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Black Blood
Verfasser: Malum (1)
Verlag: Papierverzierer (130)
VÖ: 14. Juni 2018
Genre: Dystopie (417) und Thriller (4774)
Seiten: 287
Themen: Endzeit (73), Road Trip (88), Überleben (116)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Malum für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Malum gibt es auf ihrer Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Es roch oft schlimm, allerdings noch nie so krass wie heute. Kopfschüttelnd machte ich mich auf den Weg zu den heruntergekommenen Garagen. Vom weitem sah ich die rostenden Metallgehäuse, fünf Garagen weiter sah ich einen Mann, seine rote Jacke fiel mir auf. Er kniete über etwas, ich konnte nicht erkennen, was es war. Erst wollte ich zu ihm gehen und fragen, ob ich helfen könnte. Aber der Geruch verfolgte mich, mein Magen drehte sich um. Ich wollte schnell weg von hier, lief zu meiner Garage und drückte einen Knopf an meinem Schlüsselbund, ein Rattern ertönte und das rostige Tor öffnete sich. Hervor kam ein schwarzer Mustang Laguna Seca, er war ein Geschenk. Ich hatte daran gedacht, ihn zu verkaufen. Er würde eine gute Summe einbringen, allerdings kannte Dimitri alle Autoschieber. Es gab keine Chance ihn zu verkaufen, ohne aufzufliegen. Ich wollte nicht daran denken, was er mit mir machen würde, sollte ich es versuchen.
     Als ich im Auto saß war, knallte ich die Tür zu, krallte mich in das lederne Lenkrad und atmete schwer aus. Wie lange konnte ich das jede Nacht durchhalten? Wie lange konnte ich das ertragen? Ich stand vor einem Abgrund. Gab ich auf, würden wir auf der Straße sitzen und nie wieder Fuß fassen können. Ohne Abschluss und ohne Geld hatte ich keine Chance. Nirgendwo.
     Das Lächeln von Alice schwirrte durch meine Gedanken. Ich halte durch, ich musste es, schaffte es aber nicht mehr lange. Mein Augenmerk lag jetzt auf dem Ausparken, ich mochte das Auto und wollte Dimitri nicht böse machen, wenn ein Kratzer hineinkam. Das Heck sah zur Hälfte raus, ich schlug das Lenkrad ein und fuhr langsam hinaus.
     Im Rückspiegel sah ich erst meine blauen Augen, ein Schatten hinter mir ließ mich aufschauen. Der Mann, der an der Garage kniete, war verschwunden. Ein skeptisches Zucken ließ meine Augenbrauen wippen. Wie konnte er so schnell weg sein? Es sollte mich nicht interessieren, anderes hatte Vorrang. Diese Menschen hier, sie würden nie helfen, selbst dann nicht, wenn ich auf dem Boden liegen würde. Sie würden auf mich spucken und lachen, immer sagen, sie hätten es gewusst. Niemals würde es so weit kommen, mein Blick verfinsterte sich. Wieder erregte ein Schatten im Rückspiegel meine Aufmerksamkeit – sofort sah ich hin. Der Mann mit der roten Jacke stand hinter meinem Auto. Kurz setzte mein Atem aus, ich starrte ihn an. Er sah nicht gesund aus, vielleicht war es ein Drogenabhängiger. Die sahen von Haus aus nicht einladend aus.
     Sein Blick war leer und sein Mund hing offen runter. Ich legte meinen Kopf zur Seite und betrachtete ihn genauer, es kam mir suspekt vor. Sein Kopf ruckte in alle Richtungen, er schnüffelte am Auto entlang. Das reichte mir. Ich ließ das Fenster runter und streckte meinen Kopf raus. Wieder schlug mir ein ekelhafter Gestank entgegen.
     »Das kommt von dir!«, stellte ich fest und hob meinen Arm vor meine Nase. »Hau ab!«, rief ich und machte eine abwehrende Bewegung. Ich sah ihn an und bemerkte die Leere, dann entdeckte ich Blut auf seiner hellen Hose und ihm fehlte ein Schuh. Ein Grollen und Schnaufen entfuhr dem Mann. Schweiß perlte auf meine Stirn, meine Hände klammerten sich fester um das Lenkrad. Irgendwas stimmte nicht, in mir tobte ein Kampf, helfen oder nicht?
     »Sind Sie verletzt?«, fragte ich leise und schluckte. Wieder schnaufte der Mann und kam dichter zum Fenster. Der Geruch, der sich in meiner Nase festbiss, wurde stärker. Der kam definitiv von dem Mann! Er sagte nichts und kam keuchend näher. Der Puls in meinen Adern wurde stärker, jede Zelle in mir schrie, ich sollte fahren! Ich gehorchte meinem Instinkt und trat auf das Gaspedal. Schnell fuhr ich vom Platz.
     »Ruhig Jane, ruhig! Das war nur ein Irrer, wie immer«, beruhigte ich mich und sah in den Rückspiegel, der Kerl humpelte dem Auto nach. Eine Kurve erlöste mich von dem Anblick des Irren. Ich musste mich auf die heutige Nacht gedanklich vorbereiten. Nicht verrechnen, nicht verrechnen!, war mein Gedanke. Es würde nie gut enden, Geld regierte die Welt und mein Leben.

***


Die Straßen waren ruhig und wenig befahren. Die Nacht brach ein, die alten Lampen gingen an und tauchten die Gassen in ein sattes Orange. Häuser wurden größer, Straßen wurden breiter. Menschen gingen hektisch ihren Weg und tippten auf ihren Handys umher. Bunte Gestalten schwankten durch die Gassen und besuchten die ebenso bunten Bars. In so einer würde ich mich bald befinden.
     Immer wenn ich diesen Weg fuhr, wurde mir schlecht. Von innen kroch die Magensäure hoch in den Hals und brannte furchtbar. Schlucken half nicht, es zu verdrängen. Dieses schreckliche Gefühl war kaum zu beschreiben, Aufregung, Angst, Ekel. Es gab nur ein Ziel: Genug Geld zusammen bekommen, um mit Alice unterzutauchen.
     Dann würde dieses elende Gefühl verschwinden.
     Die Gasse, in der ich immer parkte, kam näher. Ich nahm meinen Fuß vom Gas, der sich bleischwer anfühlte und bog langsam um die Ecke. Der Wagen kam zum Stehen, wie mein Herz. Ich fühlte mich klein und machtlos. Die Nacht hatte längst die Stadt übernommen, alles sah gefährlich aus. Die Katzen, die die Reste der Restaurants fraßen, sahen aus wie kleine gefährliche Kobolde. Ich schüttelte meinen Kopf und vertrieb den Gedanken, klappte meine Sonnenblende runter und sah auf ein Foto, was Alice dort hinein geklebt hatte. Das Bild hatte Risse und war zerknittert, man konnte mich und Alice aber gut erkennen. Meine kleine Schwester hatte es immer bei sich gehabt und als Dank mir geschenkt.
     »Willst du Wurzeln schlagen? Komm, die Kunden warten!« Ein kleiner, trainierter Mann, mit einer viel zu großen Jacke stand in der Hintertür und stapfte sauer mit seinem Fuß auf. Seufzend und ohne etwas zu sagen, stieg ich aus und begrüßte ihn mit einem Kuss auf die Wange.
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