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Manchmal hilft nur fauler Zauber
Verfasser: Nicola Lux (2)
Verlag: Bookspot (63)
VÖ: 3. Mai 2018
Genre: Frauenliteratur (1138)
Seiten: 260
Themen: Bürgermeister (61), Club (71), Erbschaft (356), Flut (31), Hexen (619), Hochzeit (1178), Nordfriesland (95), Seitensprung (209), Traummänner (268), Wattenmeer (25)
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Eigentlich könnte Anna ein fabelhaftes Leben führen, hat sie doch gerade ihren Traummann geheiratet. Doch der entpuppt sich als echter Widerling, der sie schon während der Hochzeitsfeier mit seiner Sekretärin Vanessa betrügt. Falls sie ihn verlassen sollte, droht er ihr mir herben Konsequenzen für sie und ihre Familie, denn er ist als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters auf Anna an seiner Seite angewiesen. Aber Annas verdorbenes Leben wendet sich, als sie von einer unbekannten "Erbtante" ein Haus auf Amrum erbt. Dort hat die als Hexe verschriene Vida Wohnrecht auf Lebenszeit. Die Frauen verstehen sich großartig und Vida ermutigt Anna den ungeliebten Ehemann doch zu beseitigen. Durch einen Trick von Vida stirbt dieser, von der Flut überrascht, schließlich bei einem Wattspaziergang. Nachdem Anna immer mehr Gerüchte zu hören bekommt, erzählt Vida ihr vom "Club der Hexen", indem sie und auch ihre Tochter Toni Mitglied sind. Ein Club, dem Männer nicht in die Quere kommen sollten..
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Stille Nacht, tödliche Nacht
Geschrieben von: Maria Rhein, Michael Böhm, Nina Röttger, Nicola Lux, Claudia Schmid, Dieter Hentzschel, Astrid Plötner, Rainer Güllich, Heidi Möhker, Arnold Küsters, Heike Gellert, David Frogier de Ponlevoy, Reimer Boy Eilers, Christine Bonvin, Sylvia Grünberger, Christiane Höhmann, Wolfgang Kemmer, Connie Roters, Roland Lange, Thomas Schrage, Jennifer Rendla, Andrea Z. Rhein, Petra Tessendorf und Cecile Ziemons (30. November 2018)
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Lesermeinungen (1)     Leserkanonen-Rezension
OFFIZIELLE LESERKANONEN-REZENSION
Willkommen im Club
 
Romane, die in und um Amrum herum spielen, lassen sich in der Regel in zwei Kategorien einteilen: Entweder handelt es sich um einen klassischen (Nord-) Frieslandkrimi, oder aber um ein Buch mit jeder Menge Liebe in Strandkobnähe. Den Beweis, dass man auch ganz andere Amrum-Romane schreiben kann, ist hingegen Nicola Lux angetreten. Ob dies geklappt hat und sich ihr Roman »Manchmal hilft nur fauler Zauber« lohnt, haben wir uns einmal etwas näher angeschaut.

Ehe die als Großnichte eines Reiseschriftstellers geborene Nicola Lux begann, Leute literarisch aus dem Wege zu räumen, jobbte sie als Model für Reitbekleidung, studierte Modedesign und stylte unansehnliche Prominente in ansehnliche Prominente um. Da der in Ostwestfalen lebende Autorin von ihren Eltern ein Faible für die deutsche Küste eingeimpft wurde, kombinierte sie Amrum und schriftstellerische Mordlust zu ihrem (vermutlich?) ersten Roman, der im Mai vom Bookspot Verlag veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich um die erste Veröffentlichung von dessen neuem Imprint »Ladies Lounge«, dessen Zielgruppen-Ausrichtung sich von selbst erklären dürfte. Das rund 280 Seiten starke Werk kostet als Taschenbuch 9,99 Euro, als E-Book ist es für drei Euro weniger zu bekommen.

Bereits die Zusammenfassung der Geschichte, die die Leserin auf dem Buchdeckel oder im Internet finden kann, ist ... extravagant. Erzählt wird hier von der jungen Anna, deren bis dahin prächtiges Leben einen scharfen Knick macht, als sie von ihrem Traummann während der Hochzeitsfeier mit dessen Sekretärin betrogen wird. Womit die Ehe trotzdem nicht sofort vorüber ist, denn da der rechte Taugenichts sie wegen seiner politischen Ambitionen als Herzeigeobjekt benötigt, setzt er sie unter Druck. Just in diesem Moment erbt Anna ein Häuschen auf Amrum, in dem eine als Hexe verschriene Dame Wohnrecht genießt. Mit jener Frau freundet sich Anna an, und sie wird von ihr auf krumme Gedanken gebracht. Einen von der Flut tödlich überraschten Exehemann später erfährt Anna von Vida - so die Untermieterin mit Namen - von einem ganz besonderen Club ...

Bis hierhin weiß man womöglich noch gar nicht so recht, in welche Schublade man das Buch nun eigentlich schieben soll ... und so recht weiß man das auch am Ende noch nicht: Was man zu lesen bekommt, hat ein bißchen was von einem Kriminalroman, ein paar wohldosierte Elemente einer Romanze und eine große Schippe von einer Komödie. Wie man auch immer das Ganze einordnen mag, ist das eigentlich Entscheidende jedoch, dass diese skurrile Mischung insgesamt eine gehörige Masse an Lesespaß bereitet.

Natürlich ist hier einiges überzeichnet worden und natürlich sollte man hiervon nichts übermäßig ernst nehmen, doch ist hier alles einfach richtig stimmig geworden. Angefangen von Anna selbst, mit der man sich - abgesehen von ihrer eigenartigen Traummannwahl - beim Lesen sehr schnell anfreundet. Ebenso ergeht es einem mit Vida, und auch ohne einen nennenswerten Bezug zu Nordfriesland im Allgemeinen und Amrum im Speziellen lernt man es schnell, die ganze Szenerie zu genießen und sich an die Küste versetzt zu fühlen. Der allergrößte Pluspunkt sind aber die unzähligen Ideen, die Nicola Lux in ihre Geschichte eingebaut hat, und die sie in eine Stimmung hineingeflochten hat, der man sich nicht entziehen kann. »Manchmal hilft nur fauler Zauber« ist ein lockeres Lesevergnügen, der angeschlagene Ton ist allzeit charmant und treffsicher, das Tempo dank der unzähligen kurzen Kapitelchen immer angenehm hoch und die Story gönnt sich keinen Durchhänger.

Ein paar Klischees hätte ich vielleicht nicht unbedingt benötigt - den bei »Frauenromanen« bzw. Büchern mit vermeintlich überwiegend weiblicher Zielgruppe inzwischen schon fast obligatorische Rezeptteil brauche ich beispielsweise nie - aber das ist natürlich (im wahrsten Sinne des Wortes) Geschmackssache, und für viele andere Leserinnen rundet so etwas das Ganze am Ende sogar noch einmal besonders ab. So oder so aber bietet »Manchmal hilft nur fauler Zauber« ein feines Stückchen sommerlicher Gute-Laune-Lektüre, und wem sich die Gelegenheit bieten sollte, zu dem Buch zu greifen, der kann sich sicher sein, dass er eine gute Zeit haben wird.
– geschrieben am 22. Juni 2018
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