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Höhenrauschsaison
Verfasser: Meredith Winter (3)
Verlag: Sommerburg (3)
VÖ: 15. April 2018
Genre: Frauenliteratur (1030) und Thriller (5039)
Seiten: 162
Themen: 2012 (8), Ärzte (581), Auftrag (623), Auftragsmörder (304), Bergsteigen (49), Himalaya (29), Mord (4221), Mount Everest (10)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (8)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. Juni 2018 um 14:06 Uhr (Schulnote 2):
» Clementine und Ihre Schwester Eva sind beides Medizinerrinnen. Als Clementine, mal wieder, die Katze Ihrer Schwester versorgen muss, geht Clementine in die Wohnung Ihrer Schwester. Dort angekommen erwartet Sie neben der Katze Chanel jedoch noch ein grausamer Fund. Im Badezimmer liegt die Leiche einer blonden Frau. Plötzlich kommen zwei russische Männer zurück in die Wohnung, die vermeintlich die Mörder der Frau sind, worauf hin Clementine sich verstecken muss. In einem günstigen Moment ergreift Clementine jedoch die Flucht, bei der sie Ihrer Schwester in die Arme läuft. Diese möchte Clementine anfangs noch beruhigen, befiehlt Ihr dann jedoch zur Flucht.

Das Buch besteht aus insgesamt 19 Kapiteln, in denen die Geschichte erzählt wird. Zusätzlich hat das Buch noch verschiedene Abschnitte, wobei mit jedem Abschnitt der Erzähler wechselt. Damit der Leser zu jeder Zeit weiß, aus welcher Sicht er der Geschichte gerade folgt, steht zu Beginn eines neuen Abschnitts immer der Name der Person aus dessen Sicht wir lesen. Hier kann es beim Leser im Laufe des Buches zu Verwirrungen kommen, diese wird jedoch im Laufe des Buches aufgelöst und sorgt dafür, dass man sich ein wenig in Alexejs Situation versetzen kann. Außerdem gibt es zur besseren zeitlichen Orientierung, zusätzlich noch die Angabe vom Datum, immer dann, wenn der Tag wechselt. Diese Angabe finde ich als Leser recht wichtig, da in diesem Buch manchmal mehrere Tage vergehen und man so stets den zeitlichen Ablauf verfolgen kann.
Bevor man jedoch in die Geschichte einsteigen kann, bekommt der Leser ein kurzes Vorwort der Autorin zu lesen. Dieses Vorwort finde ich sehr gelungen und es blieb auch längere Zeit an mir “hängen”. Dies gelingt der Autorin durch die gewählten Worte, die den Leser durchaus berühren und zum Nachdenken anregen.
Nach dem eben diesem Vorwort, geht es mit der Geschichte los und das nicht gerade zimperlich. Recht schnell schafft es die Autorin Spannung aufzubauen und somit zum Weiterlesen zu animieren. Weiterhin baut die Autorin Spannung dadurch auf, dass Sie die Kapitel an genau der richtigen Stelle enden lässt. Außerdem bekommt der Leser zu Beginn einen ersten und wichtigen Einblick in die Charaktere, die ihm den ganzen Weg über begleiten werden. Weitere Informationen/Hintergründer der Charaktere werden aber auch im Laufe des Buches noch erzählt. Dazu möchte ich schon jetzt anmerken, dass die Autorin auch hier Ihrem Stil treu bleibt. Wir haben auf der einen Seite Clementine, die Ärztin ist und Leben rettet und auf der anderen Seite Alexej, der Leben nimmt. Also Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können (wie man es schon von der Autorin gewohnt ist). Diese Unterschiede schafft die Autorin jedoch gekonnt gut zusammenzufügen und so entwickelt sich von Beginn an, die Beziehung beider Charaktere. Diese Entwicklung steht aber stets in dem Konflikt zwischen Liebe und Rache. Außerdem darf auch in diesem Buch, der Hauch Erotik nicht fehlen. Dieser ist auch in diesem Buch sehr gut integriert und kommt genau im richtigen Maß zum Einsatz (nicht zu viel nicht zu wenig). Diese Szenen sind sehr gut beschrieben (wie aber eigentlich das ganze Buch), was in meinen Augen besonders beim Thema Erotik auch recht wichtig ist.
Kommen wir nun noch zu einigen Punkten, die mir nicht so gut gefallen haben bzw. an denen man etwas besser machen könnte (meiner Meinung nach). Da Clementine Ärztin ist, kommen im Laufe des Buches recht viele medizinische Vokabeln vor. Hier hätte ich mir ein Glossar gewünscht, welches diese Wörter erklärt, damit auch wirklich jeder Leser weiß, was diese Vokabeln bedeuten. Außerdem gibt es gegen Ende ein Schriftstück, welches nur auf englisch geschrieben wurde. Hier wäre eventuell eine Übersetzung toll, damit auch dies jeder verstehen kann (auch wenn es nicht sonderlich schwer zu verstehen sein dürfte). Außerdem waren in meinen Augen einige Situationen ein wenig unrealistisch. Einige Situationen konnte ich im Gespräch mit der Autorin aufklären und so muss sich am Ende jeder sein eigenes Bild machen. Allerdings möchte ich hier noch mal kurz aufs Vorwort zu sprechen kommen, denn in diesem wird auch gesagt, dass die Autorin über das Thema schreibt, weil sie es kann. Unter genau diesen Worten kann man die für mich etwas sehr glückliche Situationen packen, die Autorin kann in Ihrem Buch erzählen, was erlaubt ist.

