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Die Nacht ist unser 1 - Schatten der Vergangenheit
Verfasser: Maria Spotlight (2)
Verlag: Eigenverlag (11871)
VÖ: 26. Oktober 2017
Genre: Fantasy (8868)
Seiten: 410
Themen: Clans (301), Hexen (554), Magie (1730), Mischwesen (12), Vampire (1273), Verschwörungen (386), Werwölfe (340)
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Reihe: Die Nacht ist unser (2)
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In dem Buch "Die Nacht ist unser-Schatten der Vergangenheit" geht es um die Entstehung der drei Klans; die Vampire, die Werwölfe und die Hexen. Gemeinsam errichten sie ihr Reich, ohne sich dabei vor den Sterblichen zu demaskieren. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken über den Klans auf. Larissa, der Hauptcharakter, ist das einzige Mischwesen aus Vampir und Werwolf und wurde als Kind von ihrer Mentorin Emily, der Anführerin des Hexenzirkels, in der großen Kunst der Hexerei unterwiesen. Für Larissa gilt jedoch ihre wahre Gestalt zu bewahren und zudem sich dem Bösen zu stellen, denn ihr wird mehr und mehr bewusst, dass eine Verschwörung im Gange ist.
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Maria Spotlight für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Maria Spotlight gibt es bei Facebook.
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Die Entstehung des Rates


Nachdem Emily ihre Brüder und Schwestern mit den Wölfen und den Vampiren zusammengebracht hatte, herrschte unter ihnen zunächst Skepsis. Denn als sie erkannten, was diese waren und vor allem, wie sie sich ihre Beute beschafften, entstand ein allgemeines Abstoßen. Diese Kreaturen seien wider die Natur und eine Gefahr für alle. Nur Emily konnte sie beruhigen.
     „Meine Lieben, wir selbst sind doch auch ein Verstoß gegen die Natur. Wir können Dinge tun, die jenseits aller Vorstellungskraft sind. Wir sind in der Lage, uns der Macht der vier Elemente zu bedienen, welch anderes Wesen kann das schon? Ob etwas normal oder unnormal ist, liegt allein im Auge des Betrachters. Die Vampire und die Werwölfe haben gelernt, unauffällig unter den Menschen zu gehen und sie töten nie mehr als sie zum Überleben brauchen. Ephraim, der Anführer der Vampire, wird dieses Land zu Ruhm führen. Er versteht es mit den Menschen und hat bereits mit einigen von ihnen Kontakt aufgenommen. Zunächst wäre es sinnvoll eine Art Handelsabkommen mit den Menschen zu vereinbaren. Sie geben uns von ihren kostbaren Ressourcen, Getreide, Gemüse, Obst, Fleisch ja aber auch Stoffe, Gold und andere Edelsteine. Dafür beschützen wir sie vor dem Bösen. Ihr alle wisst, welche Kreaturen da draußen ihr Unwesen treiben. Da sind die Blutsauger und die Wölfe noch harmlos dagegen. Gemeinsam können wir hier für Frieden und Ordnung sorgen und die Menschen werden nie etwas erfahren.“
     Emilys Ansprache fand rasch Zuspruch. Gleich neben dem Lager der Vampire fand sich der Hexenzirkel ein. Nicht alle vertrauten diesen seltsamen Wesen und manch einer ging wortlos an ihnen vorüber. Der Großteil jedoch lernte die Blutsauger und die Wölfe zu verstehen und bald schon herrschte Einigkeit. Ephraims nächster Gedanke war es, einen Rat zu gründen, indem fortan alle wichtigen Dinge gemeinsam besprochen worden. Dieser Rat wachte über alle Geschehnisse in deren Ländereien; er hatte so zu sagen die oberste Regierung. Der hohe Rat sollte aus insgesamt zwölf Männern und Frauen bestehen. Die Oberhäupter der drei Stämme sollten daher noch drei weitere ihrer Sippschaft bestimmen, die Einzug in den Rat nehmen sollten. Es war nicht ganz einfach, unter der mittlerweile stark angewachsenen Menge die Passenden zu finden. Viele hatten kein Interesse an Politik oder Wirtschaft. Nach mühseligem Suchen fanden sich die Richtigen und der Rat feierte seine Entstehung.


