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A.I. Kluftinger 10 - Kluftinger
Verfasser: Michael Kobr (11) und Volker Klüpfel (11)
Verlag: Ullstein (1001)
VÖ: 27. April 2018
Genre: Kriminalroman (5301)
Seiten: 480
Themen: Allgäu (48), Bayern (257), Friedhöfe (78), Gräber (91), Kommissare (1144), Lebensgefahr (163)
Reihe: A.I. Kluftinger (10)
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Lesermeinungen (9)     Blogger (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. Juli 2018 um 17:25 Uhr (Schulnote 3):
» Back to the roots

Inhalt:
Im Band 10 der ultigen Krimi-Reihe rund um den Allgäuer Kommissar Kluftinger wird sein persönliches Umfeld näher beleuchtet und in Rückblicken seine bisherige Lebensgeschichte erzählt, da die Lösung des aktuellen Falles des Kommissars augenscheinlich dort zu finden ist.

Handlung:
Offenbar hat jemand noch eine offene Rechnung mit Kluftinger zu begleichen. Hinweise darauf gibt es etliche: ein frisch ausgehobenes Grab auf dem örtlichen Friedhof, auf dem ein Holzkreuz mit Kluftigers Namen prangt und eine auf seinen Namen lautende Todesanzeige lassen keinen Zweifel daran, dass jemand es geradezu darauf anlegt, den Kommissar in Angst und Schrecken zu versetzen. Ist es jemand, den Kluftinger schon vor Jahren – vielleicht auch zu Unrecht - hinter Schloss und Riegel gebracht hat, und dafür Rache nehmen will, oder doch jemand aus dem ehemaligen Freundeskreis Kluftingers, der ihm seine steile berufliche Karriere neidet?

Schreibstil:
In gewohnter Klüpfel/Kobr- Manier ist auch dieser Band recht bayrisch angehaucht, es wird sehr viel Wert darauf gelegt, das Privatleben Kluftingers in die Geschichte mit einzubinden, um der Geschichte mehr Leben einzuhauchen. Wie schon in den Bänden davor wird auf die Animositäten Kluftingers mit seinem Hausarzt Langhammer, seinem erklärten Intimfeind, eingegangen, zusätzlich erfährt man auch viel über seine Situation als frischgebackener Opa. Der eigentliche Kriminalfall in der Geschichte tritt dabei fast ein wenig in den Hintergrund, zusätzlich werden auch Ermittlungen zu einem Kunstraub geführt.

Charaktere:
Protagonist Kluftinger bekommt in diesem Band erstmals eine Vita, in Rückblicken erfährt man sehr viel aus seinen Jugendjahren, deren Ereignisse ihn zu tiefst prägten, und die ihn zu dem werden ließen, der er heute ist. Auch mit einer kleinen Überraschung kann dieser Jubiläumsband aufwarten. Nach neun Bänden wird hier nun endlich das Geheimnis um die beiden Vornamen des legendären „Kluftis“ gelüftet. Kuftingers Hang zur Sturheit kommt einmal mehr zum Tragen, nicht zuletzt dieser ist der tragische Ausgang einer Falle geschuldet. Nicht immer erscheint die Figur des Kommissars im positiven Licht, er wirkt aber vielleicht gerade deswegen äußerst menschlich.
Auch in diesem Band begegnen einem alte Bekannte, , etwa seine stets liebevolle Frau Erika, der bereits erwähnte Dr. Langhammer ist wieder mit dabei, ebenso wie das langerprobte Ermittlerteam Roland Hefele, Richard Maier, Sandy Henske, sowie Eugen Strobel sind wieder mit von der Partie, wobei letzterer diesmal eine nicht uninteressante Wesensänderung durchmacht. Es werden aber auch geschickt neue Charaktere eingebaut, etwa der geschlechts- und namenlose Enkel „Buzele“ und der Hund des Hausarztes Langhammer, der Magyar Vizsla namens Wittgenstein, der in kürzester Zeit das Herz des Allgäuer Kommissars gewinnt, und in dem dieser sogar eine Art Seelenverwandten findet.

