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Black Blood
Verfasser: Malum (1)
Verlag: Papierverzierer (136)
VÖ: 14. Juni 2018
Genre: Dystopie (434) und Thriller (4903)
Seiten: 287
Themen: Endzeit (73), Road Trip (91), Überleben (120)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Malum für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Malum gibt es auf ihrer Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Es wird Zeit«, schnaufte Matt, als er sich aufrichtete und seine erst angefangene Zigarette ausdrückte. Ich tat es ihm gleich und nahm mir die Bauchtasche, die von einem Türsteher neu befüllt wurde. Als ich die schwarze Tür zum Club öffnete, schlug mir der Geruch von heute Abend entgegen.
     »Riechst du das?«, fragte ich laut durch die Musik und hob meine Hand vor die Nase. Helles Licht blitzte durch den Club und der Bass dröhnte laut und nahm jeden Herzschlag mit sich. Leiber zuckten über die Tanzfläche, der Nebel schwirrte durch den Raum und ich spürte ein ziehen in der Magengegend. Ich hielt meine Hand auf den Bauch und sah runter.
     Wie aus dem Nichts stürzte sich jemand auf mich. Erdrückendes Gewicht lag auf mir, sofort schüttete mein Körper Adrenalin aus und gab mir die Kraft, den Kerl von mir zu drücken. Dieser Typ dünstete den Gestank aus! Ich biss die Zähne zusammen und drückte dem Mann die Kehle zu. Er röchelte laut, gab aber nicht nach. Immer weiter drückte er sein Gesicht runter, er wollte mich beißen! Als ich in die Augen des Mannes sah, erstarrte ich. Sie waren blutunterlaufen und strahlten völligen Hass aus. Sein Mund schnappte immer wieder, Sabber tropfte aus ihm heraus und benässte mein weißes Hemd.
     »Was ist dein Problem?«, schrie ich den Mann an und drückte weiter seine Kehle zu. Nichts half, unter seinem Gewicht konnte ich mich nicht bewegen. Alles was ich wusste, was ich trainiert hatte, besaß hier keinen Sinn. Nichts würde funktionieren. Mein Körper zitterte unter der Anstrengung, die Muskeln wurden schwach und meine Nerven lagen blank. Schweiß perlte von meiner Stirn und die Musik dröhnte. Sah mich niemand? Sah Matt nicht, dass ich von dem Mann bedrängt und auf den Boden gezwängt wurde? Bekam es keiner mit?
     Was ich nicht sah, um mich herum brach Chaos aus.

Matt


Ich wurde von zwei kreischenden Mädels von der Treppe gestoßen. Sie wollten aus dem Notausgang und interessierten sich nicht für die anderen Leute. Panik brach aus, die Freudenschreie der Partygäste verwandelten sich schnell in Angstschreie. Menschen warfen sich auf Menschen und rissen ihnen die Gliedmaßen aus, fraßen ihre Eingeweide und labten sich an dem Fleisch ihrer Opfer. Es passierte alles so schnell!
     Erst als ich mich an der Wand hochzog und mir meinen brummenden Schädel festhielt, konnte ich schemenhaft erkennen, was los war. Ich vergaß das Atmen und erfror zu einer Salzsäule. Im flackernden Licht konnte ich die Menschen sehen, sie fielen übereinander her wie wilde Tiere! Meine Augen waren geweitet und erst als meine Lunge nach Sauerstoff schrie, atmete ich hektisch ein. Jane fiel mir sofort in den Sinn. Sie könnte überall sein! Rufen würde nichts bringen, oder sollte ich alleine flüchten? Nein. Ich musste sie finden!
     Meine Sinne waren betäubt. Ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte zu suchen. Ich sah zurück zu der Stelle, wo wir gestanden hatten. Oben auf dem Podest vor der Hintertür lag ein Mann und unter ihm Jane. Ich konnte ihre Anstrengung sehen, ihren zusammengekniffenen Mund und ihre Angst. Der Mann über ihr schnappte mit seinem Mund, es sah aus, als wolle er sie beißen. Sofort setzte ich mich in Bewegung und wollte den Kerl von ihr runter ziehen, es kam anders. Eine Frau mit blutverschmiertem Gesicht ergriff meine Schulter und zog mich zu sich.
     Ich schrie auf und schubste sie von mir. Mit weit aufgerissenen Augen stand ich da und konnte nicht verstehen, was hier los war. Es ähnelte alles einem schrecklichen Albtraum! Immer mehr Menschen lagen auf dem Boden und fraßen sich gegenseitig auf!
     Wieder kam die Frau auf mich zu, aus Angst trat ich sie weg. Mit einem lauten Krachen landete sie mit ihrem Nacken auf einem Tisch, dieser fiel um und riss sie mit sich. Ich zuckte heftig zusammen, als ich sah, dass ihr Kopf an der Seite hing. Ich hatte ihr das Genick gebrochen! Mein Puls schlug deutlich höher. Sie töten wollte ich nicht! Schnell ging ich zu ihr rüber und wollte helfen, sie erhob sich und starrte mich an. Wieder ging sie auf mich los und grollte laut. Ich taumelte zurück und konnte nicht verstehen, wie sie das überlebt hatte!
     Mein Körper spannte sich an und war zur Flucht bereit. Jane kam mir in mein Blickfeld. Nicht ohne sie, dachte ich und sah mich nach einer Waffe um. Der Tisch der umgefallen war und das Ding, was mich angegriffen hatte, fielen mir auf. Sofort lief ich rüber und schubste die blutverschmierte Frau von mir weg. Sie fiel auf die anderen Leute, die sich nicht weiter davon beirren ließen und weiter an den Körpern anderer Menschen fraßen. Unverständlich schüttelte ich mit dem Kopf und trat auf das Tischbein. Ich spürte die Anwesenheit der Frau hinter mir, riss an dem Holz und bekam es ab. Drehte mich um, holte mit voller Wucht aus und schlug es der Frau auf den Kopf.
     Sie fiel zu Boden, ihre Arme griffen nach mir und wieder schlug ich auf den Körper der Frau ein. Sie blutete stark und benetzte mein weißes Hemd mit Blut. Immer wieder schlug ich auf sie ein. Sie wollte nicht sterben! Bis ich ihr auf den Kopf schlug. Er zerplatzte wie eine reife Melone, das dunkle Blut spritzte in alle Richtungen. Ohne zu wissen, was ich tat, starrte ich auf die Leiche vor mir. Ich dachte nicht nach und handelte nur. Schnaufend wischte ich mir das Blut-Schweiß Gemisch von meiner Stirn. Mit schweren Schritten und dem Versuch, alles um mich auszublenden, ging ich auf Jane und den Mann zu. Der Tunnelblick stellte sich ein, mein Fokus lag auf Jane. Dumpf und wie durch eine Wintermütze hörte ich die Umgebung. Kein Gefühl stellte sich ein, nichts.
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