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Liz Günther 2 - Der Knochenmacher (Neubearbeitung von "Die Sprache des Schmerzes")
Verfasser: Leonie Haubrich (7)
Verlag: Books on Demand (1670) und Eigenverlag (11145)
VÖ: 21. März 2018
Genre: Thriller (5039)
Seiten: 232 (Gebundene Version), 248 (Kindle Edition), 230 (Taschenbuch-Version), 236 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Entführungen (1220), Gefängnisausbruch (50), Mord (4221), Psychiatrische Klinik (132), Schuld (445), Unschuld (238), Urteile (33)
Reihe: Liz Günther (2)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. April 2018 um 23:23 Uhr (Schulnote 1):
» Ausdrucksstarker Psychothriller von Leonie Haubrich

Ist Thomas Juchmann wirklich unschuldig? Er weiß, dass er die junge Frau nicht vergewaltigt und ermordet hat. Seine Argumente und Erklärungen, die er sich selbst und dem Leser darlegt, lassen einen das auch wirklich glauben.

Der psychologische Gutachter im Prozess Christopher Günther sieht das aber ganz anders. Für ihn gibt es ein eindeutiges Ergebnis auf Grund verschiedener psychologischer Tests, die er durchführte, dass Thomas Juchmann in jedem Fall schuldig ist. Vorausschauend gibt er sogar noch die Prognose, dass von Juchmann auch in Zukunft wahrscheinlich ähnliche Taten zu erwarten sind. Sein Ergebnis stützt er u.a. auf den Rohrschachtest, einem über hundert Jahre alten Verfahren, welcher für ihn ein unverzichtbares Hilfsmittel ist.

Während des Lesens schwankte ich bereits von Thomas, der durchaus glaubhaft schilderte, dass er auf keinen Fall der Täter sein kann, dann doch wieder zu Christopher dem Gutachter. Dieser belegt nicht nur an Hand des Testes eine mögliche Täterschaft von Thomas. Doch wem soll ich nun glauben?

Thomas Juchmann wiederum nimmt den Verlauf der Handlung selbst in die Hand. Er flieht aus der Haft und will sich nun rächen.
Es ist aber auch die Geschichte von Liz und Jan. Jan, ein kleiner Junge, der zu Hause und auch in der Schule durch Gewaltphantasien auffällt. Liz ist seine Therapeutin. Ihr gelingt es in ersten Ansätzen zu ihm durchzudringen und ist der Meinung, sie kann ihm auf jeden Fall helfen.

Obwohl alle diese Personen bis auf wenige Ausnahmen eigentlich keine Gemeinsamkeiten haben, gelingt es der Autorin ungemein gut, diese zusammen zu führen. Am Anfang ahnte ich noch nicht worauf es hinausläuft.

Leonie Haubrich gelingt es auch in diesem Buch erneut, sich in die Psyche des Menschen so extrem hinein zu versetzen. Ob es nun die Gewaltphantasien von Jan sind, die nur zu Tage treten, wenn er mit Jakob seinem imaginären Freund spricht, oder aber auch das Sinnieren von Liz über ihre Ehe mit Christopher. Schon entsteht beim Lesen die Ahnung, ja so könnte es auf jeden Fall gewesen sein, und die eigenen Gedanken wandern weiter. Auch das Fortschreiten der Handlung wird geschickt durch die Gedanken der agierenden Personen gesteuert.

Die Dramatik entsteht während des Lesens. Anfänglich, wie oben beschrieben, ahnt man das Ausmaß des Ganzen noch gar nicht. Aber dann verselbstständigen sich die Gedanken und die Spannung erhält einen neuen Schub.

Dieser erneute Psychothriller von Leonie Haubrich spielt wieder mit den Gedanken der Protagonisten und lässt uns an ihnen teilhaben. Hilflos steht man als Leser und Zuschauer in der ersten Reihe und kann das Geschehen dann letztlich doch nicht verhindern. Für mich war auch dieses Buch von Leonie Haubrich wieder ein absolut gelungener Ausflug in die Psyche und die Abgründe der Menschen. Ich kann es allen nur empfehlen und vergebe verdiente fünf Lesesterne.«
  13      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 3. April 2018 um 18:26 Uhr:
» Thomas Juchmann saß zu Unrecht im Maßregelvollzug, wurde dort gequält und stets unterdrückt, doch der Gedanke daran, seinen einstigen Peiniger selbst zu unterdrücken, hält ihm am Leben und verhilft ihm zur Flucht - hin zu dem Gutachter, der sein Schicksal besiegelt hat. Doch wie weit kann er gehen und was wäre er bereit alles zu tun? 

