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Die Nacht ist unser 1 - Schatten der Vergangenheit
Verfasser: Maria Spotlight (2)
Verlag: Eigenverlag (12819)
VÖ: 26. Oktober 2017
Genre: Fantasy (9467)
Seiten: 410
Themen: Clans (331), Hexen (602), Magie (1874), Mischwesen (13), Vampire (1324), Verschwörungen (414), Werwölfe (356)
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Reihe: Die Nacht ist unser (2)
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In dem Buch "Die Nacht ist unser-Schatten der Vergangenheit" geht es um die Entstehung der drei Klans; die Vampire, die Werwölfe und die Hexen. Gemeinsam errichten sie ihr Reich, ohne sich dabei vor den Sterblichen zu demaskieren. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken über den Klans auf. Larissa, der Hauptcharakter, ist das einzige Mischwesen aus Vampir und Werwolf und wurde als Kind von ihrer Mentorin Emily, der Anführerin des Hexenzirkels, in der großen Kunst der Hexerei unterwiesen. Für Larissa gilt jedoch ihre wahre Gestalt zu bewahren und zudem sich dem Bösen zu stellen, denn ihr wird mehr und mehr bewusst, dass eine Verschwörung im Gange ist.
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Maria Spotlight für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Maria Spotlight gibt es bei Facebook.
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     Es missfiel ihnen sehr, sie raunzten, schüttelten ihre Köpfe und verließen schließlich doch das Zimmer. Lucia war schweißgebadet. Ich legte meine Hände auf ihren Bauch und konzentrierte mich.
     „Meine Herrin, ich möchte, dass du dich sammelst. Atme tief durch. Und nun sieh in die Flammen des Kamins. Was erkennst du?“
     Nur mit viel Kraft schaffte sie es ihren Kopf zu drehen, sie war schon bald am Ende ihrer Kräfte, ich musste mich beeilen.
     „Da ist etwas Großes, etwas Geflügeltes. Es kommt auf mich zu.“
     „Gut, konzentriere dich.“
     Sie schrie heftig auf, ihr Kopf hielt nicht mehr still, drehte sich von einer Seite zur anderen, als hätte sie einen Anfall.
     „Lucia, wenn dir dein Leben lieb ist, dann fokussiere dich weiter auf die Flammen.“
     Sie brüllte heftig auf, wie nie zuvor. Das Kind bohrte seine Hände gegen die Bauchdecke. Ich hatte Mühe dagegen zu halten. Das Fenster wurde durch einen heftigen Windstoß aufgerissen, die Flammen der Kerzen im Raum loderten heller und größer auf als zuvor, der hereinkommende Wind nährte sie. Das Feuer im Kamin explodierte, stieg bis an die Decke; ich hörte den Ruf des Drachen. Noch immer presste ich gegen den Bauch.
     „Lucia presse jetzt, presse.“
     Sie nahm all ihre Kraft zusammen, schrie, schrie lauter. Der Kopf des Kindes kam zum Vorschein, dann der Rumpf. Ich sah die Arme, die Beine und zog das Kind schließlich aus dem Mutterleib heraus. Ihre Lungenflügel entfalteten sich und sie gab einen gesunden Schrei von sich. Sogleich durchtrennte ich die Nabelschnur. Lucia bekam von alledem nichts mit. Sie war vor Überanstrengung in eine Art Koma gefallen. So hatte ich Zeit mich um den Säugling zu kümmern. Ich tauchte sie in die Waschschüssel, um sie von ihrer Schmiere zu befreien, wickelte sie dann in ein Tuch. Sie hatte ihre Augen geöffnet; so ein sattes Blau hatte ich noch nie gesehen, selbst bei einem Vampir nicht; es musste wohl saphirblau sein. Das Mädchen war bildschön, sie strahlte mich mit ihrem engelsgleichen Lächeln an. Vorsichtig tupfte ich ihre Haut von der Feuchtigkeit ab. Dabei fand ich das, wonach ich gesucht hatte. Neben der Nabelschnur hatte sich ein rotes Muttermal, in Form eines kleinen Drachen, in die Haut gebrannt. Ich umwickelte das Kind mit frischen, vorgewärmten Leintüchern und bettete es in seiner Wiege. Derweil entfernte ich aus Lucias Unterleib die Nachgeburt und warf sie ins Feuer. Lucia kam nur langsam wieder zu sich. Sie war erschöpft, dennoch legte ich das Kind in ihre Arme. Tränen liefen über Lucias Gesicht. Die Geburt hätte sie fast umgebracht. Wäre ich nicht dazu gekommen, hätte das Kind seine Mutter von innen heraus zerrissen.
