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McLain 1 - Blake McLain: Flucht
Verfasser: Jaden Quinn [Jaden] (3) und Jaden Quinn [Quinn] (3)
Verlag: Eigenverlag (14403)
VÖ: 17. Mai 2018
Genre: Thriller (5973)
Seiten: 501
Themen: Flucht (1551), Geschäftsleute (587), Loyalität (71), Menschenversuche (2), Verfolgung (170)
Reihe: McLain (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein illegales Labor, ein skrupelloser Geschäftsmann und zwei Brüder auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit.

Owen Martin ist einer der erfolgreichsten Pharmaziehersteller der USA. Dass sein Erfolg auf illegalen Versuchen an Minderjährigen beruht, wissen nur wenige. Blake McLain jedoch kennt das Geheimnis des skrupellosen Geschäftsmannes, denn er und sein kleiner Bruder waren sieben Jahre lang in einem seiner Labore gefangen. Als es Blake durch einen glücklichen Zufall gelingt, sich und Sam zu befreien, beginnt eine unerbittliche Verfolgungsjagd quer durch die Staaten. Verfolgt von einem Mann, der darauf trainiert wurde zu töten, bietet kein Ort Zuflucht, scheint keine Telefonverbindung geschützt und kein Mensch ist in ihrer Nähe sicher. Was als Hoffnungsschimmer auf ein freies Leben beginnt, wird bald zu einer Gefahr für das Einzige, worauf Blake und Sam sich immer verlassen konnten.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jaden Quinn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jaden Quinn gibt es bei Facebook und bei Instagram.
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Kapitel 1: New Jersey Mai 2000


Blake hatte nie geglaubt, dass man Angst riechen könnte, doch mit den Jahren war er eines Besseren belehrt worden. Angst roch nach dem kalten Schweiß, der ihm aus allen Poren drang, während er auf einer harten Liege lag. Kopf, Arme und Beine so fixiert, dass es unmöglich war, sich zu rühren, und ihm nichts weiter übrig blieb, als die Schmerzen zu ertragen. Die einzige Möglichkeit, sich Erleichterung zu verschaffen, wäre schreien gewesen. Doch Blake schrie längst nicht mehr.
     Als man ihn zum ersten Mal in diesen kahlen, unpersönlichen Raum gebracht hatte, wo er atemlos vor Angst zurückgelassen wurde, war er neun Jahre alt gewesen. Die ersten Tage waren fürchterlich. Um vieles schlimmer als er glaubte, ertragen zu können. Er hatte ja keine Ahnung ...
     Fremde Männer in weißen Kitteln waren gekommen, die ihn wogen, ihn abmaßen und katalogisierten, als wäre er nicht mehr als ein Ding, das es zu erforschen galt. Keine Frage, kein Flehen hatte ihm eine Antwort gebracht. Als Dr. Martin zu ihm kam, wünschte sich Blake, niemals gefragt zu haben.
     »Bitte«, hatte er zu dem blonden, hochgewachsenen Mann gesagt, »ich möchte nach Hause.«
     Das Lächeln, das die Antwort begleitete, enthielt nicht einen Hauch Wärme. »Das geht nicht. Du wurdest ausgewählt, Blake.«
     »Wozu?«
     »Das braucht dich nicht zu interessieren. Du wirst lernen zu tun, was man dir sagt.«
     »Das werde ich nicht. Mein Dad wird mich holen.« So überzeugt war er davon, dass für den Augenblick seine Furcht versiegte.
     Der stechende Blick Dr. Martins beendete das kurze Aufbäumen von Widerstand. Aber es waren seine Worte, die Blake zurück auf die schmale Pritsche sinken ließen, wo er sich zusammenrollte.
     »Deine Eltern sind tot. Sie starben bei dem Brand eures Hauses. Du lebst jetzt hier und wirst dich fügen.«
     Ohne Mitgefühl schilderte der Doktor, was geschehen würde, sofern er sich nicht fügte. Dann ging er und ließ Blake zurück. Allein mit dem Gedanken an einen Brand, an den er sich nicht erinnerte, der Sorge um seinen Bruder, den er nicht sehen durfte, und der Angst vor einer Zukunft, die er nicht einzuschätzen vermochte.
