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The President is Missing
Verfasser: Bill Clinton (1) und James Patterson (106)
Verlag: Droemer (420)
VÖ: 4. Juni 2018
Genre: Thriller (4712)
Seiten: 480
Themen: Angst (509), Bedrohung (172), USA (419), US-Präsident (74), Verdacht (407), Verschwinden (1049)
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Lesermeinungen (3)     Leserkanonen-Einblick     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Kaum ein Buch hat in den vergangenen Wochen so viel mediale Aufmerksamkeit erhalten wie »The President Is Missing«, was selbstverständlich den beiden großen Namen geschuldet ist, die auf dem Cover stehen. Ob James Patterson und Bill Clinton, die dem Ganzen ihre Namen leihen, auch wirklich die Urheber sind, sei natürlich dabei ein wenig dahingestellt. Zumindest kamen die beiden Forscher Simon Fuller und James O'Sullivan, die im vergangenen Jahr analysierten, dass Patterson praktisch nichts selbst schreibt, wenn der Name eines seiner (momentan) sieben »Co-Autoren« mit auf dem Buchdeckel steht, zu dem Schluss, dass Patterson dieses Mal tatsächlich den Großteil der Arbeit erledigt hat. Letztlich spielt dies ja auch nur eine untergeordnete Rolle, wenn denn das unter dem Cover verborgene Buch inhaltlich überzeugt und mitreißt.

»The President Is Missing« erschien am 4. Juni, wurde vom Droemer Verlag veröffentlicht und ist (bisher) in Onlineshops mit der gleichnamigen englischen Variante ein wenig durcheinandergebracht worden. Das rund 480 Seiten starke Buch ist als gebundene Version für 22,99 Euro erhältlich, die E-Book-Variante ist drei Euro preiswerter. Zudem gibt es eine rund dreizehn Stunden lange Hörbuchversion, die vom routinierten Uve Teschner eingelesen wurde, der mit seiner Stimme unter anderem den Büchern von Chris Carter (noch mehr) Schwung verlieh.

In Clintons und Pattersons Roman steht - wie es der Titel bereits verdeutlicht - der amerikanische Präsident im Mittelpunkt, der in einer akuten Bedrohungssituation für die Sicherheit seiner Bürger steckt und von allen Seiten Ärger hat. Neben dem terroristischen Schrecken lasten die Gefahr eines Untersuchungsausschusses und eines Amtsenthebungsverfahrens auf ihm, um seine Gesundheit steht es katastrophal, und ihm läuft in jeder Hinsicht die Zeit weg.

Aufgrund der Tatsache, dass hier unter dem Namen eines amerikanischen Ex-Präsidenten ein Buch über einen amerikanischen Präsidenten veröffentlicht wurde, steht natürlich vor allem die Person selbst im Mittelpunkt sowie die Frage, welche Parallelen es zwischen den beiden womöglich geben könnte. Tatsächlich werden immer wieder Gewissenskonflikte aufgezeigt, denen man sich als Politiker in einer solch herausgehobenen Stellung ausgesetzt sieht, und ganz zweifelsfrei sind dies die gleichen Gewissensfragen, die sich Clinton in der Vergangenheit im Amt selbst stellen musste. Davon abgesehen ist die Präsidentenfigur allerdings ganz schön überzeichnet geraten, denn er vollbringt in dem Buch nicht nur heldenhafte Dinge, er hat auch noch eine äußerst heldenhafte (militärische) Vorgeschichte und ist gleichzeitig vom Schicksal schwer gebeutelt, etwa in Form des frühen Verlustes seiner Frau an den Krebs und in Form einer lebensgefährlichen Blutkrankheit. Kurzum, hier hat man der Figur vielleicht eine Nummer zu viel Dramatik auf den Leib geschrieben. Andererseits: So überzeichnet und comichaft, wie es der amtierende US-Präsident tatsächlich ist, wirkt Clintons und Pattersons POTUS nun auch wieder nicht. Aber das hätte ihnen auch kein Buchleser abgenommen.

Ob es auch noch Parallelen zu anderen Politikern gibt, lässt sich - zumindest für mich - schwer erkennen. Eine Verbindung zwischen Angela Merkel und dem 1,95 Meter großen Ex-Olympia-Basketballspieler, der es in dem Buch zum deutschen Kanzler gebracht hat, lässt sich jedenfalls ausschließen. ;)

Ob nun überzeichnet oder nicht: Die Geschichte ist durchaus unterhaltsam und weist in vielerlei Hinsicht klassische Merkmale von Patterson-Thrillern auf, angefangen von der enormen Masse an ganz kurzen Kapiteln bis hin zum eigentlichen Spannungsaufbau. Wenn man schon einige Patterson-Romane gelesen hat, stellt sich da schon ein gewisser Abnutzungseffekt ein, aber als temporeiche Zwischendurch-Lektüre eignen sich seine Bücher eigentlich fast immer, denn auch wenn es ein gewisses Schema F gibt, packt es einen dann letztlich doch beinahe jedes Mal. Und das ist auch hier der Fall. »The President Is Missing« ist ein rasantes Buch zum Mitfiebern, und egal ob Clinton, Patterson oder ein ganz anderer Autor die Hauptarbeit daran geleistet hat, lohnt sich das Lesen.
– geschrieben am 14. Juni 2018 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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