Cover:
Beim Anblick des Holzkreuzes mit dem Namensschild des kultigen Kommissars schwant dem eingefleischten Kluftinger-Fan bereits Böses, nicht zuletzt deswegen lässt einen diese Cover in einer Buchhandlung fast schon magisch zu diesem Band greifen!

Autor:
Volker Klüpel stammt wie Kluftinger aus gebürtig Altusried, er studierte Politikwissenschaft und Geschichte in Bamberg. Nach seinen Tätigkeiten für eine amerikanischen Zeitung, beim bayrischen Rundfunk und der Augsburger Allgemeinen verschrieb er sich vollständig der Schriftstellerei.
Michael Kobr stammt aus Kempten im Allgäu, studierte in Erlangen unter anderem Germanistik und Romanistik und arbeitete danach als Realschullehrer, bevor er sich ebenfalls dem Schreiben zuwandte.

Sprecher:
Ein wie immer exzellent lesender Christian Berkel drückt der Geschichte seinen Stempel auf, zusammen mit Volker Klüpfel und Michael Kobr ein unvergleichlicher Hörgenuss! Daher würde ich unbedingt das Hörbuch der Printversion vorziehen!

Meinung:
Auch dieser Band trägt eindeutig die Handschrift des Autorenteams Klüpfel und Kobrs, dh wenn man die vorherigen Bände kennt, weiss man bereits im Vorfeld, dass es hier nicht um die reine Polizeiermittlung geht sondern das auch gründlich das Drumherum des Kommissars beleuchtet wird. Dies führt zu etlichen wirklich köstlichen Slapstickszenen, die einem mitunter sehr schmunzeln lassen. Manchmal verzettelt man sich allerdings auch ein wenig in Belanglosigkeiten (siehe etwa die recht lange Szene mit dem Autokauf), der die ohnehin schon sehr lange Geschichte, welche 11 Audio-CDs umfasst, unnötig in die Länge zieht.

Persönliche Kritikpunkte:
Bereits angesprochenes Verlieren in Belanglosigkeiten macht das Ganze phasenweise leider unnötig ein wenig langatmig.

Fazit:
Ein typischer, amüsanter Kluftinger Krimi, wenn vielleicht auch nicht der Beste der Serie!«
  18      0        – geschrieben von Sheena01
Kommentar vom 24. Mai 2018 um 12:10 Uhr (Schulnote 3):
» Zum Inhalt:
Beim Kirchgang mit der Familie entdeckt Kluftinger ein frisch aufgehäuftes Grab. Darauf ein Holzkreuz - mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt er gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für Kluftinger in der Regionalzeitung auftaucht, sind auch die Kollegen alarmiert. 
Meine Meinung:
Die Kluftinger-Romane sind für mich immer wieder wie ein Wundertüte. Mal finde ich sie super, mal naja, mal eher schlecht. Dieser gehört für mich in die Kategorie naja. Die Sprünge in die Vergangenheit haben mir gut gefallen, weil wir so doch mal mehr über Klufti erfahren. Der Fall an sich war eher zäh erzählt und nicht sonderlich spannend. Auch der Schreibstil kam mir diesmal eher etwas sperrig vor. Insgesamt habe ich das Buch als eher durchschnittlich empfunden und nicht als das erwartete Highlight.
Fazit:
Eher Roman als Krimi.«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 21. Mai 2018 um 17:24 Uhr (Schulnote 3):
» *** Butzeles Biografie samt offenes Buchende ***

Fee zur Geschichte

Kluftinger ist Opa geworden. Es findet sich ein Kreuz mit seinem Namen. Jemand möchte ihn umbringen, wohl wegen eines früheren Falles. War es der Schutzpatron?

