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Ein Fall für Mara Billinsky 1 - Blinde Rache
Verfasser: Leo Born (9)
Verlag: Bastei Lübbe (3855)
VÖ: 1. Oktober 2017
Genre: Thriller (8327)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 464 (Taschenbuch-Version)
Themen: Frankfurt (348), Mordkommission (269), Mordserie (480), Rache (2744)
Reihe: Ein Fall für Mara Billinsky (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Ein Fall für Mara Billinsky 1 - Blinde Rache« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 7. März 2023 um 20:57 Uhr (Schulnote 1):
» „Sie haben dich von Anfang an aufs Abstellkreis geschoben. Allein gelassen. Sie pfeifen hier auf dich.“

Kommissarin Mara Billinsky kehrt zurück nach Frankfurt. Sie ist anders als ihre Kollegen, denn sie sticht aus der Menge heraus. Tätowiert, gepierct und immer in schwarz gekleidet. Dazu noch eine raue Schale und ein freches Mundwerk. Ihr Chef in der Mordkommission, Rainer Klimmt und auch ihre Kollegen, beachten sie herablassend, aber das perlt scheinbar an ihr ab. Klimmt übergibt ihr einen unaufgeklärten Mordfall, an dem er sich die Zähne ausgebissen hat. Ihr zugeteilt ist Kollege Jan Rosen, aber er ist wie ein Chamäleon, nicht sichtbar unscheinbar und immer den Kopf tief tragend.

Mara, wühlt sich durch Berge von Akten und ermittelt dann eigenständig, denn Hilfe kann sie nicht erwarten. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Mord. Die Krähe, so wird Mara von ihren Kollegen genannt, dringt tiefer und tiefer in die Unterwelt Frankfurts ein und deckt dort Dinge auf, die brutaler und schlimmer nicht sein könnten. Keiner glaubt ihr und dann bringt sich Mara in Lebensgefahr, nur einer scheint ihr zu helfen, aber wer ist es?

Fazit: Der Autor Leo Born nimmt mich in seinem Thriller „Blinde Rache“, den 1. Fall für die Kommissarin Mara Billinsky, mit nach Frankfurt und in die Welt brutaler Mörder. Durch seinen bildhaften und schnörkellosen Schreibstil habe ich gleich Bilder vor Augen, mein Kopfkino läuft auf Hochtouren. Die Beschreibung Frankfurts High Society und der Unterwelt sind klar strukturiert und ich kann ihm gelassen durch die Straßen und Gassen folgen. Ich lerne die Charaktere kennen und sie sind vielschichtig angelegt und prima in Szene gesetzt. Kommisssarin Mara Billinsky muss man tatsächlich kennen lernen um sie lieben zu können. Sie hat Ecken und Kanten, lässt sich nichts gefallen und kann auch sehr störrisch sein, lächeln tut sie selten, aber sie hat das Gewisse etwas, was eine Hauptfigur eben braucht.

Der Spannungsbogen ist gut gewählt. Die kurzen Kapitel und die schnellen Szenenwechsel haben bei mir aber einen Sog entstehen lassen, dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Die gut gelegten falschen Fährten des Autors haben mich überzeugt. Ich konnte der Person, die hier so brutal mordet, nicht auf die Spur kommen. Das gutdurchdachte Ende hätte ich so nie erwartet, denn ich war völlig überrumpelt mit der Aufklärung der brutalen Morde. Der Autor setzt alle losen Puzzleteile zusammen und lässt mich letztendlich schwer beeindruckt zurück.

Mir hat dieser Thriller ausgesprochen gut gefallen. Daher vergebe ich hier eine ganz klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.«
  10      0        – geschrieben von ginnykatze
 
Kommentar vom 18. Dezember 2022 um 19:08 Uhr (Schulnote 2):
» Hallöchen liebe Bücherfreunde. Hoffe, es geht euch gut, und eure Woche war den Umständen entsprechend angenehm.

Das schöne Werk geisterte schon seit einiger Zeit durch die Weiten von Instagram. Schon bald fand sich das Buch auch in meiner Sammlung wieder.

