geschichte dreier unterschiedlicher Frauen, zum einem Martha Vogelsang, eigentlich Hebamme aber sie wechselt ins Totenhaus der Charite um ihrem Sohn ein besseres Leben ermöglichen zu können. Zum zweiten ist dann die Geschichte rund um Gräfin Ludovica, die gefangen ist in einer Ehe mit einem Hypochonder und als drittes Elisabeth Bergmann, die nicht das Schicksal vieler Frauen ihrer Zeit teilen möchte, die an einem Ehemann gebunden sind, der seine Frau nicht gut behandelt.

Das Seelenleben der Protagonisten wird lebhaft geschildert und die Behandlungen der damaligen Zeit muten heute brutal und grausam an. Die Ärzte handelten nach bestem Wissen und Gewissen, aber nicht immer unbedingt zum Wohl ihrer Patienten. Die Krankenwärter und-wärterinnen werden in der Geschichte als brutal und nicht sonderlich mitfühlend beschrieben. Die Handlung selber wird lebhaft und ohne Schnörkel beschrieben und hielten mich im Bann der Geschichte. Die einzelnen Schicksale der Frauen werden zeitgemäß dargestellt und liefern ein gutes Bild der damaligen Zeit. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich kann es trotz einiger unschöner Beschreibungen von Behandlungen als interessante Lektüre empfehlen.«
  12      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 8. Juli 2018 um 11:07 Uhr:
» Handlung:
Berlin 1831
In vielen Städten Deutschlands leben die Menschen in großer Angst. Angst davor, dass die Cholera auch in ihre Stadt kommen könnte und die Menschen infiziert. In Berlin tritt diese Befürchtung schließlich tatsächlich ein, ein Schiffer wird der erste Fall, der in der Charité aufgenommen wird.
In dieser Zeit lernen drei Frauen erst, was sie wirklich wollen und wie sie leben wollen. Die Gräfin Ludovica ist nicht glücklich in ihrer Ehe und verbindet mit dem Professor Dieffenbach mehr als nur Freundschaft. Doch sie dürfen nicht zu weit gehen.
Gleichzeitig lebt die Hebamme Martha mit einer Tat, die sich dazu bringt, ihren Beruf als Hebamme an den Nagel zu hängen und im Totenhaus der Charité anzufangen. Sie macht dies aber auch, um ihren Sohn eine bessere Zukunft und Bildung zu bieten.
Elisabeth hat schon früh den Entschluss gefasst, nie eine Beziehung einzugehen oder gar zu heiraten. Sie nimmt an der Charité eine Stelle als Wärterin an und entdeckt dabei ihr Interesse für die Medizin. Gleichzeitig gerät auch ihr Entschluss ins Wanken, denn sie trifft auf einen jungen Arzt, der ihr nicht aus dem Kopf gehen will.
Im Laufe der Jahr werde nicht nur die Damen, sondern auch die Ärzte vor viele, anfangs scheinbar unlösbare Aufgaben gestellt, die zu überwinden sind.

Meinung:
Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, hatte ich schon bestimmte Erwartungen an den Roman gesetzt: Die Geschichte spielt über ein ein – höchstens zwei Jahre, die Ärzte forschen nach Ursachen für die Cholera und in dieser Zeit begleitet man als Leser die drei Damen Ludovica, Elisabeth und Martha auf ihrem Lebensweg. Doch schon recht schnell hat sich herausgestellt, dass dies nicht so eintreffen wird. Die Handlung findet über mehrere Jahre statt und die Cholera wird spielt nur am Anfang des Romans eine Rolle. Daher finde ich den Klappentext etwas irre führend und bin der Meinung, dass er dem Roman nicht gerecht wird. Dieser ist viel komplexer gestaltet und verspricht mehrere Geschichten, die alle auf eine sehr gelungene Art miteinander verknüpft worden sind.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wurden ab und an Fachbegriffe aus der Medizin genutzt, die man aber auch als Laie gut verstehen konnte. Begeistert haben mich auch die Beschreibungen von Tätigkeiten und Räumlichkeiten. Diese waren immer sehr kurz, aber trotzdem ausreichend geschildert, sodass in keinem Abschnitt des Romans Langeweile oder Längen vorkamen. Dadurch erhielt der Roman auch Dynamik und die wichtigsten Details, die für den weiteren Verlauf der Handlung wichtig sind, wurden mir als Leser geliefert.
Viele Geschehnisse waren lebendig und eindrucksvoll geschildert, sodass es mir sehr leicht fiel, mir Dinge vorzustellen oder mit den Protagonisten mitzuleiden.

Vor dem Lesen des Romans war ich davon augegangen, dass Ludovica, Elisabeth und Martha immer klar im Vordergrund der Handlung stehen. Dem war gar nicht so, es kamen innerhalb von kürzester Zeit noch einige weitere Protagonisten hinzu, die im Roman ebenfalls eine große Rolle spielen und meiner Meinung nach teilweise eine größere Rolle als zwei von den drei genannten Damen. Elisabeth war für mich der Charakter, der am meisten im Mittelpunkt stand, Ludovica und Martha reihten sich erst nach ihr ein. Dazu kamen dann noch verschiedene Doktoren der Charité, die ebenfalls häufig Erwähnung finden und meistens zusammen mit einer der Damen auftreten.
Die Verbindungen der Protagonisten untereinander fand ich sehr gelungen, das Netz war perfekt miteinander verknüpft und es kamen bei mir an keiner Stelle des Romans fragen auf.
Insgesamt muss ich sagen, dass die Personen trotz kurzer Beschreibungen ihres Aussehens und ihres Charakters unglaublich stark aufgetreten sind und einzigartig waren. Ein jeder blieb seinen Prinzipien treu und hat sich auf seine eigene Art hervorgetan.