     Bisher war Blakes Welt ein Ort gewesen, in der es Blaubeerwaffeln gab, liebevolle Worte und Geborgenheit. Nach seiner Ankunft im Labor bestand sie aus einem kahlen Raum mit einer Metallpritsche, auf die ihn Männer in weißen Kitteln schnallten, damit sie ihm Injektionen verabreichen konnten. Für sie waren es Testreihen, für ihn flüssige Qual.
     Sieben Jahre vergingen. Sieben Jahre voll endloser Tests, ohne Aussicht darauf, dass sich Blakes Leben je ändern könnte.
     Wie jeden zweiten Abend hatte er auch heute auf der schmalen Pritsche gelegen und darauf gewartet, dass es vorbei ging und er zurück auf sein Zimmer durfte. Wenigstens schnallte ihn niemand mehr an. Dr. Martin nutzte ein wesentlich effektiveres Mittel, um ihn gefügig zu machen.
     Er taumelte, als ihn die Nachwirkung der Injektion überrollte. Nur ein rascher Griff von Parker bewahrte ihn vor einem Sturz. Der untersetzte dunkelhaarige Mann gehörte zu den Pflegern, die ihn mit einem Anflug von Respekt behandelten. Trotzdem war das Blake keinen Dank wert. Dazu war ihm alles hier zu verhasst. Das unpersönliche Zimmer ebenso wie der anonyme Unterricht vor dem Monitor und die entwürdigende Behandlung durch die Aufseher.
     Er krümmte sich, als eine weitere Schmerzwelle durch ihn hindurchraste. Der Wunsch, sich auf dem Boden zusammen zu rollen und einfach liegen zu bleiben, war groß. Allerdings hätte der Doktor dies als mangelnde Kooperation oder Widerstand angesehen. Die Strafe dafür hätte Blakes jüngeren Bruder erhalten. Also versuchte Blake sich zusammenzureißen, während der Schmerz langsam abklang.
     Auf der Suche nach etwas, das ihn davon ablenken könnte, irrte Blakes Blick ziellos umher. Glitt über das abgetretene graue PVC zu den hellen Wandfliesen, die in halber Höhe von bruchsicherem Glas abgelöst wurden. Dahinter befanden sich die Behandlungsräume, deren bloßer Anblick Zorn in ihm aufsteigen ließ.
     Bereits seit Wochen kämpfte er gegen die immer stärker werdenden Aggressionen an, die zusammen mit der neuen Testreihe begonnen hatten. Er bemühte sich, die Kontrolle nicht zu verlieren. Es machte ihm Angst, wie unbegründet sich seine Wut seit den neuen Injektionen zeigte.
     Blake legte den Kopf in den Nacken und drehte ihn langsam, um die Anspannung zu lösen. Nur deshalb bemerkte er die offenstehende Tür zu einem der Räume. Ein leiser, wimmernder Laut drang daraus hervor. Das Geräusch verwirrte ihn. Abgesehen von Sam hatte er seit Monaten kein anderes Kind mehr zu Gesicht bekommen.
     Als Parker ihn weiterzog und sie die geöffnete Tür passierten, erregte noch etwas seine Aufmerksamkeit. Sein Kopf zuckte abrupt herum. Dort, am Boden des Behandlungsraumes, lag ein Teddy. Alt, mit zerzaustem Fell und einem fehlenden Ohr. Sammys Bär!
     Er wollte abbiegen, um in den Behandlungsraum zu laufen, sich davon überzeugen, dass er sich irrte. Dr. Martin hatte ihm versprochen, es würde niemals dazu kommen. Nicht, wenn er alles tat, was man von ihm verlangte. Doch dieser Teddy, dieses abgegriffene alte Spielzeug, raubte ihm jede Hoffnung, dass diese Abmachung weiterhin Bestand hätte.
     Parker versuchte, Blake zurückzuhalten. Der schüttelte die Hand des Mannes ab und stürzte auf die offene Tür zu. Grob wurde er herumgerissen. Sehnige Finger bohrten sich in seinen Oberarm.
     »Falscher Weg, Junge! Hier geht’s lang!«
     Der grollende Laut, der daraufhin aus seiner Kehle drang, überraschte selbst Blake.
     Parker warf ihm einen warnenden Blick zu. »Mach keinen Ärger. Davon hast du bereits genug.« Sein Griff verstärkte sich. Gleichzeitig wollte er Blake den Arm auf den Rücken drehen. Es blieb bei dem Versuch.
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