     „Ist das die Wirklichkeit oder habe ich es nur geträumt? Sieh sie dir an, Emily. Ist sie nicht wunderschön?“
     „In der Tat.“
     „Ich erinnere mich. Da waren Flammen gewesen, überall Flammen. Was hat das zu bedeuten?“
      „Dein Kind wurde im Zeichen des Drachen geboren. Siehst du das Muttermal neben ihrem Bauchnabel? Ein unverwechselbares Zeichen.“
     „Wieso ich, Emily? Wieso meine Tochter?“
     „Du solltest dich geehrt fühlen, dies geschieht schließlich nur einmal alle tausend Jahre.“
     „Aber, ich wurde auch nicht in diesem Zeichen geboren, warum also ...“
     „Dein Vater wurde es aber.“
     „Ach, tatsächlich? Das wusste ich gar nicht.“
     „Er war dies bezüglich immer sehr diskret. Von ihm habe ich auch vieles über die großen Feuerschlangen gelernt, schließlich hatte er sie ja studiert und hatte mir sein Wissen weitergegeben.“
     Sie musste schlucken, der Gedanke an ihren Vater war ihr wohl im Halse stecken geblieben. Das Mädchen schlief seelenruhig, fasste ab und an nach den Händen seiner Mutter.
     „Verzeih mir die kleine Abschweifung in alte Zeiten. Ich mochte deinen Vater einfach und ebenfalls deine Mutter. Ich bedauere es sehr, dass sie ins Exil gingen.“
     „Ich nicht.“
     Da war sie wieder. Die eiskalte, herzlose Persönlichkeit in ihr. Manchmal hasste ich dieses Weib für ihre Arroganz. Die Gelegenheit kam passend, ich hatte sowieso noch ein offenes Wort mit ihr zu bereden.
     „Vor zehn Monden kamst du zu mir und wolltest von mir Rainfarnsaft haben. Weshalb?“
     Ihre plötzlich auftretende Nervosität verriet sie. Lucia rückte in ihrem Bett hin und her, vermied den Augenkontakt mit mir.
      „Na ja, du weißt ja, Weibergeschwätz. Eine alte Frau sagte mir mal, davon würde ich noch schöner werden und dann wollte ich es eben ausprobieren.“
     Ich musterte sie, dass sie log konnte ein Blinder erkennen.
      „Vampire altern nicht. Sie werden daher auch nicht runzlig und hässlich. Du wolltest den Saft nur aus einem Grund haben, um das Kind, welches du heute ausgetragen hast, im Keim zu ersticken, noch bevor es gedeihen konnte.“
     „Das kannst du gar nicht wissen. Ich habe damals niemandem von meiner Schwangerschaft erzählt.“
     „Ich bin eine Hexe, ich weiß viele Dinge. Ich habe die Frucht in deinem Leib schon gesehen, als sie dir gerade erst eingepflanzt wurde.“
     „Doch was zählt ist, dass ich es nicht tat. Mir war klar, du hattest mir keinen Rainfarnsaft gegeben, vermutlich, weil du das Gute in mir erkanntest und wusstest, ich wäre zu so etwas nicht fähig.“
     „Natürlich war mir klar, dass du zu so etwas nicht den Mumm hast. Dir wurde aber in jenem Moment bewusst, dass du sie alle täuschen könntest. Du wolltest auch mich täuschen.“
     „Ich weiß nicht, was du meinst“, verlegen blickte sie zur Seite.
     Es war an der Zeit die Karten auf den Tisch zu legen. Früher oder später hätte ich sie ohnehin damit konfrontiert, warum dann nicht sofort?
      „Ich weiß von deinem Vergehen, von deinem Verrat an Ephraim, weshalb sonst sollte eine Mutter so eine Gräueltat begehen wollen? Nur wenn sie sich der Herkunft ihres Kindes schämt.“
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