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McLain 1 - Blake McLain: Flucht
Verfasser: Jaden Quinn [Jaden] (3) und Jaden Quinn [Quinn] (3)
Verlag: Eigenverlag (14432)
VÖ: 17. Mai 2018
Genre: Thriller (5986)
Seiten: 501
Themen: Flucht (1552), Geschäftsleute (589), Loyalität (71), Menschenversuche (2), Verfolgung (171)
Reihe: McLain (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein illegales Labor, ein skrupelloser Geschäftsmann und zwei Brüder auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit.

Owen Martin ist einer der erfolgreichsten Pharmaziehersteller der USA. Dass sein Erfolg auf illegalen Versuchen an Minderjährigen beruht, wissen nur wenige. Blake McLain jedoch kennt das Geheimnis des skrupellosen Geschäftsmannes, denn er und sein kleiner Bruder waren sieben Jahre lang in einem seiner Labore gefangen. Als es Blake durch einen glücklichen Zufall gelingt, sich und Sam zu befreien, beginnt eine unerbittliche Verfolgungsjagd quer durch die Staaten. Verfolgt von einem Mann, der darauf trainiert wurde zu töten, bietet kein Ort Zuflucht, scheint keine Telefonverbindung geschützt und kein Mensch ist in ihrer Nähe sicher. Was als Hoffnungsschimmer auf ein freies Leben beginnt, wird bald zu einer Gefahr für das Einzige, worauf Blake und Sam sich immer verlassen konnten.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jaden Quinn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jaden Quinn gibt es bei Facebook und bei Instagram.
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     Immer wieder hörte Sam Dr. Martins Stimme in seinem Kopf, der ihm das Angebot machte, Blake einen Teil der Injektionen abzunehmen. Am Anfang hatte sich das Versprechen gut angehört. Sam wollte Blake helfen! Aber als ihn die Pfleger geholt und auf die Liege geschnallt hatten, war alles anders gewesen. Bereits beim Anblick der Spritzen war die Angst in ihm hochgeschossen. Wenn er nur ein wenig tapferer gewesen wäre, hätte Blake sich nicht verletzt. Anderseits wären sie dann noch immer im Labor.
     Sam spürte die Tränen über seine Wangen laufen. Unwillig wischte er sie weg und rüttelte an Blakes Schulter. Dieses Mal rief er vergeblich seinen Namen. Sein Bruder wachte nicht auf. Obwohl Blake schweißüberströmt dalag, zitterte er.
     Draußen wurde es langsam dunkel, doch Sam wich nur von Blakes Seite, um ihm das feuchte Tuch auf der Stirn zu erneuern. Er versuchte alles, was Blake ihm beigebracht hatte, um das Fieber zu senken, aber nichts davon wirkte. Mitunter murmelte Blake etwas, doch das wenige, was Sam verstand, ergab keinen Sinn.
     Seine Unruhe wuchs. Bisher war Blake immer da gewesen, um ihm zu helfen. Er hatte ihn zum Lachen gebracht, wenn er traurig war, ihn an sich gezogen, wenn er schlecht geträumt hatte und ihm versprochen, es würde alles gut werden, wenn er Angst gehabt hatte.
     Nun gab es keinen Blake, der ihm sagte, alles wäre halb so schlimm. Es gab nur den Blake, der nicht aufwachte und sich in dem schmalen Bett von einer Seite zur anderen warf. Genau wie im Labor, wenn er Schmerzen oder Albträume gehabt hatte. Nur kam hier niemand, um Blake etwas gegen die Schmerzen zu geben. Auch wenn Sam einige der Pfleger gefürchtet hatte, wünschte er jetzt, er könnte einen von ihnen nach seinem Bruder sehen lassen.
     Als Blake überhaupt nicht mehr reagierte, hielt Sam es nicht mehr aus. Der Gedanke, den Caravan zu verlassen, beunruhigte ihn, doch noch mehr fürchtete er sich davor, Blake könnte nicht mehr aufwachen. Was sollte er dann tun? Ohne seinen Bruder würde Dr. Martin ihn bestimmt bald finden und zurück ins Labor bringen.
     Lange Zeit rang Sam mit seinem schlechten Gewissen. Er hatte Blake versprochen hierzubleiben, aber er konnte unmöglich tatenlos zusehen, wie es ihm immer schlechter ging. Er versuchte, sich in Blake hineinzuversetzen. Was würde er an seiner Stelle tun?
