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Truly Madly Guilty

Verfasser: Liane Moriarty (9)
Verlag: Bastei Lübbe (4200)
VÖ: 25. Mai 2018
Genre: Gegenwartsliteratur (4328)
Seiten: 576
Themen: Besucher (195), Freundschaft (3113), Gefallen (44), Grillen (76)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Truly Madly Guilty« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. März 2022 um 23:57 Uhr (Schulnote 4):
» Hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt, unterhaltsam aber auch langatmig

*Klappentext (übernommen)*
In der Familie ihrer Freundin Clementine fand Erika stets Halt und Geborgenheit, in ihrem eigenen Zuhause nicht. Auch heute ist Clementine ihr Zufluchtsort, und nun hofft Erika in einem delikaten Fall auf Hilfe: Sie und ihr Mann Oliver sind ungewollt kinderlos, und sie möchte die Freundin um einen mehr als großen Gefallen bitten. Als Erika das Thema bei einem gemütlichen Barbecue anspricht, nehmen Ereignisse ihren Lauf, die in eine Katastrophe münden. Ist ihre Freundschaft stark genug, um diese zu überstehen?

*Meine Meinung*
"Truly Madly Guilty" von Liane Moriarty ist ein Roman, dessen Thematik mich auf den ersten Blick angesprochen hat. Aber irgendwie ist dies immer wieder in den Hintergrund getreten. Am meisten ging es um ein Grillfest, an dem drei Familien teilgenommen haben und dort ist etwas geschehen. So nach und nach erfährt der Leser, was passiert ist.
Leider konnte mich der Schreibstil und auch die Story nicht wirklich fesseln. Ich wurde in meinem Lesefluss immer wieder unterbrochen. Und doch habe ich weitergelesen, weil ich wissen wollte, was beim Grillfest passiert ist.

Die Protagonisten lernen wir im Laufe des Buches kennen, aber leider nicht lieben. Mir fehlte irgendwie der Zugang zu ihnen.

*Fazit*
Dies ein unterhaltsamer Roman, der einige Längen aufweist. Ich kann ihn nur bedingt empfehlen und ich vergebe 3 Sterne.«
  16      1        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 9. Dezember 2019 um 15:16 Uhr (Schulnote 2):
» Erika und Oliver werden von ihren Nachbarn Tiffany und Vid zu einer Grillparty eingeladen zu der sie Erikas beste Freundin Clementine und ihre Mann Sam und deren Kinder mitbringen dürfen. Erika und Clementine kennen sich seit der Schulzeit und Erika fand in Clementines Familie den Halt, den sie zu Hause nicht bekommen hat. Daher suchen Erika und Oliver Hilfe bei Clementine in einer delikaten Angelegenheit. Und dann geschieht eine Katastrophe bei der Grillparty und das Leben aller Anwesenden verändert sich...

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und in den ersten Kapiteln wird immer nur angedeutet, dass etwas schreckliches auf der Grillparty passiert ist. Ich musste einfach unbedingt weiter lesen um endlich zu erfahren was den nun geschehen ist. Dieses ganze andeuten hat mich fast wahnsinnig gemacht. :)

Nebenbei wird auch das Leben der sechs Erwachsenen erzählt und vor allem Einblicke in die doch recht eigenartige Freundschaft von Erika und Clementine und die schwere Kindheit von Erika gegeben. So das man deren Charakterzüge und Handlungen immer besser verstehen konnte.

Der Hauptdreh- und Angelpunkt liegt wohl auf dem Geschehen der Grillparty und Clementine und Erika und deren Freundschaft und was passieren muss bis diese zerfällt oder ob sie es schaffen diese zu retten.

Erst im letzten Drittel des Buches weiß der Leser alles was auf der Grillparty geschehen ist. Doch die Spannung nimmt dadurch nicht ab. Auch zu erfahren wie alle damit umgehen fand ich sehr spannend.

Das Buch ging zwar in eine ganz andere Richtung als ich anfangs dachte, aber war dennoch sehr lesenswert.«
  10      0        – geschrieben von SummseBee
Kommentar vom 23. Juni 2018 um 23:09 Uhr (Schulnote 2):
» Ein verhängnisvoller Grillabend

Cover:
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Das Cover wirkt ein bisschen mysteriös mit den dunklen Farben im Hintergrund und der zerrissenen Gänseblümchenkette als Symbol für eine zerrissene Freundschaft. Das passt zwar gut zum Inhalt, wirkt auf mich jedoch wenig anziehend. Mir hätte das US-Cover mit dem Haus, über dem ein Gewitter schwebt und einer Glasglocke viel besser gefallen. Für mich ein gutes Beispiel, dass eine Änderung des Covers für einen anderen Markt nicht immer vorteilhaft ist.

