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Das Böse in deinen Augen
Verfasser: Jenny Blackhurst (4)
Verlag: Bastei Lübbe (2613)
VÖ: 27. April 2018
Genre: Thriller (5719)
Seiten: 432
Themen: Brand (139), Fehler (259), Mädchen (2094), Psychologen (195), Verlust (510), Vertrauen (799)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. Juli 2018 um 15:15 Uhr (Schulnote 5):
» „Die Dunkelheit umfängt mich, und Hand in Hand mit ihr kommt die Kälte.„

Die Kinderpsychologin Imogen Reid hat alles falsch gemacht in ihrem Beruf. Wie konnte es so weit kommen, dass sie allen Regeln zum Trotz so eine enge Verbindung zu dem ihr anvertrauten Kind aufbauen konnte? Nach reiflicher Überlegung zieht Imogen die Konsequenzen und hängt ihren Job an den Nagel und zieht mit ihrem Ehemann in ihren Heimatort Gaunt. Sie hat das Haus ihrer Mutter geerbt, an das sie eigentlich keine guten Erinnerungen hat.

In ihrem neuen Job lernt sie das Pflegekind Ellie Atkinson kennen, die in der Familie Jefferson untergekommen ist. Ellie, die tief traumatisiert durch den Flammentod ihrer Familie ist, fühlt sich in Imogen´s Gegenwart sichtlich besser. Imogen hat nur einen Wunsch, sie will Ellie helfen und ihr ein wenig Halt und Liebe zu geben. Aber ist das richtig? Ist nicht aus genau diesem Grund, der zu engen Bindung, ihr letzter Job eskaliert? Alle guten gemeinten Ratschläge überhört Imogen und lässt das elfjährige Mädchen ihr Mantra werden. Ich muss ihr helfen, es tut sonst keiner...immer wieder entschuldigt sie sich damit vor Anderen und vor allem vor sich selbst. Was aber ist an den ganzen Beschuldigungen dran, die Ellie vorgeworfen werden und warum passiert das alles?

Als Imogen dann selbst in Gefahr ist, weiß sie nicht, wie sie reagieren soll und macht einen riesengroßen Fehler.

Fazit:

Die Autorin Jenny Blackhurst erzählt in ihrem Psychothriller „Das Böse in deinen Augen“ die Geschichte von Ellie Atkinson. Was ist mit dem Kind und warum mag sie keiner? Das ist die Grundfrage, die leider ein wenig in der ganzen Geschichte untergeht.

Der Schreibstil ist gut und sehr flüssig lesbar. Leider gibt es einige Längen im Buch, so dass ich immer wieder zuschlug und mich aufraffen musste doch weiterzulesen. Denn ich wollte ja wissen, was mit Ellie ist. Aber leider tritt für mich hier Imogen´s eigene Geschichte zu sehr in den Vordergrund. Viel Hintergrundwissen ist überhaupt gar nicht wesentlich für die Geschichte und lenkte vom eigentlichen Hauptthema, nämlich Ellie, ab. Auch die unglaubliche Selbstbeweihräucherung Imogens hat mich sehr gestört. Nur sie macht alles richtig, dass will sie immer wieder allen beweisen.

Kommen wir jetzt mal zur Spannung: Am Anfang sehr gut, fiel sie dann aber leider schnell ab, und tauchte erst ganz am Ende wieder auf. Psychothrill ist für mich hier leider keiner aufgekommen. Es liest sich eher wie ein Familiendrama mit wenigen aufblitzenden Spannungsbögen.

Die Charaktere sind mir alle durch die Bank unsympathisch. Imogen, die für mich völlig überzogen daherkommt. Ihr Ehemann, der farbloser nicht sein könnte. Auch Ellie konnte mich nicht überzeugen. Ich kann nicht mal genau sagen wieso.

Leider konnte mich dieser Psychothriller so gar nicht überzeugen und dass dann am Ende im Epilog noch diese Zweifel aufgeworfen wurden, fand ich völlig überzogen. Mir war eigentlich ziemlich früh klar, wer hier für diese ganzen Dinge verantwortlich war.

Ich vergebe daher 2 Sterne, die Abzüge sind erklärt. Von mir kommt hier keine Leseempfehlung, was aber nicht heißen soll, dass Ihr das ganz anders empfindet als ich, denn dies ist ganz allein meine Meinung.«
  13      1        – geschrieben von ginnykatze
 
Kommentar vom 2. Mai 2018 um 19:56 Uhr (Schulnote 1):
» Die elfjährige Ellie Atkinson ist vielen unheimlich. Als Pflegekind ist sie in die Familie Jefferson gekommen, nachdem ihre Eltern und ihr Bruder bei einem Brand gestorben sind und sie als einzige überlebt hat. Das Mädchen wird als Hexe beschimpft und gehänselt. Sie sei gefährlich und könne schreckliche Dinge auslösen, heißt es. Kinderpsychologin Imogen Reid, die nach einer Entlassung zurück in ihren englischen Heimatort Gaunt zieht, will das anfangs nicht glauben. Als sie Ellies Fall übernimmt, hält sie die Gerüchte für übertrieben. Doch je näher sie Ellie kommt, desto merkwürdiger erscheint ihr das Mädchen. War es etwa ein Fehler, ihr zu vertrauen?

"Das Böse in deinen Augen" ist ein spannender Psychothriller von Jenny Blackhurst.

