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After Work
Verfasser: Simona Ahrnstedt (6)
Verlag: LYX (958)
VÖ: 29. März 2018
Genre: Romantische Literatur (14186)
Seiten: 528
Themen: Begegnungen (1799), Chef (364), Küsse (352), Restaurants (201)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. Juni 2018 um 21:15 Uhr:
» Unterhaltsam

Das erste Aufeinandertreffen zwischen Lexia und Adam ist ein großer Zufall. Sie betrinkt sich in einer Bar frustriert über den Verrat der Freundinnen, die sie sitzen gelassen haben. Er kommt zufällig in die Bar und setzt sich zu ihr. Sie erzählt ihm viel an diesem Abend, über die Arbeit, jüber den neuen Chef der Agentur, über den Frust in ihrem Leben. Er hört geduldig zu und gibt ihr weiter zu trinken. Aber da ist noch mehr zwischen beiden. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Er kann sich nicht erklären, was er an ihr findet, aber sie hat diese gewisse Anziehung. Der Abend ist zu Ende, nichts passiert und Lexia ist sich sicher, den sieht sie nie wieder.

Der Schreck am nächsten Morgen, als sie verkatert in der Werbeagentur erscheint, ist riesig. Denn Adam ist der neue Chef. Ihre männlichen Kollegen lassen sie auch gleich ins Messer laufen und lassen Lexia die letzten Projekte präsentieren. So verunsichert und verkatert wie sie ist, läuft die Präsentation so derart schlecht, dass sich alle Kollegen sicher sind, es ist in jedem Fall Lexia, die gefeuert wird.

Doch es kommt anders, ganz anders. Lexia gelingt es durch eigenen Initiative das sich die Agentur an der Ausschreibung für den Werbeetat von Damenunterwäsche teilnehmen kann. Sie ist sogar mit im Projektteam als es an die Erarbeitung der Vorschläge geht. Aber sie hat es nicht leicht. Von den männlichen Kollegen wird sie nicht ernst genommen. Bei Adam ist sie sich nicht sicher, wie es um ihr Verhältnis zueinandersteht. Und da ist dann auch noch Rebecca, die Tochter des Chefs, die als neue Mitarbeiterin und Projektleiterin mit ins Team geholt wird. Das Rebecca als ehemaliges Model unbedingt viel von Unterwäsche und Dessous versteht, scheint da nur verständlich. Es wird für Lexia immer schwieriger sich der Übermacht für die Kampagne zu erwehren. Sie hat als einzige wirklich verstanden, was die Eigentümerin mit ihrer neuen Kampagne erreichen wollte. Sie wollte unbedingt darauf aufmerksam machen, dass Frauen nicht nur schön sind, wenn sie dünn sind. Es gibt auch dicke Frauen, die mehr in der Werbung präsentiert werden sollen.
Wie die Geschichte ausgeht, ob Lexia sich durchsetzen kann, ob sie mit Adam eine Zukunft hat, lest es selbst.

Was mit an diesem Buch besonders gefallen hat, waren die Hauptpersonen Lexia und Adam. Während der einzelnen Abschnitte, die jeweils aus der Sicht von Lexia und Adam erzählt wurden, spürte man die Emotionen, das Knistern das zwischen ihnen herrschte. Aber es gab auch genug Personen, die einem während des Lesens zunehmend mehr unsympathischer wurden. Da ist Roy der arrogante Chef von Adam, der glaubt sich alles erlauben zu können. Er ist der große Macher, der immer das Sagen hat. Vor allem Adam versucht er mit dem Versprechen als sein Nachfolger sich an ihn zu binden. Dabei schreckt er auch vor Manipulationen um sein Ziel zu erreichen nicht zurück. Auch Leo der Sohn des ehemaligen Firmenchefs, der den Job wahrscheinlich nur hatte, weil er der Sohn war, ist ein echtes Miststück. Viel von dem Mobbing, das Lexia einstecken muss, geht von ihm aus. Er schreckt aber auch nicht davor zurück, ihre Arbeit als sein zu präsentieren.