Was mir direkt auffiel, ist die Tatsache, dass wir keinen jungen bis älteren Herrn Kommissar in der Hauptrolle haben. Sondern eine bissige, eigensinnige, nicht unbedingt anständige junge Frau namens Mara Billinsky. 

Wie ihr dem Klappentext entnehmen könnt, schenkt man ihr auf der Dienststelle nicht viel Beachtung, ihr Vorgesetzter scheint sie regelrecht zu verabscheuen. 

Daher ist es kein Wunder, dass sie zunächst nur harmlose Fälle bearbeiten darf, da ist sie niemanden im Weg und richtet keinen Schaden an. Die Geschichte wäre an der Stelle schnell zu Ende, wenn die liebe Mara nicht doch in einen Fall verwickelt wird der größer ist, als es zunächst scheint.

Nacheinander werden Männer brutal gefoltert und dann getötet. 

Wer steckt dahinter? Was ist das Motiv?

Dies versucht Mara auf eigene Faust herauszufinden…

Ich fand diesen Thriller erfrischend anders. Nicht selten gesellte sich ein kleiner Anteil an Krimi hinzu. Eine hervorragende und vor allem harmonische Mischung. Die Spannung blieb immer konstant und nach und nach lernte man auch Mara besser kennen. Auch Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet.

Das Ende konnte ich nicht vorhersehen, es kam gerade zu überraschend. 

Gute Arbeit. Ich werde mir definitiv die anderen Bücher zulegen. «
  8      0        – geschrieben von danislesestube
 
Kommentar vom 17. Februar 2019 um 0:57 Uhr (Schulnote 1):
» Mara Billinsky kehrt zum Polizeidienst in ihrer alten Heimatstadt Frankfurt zurück. Anfangs bekommt sie jedoch nur die kleinen Fälle, wie etwa Einbrüche, zugewiesen. Plötzlich bekommt sie dann aber, völlig überraschend, den Mord an Ivo Karevic zugewiesen. Der Mafiaboss wurde auf brutalste Art und Weise umgebracht. Sofort hängt Mara sich in den Fall und beginnt mit den Ermittlungen, die nicht ganz ungefährlich werden sollen. Als dann plötzlich auch noch eine zweite Leiche gefunden wird, die ebenfalls auf brutalste Art und Weise zugerichtet wurde, wird schnell klar, dass diese Fälle wohl zusammenhängen. Mara und ihre Kollegen hängen sich voll in die Ermittlungen, um den Mörder zu schnappen.

Der Thriller ist in drei Teile und insgesamt 65 Kapitel unterteilt. Sobald ein neuer Teil beginnt, gibt es eine komplette Seite, die neben der Angabe des Teiles, auch einen Titel enthält (schon hier findet sich die Krähe vom Cover wieder). Die Kapitel selbst besitzen dann aber keine Titel und bestehen allein aus einer Kapitelziffer.
Das Buch steigt direkt in die Story ein, was dazu führt, dass man als Leser/-in die ersten Kapitel über, nicht genau weiß, worum es eigentlich genau geht. Dies wirkt sich aber keinesfalls negativ aus, sondern sorgt vielmehr für Spannung und die nötige Motivation zum Weiterlesen. Ein weiteres Mittel, dass man im Buch häufiger findet, um die Spannung aufrecht zu erhalten, ist die Tatsache, dass manche Kapitel genau im richtigen Moment enden und man so “gezwungen” ist, weiterzulesen (manchmal auch über ein Kapitel hinaus), um zu erfahren, wie die Szene ausgeht. Dieses Stilmittel mag ich für meinen Teil recht gern in Büchern, sofern der/die Autor/-in weiß, es einzusetzen und das weiß Leo Born in diesem Thriller durchaus. Neben diesen Punkten kann der Thriller durch seine detaillierten Beschreibungen von Charakteren und Handlung überzeugen. Man kann sich die Orte, Personen und Handlungen gut vor Augen führen. Besonders bei den brutalen Mordfällen sorgt der Detailgrad für einen kalten Schauer auf dem Rücken (zwar beseitete Leser/-innen könten hier Probleme bekommen). Die Charaktere bleiben das ganze Buch über ihrer Rolle treu und entwickeln sich stets weiter (so weit, dass es an einem Punkt sogar zum Mitfühlen führen kann). Seite für Seite entwickelt sich das Bild beim Lesen so immer weiter, bis die Handlung zum Ende kommt. Das Ende lässt dann noch einige Fragen offen, die sich hauptsächlich auf die Protagonistin beziehen, was aber keinesfalls negativ ist, da es so noch genug Stoff für weitere Bücher der Reihe gibt.