Die Hexen


Bei der Zusammenführung der Klans war die Anzahl der Hexen noch recht klein gewesen. Gerade mal elf Hexen und Hexer konnte Emily finden. Zwar wusste sie, es gab noch mehr von ihnen, doch hatten die sich gut versteckt. Die Hexen hatten sich einst in alle Winde verstreut und viele von ihnen, die Emily einst kannte, gab es schon nicht mehr. Sie hatte überall nach ihnen gesucht und musste mit Entsetzen feststellen, dass man sie entweder bei lebendigem Leibe verbrannt, sie erhängt oder gar ertränkt hatte. Immer wieder war es zu solchen Vorfällen gekommen, weil die Menschen diese Frauen und Männer fürchteten. Daher suchten die Hexen oft Schutz im Verborgenen. Emily kannte keine Furcht, sie hatte sich immer unter die Menschen gewagt, denn sie hatte diese ebenfalls gefährliche Spezies lange genug studiert. Wurde es an einem Ort zu gefährlich für sie, verließ sie ihn und suchte sich eine neue Heimat.
     Allgemein sagte man die Hexen wären Satans Kinder, weil sie der Zauberkunst mächtig waren und Dinge vollbringen konnten, zu denen sonst nur der Teufel befähigt war. Aus weiteren Geschichten wusste man, dass die Hexen dem Teufel sogar Kinder schenkten, um sich von ihm loszulösen. Diese meist aus Inzest entstandenen Kreaturen, sind der Stoff für Alpträume. Von Bosheit erfüllt streiften sie hauptsächlich des Nachts umher und verbreiteten Angst und Schrecken. Jene Hexen, welche sich zu solch einer Verbindung entschlossen hatten, waren zwar von ihrem Herrn und Schöpfer verschont worden, mussten aber ein Leben lang mit der Qual leben, ein Monster geschaffen zu haben. Einige Hexen des neuen Zirkels trugen einst solch einen abartigen Sprössling in ihrem Schoß. Obwohl sie sich sehr gut in Kräuterkunde auskannten und wussten, wie man eine ungewollte Schwangerschaft beendete, half es ihnen nichts. Die Saat war zu stark. Emily spendete jenen Trost, die die Schande über ihr Vergehen in ihren Herzen trugen. Sie versprach ihnen, es würde sich alles zum Guten wenden und wer es wagte, könnte von Neuem beginnen, wenn sie bereit wären, gemeinsam mit den Vampiren und den Werwölfen in die Zukunft zu blicken. So ließen denn viele von ihnen ihren Kummer ruhen und gingen mit Emily, als ihrer Anführerin, in eine bessere Welt.
     Ungeachtet dieser früheren Zeit war es der Hexen liebstes Werk, Bücher zu Studieren und zu Schreiben. Inmitten ihres Dorfes befand sich eine große Bibliothek, errichtet aus Eschenholz und die Fenster waren mit buntem Glas verziert. Dort archivierten die Hexen unter anderem die Aufschriften aus dem hohen Rat, denn in jeder Sitzung wurde eine Art Protokoll erfasst, um die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft festzuhalten. Emily selbst besaß dutzende von Büchern, nicht zuletzt solche, deren Inhalt sie zu verbergen versuchte. Sie fürchtete, ihr Bruder könnte sonst zu viel in Erfahrung bringen.


Die Vampire


Aus der Blutlinie Farolds und Gwendolins entstanden, stellten die Vampire die Elite der drei Stämme dar. Sie waren von majestätischer Gestalt, hatten eine Haut wie feinstes Porzellan und die schönsten Augen, die man jemals gesehen hatte. Sie strahlten in den verschiedenartigsten Tönen, von achatblau und eismeerblau, giftgrün und olivgrün, bronzefarben und maulbeerviolett, bis zu blaugrau. Der Inbegriff von Perfektion. Obwohl sie viele Fähigkeiten mit den Werwölfen gemeinsam hatten, konnten sie weitere Talente vorweisen, welche die Wölfe nicht besaßen. Gleichwohl waren sie überheblich und arrogant, sodass die Hexen und auch die Werwölfe sie oft mieden. So auch Lucia. Nachdem ihre Eltern, zusammen mit Kunolf und Leila, ins Exil gegangen waren, sah Lucia sich vor einer Herausforderung, der sie nicht gewachsen war, dem Weitererhalt der Gemeinschaft. Also nahm sie sich Ephraim zum Mann und setzte ihn an die Spitze. Ihr Gemahl tat alles für sie und Lucia krümmte nicht einen Finger. Sie hauste in ihrem großen Schloss, umringt von einem riesigen, paradiesischen Garten und wurde den ganzen Tag umsorgt. Die anderen Vampire sammelten sich ringsum das Schloss, wo sie in ihren verträumten Häusern wohnten; betrachtete man es von der Ferne, so hatte der Bereich der Vampire die Struktur einer kleinen Stadt angenommen, ganz wie es Farolds Wunsch gewesen war. Lucia genoss es, ihren Hofstaat so nahe bei sich zu wissen; so konnte sie alles gut im Blick behalten. Sie war wegen ihrer Schönheit oft beneidet worden, denn sie musste, im Gegensatz zu den Werwolf Frauen, nicht jagen. Und während die sich gelegentlich bei der Jagd verletzten, blieb Lucia hübsch in ihrem Garten sitzen und verlor immer mehr ihren natürlichen Jagdinstinkt. Ihr Wohlstand hatte ihr den Kopf verdreht.
     Ephraim hingegen war der geborene Anführer. Er und Stefan verstanden sich prächtig und Stefan beneidete ihn auch nicht um seinen Rang. Ihm reichte schon, dass er ein so großes Rudel zu versorgen hatte. Der Vampir Fürst war wortgewandt, schlau wie ein Fuchs und dennoch sanftmütig. Er suchte den Kontakt zu den Menschen, gewann ihr Vertrauen und überredete sie, ihre Ressourcen mit ihnen zu teilen. Dafür würde er sie mehr als angemessen entlohnen und zudem das Land für alle sicherer machen. Wenn ein Mensch eine Bitte oder sogar eine Klage vorzubringen hatte, so sollte er diese dem Rat vortragen. Ein Jeder würde Gehör finden. So schaffte es Ephraim, sich beim Volk sehr beliebt zu machen und sie schauten zu ihm auf. Ohne zu wissen, welche Wesen zu ihren Landesgrenzen hausten und was sie hinter ihrer Maskerade verbargen.
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