Meine Meinung:
Das Buch besteht aus 100 Kapiteln, die von einem Pro- und einem Epilog eingerahmt werden. Erzählt wird zum Teil aus der Ich-Perspektive von Imogen, zum Teil aus der Sicht Ellies und weiterer Personen - jeweils im Präsens. Dieser Aufbau hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil ist - wie von Jenny Blackhurst gewohnt - flüssig, angenehm, anschaulich und packend. Durch die Kürze der Kapitel entsteht ein recht hohes Erzähltempo. Zudem gelingt es der Autorin gut, eine gruselige und beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Dadurch konnte mich der Thriller schnell fesseln.

Mit Imogen und Ellie stehen zwei reizvolle und vielschichtige Charaktere im Vordergrund. Sie haben ihre Schattenseiten und waren mir dennoch nicht unsympathisch. Der Leser bekommt interessante Einblicke in das Gefühlsleben der beiden. Der Thriller erhält so psychologische Tiefe. Authentisch wirken auch die Nebenfiguren wie beispielsweise Imogens Ehemann Dan, Pflegemutter Sarah Jefferson und ihre leiblichen Kinder.

Die rätselhaften Erlebnisse rund um Ellie werden Stück für Stück geschildert. Auch in Imogens Vergangenheit gibt es einige Geheimnisse. So wirft der Thriller immer wieder neue Fragen auf und macht mysteriöse Andeutungen. Geschickt sät die Autorin Zweifel an gleich mehreren Personen. Dadurch bleibt die Lektüre bis zum Ende spannend und unvorhersehbar. Beim Lesen habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt, sondern das Miträtseln genossen. Die überraschende Auflösung finde ich überzeugend.

Eine Stärke des Thrillers ist es auch, dass er wichtige Themen wie Mobbing aufgreift. Außerdem geht es um Ängste und Traumata. Dadurch regt das Buch zum Nachdenken an.

Das Cover lässt nur einen indirekten inhaltlichen Bezug zur Geschichte erkennen. Es passt aber gut zu den übrigen Büchern der Autorin und gefällt mir optisch gut. Der Titel weicht zwar deutlich vom englischen Original ("The Foster Child") ab, ist aber treffend gewählt.

Mein Fazit: "Das Böse in deinen Augen" ist ein gelungener Spannungsroman, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt. Er macht Lust auf weitere Thriller von Jenny Blackhurst.«
  10      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 1. Mai 2018 um 21:53 Uhr (Schulnote 3):
» Meine Bewertung: 3,5 Sterne

Kurz zum Inhalt:
Imogen Reid zieht mit ihrem Mann zurück in ihr altes Heimatdorf Gaunt, wo sie aufgewachsen ist, um dort als Kinderpsychologin zu arbeiten.
Gleich am ersten Tag lernt sie die 11jährige Ellie Atkinson bei einem dubiosen Zwischenfall kennen, und nimmt sich ab sofort ihrer an. Die Leute in Gaunt haben Angst vor Ellie, und verteufeln sie als Hexe, da schreckliche Dinge passieren, wenn Ellie wütend wird. Doch Imogen sieht in ihr nur das verstörte Mädchen, das seine Familie bei einem Brand verloren hat, und nun bei einer Pflegefamilie, den Jeffersons, wohnen muss, die sie nicht besonders mag. Nur ihre Pflegeschwester Mary nimmt sich Ellies an und beschützt sie.
Kann Imogen Ellie wirklich vertrauen, oder haben doch die Leute in Gaunt mit ihrer Angst vor Ellie recht?


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist, wie man es von Jenny Blackhurst gewöhnt ist, flüssig und schnell zu lesen. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Imogen in Ich-Form und aus der Sicht von Ellie in Erzähl-Form geschrieben.
Leider konnte ich Vieles nicht nachvollziehen. Auch der offene Schluss, und die vielen offenen Fragen, die unbeantwortet geblieben sind, konnten mich nicht zufrieden stellen.

Imogen steigert sich in den Fall Ellie zu sehr rein und lässt zu viele Gefühle aufkommen; als Kinderpsychologin sollte sie eigentlich wissen, wie sie mit ihren Schützlingen umzugehen hat. Außerdem verhält sie sich ihrem Mann Dan gegenüber unnachvollziehbar verschlossen, verschweigt ihm grundlos ihre Kindheit und belügt ihn.
Mit Ellie hat man die meiste Zeit des Buches Mitleid, auch wenn sie doch seltsam ist. Sie wird aufs Schlimmste gemobbt, und es ist furchtbar, was ihr die anderen Kinder antun.

Leider lässt die Geschichte mehr als die Hälfte eher an einen Mystery-Thriller denken, aufgrund der vielen paranormalen Fähigkeiten/übernatürlichen Kräfte, Telekinese etc. Ellie wird ja auch als Hexe verteufelt, weil viele Dinge geschehen, die sich keiner erklären kann. Man ist sich lange nicht sicher, welche Art von Thriller ist es denn nun? Wird sich alles erklärbar auflösen? Und doch schafft die Autorin meiner Meinung nach dies nicht ganz.
Sogar die Autorin selbst lässt Dan Ellie mit "Carrie", der Protagonistin eines bekannten Schriftstellers, vergleichen. Und an jene musste man anfangs tatsächlich lange Zeit denken.

Die Idee dieses Thrillers war an sich nicht schlecht, jedoch hätte das Ganze viel mehr Potential gehabt. Am Ende war nochmal Vieles los, einiges wurde aufgelöst, aber es bleiben leider zu viele Fragen offen und ungeklärt...

Das Cover finde ich zwar ansprechend; jedoch hat es nichts mit dem Inhalt gemein.


Fazit:
Flüssig zu lesender Psychothriller mit Potential; hätte jedoch meiner Meinung nach besser umgesetzt werden können; vor allem das Ende.«
  14      0        – geschrieben von Petzi_Maus
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