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McLain 1 - Blake McLain: Flucht
Verfasser: Jaden Quinn [Jaden] (2) und Jaden Quinn [Quinn] (2)
Verlag: Eigenverlag (14383)
VÖ: 17. Mai 2018
Genre: Thriller (5972)
Seiten: 501
Themen: Flucht (1549), Geschäftsleute (587), Loyalität (71), Menschenversuche (2), Verfolgung (170)
Reihe: McLain (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein illegales Labor, ein skrupelloser Geschäftsmann und zwei Brüder auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit.

Owen Martin ist einer der erfolgreichsten Pharmaziehersteller der USA. Dass sein Erfolg auf illegalen Versuchen an Minderjährigen beruht, wissen nur wenige. Blake McLain jedoch kennt das Geheimnis des skrupellosen Geschäftsmannes, denn er und sein kleiner Bruder waren sieben Jahre lang in einem seiner Labore gefangen. Als es Blake durch einen glücklichen Zufall gelingt, sich und Sam zu befreien, beginnt eine unerbittliche Verfolgungsjagd quer durch die Staaten. Verfolgt von einem Mann, der darauf trainiert wurde zu töten, bietet kein Ort Zuflucht, scheint keine Telefonverbindung geschützt und kein Mensch ist in ihrer Nähe sicher. Was als Hoffnungsschimmer auf ein freies Leben beginnt, wird bald zu einer Gefahr für das Einzige, worauf Blake und Sam sich immer verlassen konnten.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jaden Quinn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jaden Quinn gibt es bei Facebook und bei Instagram.
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     Blake wirbelte herum und donnerte dem Mann seine Faust ins Gesicht. Der Aufseher schrie und taumelte zurück.
     Wenige Schritte später stand Blake im Behandlungsraum und blickte fassungslos auf seinen neunjährigen Bruder, der dort auf der Liege lag.
     »Blake«, wimmerte Sam hilflos, wobei er an den Lederriemen zerrte, die ihn an seinem Platz hielten.
     Johnson, ein weiterer Pfleger, verharrte mitten in der Bewegung.
     »Was hast du hier drin verloren?«, zischte er Blake zu. »Verschwinde!«
     Blake reagierte nicht. Er stand nur da, den Blick starr auf Johnson und die Spritze gerichtet, die viel zu nahe an der Armbeuge seines Bruders war. Die Schritte hinter sich nahm er nur am Rande wahr.
     Johnsons Blick ging an ihm vorbei. Offensichtlich hatte er Parker entdeckt. »Was ist hier los?«
     Blake ignorierte die Frage. »Warum ist Sam hier? Dr. Martin sagte, er lässt ihn zufrieden, solange ich kooperiere!«
     Johnson zuckte die Schultern. »Sam hat sich freiwillig gemeldet.«
     Blakes Blick schoss zu seinem Bruder, dann erneut zu Johnson. »Was?«
     Der Pfleger grinste. »Dr. Martin braucht neue Laboräffchen. Er hat Sam angeboten, dich zu entlasten. Dein Bruder war sofort dabei, als Martin ihm sagte, er könne dir eine Menge Schmerzen ersparen.« Johnson wandte sich an seinen Kollegen. »Bring ihn aufs Zimmer, Parker. Wenn Martin mitkriegt, dass er hier ist, steigt er uns aufs Dach!«
     Parker packte erneut Blakes Arm, während sich Johnson Sam zuwandte.
     Blake brüllte auf. Er sprang vor und entriss Johnson die Spritze. Er duckte sich unter Parkers Arm hinweg, der ihn zu packen versuchte, und stieß ihm den Ellenbogen ins Gesicht. Der Pfleger gab ein gurgelndes Geräusch von sich und ging zu Boden.
     Johnson wirbelte herum. Blake rammte ihm, ohne zu zögern, die Nadel in den Oberschenkel. Der Mann schrie auf, als Blake den Kolben niederdrückte. Ungerührt ließ Blake seine Faust in Johnsons Magen krachen. Als der sich krümmte, riss Blake das Knie hoch und traf ihn unter dem Kinn. Bevor Johnson nach hinten wegkippte, zog Blake ihn am Kragen seines Kittels in die Höhe und stieß ihn gegen die Wand. Zwei-, drei-, viermal hämmerte er den Kopf des Mannes dagegen. Johnson stöhnte. Ein hässliches Knacken ertönte. Dann war es still. Die gekachelte Wand hinter ihm färbte sich rot.
