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Die Kanzlei 4 - Die Kanzlei HerzensAsche
Verfasser: H.J. White (8)
Verlag: BookRix (1041) und epubli (783)
VÖ: 6. Juni 2018
Genre: Fantasy (8886)
Themen: Enttäuschungen (54), Vampire (1277), Verrat (784)
Reihe: Die Kanzlei (4)
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Wie überwindest du die Enttäuschung, wenn du verraten wurdest? Wie erträgst du den Schmerz?

Fanny Raigen wurde auf den Befehl von Oskar Monrach tief unterhalb der Erdoberfläche entsorgt. Ohne Essen. Ohne Wasser. Ohne Ausweg. Doch nicht nur diese Mängel bedrohen ihr Leben, sondern auch all diejenigen Vampire, die von den Monrachs in Jahrhunderten in diese Hölle verbannt wurden. Fanny kämpft ums nackte Überleben.

Kann sie der Hölle entrinnen? Oder wird sie aufgeben?

Oskar ertränkt seine Enttäuschung über Fannys Verrat in Alkohol und gibt sich völlig seiner Wut hin. Er verliert sich in seinem Hass und beginnt einen Krieg, sehr zur Freude seiner Gegner, die ihre Pläne ungestört verfolgen können. Ohne es zu merken, zieht sich die Schlinge um seinen Hals zu.

Wird er rechtzeitig zur Besinnung kommen, um sie zu besiegen? Oder wird er am Ende alles verlieren?

Wie überwindest du die Enttäuschung, wenn du verraten wurdest? Wie erträgst du den Schmerz? Wie kann deine Seele heilen, wenn ihr eine Hälfte fehlt?
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei H.J. White für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu H.J. White gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
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Prolog


