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Mona Sander und Enno Moll ermitteln 08 - Friesenwrack
Verfasser: Sina Jorritsma (15)
Verlag: Klarant (499)
VÖ: 4. Mai 2018
Genre: Kriminalroman (5208)
Seiten: 201 (Kindle Edition), 200 (Taschenbuch-Version)
Themen: Inseln (1133), Journalisten (705), Kommissare (1108), Mord (4162), Ostfriesland (323), Wracks (28), Yacht (41)
Reihe: Mona Sander und Enno Moll ermitteln (10)
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Ein rätselhafter Mord erschüttert die ostfriesische Insel Borkum. Eine junge Frau wird erstochen im Wrack einer Yacht aufgefunden, ebenfalls an Bord: ihr mutmaßlicher Mörder. Bodo Steiner ist vollgepumpt mit Drogen ein Mord im Rausch? Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll stoßen auf ein Meer an Fragen: Weshalb wurde die Ruderanlage der Yacht zerstört? Welche Bedeutung hat die große Summe Geld, die an Bord gefunden wird? Und warum verschwindet plötzlich eine Schlüsselfigur des gesamten Falles spurlos? Nur eines ist sicher: Bei der Toten handelt es sich um die Enthüllungsjournalistin Nele Dijkstra. Viel deutet darauf hin, dass sie ausgerechnet Bodos Vater, dem reichen Industriellen Ernst Steiner, dunkle Machenschaften nachweisen wollte. Doch je tiefer die Ermittler graben, desto länger wird die Liste der Verdächtigen, denn die schöne Journalistin hatte sich viele Feinde gemacht...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Jorritsma gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1


„Moin. Wir haben vielleicht einen Mordfall für Sie.”
     Kommissarin Mona Sander von der Borkumer Polizei hatte nach dem Telefonklingeln gerade den Hörer abgenommen und sich mit Namen und Dienstgrad gemeldet, als sie diesen Satz vernahm.
     Die Ermittlerin erkannte den Anrufer sofort an der Stimme, er musste sich nicht extra vorstellen. Mona und ihr Kollege Enno Moll hatten schon öfter mit Kapitän Lorenzen von der Küstenwache zusammengearbeitet. Der Kommandant befehligte ein Patrouillenschiff, das die Gewässer zwischen den ostfriesischen Inseln und der niederländischen Küste kontrollierte. Mona hakte nach.
     „Ebenfalls moin, Kapitän. Wieso ist es nur vielleicht ein Mordfall? Könnte es sich auch um eine Selbsttötung oder einen Unfall handeln?”
     „Nein, die Frau wird sich das Messer wohl kaum selbst in die Brust gestoßen haben”, erwiderte Lorenzen trocken. „Und schon gar nicht versehentlich. Danach sieht es nämlich überhaupt nicht aus. – Wir haben die Leiche vor einer Stunde an Bord einer Segelyacht gefunden, die steuerlos in der Nähe des Borkumriffs trieb. Als meine Leute an Bord gingen, fanden sie in der Kabine die Tote sowie ihren mutmaßlichen Mörder. Der Kerl ist allerdings nicht vernehmungsfähig, er muss irgendwelche Chemiedrogen eingeworfen haben. Der Fall landet bei Ihnen, falls die Frau bereits an Land umgebracht wurde. Doch falls die Bluttat auf hoher See geschah ...”
     „... fällt das Delikt in die Zuständigkeit der Küstenwache”, beendete Mona Kapitän Lorenzens Satz. Geduld gehörte nicht zu ihren Stärken. „Sind Sie schon in den Borkumer Hafen eingelaufen?”
     „Ja, wir haben die Segelyacht hierher geschleppt. Die Ruderanlage des Bootes ist beschädigt, es trieb wie gesagt als steuerloses Wrack mitten in der Fischerbalje.”
     „Was wäre geschehen, wenn Sie die Yacht nicht rechtzeitig gesichtet hätten?”, fragte Mona. Sie wusste, dass die Gewässer unweit des Borkumriffs mit Vorsicht zu genießen waren.
     „Das Wrack wäre weiter aufs offene Meer hinausgetrieben”, erwiderte Lorenzen. „Womöglich hätte ein Tanker oder ein Containerschiff es nachts versehentlich gerammt, aber das ist pure Spekulation.”