Fee`s Meinung und weiteres zum Krimiinhalt

Der Krimi ist zwar sehr spannend, doch an einigen Stellen wird es langatmig, zum Beispiel beim Autokauf. Zwar sind die Seiten, die die Familie Kluftinger, seine Eltern!, das Enkelkind und der Hund von Langhammers sehr interessant, aber manchmal möchte man doch dann wissen, wie der Krimi weitergeht.

Seine Vornamen werden preisgegeben. (Nein, ich will sie hier nicht verraten, das geschieht ziemlich schnell im Hörbuch, ich glaub CD 3 wars.) Wen es interessiert, der guckt bei Wikipedia. Sein beruflicher Werdegang wird so ziemlich aufgerollt, manche Tage minütlich und dazu noch ein Teil seiner Teenijugend. Man erfährt also recht viel aus dem Leben des Kommissars, dazu noch ein paar exakte Stunden aus dem Leben mit seinem Enkel, mit dem Hund von Langhammer…. Einiges gehört ja zum Krimi, aber vieles artet dann eher in einer Biografie aus, denn in einem Regionalkrimi.

Der Running Gag ist mit dem Hundenamen. Der Metzger hieß ja auch so und dazu noch der Philosoph, aber zum Schluss war es dann doch der Metzger. Nee, der war nicht der Mörder. Sehr lustig und wirklich auflockernd!

Das Cover der CD ist wirklich passend zum Krimi, mit Kreuz, düsterem Himmel, Wolken, den Bäumen. Und hinten die Bilder der Autoren und des Hauptlesers. Die Box ist wenigstens nicht halbleer, wie bei anderen Autoren. Wobei 1 oder 2 CDs wären da noch reingegangen. ;-) Aber nach 11 war ich dann trotzdem dankbar, dass ich wieder für ein Weilchen Abschied nehmen konnte. Denn manchmal fand ich es dann doch langatmig. Beispielsweise beim Autokauf, wo ich doch wissen wollte, wie es weiterging.

Die Sprecher: Also die Autoren haben ihre Sache eigentlich gut gemacht, denn so schwäbisch-bayrisch, das ist schon schön. Allerdings glaube ich, hat jeder in einem eigenen Raum das gesprochen und das hat viel von der Spannung/Atmosphäre weggenommen. Das fand ich sehr schade. So einzelne Sachen passten von der Situation nicht so recht zusammen. Man sollte dann doch seine Stimmlage anpassen! Wäre es ein hochdeutsches Hörbuch, dann wäre der engagierte Sprecher auch perfekt, denn er liest wirklich gut. Aber für so ein Allgäuer Lokalkolorit fand ich ihn dann doch nicht die perfekte Besetzung!

Ja also, mit dem Lokalkolorit war das so eine Sache. Das hatte nun etwas weniger Platz bei den ganzen Ausschweifungen. Obwohl das natürlich auch eingearbeitet war und die Autoren ja auch bayrisch-schwäbisch ihre Vorleseteile gehalten haben.

Kluftinger ist dann gegen Ende irgendwie aus der direkten Lebensgefahr, trotzdem, das Open End (so ähnlich wie bei Jutta Mehler, (3 Bücher und keine wirkliche Aufklärung!) deshalb hat sie sich bei mir disqualifiziert!) und dass zwei Todesfälle im näheren Umkreis (möchte ich jetzt nicht ausführen, denn sonst verrate ich zu viel) wie bei Jo Nesbo passieren, finde ich nicht so wirklich gut. Natürlich brauch ich den nächsten Klufti, aber wenn das dann auch nicht gelöst wird, dann endet mein Klufti-Fieber abrupt!