Die Sonne zeigte endlich Gnade und war gerade dabei unterzugehen, damit sich die Erde von der Sommerhitze erholen konnte. In diesen viel zu heißen Junitagen begrüßte jeder Erdenbewohner die wohltuende Kühle der Nacht. Gleichzeitig bedeutete das Ende des Tages, dass Erebos Dienstschluss hatte – allerdings nicht heute. Stolz strich er sich über die schwarze Jacke seiner Galauniform und marschierte wie befohlen auf den Palast des Königs zu. Obwohl gerade frisch geduscht und rasiert, floss bereits nach wenigen Metern der Schweiß in Strömen über seinen Rücken hinab. Unangenehm sicherlich, doch Erebos war Soldat, ein Profi, der seine Befehle ausführte, egal unter welchen Umständen, bis zum bitteren Ende.
     Nicht umsonst wurde ihm heute die Ehre zuteil, die Geburtstagsfeier der Kronprinzessin Oriana Rowan zu sichern. Der König befürchtete, seine Feinde könnten die Feierlichkeiten als Anreiz für einen neuen Angriff nehmen. Ein Gedanke, der für Erebos nicht ganz abwegig war. Denn wäre er der Befehlshaber der Gegenseite, würde er immer dann angreifen, wenn der König am verletzlichsten war – an einem Tag wie heute.
     Da er noch nicht lange in der Armee des Königs diente, wusste er nicht, was auf ihn zu kam. Seine Kameraden rissen bereits den ganzen Tag schon Witze über die Hysterie des Königs und die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen. „Völlig übertrieben.“ „Die Rowans leiden an extremer Paranoia.“ „Wir machen uns einen lässigen Abend.“ „Zeitverschwendung – wenigstens stimmt die Bezahlung und ich kann einen Blick auf die Kronprinzessin werfen, damit ich später eine Wichsvorlage habe.“ Die Männer waren allesamt in laut dröhnendes Gelächter ausgebrochen. Erebos hatte schweigend in einer Ecke gestanden und schweigend beobachtet. Natürlich hatte er schon einiges über die Schönheit von Oriana gehört, doch so wirklich hatte ihn dieses Gerede nie interessiert. Sie war die Kronprinzessin, die Tochter des Königs, des Oberbefehlshabers der Armee in der er diente – Punkt.
     Knurrend schob er die Gedanken beiseite und konzentrierte sich auf seine Aufgabe. In Gedanken ging er sämtliche gelernten Kampftaktiken durch. Bereit sein war alles. Seine Schritte beschleunigten sich und innerhalb kürzester Zeit hatte er den Weg von der Kaserne zum Palast zurückgelegt. Sein Puls legte einen Gang zu, als er die lange Treppe zur Eingangshalle hochlief. Als er durch die gläsernen Flügeltüren in das helle Foyer trat, raubte ihm der Anblick von Gold, bunten Mosaikfenstern und weißem Marmor den Atem.
     Langsam drehte er sich einmal um die eigene Achse, um die ganze Schönheit des Bauwerks in sich aufzunehmen. Tief saugte er den Geruch nach Reichtum und Macht ein. In diesem Moment entfachte sich in seiner Brust ein Feuer, eine Sehnsucht, eines Tages ein Herrscher zu sein. Erebos war klar, dass es ein absurder Gedanke war, da er nicht dem Adelsstand angehörte. Er war nur ein kleiner, junger Soldat, ohne Familie und dennoch sagte etwas in seinem Kopf, dass, wenn er nur hart genug arbeiten würde, er alles erreichen konnte. Leise über sich selbst lachend, versuchte er, den Gedanken zu verdrängen. „Wenn ich mich nicht beeile, werde ich nicht mal mehr eine Soldatenlaufbahn vor mir haben“, murmelte er zu sich selbst und setzte seinen Weg zum Ballsaal fort.
     Er erreichte die Tür und hörte ein lautes Gewirr von Stimmen und dezente Musik im Hintergrund. Die ersten Gäste waren bereits da. Er zwang sich zur Ruhe, zu einem professionellen Auftreten und schritt zielstrebig auf die Tür zu. In diesem Moment öffnete sie sich unerwartet, wie durch Zauberhand. Völlig überrumpelt blieb Erebos stehen und starrte die Kronprinzessin an, die gerade auf ihn zuschwebte.
     Ihr hüftlanges schwarzes, seidigglänzendes Haar und ihr Geruch erinnerten ihn an Zartbitterschokolade. Ihre grünen Augen waren von einem blauen Schimmer durchsetzt und ließen ihren Blick kühl und distanziert wirken. Orianas elegante, große Gestalt überragte ihn ein kleines Stück und ihre vollen Lippen glänzten wie ein roter Apfel. Sein Blick blieb an den hohen Wangenknochen hängen, die ihrem Gesicht eine graziöse Erhabenheit verliehen. Das goldene Seidenkleid flatterte bei jeder Bewegung und der Stoff umschmeichelte ihre Weiblichkeit. Oriana Rowan glich einer Göttin. Gefangen von ihrem Anblick wusste er, dass er diese Frau wollte. Er wollte ihren verschwitzten nackten Körper unter seinem spüren und sie in den Wahnsinn der Lust treiben. Er wollte sie lieben, sie besitzen. Er wollte zu ihrem Gott werden.
     Sie glitt lautlos an ihm vorbei und für einen kurzen Augenblick sahen sie sich direkt an. Tief drang Oriana Rowans Blick unter Erebos harte Schale. Sein vor Jahren erkaltetes Herz schien plötzlich aus seiner Starre zu erwachen. Von einer Sekunde auf die andere spürte er, wie das Leben mit jedem Schlag durch seine Adern floss und dass er mit dieser Frau an seiner Seite alles erreichen konnte.


Kapitel 1
- Fanny -


Gefangen in einer Art Bergwerk, befand ich mich nun viele Kilometer unterhalb der Erdoberfläche. Dieses dunkle Grab diente den Monrachs als Müllhalde, so hatte es Roman Brakov, der russische Vampirkönig, bezeichnet. Es war ein Ort, an dem sie ihre Feinde lebendig entsorgten. Vampire, die sie als Verräter bezeichneten, und mich. Tief gruben sich meine Finger in die Wand aus Lehm und Stein. Ich versuchte, mich festzuhalten, stark zu sein.
     Das kann nicht das Ende sein. Es muss einen Ausweg geben. „Er ist nicht so grausam“, flüsterte ich verzweifelt in die einsame Finsternis und durchbrach die Totenstille. Obwohl es unmöglich war, hoffte ich, dass sich die Tür wieder öffnete und Oskar Monrach mir eine weitere Chance gewährte. Eine Allerletzte. Nie wieder werde ich mich ihm widersetzen. Egal was er will, ich werde es tun. Verzweifelt schloss ich die Augen.
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