     Monas kriminalistische Neugier war erwacht. Sie konnte es kaum abwarten, sich in diesen Fall hineinzuknien. Während des Sommers hatte sie sich für ihren Geschmack viel zu lange mit tölpelhaften Hoteldieben und betrunkenen Randalierern herumärgern müssen. Sie brauchte mal wieder eine berufliche Herausforderung.
     „Enno und ich kommen gleich zu Ihnen, um uns selbst ein Bild zu machen”, sagte die Kommissarin daher und legte den Telefonhörer auf.
     „Worum geht es?”, fragte Oberkommissar Enno Moll, der in diesem Moment kauend ihr gemeinsames Büro in der Borkumer Polizeiwache betrat. Der hünenhafte, bierbäuchige Ostfriese hatte die Tür mit dem Fuß aufgestoßen, weil er einen Becher Tee in der einen und ein angebissenes Salamibrötchen in der anderen Hand hielt.
     „Lorenzen hat angerufen, es gibt eine Tote. Noch ist nicht klar, ob wir oder die Küstenwache ermitteln werden. – Lass uns abzischen, du kannst auch im Auto weiter frühstücken.”
     Enno nickte und trabte brav hinter seiner jüngeren Kollegin her.
     „Du bist ja so aufgedreht”, stellte er freundlich blinzelnd fest.
     „Ja, das könnte ein interessanter Fall werden, obwohl Lorenzen den Täter womöglich schon verhaftet hat.”
     Mit diesen Worten klemmte Mona sich hinter das Lenkrad des zivilen Opel Vectra, den sie als Dienstfahrzeug benutzten. Enno ließ sich auf den Beifahrersitz plumpsen, und sie fuhren los.
     Es war ein schöner Frühherbstmorgen auf der größten ostfriesischen Insel. Der Gästeansturm der Sommermonate flaute allmählich ab. Jetzt wurden die Straßen und Strände Borkums eher von den Langzeit-Kurgästen geprägt. Auch ältere Urlauber, die sich nicht nach den Schulferien richten mussten, fanden sich nun verstärkt auf der Insel ein. Auf Borkum gab es für die Polizei ganzjährig genug zu tun, obwohl die meisten Straftaten zum Glück nur Bagatelldelikte waren.
     Während der Fahrt auf der schnurgeraden Reedestraße gab Mona ihrem Kollegen die wenigen Informationen, die sie von der Küstenwache bekommen hatte. Enno nickte und beendete sein Frühstück, indem er sich die Brötchenkrümel von den Fingern leckte.
     „Wenn Opfer und Mörder gemeinsam auf einer Yacht mitten in der Nordsee gefunden wurden, dann dürfte sich eine weitere Tätersuche erübrigen”, meinte er. „Allerdings sollten wir nicht den Fehler begehen, uns vom ersten Eindruck täuschen zu lassen.”
     „Ja, das stimmt. Wenn wir die genaueren Tatumstände kennen, sind wir schlauer. Vielleicht ist ja alles ganz einfach. – Erinnerst du dich noch an den Einbrecher, der auf der Flucht seinen Personalausweis verloren hat?”
     Enno lachte.
     „Der Bursche konnte es nicht glauben, als vor seiner Wohnung bereits unsere Kollegen auf ihn warteten. Ja, solche Fälle können einem den Polizeialltag versüßen.”
     Während ihres Wortwechsels hatten die Ermittler das Hafengebiet erreicht. Hier trafen nicht nur die Fähren aus Emden und Eemshaven ein, es gab auch zwei Yachthäfen für Segel- und Motorboote. Mona parkte den Dienstwagen vor dem Pier, an dessen Ende das Patrouillenschiff der Küstenwache festgemacht hatte. Unmittelbar dahinter lag eine Segelyacht mit weißem Rumpf. Schon von Weitem erblickten die Ermittler einige Uniformierte, die an Bord der Yacht beschäftigt waren.
     In einem von ihnen erkannte Mona Kapitän Lorenzen.
     Der Kommandant des Patrouillenschiffs trat auf den Pier, als Mona und Enno sich ihm näherten. Eine steife Brise wehte und zerzauste das schulterlange rotblonde Haar der Kommissarin. Sie trug Jeans, Rollkragenpullover und einen Anorak. Enno hingegen hatte seine geliebte uralte Lederjacke angezogen.
     Lorenzen legte grüßend seine Rechte an den Mützenschirm, dann gab er den Ermittlern die Hand.
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