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McLain 1 - Blake McLain: Flucht
Verfasser: Jaden Quinn [Jaden] (2) und Jaden Quinn [Quinn] (2)
Verlag: Eigenverlag (14388)
VÖ: 17. Mai 2018
Genre: Thriller (5972)
Seiten: 501
Themen: Flucht (1549), Geschäftsleute (587), Loyalität (71), Menschenversuche (2), Verfolgung (170)
Reihe: McLain (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein illegales Labor, ein skrupelloser Geschäftsmann und zwei Brüder auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit.

Owen Martin ist einer der erfolgreichsten Pharmaziehersteller der USA. Dass sein Erfolg auf illegalen Versuchen an Minderjährigen beruht, wissen nur wenige. Blake McLain jedoch kennt das Geheimnis des skrupellosen Geschäftsmannes, denn er und sein kleiner Bruder waren sieben Jahre lang in einem seiner Labore gefangen. Als es Blake durch einen glücklichen Zufall gelingt, sich und Sam zu befreien, beginnt eine unerbittliche Verfolgungsjagd quer durch die Staaten. Verfolgt von einem Mann, der darauf trainiert wurde zu töten, bietet kein Ort Zuflucht, scheint keine Telefonverbindung geschützt und kein Mensch ist in ihrer Nähe sicher. Was als Hoffnungsschimmer auf ein freies Leben beginnt, wird bald zu einer Gefahr für das Einzige, worauf Blake und Sam sich immer verlassen konnten.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jaden Quinn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jaden Quinn gibt es bei Facebook und bei Instagram.
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     Er sammelt den Müll, dachte er.
     Bisher hatte er so etwas nur in einem Film während des Unterrichts gesehen. Eine alltägliche Handlung, wie er wusste. Sie aus so geringer Entfernung mitzuerleben, ließ eine Mischung aus Faszination und Beklommenheit in ihm aufsteigen. Selbst nachdem der Fremde um eine Kurve verschwunden war, blickte Sam weiter aus dem Fenster.
     Der Himmel war von einem intensiven Blau, das fast zu leuchten schien, unterbrochen von Wolken, die wie auseinandergezogene Watte wirkten. Dazwischen die Sonne, so hell, dass es in den Augen wehtat.
     Sam seufzte zufrieden. Blake hatte immer versprochen, ihm eines Tages die Sonne zu zeigen. Etwas, an das Sam nie wirklich geglaubt hatte. Er hätte es besser wissen müssen. Blake hielt seine Versprechen immer.
     Zufrieden legte er sich wieder neben seinen Bruder und schloss die Augen, riss sie aber sogleich wieder auf. Etwas stimmte nicht!
     Von Blake ging eine unangenehme Wärme aus. Erschrocken sah Sam ihn genauer an. Auf seiner Stirn lag ein dünner Schweißfilm und seine Augen bewegten sich unruhig hinter den geschlossenen Lidern. Als Sam ihn ansprach, reagierte er nicht.
     »Blake!« Erst als er an der Schulter seines Bruders rüttelte, öffnete er die Augen.
     »Hey«, murmelte er.
     »Geht es dir gut?«
     Blake nickte »Nur müde.« Seine Lider sanken wieder herab.
     »Nein, Blake! Du musst wach bleiben.« Sam rüttelte erneut an seiner Schulter. »Du wirst krank. Ich glaub, du hast Fieber.«
     »Wenn schon. Ist nichts Schlimmes.«
     »Lass mich deine Verletzung sehen«, verlangte Sam.
     »Es ist nicht so schlimm, Zwerg«, wiederholte Blake.
     Dennoch hob er den Arm an, sodass Sam einen Blick auf das blutverkrustete Hemd werfen konnte, das Blake sich während der Flucht auf die Verletzung gepresst hatte.
     Sams Kehle wurde eng, während er beobachtete, wie Blake den Stoff zur Seite zog. Geronnenes Blut bedeckte seine Flanke. Doch das konnte nicht verbergen, wie angeschwollen die Wunde darunter war.
     »Kannst du schauen, ob im Kühlschrank Eis ist?«, bat Blake.
