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BePolar
Verfasser: Martha Kindermann (1)
Verlag: Eigenverlag (11383) und tredition (112)
VÖ: 1. Juni 2018
Genre: Fantasy (8549), Jugendliteratur (5161) und Romantische Literatur (14760)
Seiten: 396 (Gebundene Version), 285 (Kindle Edition), 398 (Taschenbuch-Version), 400 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 386 (Taschenbuch-Version Nr. 3)
Themen: Fassade (250), Geheimnisse (3175), Realität (60), Wahnsinn (85)
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Wenn du in eine liebevolle Familie hineingeboren wirst, in der es zu viele Geheimnisse gibt...
Wenn du im Land der Zufriedenheit aufwächt und die Fassade Risse bekommt...
Wenn du zum Werkzeug der Revolte wirst, ohne es zu wissen...
Wenn deine große Liebe einer nächtlichen Fantasie entspringt und es nahezu unmöglich scheint, die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit zu erkennen...
...dann hast du eine vage Vorstellung, wie es sich anfühlt tagtäglich in Royas Haut zu stecken.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Martha Kindermann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Martha Kindermann gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     In der Mitte des unendlich hohen Raumes wird ein großer Kreis sichtbar, welcher sich langsam in Bewegung setzt und wie ein Ufo abhebt. Alle rennen los um einen Platz auf der fahrenden Scheibe zu ergattern und ich muss wohl oder übel mit. Fahrstühle sind normalerweise nicht so mein Ding – zu eng, zu ausweglos, zu undurchdringlich, aber das hier hat etwas Aufregendes. Ich nehme Anlauf und hechte hinter Caris auf den fliegenden Teppich.
     Mittlerweile sind fünfzehn Jugendliche aufgesprungen und blicken dem Kommenden entgegen. Was geschieht hier? Ich spüre einen kalten Luftzug und über uns erscheint ein rundes Glasdach. Diese Muster kenne ich – ich kann sie nur nicht zuordnen.
     Die Scheibe stoppt. Ich schwanke, doch halte mich gerade so am Boden, ohne peinlich aufzufallen. Hier oben duftet es nach Mandelbäumen und durch die unterschiedlich getönten spitzen Fensterscheiben, welche die Dachkuppel zieren, kann die Sonne ein wunderschönes Farbenspiel auf den weißen Untergrund zeichnen. Über eine geländerlose Brücke gelangen wir in ein gläsernes Zimmer und verteilen uns unaufgefordert auf die vorhandenen Tische, welche in zwei Halbrunden aufgestellt sind. Caris und ich wählen die goldene Mitte und nehmen Platz. Sind wir in einer Art Schule? Das wunderbare Licht und der herrliche Duft deuten nicht im Geringsten darauf hin und doch blicken die Jungs und Mädchen so erwartungsvoll drein, als stehe die Zeugnisausgabe bevor.
     Ich nehme ein leises Surren wahr und schon erscheinen an der gegenüberliegenden Seite des Raumes zwei kreisrunde Löcher im Boden.
     »Wie viele von diesen fahrenden Dingern gibt es hier noch?«, frage ich meine Banknachbarin und lehne mich vorsichtig zu ihr hinüber.
     »Das war es dann, glaube ich, aber sieh hin, diese Gestalten werden darüber entscheiden, ob dein Aufenthalt hier der Himmel oder die Hölle für dich wird.« Ich schaue sie entsetzt an und wage es kaum, meinen Blick ins Unbekannte zu richten. Zur Linken erscheint eine Frau um die fünfundfünfzig mit weißem Kittel und Klemmbrett unter dem Arm. Ihre Frisur ist mehr als merkwürdig und sie trägt eine kleine goldene Brille an einem Band um den Hals. Müsste ich sie mit einem Tier vergleichen, wäre es wohl ein schwerfälliges Tapir mit Sehbehinderung. Auf der rechten Seite steht ein großer, sportlicher Mann mit stechend blauen Augen, einer braunen Haartolle und einem unwiderstehlichen Lächeln. »Valentin Moreno. Ist er nicht hinreißend?« Ich glaube, Caris läuft ein wenig Spucke aus dem Mund. Er ist vielleicht Anfang dreißig, trägt ein weißes Poloshirt mit aufgestelltem Kragen und sieht im Kittel einfach umwerfend aus. Möglicherweise tropft auch mir der Zahn. Ältere Männer haben mich noch nie interessiert, aber eine kleine Schwärmerei sollte erlaubt sein.
     Als die ganze Gruppe zu tuscheln beginnt, erwachen wir aus unseren Träumen. Der Typ hebt die Hand und es wird mucksmäuschenstill.
     »Guten Morgen die Damen«, begrüßt er uns. Alle kleben an seinen Lippen. »Einige von euch sitzen das erste Mal in unserem Atelier und erhoffen sich sicherlich aufschlussreiche Erklärungen.« Das kann man wohl sagen. Die fahrenden Scheiben, die fehlenden Fenster und vor allem diese Veranstaltung schreien es geradezu heraus. »Willkommen den Ministern von morgen.« Ja klar, genau so hab ich mich immer gesehen. Ich, das nette Mädchen von nebenan in einem klassischen Kostüm, mit spießigem Dienstwagen und Chauffeur – noch ein Witz? »Meine Kollegen und ich beschäftigen uns seit langem mit der Auswahl der richtigen Kandidaten für eine unkonventionelle Studie. Ein wissenschaftliches Pilotprojekt in dem ihr optimal auf den Kampf um die begehrten Sitze im Regierungspalast vorbereitet werden sollt. Ihr arbeitet massiv an euren Soft Skills und wir versprechen euch einen Platz an der Tafelrunde. Dies wird euch alle Kraft und Nerven kosten, aber glaubt mir, uns auch.« Sein Lächeln ist wahrlich ansteckend. Die meisten der anderen sehen verdattert in die Runde. Einige geben sich ein High five und der Rest träumt weiterhin von einer verlassenen Bank im Mondschein an der Seite von Herrn Mo-re-no.
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