Inhalt:
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Drei Pärchen treffen sich zu einem Grillabend: Erika und Oliver, die sich Kinder wünschen, aber keine bekommen können. Clementine, Erikas beste Freundin aus Kindheitstagen mit ihrem Mann Sam samt ihrer Kinder Ruby und Holly. Und als drittes Tiffany und Vid mit ihrer Tochter Dakota. Der Abend entwickelt sich zu einem Desaster und die vorher scheinbar heile Welt beginnt nach und nach zu bröckeln. Es werden viele Geheimnisse offenbart, es gibt ein Unglück und einen mysteriösen Todesfall. Danach ist nichts mehr so, wie es vorher zu sein schien.

Mein Eindruck:
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Nachdem ich "Tausend kleine Lügen" verschlungen hatte, war ich sehr gespannt auf dieses Werk. Vom Stil ist sich die Autorin treu geblieben: es gibt einen Toten, dessen Tod nicht eindeutig geklärt ist, es gibt einen geheimnisvollen Event, von dem abwechselnd mit dem Geschehen der Gegenwart in den einzelnen Kapiteln erzählt wird. Soweit nichts Neues. Durch eine Vielzahl von Andeutungen und dem ständigen Rückwärts-Vorwärts-Spulen der Handlung entsteht auch hier ein gewisses Knistern, eine Spannung. Man liest einfach weiter, weil man das Bedürfnis hat, zu erfahren, was genau passiert ist. Wie bereits bei "Tausend kleine Lügen" hat Liane Moriarty für ihren Roman ein bestimmtes zentrales Thema gewählt, um das sie die vielen kleinen Handlungen ihrer Figuren herum strickt und dabei geschickt weitere, gesellschaftliche Nebenthemen darin einfließen lässt. In diesem Fall steht das Thema Angehörige von Messies im Vordergrund, begleitet von Freundschaft, Ehe und der Bedeutung von Kindern für eine Paarbeziehung.

Wieder einmal mochte ich die Sprache, mal blitzt ein leichter Humor auf, mal wird es tragisch und ernst und manchmal auch poetisch:

"Wenn man Kinder hatte, wurde man zu einer kleineren, rudimentären, primitiven Ausgabe seiner selbst: Talente, Ausbildung oder berufliche Erfolge - das alles zählte nicht mehr. Aber kein Mensch sagte einem das." (S. 72)

"Und dann gab es Augenblicke, in denen sie sich fragte, ob sie sich das alles nur einbildete, ob sie mal wieder viel zu melodramatisch wegen etwas ganz Normalem und Unvermeidlichem war. Dass die Beziehung fade und langweilig wurde, passierte schließlich jedem. Das nannte man »Ehe«. (S. 288)

"Hatte nicht jeder ein anderes Leben im Ärmel, das ihn vielleicht glücklich gemacht hätte?" (S. 216)

Moriarty schafft es, durch kleine Einstreuungen den Leser nachdenklich zu machen und beweist damit eine scharfe Beobachtungsgabe der Menschen und ihres Alltags. Wieder einmal geht es um Geheimnisse, die so unterschiedlich sind, wie die Protagonisten selbst und die wie bei einer Zwiebel schichtweise enthüllt werden. Die Kapitel sind aus wechselnder Sicht der Figuren beschrieben, so dass der Leser ein umfassendes Bild jeder Person und letztendlich des gesamten Geschehens bekommt. Im Vergleich zu "Tausend kleine Lügen" liest sich diese Buch nicht ganz so spannend, das verhängnisvolle Ereignis betreffend. Dafür fokussiert er sich mehr auf die zwischenmenschlichen Konflikte und besonders ab der zweiten Hälfte auf den Umgang der Personen mit diesem Ereignis und ihrer Veränderung hierdurch. Das Ende des Roman ist hoffnungsvoll und versöhnlich und fühlte sich für mich rund an.

Fazit:
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Ein Todesfall, ein tragisches Ereignis und jede Menge Geheimnisse - Wieder mal zeigt Moriarty ihre scharfe Beobachtungsgabe und einen pointierten Sprachstil, lässt aber in der Spannung etwas nach

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4 von 5 Sternen«
  15      0        – geschrieben von orfe1975
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