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Der Fluch des Erlkönigs
Verfasser: Carola Wolff (1)
Verlag: Fabulus (14)
VÖ: 5. März 2018
Genre: Fantasy (12398), Jugendliteratur (7154) und Romantische Literatur (21593)
Seiten: 300
Themen: Elfen (579), Fluch (580), Geschäftsleute (701), Hotel (755), Künstler (332), Umweltschutz (51)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. April 2019 um 13:46 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt/Meinung
Ich liebe Märchenadaptionen! Auch wenn es hier eher um eine Balladenadaption geht (gibt es das Wort überhaupt?!), war ich doch sehr gespannt, wie man das bekannte Gedicht von Goehte anders umsetzen kann. Etwas Altes neu interpretieren. Ich finde das immer sehr spannend und hab mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut!

Carola Wolff hat ein unglaubliches Talent, Gedanken und Bilder in Worte zu fassen und ihren Figuren damit Leben einzuhauchen. Von Anfang an war ich in der Geschichte drin und fühlte, was alle anderen fühlten. Ich roch, sah und hörte genau das Gleiche wie die Figuren. Ich wurde zu einer von ihnen und kämpfte. Um mich, um den Wald und in erster Linie um die Liebe meiner Familie.

All das erlebte ich mit Finn. Finn muss die Sommerferien mit seinem Vater, dessen neuer Frau und seinem kleinen Stiefbruder mitten im Nirgendwo verbringen, da sein Vater dort ein neues Wellnesshotel bauen möchte. Dafür muss ein Wald weichen. Ein alter, mystischer Wald, der auf Finn eine Anziehung ausübt, der er kaum widerstehen kann. Außerdem kommen die Dorfbewohner immer wieder mit Elfen und dem Erlkönig. Aber ganz ehrlich, das ist doch alles nur ein Märchen? Wer glaubt schon an Elfen?
Ach ja, und dann wäre da noch ein Mädchen…

Finn ist ein wirklich rationaldenkender Mensch, der wahnsinnig gerne zeichnet und sich auf einer Kunsthochschule bewerben will. Sein Vater sieht in eher als Erbe seines Hotelimperiums. Tja und da sind die Konflikte vorgezeichnet. Seine Stiefmutter ist kaum existent, sie hat meistens Migräne, jammert rum und drückt Finn ihren kleinen Sohn aufs Auge. Mehr kann sie nicht. Ist aber auch nicht wirklich schlimm, denn zur Geschichte selbst trägt sie nichts bei. Wäre sie nicht anwesend gewesen, wäre es auch nicht aufgefallen.

Finn und sein Vater allerdings führen täglich kleine Kämpfe aus, die sehr an Finn kratzen und ihn schließlich zu Handlungen führen, die er schnell bereut. Finn gerät in eine Welt, an die er nicht glaubte, die ihn aber einsaugt und nur scher wieder gehen lassen will. Magie existiert und das jeden Tag um uns herum. Finn muss sich entscheiden ob er auf dem einfachen Weg zufrieden sein will oder auf dem schwierigen wirklich glücklich.

Die Welt, die Tanja Rast erschafft ist durchwoben von Zauber, von Magie und von alten Geschichten. Es sind die Elfen, die über die Natur herrschen, die sich vor den Menschen verstecken und immer wieder weichen müssen. Aber auch bei ihnen ist nicht immer alles schön. Es gibt nicht nur Tanz und Gesang. Auch unter den Elfen herrscht Missgunst, Trauer und Hass. Es gibt Elfen, die sich für was Besseres halten und das auch jedem zeigen. Und dann gibt es die Elfen, die sehen. Die wirklich sehen, was passiert und die einen Krieg verhindern wollen. Einen Krieg, der nicht nur gegen die Menschen geht, sondern vor allem gegen das eigene Volk. Veränderungen müssen her und das auf beiden Seiten. Jeder muss über seinen eigenen Schatten springen, egal ob Mensch oder Elf. Jeder hat in dieser Geschichte sein Päckchen zu tragen und nach und nach kommt alles ans Licht. Liebe, Freundschaft und Familie.

Es ist die Magie, die mich an die Seiten fesselte. Der alte Wald, den ich um mich herum spürte und den ich mit allen Sinnen wahrnahm. Würzig, wie nasses Laub. Gewaltig, durch die alten, großen, knochigen Bäume. Efeuranken, die sich bewegen. Und der Wind, der durch die Blätter wispert. Der Wald ist sich selbst genug und will keinen Besuch. Magie hat viele Gesichter und die Autorin hat sie auf ganz wunderbare Weise eingefangen. Es war immer wieder spannend, auch wenn ich dachte, dass alles gut wird, legte sie noch einen drauf und es wurde schlimmer. Es muss immer erst richtig schlimm werden, bevor es wirklich besser werden kann und dass zeigt Carola Wolff sehr eindringlich. Zugleich ist es eine Erinnerung daran, dass wir die Natur mehr brauchen, als sie uns. Sie kommt gut alleine klar. Wir ohne sie allerdings nicht. Gerade in aktuellen Zeiten ein wichtiges Thema!

Fazit
„Der Fluch des Erlkönigs“ reitet nicht bei Nacht geschwind an mir vorbei. Er zog mich mit sich in ein Abenteuer voller Magie und Elfen. Voller ungesagter Worte, Misstrauen, Liebe und Freundschaft. Und voller Glauben daran, dass die alten Märchen wirklich wahr sind. Es wäre doch wirklich schade, wenn unsere Welt ohne all die magischen Geschichten auskommen müsste. Oder? Carola Wolff bringt uns den Glauben an Elfen und Feen zurück. Wenn ich das nächste Mal im Wald spazieren gehe, passe ich genau auf, wohin ich trete. Oder auf was. Und Hügel meide ich besser ganz. ^^«
  19      0        – geschrieben von Tilly Jones
 
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