     Zögernd stand er auf. Nachdem er Blake noch etwas Wasser eingeflößt hatte, nahm er all seinen Mut zusammen und öffnete die Tür des Caravans.

~~~~~


Sams Herz klopfte wild, als er zum Zaun schlich. Der Wind auf seinem Gesicht fühlte sich ungewohnt an, das Rauschen des Verkehrs in der Ferne verunsicherte ihn. Was, wenn eines der Fahrzeuge Dr. Martins Männern gehörte? Was, wenn man ihn sah? Was, wenn ...
     Er schüttelte den Kopf, um diese Gedanken zu vertreiben. Alles, woran er jetzt denken durfte, war, wie er Blake helfen konnte.
     Doch schon stieß er auf das nächste Problem. Allein kam er nicht über den Zaun. Also beschloss er, darunter hindurchzukriechen. Er suchte eine passende Stelle, an der er sich auf die Knie niederließ. Der Boden unter ihm fühlte sich seltsam weich an. Kleine, grüne Halme kitzelten seine Haut. Neugierig riss er einige davon aus, rieb sie zwischen den Fingern und roch daran. Der Duft war angenehm, obwohl er ihn nicht einordnen konnte. Ein bisschen modrig, ein bisschen nach Gewürzen.
     Irgendwo bellte ein Hund. Erschrocken ließ Sam die Überreste der Pflanze fallen und schob sich unter dem Zaun hindurch. Er zerriss sich dabei das Hemd und zog sich mehrere Kratzer zu, aber darauf achtete er nicht. Kaum hatte er das Hindernis passiert, sprang er auf und rannte über das angrenzende Feld, nutzte dann die Deckung der ersten Gebäude.
     Immer darauf bedacht, sich nahe an den Häusern zu halten, hastete er durch die Straßen. Bei jedem Geräusch fuhr er herum. Wenn Dr. Martins Männer ihn in diesem Moment zu fassen bekämen, würde Blake sterben! Das war das Einzige, was er sicher wusste und was ihn immer weiter in die bedrohlichen Tiefen der dunklen Straßen hineintrieb. Sobald er ein Auto hörte, verbarg er sich im Schatten und lief erst weiter, nachdem es außer Sichtweite war. Auf diese Art kam er nur langsam voran, aber irgendwann nahm der Verkehr ab, bis kaum noch Fahrzeuge unterwegs waren. Kurz darauf fand Sam endlich, wonach er suchte.
     Auf einem Schild neben einer Einfahrt eines Gebäudes stand: Praxis Dr. Erin Maidland. Allgemeinmedizin.
     Hinter den Fenstern des Hauses herrschte Dunkelheit. Kurzentschlossen zog Sam sein Hemd aus und wickelte es um einen Stein, den er aus dem Garten der Nachbarn stahl. Dann schlich er um das Gebäude herum, wo er ein Fenster fand, das er erreichen konnte.
     Ein letztes Mal zögerte er. Das Schild am Eingang und die gefliesten Wände, die er durch das Fenster hindurch ausmachen konnte, ließen seine Hände zittern. Allerdings gab es dort drinnen mit großer Wahrscheinlichkeit ein Mittel, das Blake helfen würde. Dieser Gedanke war es letztlich, der ihn dazu bewog, den Stein in seiner Hand fester zu packen. Beim zweiten Versuch brach das Glas. Die Scherben fielen klirrend auf den Boden im Inneren der Praxis. Schnell kletterte Sam hinein. In dem Raum, in dem er nun stand, befanden sich Schränke mit Glastüren, hinter denen er braune Flaschen und Tablettenpackungen erkennen konnte.
     Genau richtig, dachte er und begann, die Schränke zu durchwühlen. Als plötzlich das Licht anging, schrie er erschrocken auf.
     »Hey, was machst du da?«, erklang eine ärgerliche Frauenstimme. »Ich bewahre keine Drogen in meiner Praxis auf. Heb deine Hände hoch und dreh dich um!«

     Vor Schreck brachte Sam keinen Ton hervor. Die Flasche mit dem fiebersenkenden Zeug, das er gefunden hatte, fiel ihm aus der Hand. Sein Blick raste zu dem zerbrochenen Fenster, seinem einzigen, viel zu weit entfernten Fluchtweg. Langsam drehte er sich um. Er versuchte, irgendetwas zu sagen, damit die zornige Frau, die ihn aus funkelnden grünen Augen ansah und mit einer Pistole auf ihn zielte, ihn nicht erschoss.
     »Ich ... Es ... Bitte, nicht schießen!«
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