Fazit:
Ein großer Roman, der mich sehr begeistert hat. Von der ersten bis zur letzten Seite sehr stimmig und durchweg interessant gehalten. Die verschiedenen Schicksale von den Patienten waren auf rührende Weise beschrieben und eindrucksvoll wurde die Arbeit der Doktoren und Wärterinnen beschrieben. Des weiteren wurde auch ein großes gesellschaftliches Bild dargestellt, besonders über die Stellung der Frau um 19. Jahrhundert.«
  14      0        – geschrieben von MarySophie
 
Kommentar vom 6. Juli 2018 um 19:08 Uhr (Schulnote 1):
» Die Charité, Historischer Roman von Ulrike Schweikert, 496 Seiten, erschienen im Rowohlt-Verlag.
Leben und Sterben im wohl berühmtesten Krankenhaus Deutschlands – der Berliner Charité.
Berlin 1831, die Cholera ist in Deutschland ausgebrochen und hat auch Berlin erreicht. Zu dieser Zeit beginnt die junge Elisabeth ihre Arbeit als Krankenwärterin in der Charité, dort versuchen die Ärzte unter ihnen auch Professor Dieffenbach, verzweifelt die Epidemie aufzuhalten. Ein schier unmögliches Unterfangen, denn keiner weiß zu dieser Zeit, was der Auslöser dieser Krankheit ist und wie sie übertragen wird. In dieser Zeit waren Frauen im medizinischen Bereich nur als Pflegerinnen „geduldet“. Elisabeth entdeckt ihre Liebe zur Medizin und zu einem jungen Arzt, aber auch die Lebensgeschichten der jungen Gräfin Ludovica und der Hebamme Martha sind in dieser Geschichte miteinander verknüpft.
Mir hat dieses Buch unheimlich gut gefallen, so gut habe ich mich schon lange nicht mehr unterhalten gefühlt. Ulrike Schweikert, von der ich etliche Bücher kenne, hat wieder einmal auf eindrucksvolle Art bewiesen, wie gut recherchiert, bildhaft und mitreißend sie ihre Bücher schreibt. Im vorliegenden Roman verwendet sie den auktorialen Erzählstil, lebendige Dialoge und gute Beschreibungen des Settings gaben mir während der Lektüre stets das Gefühl, mitten drin im Geschehen zu sein. Durch meine medizinische Vorbildung kann ich absolut bestätigen wie gut Schweikert sich vor dem Verfassen ihres Werks mit der Materie auseinander gesetzt hat, zu keinem Zeitpunkt konnte ich irgendwelche nicht plausiblen oder nicht authentischen Szenen entdecken. Chapeau! Alle agierenden Personen handelten glaubhaft und nachvollziehbar. Der Roman ist in 3 Bücher aufgeteilt, die aus insgesamt 31 Kapiteln bestehen. Jedes Kapitel ist in Abschnitte unterteilt und mit einer zusammenfassenden Überschrift versehen. Das gewährleistet den steten Überblick über das Geschehen. Ein Buch welches sämtliche Sinne anspricht, der Geruch der eiternden, schwärenden Wunden, das Stöhnen der Sterbenden, mir war es als könnte ich den Ärzten bei ihrer grausamen Arbeit über die Schulter sehen. Ich liebe Bücher über Medizingeschichte und nach der Lektüre dieses Romans wird wohl jeder Leser froh sein, dass die Medizin heutzutage nicht mehr auf dem damaligen Stand ist. Das ist diesen tüchtigen und wissbegierigen Männern und auch Frauen zu verdanken, die in diesem Buch erwähnt werden. Hier eindrucksvoll beschrieben, das Kindbettfieber, das von Frau zu Frau übertragen wurde. Erst Jahre später konnte Semmelweis beweisen, dass die Ärzte selbst, mit ihren ungenügend gereinigten Händen, diesen Frauen den Tod brachten. Meine Lieblingsfigur natürlich die Protagonistin Elisabeth eine moderne toughe Frau, die weiß was sie will. Tüchtig und voller Mitgefühl für ihre Patienten. Die unerfüllte Liebe zwischen Gräfin Ludovica und Professor Dieffenbach hat mich auch stark berührt, sowie das Schicksal der Hebamme Martha und ihrem Sohn August. Ein tolles Buch, ab Seite 150 hab ich den Rest in einem einzigen Tag ausgelesen, weil ich das Buch erst aus der Hand legen konnte, als die Geschichte zu Ende erzählt war. Ich habe mit den Figuren gelacht und geweint und wollte sie am Ende eigentlich nicht mehr gehen lassen. Einige der Figuren sind überliefert und haben wirklich an der Charité geforscht und praktiziert, das macht das Ganze umso authentischer. Eine intelligente unterhaltsame Lektüre für Leser die sich für historische Romane, speziell Medizingeschichte interessieren. Meine Diagnose – Note 1«
  10      0        – geschrieben von Ele95
Seite:  1 2
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