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TASCHENBUCH
 
Virus
Verfasser: Dustin Thomason (1)
Verlag: Bastei Lübbe (2368)
VÖ: 12. Oktober 2012
Genre: Thriller (4969)
Seiten: 417 (Kindle Edition), 416 (Taschenbuch-Version)
Themen: Epidemie (24), Fluch (405), Guatemala (10), Krankheiten (407), Los Angeles (275), Tempel (45), Virus (119)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. Juni 2018 um 19:58 Uhr (Schulnote 5):
» Ein wissenschaftlich fundiertes und sehr gut recherchiertes Buch, das mit Hintergrundwissen glänzt und tief in die Materie von Prionen und den alten Maya eindringt. Der Autor setzt auf Kleinigkeiten, die in diesem Moment gut ankommen, aber nicht dauerhaft in Erinnerung bleiben. Thomason schafft Bilder der Verwüstung, die aber leider nicht von Dauer sind. Man selbst spürt immer weniger die Weltuntergangsstimmung, wenn der Autor es nicht immer mal wieder erwähnen würde. Der Anfang verspricht Spannung und die agierenden Protagonisten haben genug Tiefe um glaubwürdig rüber zukommen. Im Großen und Ganzen bestreiten nur zwei Menschen das Ende der Welt: Dr. Gabriel Stanton und Chel Manu.
Dr. Stanton holt jeden Tag um die gleiche Zeit seinen Kaffee in demselben Café. Er trifft dort die gleichen Leute, man kennt ihn und er kennt sie. Zwar ist er geschieden, aber versteht sich noch gut mit seiner Exfrau. Sie haben zusammen einen Hund, den sie sich „teilen“.
Er findet in einem völlig heruntergekommenen und total überlasteten Krankenhaus einen mit einer seltenen Prionenkrankheit leidenden Mann, allerdings glaubt ihm so wirklich niemand. Dr. Stanton findet heraus, dass dieses Virus mutiert ist.
Stanton ist ein Arbeitstier. Nicht mehr und nicht weniger. Er hat seine Ehe ruiniert, weil er in seiner Arbeit aufgeht. Gewohnheiten sind ihm wichtig. Aber er hat immer noch einen Draht zu seiner Exfrau, weswegen er sie warnt, als die Epidemie größer wird. Er denkt, dass er sie liebt, kann aber einfach nicht über seinen Schatten springen. Für das Wohl Aller würde Dr. Stanton so ziemlich alles machen, weswegen er seine Reputation ruiniert. Ein bisschen wahnsinnig vielleicht, aber wenn er einfach abschalten könnte, wäre das Bild des genialen Wissenschaftlers dahin. Der Sprung zur Glaubhaftigkeit geht von jetzt auf gleich vonstatten. Gerade wird er noch belächelt, wegen seiner Behauptung eine seltene Prionenkrankheit sei ausgebrochen, rennen nun plötzlich alle in gelben Schutzanzügen durch die Gegend. Zum Ende hin handelt er auf eigene Faust und stellt fest, dass er in die Maya-Expertin verliebt ist.
Chel Manu stammt von den Maya ab, ist in Amerika aufgewachsen und ziemlich zerrissen, was die Zugehörigkeit zu ihrem Volk anbelangt. Ihre Mutter ist durch und durch Amerikanisch und verbietet jedwede Unterhaltung über ihre Vorfahren. Chel unterstützt Einwanderer in allen Rechtsfragen, füllt Anträge mit ihnen aus oder vermittelt Termine. Sie selbst arbeitet als Maya-Expertin in einem Museum und bekommt auf illegalem Weg den anscheinend neu entdeckten Maya-Kodex. Anscheinend ist sie das genaue Gegenteil zu Dr. Stanton, obwohl die beiden mehr gemein haben, als sie anfangs denken. Sie kommt als Übersetzerin in Verbindung zu dem ersten Prionenpatienten von Stanton. Sie erfährt, dass der Kodex von eben diesem Patienten ins Land gebracht wurde. Der Konflikt, den sie nun ausfechten muss, ist sehr gut ausgearbeitet. Einerseits will sie helfen, anderseits will sie den Maya-Kodex schützen.
Chel wirkt zwischenzeitlich sehr zerrissen. Sie will den Durchbruch schlechthin für ihr Volk, kann aber nicht ohne schlechtes Gewissen betrügen, weil ihr viel an dem Museum liegt, bei dem sie arbeitet. Chel ist clever, hilfsbereit und tut das Richtige, als sie Dr. Stanton unterstützt, aber der Konflikt mit dem Maya-Kodex ist allgegenwärtig. Das grenzt fast schon an Besessenheit. Zum Ende hin ruiniert sie ebenfalls ihre Angesehenheit und handelt mit Stanton auf eigene Faust. Anscheinend ist sie auch in ihn verliebt.
Dustin Thomason rennt durch die ersten Kapitel, es geht wahnsinnig schnell und auf unwichtige Informationen wird verzichtet, wenn es um die Prionen oder die Mayas geht. Andere Sachen, wie das Drumherum des Doktors oder der Expertin werden an manchen Stellen endlos in die Länge gezogen.
Die wissenschaftlichen Hintergründe über Prionen sind sehr gut herausgearbeitet. Allerdings wirft der Autor manchmal zu oft mit Fachbegriffen um sich, die nirgends erklärt sind. Bei den wissenschaftlichen Arbeiten hat man das Gefühl, als schaue man den Wissenschaftlern über die Schulter, aber sie reden nicht mit einem. Es scheint für das Problem der Prionen auch Antikörper zu geben, aber ungetestet. Es ist interessant zu lesen, wie schwierig es ist, in einer ausweglosen Situation, wie das Ende der Welt, das Richtige zu machen. Die Prioritäten liegen ganz anders, als ein Außenstehender denkt. Dieses scheinbar unüberwindbare Problem und die verschiedenen Ansichten sind sehr gut beschrieben und führen letztendlich zu dem Alleingang des Doktors.
...
Fazit
Am Anfang wird man in die Geschehnisse hineingerissen, es geht alles verdammt schnell und die Spannung steigt sprunghaft an, nur um dann genauso schnell wieder zu verfliegen. Die Beziehung zwischen den Protagonisten ist unpassend und meines Erachtens völlig unnötig. Ein Buch, das viel mehr verspricht, als es am Ende halten kann.«
  15      1        – geschrieben von Tilly Jones
 
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