     Schwer atmend hielt Blake inne und starrte reglos auf das Blut an der weißen Wand, bis ihn ein Wimmern herumfahren ließ.
     Sam starrte ihn an. Die sanften, braunen Augen vor Angst geweitet.
     Blake stürzte zu ihm und versuchte, die Fesseln zu lösen. Seine Finger zitterten so sehr, dass es ihm schwerfiel, die Schnallen aufzubekommen. Als es ihm endlich gelang, schlang Sam ihm die Arme um den Hals.
     »Sie haben gesagt, du verträgst die neue Testreihe nicht. Ich sollte ... sie wollten ... ich ...«, stammelte er unter Tränen.
     »Schhhh, schon gut Sammy. Ich weiß ...« Blake zog ihn von der Liege herunter, stellte ihn auf die Beine und sah ihn eindringlich an. »Du musst dich jetzt zusammenreißen, Zwerg. Bleib dicht hinter mir, dann passiert dir nichts.«
     Sam nickte, während er sich mit dem Handrücken die Tränen von den Wangen wischte.
     Blake nahm ihn an die Hand und zog ihn aus dem Raum, wobei sie über Johnsons reglosen Körper hinwegsteigen mussten. Im Vorbeigehen zog Blake dem Mann die Zugangskarte vom Kittel.
     Er rannte los, wobei er Sam hinter sich herzog. Sie kamen nur wenige Schritte weit, da erklang das Heulen der Alarmanlage. Blake fluchte. Er musste Sammy in Sicherheit bringen, auch wenn es unmöglich schien. Das Labor glich einer Festung. Tief im Keller verborgen, mit Sicherheitsschlössern, die sich ausschließlich mit einer Zugangskarte öffnen ließen, von denen er nach so langer Zeit endlich eine in Händen hielt.
     In aller Eile schob Blake Johnsons ID-Karte durch den Schlitz der Anzeigetafel am Aufzug. Quälend langsam öffneten sich die Türen. Blakes Gedanken hingegen überschlugen sich, während er seinen Bruder in die enge Kabine schob. Sie saßen in der Falle. Egal wie hoch sie fuhren, die Pfleger würden sehen, wo sie anhielten. Sobald sich die Türen wieder öffneten, waren sie verloren. Kurzentschlossen drückte er den Notschalter. Der Aufzug stoppte.
     »Was tust du?«, fragte Sam mit zitternder Stimme.
     Blake schüttelte nur den Kopf. Er suchte den Fahrstuhl ab, sein Blick blieb an der Decke der Kabine hängen. Der Notausstieg!
     Er kniete sich hin, um seinem Bruder in die Augen zu sehen. »Ich brauche deine Hilfe, Sammy. Ich hebe dich jetzt hoch. Du musst versuchen, die Luke dort oben aufzubekommen. Schaffst du das?«
     Sam nickte. Ohne zu zögern stieg er in die verschränkten Hände seines Bruders und klammerte sich an dessen Schultern. Langsam stemmte Blake ihn in die Höhe, bis er die Luke erreichen konnte.
     Sam drückte gegen das Blech, bis es nachgab und sich zur Seite schieben ließ.
     Indem er sich noch weiter aufrichtete, half Blake seinem Bruder dabei, sich durch die Öffnung zu ziehen, bevor er ihm folgte. Auf dem Dach des Aufzuges warf er einen abschätzenden Blick nach oben.
     »Dort hinauf!« Blake deutete auf die Leiter, die an die Wand geschraubt war.
     Wieder nickte Sam und kletterte Blake hinterher.
     An der zweiten Aufzugtür hielt Blake inne. Mit einem Arm umklammerte er die Leiter, den anderen streckte er nach einem Hebel aus, der sich in der Wand befand. Die Tür öffnete sich einen spaltweit.
     Blake spähte hindurch. Ein langer, dämmeriger Korridor lag verlassen vor ihm. Schnell kletterte er aus dem Schacht, drehte sich um und hielt Sam eine Hand hin.
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