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TASCHENBUCH
 
Geheimakte 6 - Geheimakte Excalibur
Verfasser: André Milewski (18)
Verlag: epubli (1292)
VÖ: 31. Mai 2018
Genre: Thriller (6469)
Seiten: 305 (Kindle Edition), 360 (Taschenbuch-Version)
Themen: Archäologen (148), Auftragsmörder (367), England (1222), Entführungen (1622), Excalibur (9), Fünfziger Jahre (158), König Artus (27), London (1578), Orden (174), Schwerter (156)
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Reihe: Geheimakte (André Milewski) (9)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Auf der Jagd nach einem Mythos!

London, 1958

Eine Einladung des British Museum führt den Archäologen Max Falkenburg nach London. Diese Gelegenheit möchte seine Freundin Jody Wellesley nutzen, um ihn ihren Eltern vorzustellen. Aber das Kennenlernen auf dem Familiensitz endet in einem Fiasko und es kommt zum Zerwürfnis zwischen Jody und ihren Eltern. Doch damit nicht genug: In der Nacht wird der Stammsitz der Wellesleys von unbekannten Angreifern attackiert und ihr Vater entführt.
Schnell finden Max und Jody heraus, dass die Entführer einem alten Orden von Assassinen aus Zeiten der Kreuzzüge angehören und es aus einem bestimmten Grund auf ihren Vater abgesehen haben: Er gilt als Hüter des legendären Schwerts Excalibur – die mythische Klinge König Arthurs!
Es entwickelt sich eine tödliche Hetzjagd durch England, bei der es nicht nur darum geht, Jodys Vater zu retten, sondern auch zu verhindern, dass die mythische Waffe in die falschen Hände gerät. Denn Excalibur besitzt eine unheilvolle Macht, die weit über das Vorstellbare hinausgeht …
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei André Milewski für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu André Milewski gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog

Im Heiligen Land, 8. September 1192
Eine Tagesreise von Jerusalem entfernt


Schon seit Stunden hatte Tankred das Gefühl, dass sie beobachtet wurden. Immer wieder drehte er sich im Sattel herum und hielt Ausschau nach möglichen Verfolgern, aber er sah niemanden. Außer ihm und seinen Begleitern gab es nur Steppe, Berge und Sand – endlos scheinender Sand.
     »Was ist, Sire? Habt Ihr was gesehen?«, fragte Bruder Gerold, der stoisch auf seinem Maultier neben ihm her ritt.
     »Nein, es ist vermutlich nichts, eher so ein Gefühl ...« Tankred verschluckte die letzten Worte, als er spürte, wie ausgetrocknet seine Zunge war. Er griff nach dem ledernen Trinkschlauch, der vor ihm über den Rücken des Pferdes gelegt war und trank einen Schluck Wasser.
     »Macht Euch keine Sorgen, Sire. Niemand wird uns folgen oder gar überfallen. Jetzt wo der Frieden mit Saladin, diesem Heiden, besiegelt ist und wir Christen siegreich waren, werden die Muslims uns nicht behelligen.« Der Mönch setzte ein selbstzufriedenes Grinsen auf, als ob er selbst es gewesen wäre, der diesen Waffenstillstand, den er auch noch Frieden nannte, selber mit Blut und Schwert erkämpft hatte. Aber Tankred wusste es besser. Vermutlich war er einer der wenigen Überlebenden, der die Wahrheit kannte, warum sich Sultan Saladin in diesen Waffenstillstand zwingen ließ. Der Ausdruck in den Augen seines Königs, als dieser ihm das Schwert übergeben hatte, verfolgte ihn immer noch. Es hatte keine Dankbarkeit darin gelegen und keinerlei Anzeichen von Demut. Was Tankred in den Augen König Richards gesehen hatte, war bedrohlich. Er kannte die Gier in den Augen der Menschen, aber bei einem so mächtigen Herrscher wie Richard I. war diese Gier noch um ein Hundertfaches gefährlicher. Als der König, von seinen treuen Anhängern lautstark bejubelt und von diesen immer nur ›Löwenherz‹ gerufen wurde, ihm vor zwei Tagen in Jerusalem feierlich das Schwert übergeben hatte, hatte Tankred diesen Ausdruck in Richards Augen gesehen. Er hatte sich ihm eingebrannt. Lange hatte der König das Heft des Schwertes umklammert gehalten, ehe er es schließlich freigegeben und Tankred in die Hand gedrückt hatte. Tankred hatte Richard nur zugenickt und hatte die Stadt noch am selben Tag verlassen.
     Außer Bruder Gerold, dem Mönch des Johanniterordens aus der Stadt des Papstes, waren nur noch zwei junge Knappen bei ihm. Hugo und Hadmar, zwei Knaben, die für ihr junges Alter schon zu viel Schrecken gesehen hatten. Aber sonst wollte sich ihm niemand anschließen, als er verkündete, dass er auf dem schnellsten Wege nach Akkon wollte, um von dort über den Seeweg zurück nach England zu reisen. Und nun war er hier, mitten im Nirgendwo, auf sich allein gestellt. Nur eine Sache gab ihm Zuversicht und das Vertrauen darauf, dass er es zurück nach Hause schaffen würde. Das Schwert. Seine rechte Hand ruhte unentwegt auf dessen Heft.
     »Was werdet Ihr tun, wenn Ihr zurück in Eurer Heimat seid?«, riss ihn Bruder Gerolds Stimme aus den Gedanken. »Habt Ihr Frau und Kind die Eurer Rückkehr harren?«
     »Die habe ich«, sagte Tankred und ein Lächeln huschte über seine Mundwinkel, als er an seine schöne Ginevra dachte und an den kleinen Iwain. »Ich habe die beiden jetzt seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen. Mein kleiner Sohn wird mich kaum wiedererkennen.« Tankred strich sich mit der rechten Hand über den dichtgewachsenen Bart in seinem Gesicht. »Ich sollte mich unbedingt rasieren lassen, wenn wir in Akkon ankommen.«
     »Euer Sohn wird Euch gewiss auch mit Bart erkennen, macht Euch keine Gedanken. Er kann sich glücklich schätzen, einen so gottesfürchtigen und tapferen Mann zum Vater zu haben.« Bruder Gerold schenkte ihm ein anerkennendes Lächeln. Es schien aufrichtig zu sein. »Immerhin seid Ihr ein Held. König Richard hat Euch sein Schwert geschenkt als Zeichen seiner Dankbarkeit und als Anerkennung Eurer großen Tapferkeit in der Schlacht.«
     Tankred zog sich der Magen zusammen, als Bruder Gerold die letzten Worte sprach. Aber er war sich bewusst, dass er diese Legende nun aufrecht erhalten musste. Niemand durfte die Wahrheit kennen. Er zwang sich zu einem Lächeln und nickte dem Mönch zu.
     »Wisst Ihr eigentlich, wie der König sein Schwert genannt hat?«, plapperte der Ordensbruder munter weiter, offenbar ermutigt von seinem Nicken. »Er hat es Excalibur genannt wie das Schwert dieses Sagenkönigs.«
     Tankred wurde bleich. Sein Blick ging zu Hugo und Hadmar, die auf ihren Pferden kurz hinter Bruder Gerold trabten und sich nun gegenseitig verstohlene Blicke zuwarfen.
     »Was sagt Ihr da? Ihr redet wirres Zeug.«
     »Ich habe es aber selbst gehört, Sire. König Richard hat sein Schwert gezogen und in den Himmel gestreckt, kurz nachdem wir in Jerusalem einmarschiert sind, ich war dicht bei seinem Gefolge. Er reckte die Klinge hoch in den Himmel und sagte: ›Dank an Excalibur, dass du mir den Sieg brachtest‹.«
     »Der König hat einen besonderen Sinn um Späße zu treiben, Bruder, lasst Euch davon nicht in die Irre führen.«
     »Wie dem auch sei, aber Ihr müsst zugeben, dass dieses Schwert schon etwas Besonderes an sich hat. Diese schwarze Klinge ...«
     »Der Schmied hat es einfach nur zu lange in der Esse liegen lassen, das ist alles«, beschied Tankred dem Mönch. Dann wandte er sich nach hinten um zu den beiden Knappen. »Hadmar, reite ein Stück voraus und halte Ausschau nach einem Platz wo wir heute rasten können. Die Sonne wird bald hinter den Bergen untergehen.«
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