Cover:
Anmerkung: Da ich das eBook gelesen und rezensiert habe, bezieht sich meine Meinung zum Cover, allein auf die Covervorschau.

Das Cover sticht sofort durch seine rote Farbe ins Auge und macht sich gut in jedem Bücherregal. Auf der Vorderseite sehen wir die Abbildung eines Vogels (wahrscheinlich einer Krähe), der sich durch die schwarze Farbe deutlich vom Hintergrund abhebt. Außerdem stellt dieser Vogel eine direkte Verbindung zum Buch dar, denn die Protagonistin wird ebenfalls “Krähe” genannt. Unter dem Vogel steht der Titel des Buches, ebenfalls in schwarz.
Insgesamt ist dieses Cover durch seine Gestaltung ein absoluter Eyecatcher und passt gut zum Inhalt des Buches.

Fazit: Anfangs noch recht unwissend, bekommt der/die Leser/-in mit zunehmender Story, immer mehr an Informationen. Auch das Bild der Charaktere wird so Seite für Seite genauer und dank der detaillierten Beschreibungen, kann man voll und ganz ins Buch eintauchen. Krimi und Thriller-Fans kommen bei dem Buch sicherlich auf ihre Kosten, aber auch allen anderen möchte ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 5/5 Sterne.«
  12      0        – geschrieben von Wurm200
 
Kommentar vom 5. Februar 2019 um 16:44 Uhr (Schulnote 1):
» Gelungener erster Auftritt einer außergewöhnlichen und unkonventionellen Ermittlerin

Mit Mara Billinsky schickt der Autor Leo Born eine außergewöhnliche und unkonventionelle Ermittlerin ins Rennen, die mich bei ihrem ersten Auftritt gleich überzeugen konnte.

Mara Billinsky hat sich gerade erst von Düsseldorf zurück in ihre Heimatstadt Frankfurt versetzen lassen, als eine brutale Mordserie die Mainmetropole erschüttert. Das ihr Chef und ihre Kollegen sie aus den Ermittlungen heraushalten wollen und stattdessen lieber auf eine Einbruchserie ansetzen, hält Mara nicht davon ab, auf eigene Faust in dem Fall zu ermitteln. Dabei kommt sie dem unheimlichen Mörder gefährlich nah.

Den typischen Spagat eines Auftaktbandes, neben einer spannenden Geschichte auch noch eine überzeugende Einführung der Charaktere und ihrer Hintergründe abzuliefern, absolviert der Autor hier auf gekonnte Art und Weise. Seine gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Figuren verfügen durchgehend über reichlich Potential für weitere Auftritte.
Mara Billinsky ist dabei zunächst ein etwas sperriger Charakter, der es einem zu Beginn nicht gerade leicht macht, ihn zu mögen. Dies ändert sich dann aber im weiteren Verlauf der Geschichte, wenn wir immer öfter hinter ihre Fassade blicken dürfen.

Leo Born zeichnet hier ein düsteres und ungeschminktes Bild der Mainmetropole und lässt seine Protagonisten in der gut aufgebauten Geschichte tief in die düsteren Ecken Frankfurts eintauchen. Neben reichlich Spannung und Dramatik liefert er darüber hinaus auch noch eine überzeugende und zugleich überraschende Auflösung, die zum aktuellen Fall keine wesentlichen Fragen offen lässt.
Zugleich spinnt er aber auch noch ein paar weitere Erzählstränge, die in den kommenden Büchern sicherlich noch eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielen werden.