Kurzum hier wird viel aus der Welt des Arbeitslebens und dem Konkurrenzkampf zwischen Mann und Frau erzählt. Möglicherweise ist manches überspitzt, aber so wird es doch viel deutlicher und anschaulicher erzählt. Die Geschichte zwischen Lexia und Adam bietet hier den wunderbaren Rahmen, gibt der Handlung die nötige Dramatik und hält die Story am Laufen.

Ich habe mich ausgesprochen gut unterhalten gefühlt, konnte viel von den Emotionen nachvollzuziehen und war nach der Lektüre des Buches rundum zufrieden.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und verdiente vier Lesesternen.«
  13      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 9. Juni 2018 um 16:37 Uhr (Schulnote 1):
» After Work von der Autorin Simona Ahrnstedt ist auf den ersten Blick ein Liebesroman und entpuppt sich dann zu einem durchaus kritischen Roman, der einige Aspekte der heutigen Zeit aufnimmt die in Schieflage sind. Die Hauptpersonen Adam und Lexia treffen das erste Mal in einer Bar aufeinander und Lexia hat schon mehr getrunken als üblich und so verwickeln sich beide in ein Gespräch in dem Lexia sehr offen über einige Probleme spricht, die sie bei ihrer Arbeit bewegen. Die Werbeagentur in der sie arbeitet wurde verkauft und es gibt einen neuen Geschäftsführer den noch keiner kennt und der Abend endet mit einem Kuss und eine blamablen Situation. Entsetzt muss Lexia am nächsten Tag feststellen das Adam ihr neuer Boss ist und zu allem Unglück knistert es gewaltig zwischen ihnen.

Die Geschichte könnte als normaler Liebesroman mit Hindernissen und späteren Happy End weiter gehen, doch nun werden Themen wie Übergewicht, das Frauenbild in der Werbung und übergriffige Männer mit eingebaut. An einigen Stellen in der Geschichte hatte ich den Eindruck die Autorin möchte möglichst viel dieses Stoffes in den Roman packen, aber letztendlich hing alle zusammen und wurde gut verwoben. Die Charaktere reiften im Laufe der Geschichte und durch deren Gedankengänge konnte man auch als Leser dieses reifen gut mitverfolgen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Lexia und Adam erzählt und es ist immer gut gekennzeichnet wenn die Perspektive wechselt. Charmante Nebenrollen ergänzen die Handlungen gut und auch die negativ belegten Rollen kommen glaubhaft zur Geltung.

Die körperlichen Szenen zwischen Lexia und Adam nehmen einen eher kleinen Raum ein und werden nicht in voller Breite erzählt, da bleibt sehr viel Raum fürs eigene Kopfkino.

Insgesamt gesehen ein Buch das mich angesprochen hat und das mit einem überraschenden Thema, das ich nach dem Klappentext so nicht erwartet hätte, meine Lesefreude geweckt hat. Wer einen normalen Liebesroman erwartet wird enttäuscht sein, denn die Liebesgeschichte nimmt einen eher kleinen Raum ein. Wer sich mit dem Thema Mobbing und dem Bild der Frau in der Werbung anfreunden kann, wird sich sicherlich gut unterhalten fühlen.«
  14      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 30. Mai 2018 um 13:04 Uhr (Schulnote 2):
» Lexia Vikander ist niedergeschlagen. Ihre Freundinnen haben die pummelige 28-Jährige versetzt und in der Stockholmer Werbeagentur, in der sie als Texterin arbeitet, ist die Stimmung gerade ebenfalls mies. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten betrinkt sich die Blondine in einer Bar, macht einem unbekannten Mann peinliche Geständnisse und küsst ihn am Ende des Abends leidenschaftlich. Sie glaubt, den attraktiven Fremden nicht mehr wiederzusehen. Doch Adam Nylund (36) begegnet ihr schon am nächsten Morgen, denn er ist ihr neuer Chef…

„After Work“ von Simona Ahrnstedt ist ein unterhaltsamer Liebesroman, der wichtige Botschaften enthält.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 45 Kapiteln. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Lexia und von Adam. Die Übergänge zwischen beiden Perspektiven funktionieren gut. Insgesamt hat mir der Aufbau der Geschichte gefallen.