Fees Fazit

Wer Krimis liebt, mit möglichst viel Beiwerk (das Leben von Klufti und seiner Familie z. b. beim Autokauf, der ja nicht wirklich mit dem Krimi zu tun hat), der ist hier gut aufgehoben. Aber Vorsicht, da es ein Open End gibt, wäre es vielleicht klüger, abzuwarten, bis der nächste Krimi da ist und dann die Rezis zu lesen. Denn wenn hier auch nicht alles geklärt wird, wie bei Jutta Mehler, dann sollte man lieber auf weitere Kluftis verzichten! Trotz vielem Negativen, nur 2 Sterne Abzug und die wegen des offenen Endes!«
  9      0        – geschrieben von Lesezeichenfee
Kommentar vom 9. Mai 2018 um 13:44 Uhr (Schulnote 1):
» Kluftinger, Regionalkrimi vom Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr, 480 Seiten, erschienen im Ullstein Verlag.
Der 10., etwas andere, sehr persönliche, Jubiläumsband um den Allgäuer Kommissar Kluftinger.
Kluftinger ist endlich Opa, doch seine Freude über das erste Enkelkind wird getrübt. An Allerheiligen hat sich die Familie auf dem Friedhof versammelt. Doch hier gibt es eine schreckliche Überraschung, auf einem frischen Grab, steht ein Holzkreuz mit seinem Namen! Als eine Todesanzeige und Sterbebildchen mit seinem Namen auftauchen, beginnt er, zusammen mit seinem Team zu ermitteln. Bald wird klar, dass die Bedrohung tief in der Vergangenheit wurzelt. Wie viel Zeit bleibt dem Kommissar und seinen Kollegen, den Täter zu finden?
Der Plot ist in vier Abschnitte eingeteilt. Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag. Diese sind in 34 Kapitel gegliedert. Mit Wortwitz und Situationskomik, durch lebhafte, lustige und zum Teil makabere Dialoge in Allgäuer Mundart haben es die Autoren wieder geschafft, einen hervorragenden Regionalkrimi zu präsentieren. Als Erzählstil wurde erneut die auktoriale Weise gewählt. Immer wieder werden Szenen aus Kluftingers Vergangenheit eingefügt. Welche ganz deutlich durch eine andere Schrift gekennzeichnet sind.
Der vorliegende Jubiläumsband hat mir wieder sehr gut gefallen, beim Lesen ist es mir erneut passiert, dass ich laut Lachen musste. Z. B. als die „Neubespannung“ der großen Trommel nötig wird. Aber dieses Mal, blieb es nicht beim Lachen, auch ein paar Tränen konnte ich bei einigen Stellen nicht zurückhalten. Ich liebe Regionalkrimis, aber die Kluftinger-Bände sind meiner Meinung nach, einfach das Beste in diesem Genre. Nun wird auch, endlich, das Geheimnis um den Vornamen des Kommissars gelüftet, aber nicht ohne ein weiteres Rätsel in den Raum zu stellen, ist denn das „Butzele“ ein Mädle oder ein Bub? Herrlich wie es die Verfasser geschafft haben, um dieses wichtige Detail herum zu lavieren, ohne die Information preis zu geben. Dies hält den Kluftinger-Fan auf jeden Fall „bei der Stange“, chapeau! Ganz tief bin ich wieder einmal in diesem Band versunken und habe mich ab und zu gewundert, wie viele Seiten weiter ich schon wieder gekommen bin. Natürlich war das Buch in Null-Komma-Nix gelesen, so sollte Lesen sich anfühlen! Endlich, kann der Leser auch herausfinden, warum der Kommissar so ein Original geworden ist, die Rückblicke zeigen es ganz deutlich, zu einem großen Teil, sind wohl die Gene daran schuld. Der Plot war zu jeder Zeit nachvollziehbar und die Figuren handelten plausibel. Liebgewonnene Charaktere, Richie Maier, Sandy Henske, der Hefele und Kluftis Familie, auch sein „Lieblingsfeind“ Dr. Langhammer sind wieder mit von der Partie, ich wollte sie am Ende, wieder einmal, nicht gehen lassen. Sogar einige Bekannte wie z.B. Hubertus Jennerwein und Oliver von Bodenstein tauchen, zur Freude der Kenner von Regionalkrimis, auf – ein würdiger Jubiläumsband. Überraschende Wendungen haben den Spannungsbogen hochgehalten und der Schluss endet mit einem Cliffhanger. Ein kleines bisschen bin ich traurig, weil es nun wieder eine gefühlte Ewigkeit bis zum nächsten „Kluftiger“ dauert.
Meine unbedingte Leseempfehlung für Klufti-Fans. Und wohlverdiente Schulnote 1. Priml.«
  12      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 5. Mai 2018 um 13:43 Uhr (Schulnote 2):
» Darum geht's:

Jetzt wird's persönlich! Kommissar Kluftinger findet auf dem örtlichen Friedhof ein Grabkreuz mit seinem eigenen Namen darauf. Zuerst tut er das noch als geschmacklosen Scherz ab, doch als eine Todesanzeige für ihn erscheint, muss er sich eingestehen, dass das wohl doch eine ernstzunehmende Drohung ist. Im Laufe seines Polizisten-Lebens hat er sich schon ein paar Feinde gemacht und Kluftinger denkt zurück in seine Vergangenheit auf der Suche nach Menschen, die mit ihm noch eine Rechnung offen haben.

So fand ich's:

Die humorvollen Szenen fand ich durchweg gelungen. Mit welchen Tricks Opa Klufti versucht, sein schreiendes Enkelkind zu beruhigen, die Hilfe beim Autokauf des Sohnes, die Tatsache, dass Doktor Langhammers Hund einen Narren an Klufti gefressen hat und dafür lieber sein Herrchen ignoriert, die ständigen Verwechslungen zwischen "Butzele", dem Enkelkind, und "Butzele" Opa Klufti und noch einige Szenen mehr, haben mich zum Schmunzeln und manchmal sogar zum Lachen gebracht.

Doch neben Spaß und Klamauk gibt es hier auch eine ernste Seite der Handlung, die dem Buch stellenweise eine ungewohnte Melancholie und Ernsthaftigkeit verleiht, die mir aber sehr gut gefallen hat. Es geht auch um die Vergangenheit des Kommissars, seinen Gerechtigkeitssinn, Freundschaft, richtige oder falsche Loyalität - und welche Folgen so manche Entscheidung haben kann. Natürlich sind auch in diesen Rückblicken in Kluftis Vergangenheit ein paar spaßige Szenen dabei. Besonders gelungen fand ich, dass Klufti und Doktor Langhammer schon als Teenager einander kurz begegnet sind und der Vergleich zwischen den Jungs von damals und den Erwachsenen von heute mir ein Grinsen ins Gesicht trieb. Aber mindestens genauso gut gefielen mir die Rückblicke, weil sie einem einen neuen Blick auf Klufti und ein paar zusätzliche Fakten über ihn bescherten. Endlich, in diesem Band 10, erfahren wir z. B. den bzw. die Vornamen Kluftis und auch, wieso er sie so hasst.

Und da nun das lang gehütete Geheimnis um Kluftis Vornamen gelüftet ist, wurde uns gleich das nächste Rätsel präsentiert, denn wir erfahren nicht, ob Kluftis Enkel ein Junge oder ein Mädchen ist und den Namen des Kindes erwähnt ebenfalls niemand. Ob man wieder 10 Bände warten muss, bis nun dieses neue Geheimnis gelüftet wird?

Wie eigentlich immer steht die private Seite genauso im Focus wie der Kriminalfall und genau diese Mischung zwischen menschlichen Eigenheiten und kriminalistischen Ermittlungen, zwischen Humor und teilweise sogar tragischem Ernst, fand ich sehr ausgewogen und ausgezeichnet gelungen. Auch wenn der Kriminalfall komplett aufgelöst ist, bleibt ein Versprechen Kluftingers noch offen, was darauf schließen lässt, worum sich der nächste oder einer der nächsten Bände drehen könnte.«
  18      0        – geschrieben von Gabis Laberladen
 
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