Auf die weiteren Bände der Reihe, die beide noch im Jahr 2019 erscheinen sollen, bin ich nun auf jeden Fall schon mehr als gespannt. Der Auftaktband hat hier die Meßlatte aber gleich ordentlich hoch gehängt.«
  14      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 2. Februar 2019 um 17:14 Uhr (Schulnote 1):
» Eine brutale Mordserie in der Mainmetropole

"Es scheint übrigens in der Natur zu liegen, dass Schwächre immer grausamer in ihrer Rache sind als Stärkre." (Adolph Freiherr von Knigge)
Mara Billinsky kehrt zur Frankfurter Mordkommission zurück, nachdem sie in Düsseldorf große Erfolge verzeichnet hatte. Bei ihren Kollegen, allen voran ihrem Vorgesetzten HK Rainer Klimmt kommt sie nicht gerade gut an. Den Mara hat ein sehr auffallendes Äußeres, nicht gerade passend für eine Kommissarin. Mit ihrer schwarzen Kleidung, Tattoos, Piercings und den Doc-Martens Schnürstiefeln passt sie so gar nicht ins Team. Gerade deshalb wird sie von allen heimlich "die Krähe" genannt. Um sie möglichst schnell wieder loszuwerden setzt sie Klimmt aufs Abstellgleis. Statt Mord muss sie wegen mehreren Wohnungseinbrüchen ermitteln. Doch dann erschüttert eine brutale Mordserie Frankfurt und selbst das Team um Klimmt ist ratlos. Deshalb setzt er nun doch Mara zusammen mit dem ruhigen Kollegen Jan Rosen auf den Fall an. Nun hat Mara endlich einmal die Gelegenheit zu beweisen, was in ihr steckt. Da sie Rosen nicht in Schwierigkeiten bringen will ermittelt sie auf eigener Faust und ahnt dabei nicht, dass sie selbst in Gefahr schwebt.

Meine Meinung:
Das auffällige rote Cover besticht vor allem durch die Krähe, dazu noch der interessante Klappentext, beides hatten mich sofort magisch angezogen. Der Schreibstil des für mich noch unbekannten Autors war sehr gut, flüssig und von Anfang an spannend. Das in drei größeren Blöcken aufgeteilte Buch bestach vor allem durch die Ermittlerin Mara Billinsky. Der Plot bei dem es um Einbrüche und eine Mordserie ging, war sehr gut ausgearbeitet, bis zum letzten Drittel hatte ich keine Ahnung wer der Täter sein könnte. Dazu noch die interessante durchaus belastende Vergangenheit der Ermittlerin die mich nach diesem Buch noch neugieriger auf die weiteren Folgen machte. Mit Mara Billinsky hat Autor Leo Born eine wirklich extravagante Ermittlerin erschaffen, man könne sie durchaus mit Stieg Larssons Lisbeth Salander vergleichen, die ebenfalls optisch aus der Norm hervorsticht. Auch wenn Mara in manchen Szenen sicher etwas eigenwillig, kalt und unnahbar daherkommt, konnte ich feststellen, das in ihrem Innersten einen herzlicher, verletzter und sensibler Mensch steckt. Doch sie ist auch eine Kämpferin die, wenn sie eine Sache angefangen hat, sich darin verbeißt und nicht aufgibt. Jan Rosen dagegen ist das krasse Gegenteil, er ist eher der ruhige, zurückhaltende Zeitgenosse, der mit der Strom fließt, um möglichst nicht aufzufallen. Doch Mara weckt in ihm seine Lebensgeister, durch sie wird Rosen auf einmal ein Partner, mit dem sie zusammenarbeiten könnte. Maras Vorgesetzter Klimmt dagegen ist ein richtiger Fiesling, mit dem ich mich nicht anfreunden könnte. Was die Opfer anbelangt, beschönigt Leo Born nichts, von daher ist es sicher kein Buch für Zartbesaitete. Dies war definitiv ein besonderer und guter Reihenauftakt, bei dem ich mich schon auf den nächsten Band mit Mara Billinsky freue, dem ich eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne gebe.«
  10      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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