Der Schreibstil ist angenehm, flüssig, sehr lebhaft und anschaulich. Die Seitenzahl ist recht hoch und die Geschichte hätte aus inhaltlicher Hinsicht durchaus etwas gestrafft werden können. Dennoch kommt durch den flotten Erzählstil beim Lesen keine Langeweile auf.

Auch wegen der beiden Hauptcharaktere habe ich den Roman nicht als langatmig empfunden. Lexia ist eine echte Sympathieträgerin – obwohl oder weil sie keine Modelmaße hat. Sie repräsentiert eine moderne Frau, die zwar durchaus unsicher ist, aber zunehmend lernt, mutig für ihre Vorstellungen einzutreten. Adam, ein auf den ersten Blick karriereversessener, erfolgreicher Typ, entpuppt sich schnell als Mensch mit einem weichen Kern, der ebenfalls eine Entwicklung durchmacht und keine einfache Vergangenheit hatte. Beide Protagonisten wirken realitätsnah. Auch die übrigen Personen wie Adams Ex-Verlobte Rebecca Hansson (33) und Lexias Mutter Eva, die zum Teil ein wenig überspitzt dargestellt sind, waren interessant.

Die Handlung wird schlüssig und nachvollziehbar beschrieben. Witzige und traurige Passagen wechseln sich ab. Vor allem Adams Kindheitserlebnisse konnten mich sehr berühren.

Ein weiterer Pluspunkt des Romans ist es, dass er über eine seichte Liebesgeschichte hinausgeht. Angesprochen werden wichtige Themen wie Sexismus, Missbrauch und Mobbing. Kulturelle Vielfalt, also die Wichtigkeit einer heterogenen Gesellschaft, wird in den Mittelpunkt gerückt. Auch die Akzeptanz von Homosexuellen, Transsexuellen und allgemein Menschen, die in jeglicher Form nicht gängigen Normen entsprechen, spielt im Roman eine wichtige Rolle.

Immer wieder, zum Teil sehr plakativ, wird vor allem aber der Wert eines positiven Körperbewusstseins auch bei fülligen Menschen betont. Body Shaming, Oberflächlichkeit und Vorurteile werden angeprangert. Zudem wird dargestellt, dass Übergewichtigkeit sich nicht unbedingt negativ gesundheitlich auswirkt. Dass solche Botschaften in der Geschichte verpackt sind, finde ich toll. Leider ist die Autorin dabei nicht ganz konsequent, denn Lexia legt mit ihrem Konsum von Fastfood und der Sportverweigerung als Füllige kein vorbildliches Verhalten im Sinne der Gesundheit an den Tag. Widersprüchlich ist in diesem Zusammenhang auch, dass sie vor allem von Adams Aussehen und weiteren oberflächlichen Dingen schwärmt, die ihn betreffen.

Das Buchcover gefällt mir insgesamt ganz gut, obwohl die abgebildete Frau schlanker als Größe 40 ausschaut. Der Titel weicht stark vom schwedischen Original ab, der verwirrenderweise mit „Alles oder nichts“ (der deutsche Titel eines anderen Romans der Autorin) zu übersetzen wäre, ist aber treffend gewählt.

Mein Fazit:
Wer einen Roman sucht, der nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern auch wichtige Themen aufgreift, wird bei „After Work“ von Simona Ahrnstedt fündig. Das empfehlenswerte Buch hat bei mir für schöne Lesestunden gesorgt.«
  14      0        – geschrieben von milkysilvermoon
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