     Gehorsam trabte Sam los und öffnete den Kühlschrank, verzog aber angewidert das Gesicht, als ihm eine Woge übel riechender Luft entgegenschlug. Dennoch sah er ins Eisfach, nur um enttäuscht zu werden.
     »Ist keins da.«
     »Nicht wichtig«, beruhigte Blake ihn. »Funktioniert der Wasserhahn?«
     Als Sam den Hahn aufdrehte und Wasser daraus hervor plätscherte, atmete er auf. »Ja.«
     »Gut. Kannst du das Hemd nass machen? Ich muss mich waschen.«
     Sam nickte, holte sich das Kleidungsstück und wusch es aus.
     »Lass mich dir helfen«, bat er, nachdem er es seinem Bruder zurückgebracht hatte.
     »Nein!«
     Die Antwort kam so harsch, dass Sam sich nicht traute, Blake weiter zu drängen. Während der mühsam seine rechte Seite reinigte, setzte sich Sam auf die Bettkante. Er senkte den Kopf in der Hoffnung, seine Tränen verbergen zu können.
     »Was machen wir jetzt?«, fragte er nach einer Weile, ohne aufzusehen.
     »Wir sind noch nicht in Sicherheit. Die Männer, die uns suchen, werden nicht so schnell aufgeben. Wir müssen uns verstecken.«
     »Wo sollen wir denn hin?«
     »Erst einmal bleiben wir hier, bis es mir etwas besser geht. Dann sehen wir weiter.«
     »Wie lange wird das dauern?«
     »Ich weiß nicht. Ein paar Stunden.« Eindringlich sah Blake ihn an. »Mach dir keine Sorgen. Ich werde für dich da sein, so gut ich kann. Doch jetzt brauche ich deine Hilfe. Ich muss mich auf dich verlassen können, Sammy.«
     Sam schluckte seine Angst hinunter und nickte. Nie zuvor hatte Blake ihn um Hilfe gebeten. Er würde alles tun, worum sein Bruder ihn bat.
     »Ich pass auf dich auf, bis du wieder gesund bist«, versprach er.
     »Du musst nur im Caravan bleiben du nicht tun.« Blake lächelte ihn müde an. »Es sei denn, es nähert sich jemand. Dann kletterst du aus dem Fenster und rennst weg.«
     Blake sprach in dem Kommandoton, den er immer anschlug, wenn er wollte, dass Sam begriff, wie wichtig etwas war und keine Fragen stellen sollte. Auch jetzt funktionierte es. Sam nickte erneut, obwohl er am liebsten widersprochen hätte.
     Daraufhin schloss Blake die Augen. Es dauerte nicht lange, da war er wieder eingeschlafen.
     Unschlüssig saß Sam auf der Bettkante. Er beobachtete den unruhigen Schlaf seines Bruders, während er an das Leben im Labor dachte.
     Früher, als er noch sehr klein gewesen war, hatte er bei Dr. Martin in dem großen Haus gelebt. Er erinnerte sich nicht daran, wusste nur, was Blake ihm erzählt hatte. Einmal am Tag hatte er ihn kurz sehen dürfen. Erst als Sam etwa drei Jahre alt war, bekam auch er ein Zimmer im Labor. Anfangs störte es ihn nicht. Nach wie vor gab es eine Pflegerin, die sich nur um ihn kümmerte und ihm manchmal vorlas. Selbst die Pfleger hatten ihn ab und zu aus seinem Zimmer gelassen, um mit ihm Ball zu spielen. Doch nach und nach war ihm klar geworden, dass Blake es nicht so gut hatte. Aber erst als ihnen erlaubt wurde, zusammen in einem Zimmer zu wohnen, bekam er mit, wie schlecht es seinem Bruder ging.
     Nachdem die Pfleger Blake von seinen Behandlungen zurückgebracht hatten, lag er häufig zitternd auf seinem schmalen Bett, ohne aufstehen zu können. Nur wenn Dr. Martin erschien und drohte, Sam an seiner statt mitzunehmen, stemmte Blake sich hoch, lächelte Sam an und versicherte ihm, alles würde gut werden.
     Die Erinnerung an dieses Lächeln beruhigte Sam auch jetzt. Vertrauensvoll kuschelte er sich wieder an seinen Bruder und schloss die Augen. Doch die Stunden verstrichen, ohne dass Blake sich regte.
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