Cover:
Anmerkung: Da ich das eBook gelesen und rezensiert habe, bezieht sich meine Meinung zum Cover, allein auf die Covervorschau.

Auf dem Cover sehen wir einen Berg, der wohl der Mount Everest ist. Damit passt das Bild auch gleich perfekt zum Inhalt, denn dort geht es ebenfalls um eine Expedition auf den Mount Everest. Der obere Teil des Gipfels ist in Sonnenlicht gehüllt. Dies macht einen sehr idyllischen Eindruck (auch wenn es im Buch nicht immer ganz so idyllisch ist). Vor dem Berg sehen wir eine Person, die mit einem Rucksack bepackt vor dem Mount Everest steht.
Über dem Berggipfel steht der Titel geschrieben, welche«
  11      0        – geschrieben von Wurm200
 
Kommentar vom 13. Mai 2018 um 20:44 Uhr (Schulnote 2):
» Zu Beginn lernt der Leser Clementine kennen. Sie ist 35 Jahre alt und Hamburger Ärztin. Ihre Versuche, durch ihre Zungenfertigkeit direkt beim ersten Date Männer an sich zu binden, schlägt regelmäßig fehl und stellt ein unüberwindliches Hindernis auf der Suche nach der großen Liebe dar.

Insofern kommt es für ihr zur Ablenkung gerade recht, dass sie ihre Zwillingsschwester Eva als Höhenmedizinerin auf dem Mount Everest vertreten soll.

Vor ihrer Abreise findet sie in der Wohnung ihrer Schwester eine ermordete Frau im Bad vor und muss vor zwei russischen Killern flüchten, was ihr auch Dank Evas Hilfe gelingt.

Sofort bricht sie nach dem Erlebnis nach Kathmandu auf und begegnet dort Alexej, einem russischen Auftragskiller. Nach einem One-Night-Stand verlieren sie sich aus den Augen. Doch schon bald kreuzen sich ihre Wege, denn Alexej erhält den Auftrag, ihre Zwillingsschwester zu töten. Zu diesem Zweck schließt er sich der Mount Everest-Expedition an, die Clementine medizinisch betreut.

Doch im Verlaufe der Expedition gerät dieses Vorhaben immer mehr ins Wanken, da sich Clementine und Alexej immer näher kommen. Im Laufe der Geschichte wird ihnen klar, dass Alexej nicht nur Täter, sondern ebenso Opfer ist. Gemeinsam stellen sie sich der lebensbedrohlichen Gefahr, in der sie sich nun beide befinden.

Die Geschichte wird wechselweise aus Clementines und Alexejs Sicht erzählt. Die Abschnitte sind hierbei recht kurz gestaltet und verführen auch dazu, den Fortgang der Geschichte gespannt zu verfolgen. Der flüssige, bisweilen saloppe Schreibstil ist ebenso ein weiteres positives Merkmal, das “Höhenrauschsaison” auszeichnet. Zwar führt das ein wenig dazu, dass die weiteren Toten auf der Expedition nicht unbedingt gebührend beachtet werden, allerdings macht das der Spannungsbogen, der sich durch das Buch zieht, aus meiner Sicht allemal wett. Die Umgebung in Nepal fand ich recht plastisch dargestellt.

Auch die Liebesgeschichte, die zu einem Ladythriller gehört, hat meinen Geschmack durchaus getroffen. Das vornehmlich männliche Vorurteil, dass solche Bücher vor Kitsch nur so triefen, kann ich hier in keiner Weise bestätigen. Ich habe das Verhältnis zwischen Liebe und Spannung als ausgewogen empfunden.

Aus meiner Sicht gibt es auch für uns harte Männer keinen Grund, über “Höhenrauschsaison” die Nase zu rümpfen.«
  20      0        – geschrieben von jhaeusler
 
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