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Die Nacht ist unser 1 - Schatten der Vergangenheit
Verfasser: Maria Spotlight (2)
Verlag: Eigenverlag (12804)
VÖ: 26. Oktober 2017
Genre: Fantasy (9456)
Seiten: 410
Themen: Clans (330), Hexen (602), Magie (1870), Mischwesen (13), Vampire (1324), Verschwörungen (414), Werwölfe (354)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Die Nacht ist unser (2)
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In dem Buch "Die Nacht ist unser-Schatten der Vergangenheit" geht es um die Entstehung der drei Klans; die Vampire, die Werwölfe und die Hexen. Gemeinsam errichten sie ihr Reich, ohne sich dabei vor den Sterblichen zu demaskieren. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken über den Klans auf. Larissa, der Hauptcharakter, ist das einzige Mischwesen aus Vampir und Werwolf und wurde als Kind von ihrer Mentorin Emily, der Anführerin des Hexenzirkels, in der großen Kunst der Hexerei unterwiesen. Für Larissa gilt jedoch ihre wahre Gestalt zu bewahren und zudem sich dem Bösen zu stellen, denn ihr wird mehr und mehr bewusst, dass eine Verschwörung im Gange ist.
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Maria Spotlight für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Maria Spotlight gibt es bei Facebook.
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Ein florierendes Land


Dreihundert Jahre nach der ersten Besiedlung durch Kunolf und Farold, hatten die Hexen, Vampire und Werwölfe es geschafft, sich zu formieren. Ihre Anzahl war um ein vielfaches gestiegen und so zählte man im Jahre 900 nach Christus fünfzig Hexen, einhundert und zwanzig Vampire und einhundert Werwölfe in ihrer Heimat, dem Schwarzwald. Räumlich waren sie dennoch voneinander getrennt. Während die Hexen ihre Bauten mehr im Wald ansiedelten, lebten die Vampire auf dem offenen Land. Sie hatten sich eine richtige kleine Stadt erbaut und in der Mitte stand das große Schloss, indem Lucia mit Ephraim, ihrem Bruder Michael und seiner Frau Margot lebte. Die Werwölfe hatten sich nahe der Vampire angesiedelt, um immer mit ihnen in Kontakt zu bleiben; die Vampire bildeten so gesehen das Zentrum. Die Menschen mieden jene Gegenden und siedelten sich weit außerhalb der Grenzen an; das verschaffte den Blutsaugern und den Wölfen die Gelegenheit, auf großem Terrain zu jagen. Ihre Jagdgebiete wurden aufgeteilt und niemand durfte im Territorium des anderen nach Futter suchen. Nach kurzer Zeit entstanden die Handelsrouten, auf welchen die Menschen ihre Waren zu den Vampiren brachten. Diese Routen waren im Rat gemeinsam erschlossen worden, und die Menschen wurden dazu angehalten, ausdrücklich nur diese zu benutzen. Die Hexen bildeten um die Routen eine Art Schutzzauber, den kein sterbliches Wesen durchdringen konnte. So gerieten die Menschen nie fern ab der Wege. Die Klans besaßen große Reichtümer, nicht zuletzt, weil die Stammesväter einst einen herrenlosen Drachenschatz geborgen hatten. Zudem gehörte ihnen ein Silberbergwerk, indem Menschen für sie arbeiteten. Durch ihr Gold und Silber gedieh die Wirtschaft der Menschen stark. Die Felder konnten jedes Jahr bestellt werden, Vieh konnte heran gezüchtet werden und die Gärten explodierten geradezu. Um nicht zu hohe Ausgaben zu haben, schlug Emily vor, man könne auch im eigenen Land Vieh züchten und Gärten bepflanzen. Ihr Vorschlag fand sogleich großen Zuspruch, was den Neid ihres Bruders nur noch mehr anfachte.
     Kurzum, das ganze Land erwachte, blühte und wuchs heran. Und zu jenen Tagen ging die freudige Nachricht um, Lucia und auch Esther trugen ein Kind unter ihrem Herzen. Im Jahre 996 nach Christus erblickten die beiden Erben der großen Dynastien das Licht der Welt. Lucia trug einen Sohn aus, mit dem Namen Tim, Esther gebar ebenfalls einen Knaben, der fortan Sven genannt wurde. Die Geburt wurde gebührend gefeiert. Alle Bewohner wurden eingeladen. So fand Ephraim sein Gefallen am Zelebrieren. Die beiden Burschen wuchsen zusammen auf; sie fanden großen Gefallen daran, in den Gärten umher zu tollen, die Hexen zu ärgern und die Tauben in ihrem Verschlag zu erschrecken.
     „Da fliegen dann immer die Federn kreuz und quer“, lachten sie.
     Tim und Sven hatten beide an Emily einen Narren gefressen, da sie es mit den beiden sehr verstand. Emily versuchte in jedem der Kinder verborgene Talente zu entdecken, denn sie hatte einst eine Vision gehabt von einem Kind, welches im Zeichen des Drachen geboren würde und die Blutlinien der drei Klans vereinen sollte. Dieses Kind würde ungeheure Kräfte besitzen und die Welt vor der totalen Finsternis bewahren können. Weder Tim noch Sven zeigten diese Merkmale auf und auch keines der anderen Kinder. Die Hexe spürte jedoch, dass sich innerhalb der Gemeinschaft etwas regte. Eine Verbindung kam zustande, aus der dieses erhoffte Kind hervor gehen würde. Jetzt brauchte sie nur noch zu warten.


Zuwachs


... ab hier erzählt Emily die Geschichte weiter
     Es war die Nacht des elften Septembers. Wir schrieben das Jahr eintausend. Draußen tobte ein Sturm und rüttelte mit seiner bleichen Hand an den Ästen der Bäume, sowie an den Fensterläden der Häuser. Eine große Geburt stand bevor, das hörte ich im Wind. Dann wurde ich gerufen. Die Herrin Lucia, so zu sagen die Königin unter den Vampiren, erwartete ihr zweites Kind. Sie lag nun schon fast dreißig Stunden in den Wehen. Freilich, die Geburt ihres Sohnes war schneller verlaufen und war nicht so schmerzhaft gewesen. Dass sie sich derart quälen musste, hatte Lucia nicht erwartet. Dabei müsste gerade sie wissen, dass das Kind in ihrem Bauch nicht normal ist. Ich betrat das Entbindungszimmer. Drei Hebammen und ein paar Dienerinnen waren dort. Hektik lag in der Luft. Lucia überkam eine Wehe und sie schrie. Eine der Hebammen kam auf mich zu.
     „Es dauert nun schon viel zu lange. Ich weiß nicht, ob sie die Nacht überstehen wird.“
     „Das wird sie, vertraut mir.“
     Ich habe noch nie verstanden, weshalb die Vampire und die Werwölfe die hiesigen Hebammen zu den Geburten dazu riefen, wenn wir Hexen uns doch viel besser auf Entbindungen verstanden. Vermutlich, um die Bindung zu den Menschen zu festigen, damit niemand auf falsche Gedanken käme. Lucia schrie erneut heftig auf. Ich spürte, wie sich das Kind in ihr heftig regte. Es wollte unbedingt aus ihr raus. Ich legte ihr ein kaltes Tuch auf die Stirn und flüsterte ihr ins Ohr.
     „Lucia, hör mir gut zu. Das Kind in deinem Leib ist sehr stark. Nur ich kann dir jetzt noch helfen.“
     Sie sah mich mit glasigen Augen an. „Was hast du vor?“
     „Das, wozu ich geschaffen wurde, eine Hexe sein.“
     Ich drehte mich zu den Hebammen um.
     „Meine Damen, ich danke Euch für Eure Dienste. Ab hier übernehme ich.“
     Eine runzlige alte Frau trat hervor und legte Beschwerde ein.
     „Das könnte Euch so passen. Diese Frau steht kurz vor der Entbindung. Wir können jetzt nicht gehen.“
     „Doch das könnt ihr. Verzeiht, wenn ich so offen spreche, aber ihr verfügt weder über das Wissen noch über die Mittel, das Kind aus ihr raus zu holen. Ich jedoch schon. Packt euren Kram und verschwindet von hier, sofort. Oder muss ich noch deutlicher werden?“
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