Thomas Juchmann wurde zu Unrecht im verurteilt, er hat nichts getan und das Gutachten hat ihn so verteufelt, dass kein anderer Ausweg geblieben ist, als ihn in die Psychiatrie zu stecken. Schuld daran allein trägt der Gutachter Christopher, der unter Zuhilfenahme von Rorschachtests Thomas analysiert und bescheinigt hat, dass er zutiefst böse ist und eine erneute Gefährdung von anderen nicht ausbleiben würde. Allein wegen ihm hat er elf Jahre lang ein Martyrium auf sich nehmen müssen, dass er nun mit aller Macht gegen Christopher wenden möchte, doch der Gutachter ist einfach schwer zu fassen. 

Aber auch Christopher, den wir als Leser bereits kennen lernen durften in Leonie Haubrichs Roman "Was du nicht siehst", hat schwer mit sich zu kämpfen, denn auch er muss einsehen, dass er nicht jedem Menschen helfen kann und dass die Schwierigkeiten noch nicht einmal vor seiner Ehe Halt machen. 

Dann treffen wir auch wieder auf Liz, die Kinder- und Jugendpsychologin, die wir ebenfalls in dem Roman "Was du nicht siehst" kennengelernt haben. Sie hat dieses Mal keine leichte Zeit, denn nicht nur ihre Ehe ist seit dem Tod von Christophers Bruder aus den Fugen geraten, auch ein kleiner Junge namens Jan, der Mordgedanken hegt, bereitet ihr große Sorgen. Doch als ob das alles nicht genug wäre, taucht dann auch noch dieser Fremde vor ihrer Haustür auf und wartet auf ihren Mann. Sie kann ja nicht ahnen, dass sie Thomas Juchmann vor sich hat, der wenige Zeit später ihr Schicksal besiegeln will. 

Ich hoffe, ich habe euch nicht zu viel verraten, denn das ist nicht meine Absicht! Wie jeder ihrer Romane, ist auch dieser von Leonie Haubrich ausgeklügelt und reich an Spannung sowie Szenen, die einem den Atem stocken und das Blut in den Adern gefrieren lassen.  Wieder einmal werden wir mit der Psyche des Menschen konfrontiert, die undurchdringlich scheint und bei der man niemals gedacht hätte, dass man auf solche tiefen Abgründe stoßen kann. Leser mit schwachen Nerven (und einer regen Fantasie) seien hier vorgewarnt!

Mit ihrem Schreib- und Erzählstil schafft es die Autorin wieder einmal, mich mitten ins Geschehen hinein zu ziehen und zwar so intensiv, dass ich selbst die Emotionen der Protagonisten fühlen, die Kälte der Umgebung, aber auch den Schlamm und Morast im dunklen Wald spüren und riechen kann. Und genau DAS macht für mich einen guten Psychothriller aus: hier werde ich nicht nur "unterhalten" und kann mich für einige Lesestunden aus der Realität fliehen, ich werde selbst ein Teil dieser Geschichte und empfinde so intensiv mit, dass ich am Ende gar nicht mehr weiß, ob ich all das nur gelesen oder aber wirklich erlebt habe. 

Allen Fans von Leonie Haubrich kann ich diesen Roman einfach nur ans Herz legen: wer spannende Lesestunden erwartet, wird hier garantiert nicht enttäuscht, denn auf Leonie Haubrich kann man sich verlassen!«
  16      0        – geschrieben von Ninasan86
 
Kommentar vom 1. April 2018 um 20:52 Uhr (Schulnote 1):
» Ein spannender Psychothriller, bei dem die Grenzen zwischen Schuld und Unschuld verwischen

*Inhalt*
Ist es moralisch vertretbar, sich an einem Gutachter zu rächen, wenn sein Gutachten Grund dafür ist, dass man unschuldig verurteilt wurde. Wer ist Opfer, wer ist Täter? Diese Fragen muss sich Thomas Juchmann stellen, der 11 Jahre unschuldig wegen Mordes in der Psychiatrie saß. Seine Rachegedanken sind so groß, dass er schafft zu fliehen. Nun will er sich an den Gutachter Christopher Günther rächen und spioniert diesen aus.
In einem zweiten Erzählstrang geht es um Jan, einem kleinen Jungen, der sich bei Liz Günther, einer Kinder- und Jugendpsychologin in Therapie befindet. Seine Gedanken sind manchmal schon sehr erschreckend… Hier stellt sich die Frage, wird er seinen Gedanken Taten folgen lassen?

*Meine Meinung*
"Die Sprache des Schmerzes" von Leonie Haubrich ist der zweite Teil der Liz-Günther-Reihe, ein spannender Psychothriller, der ohne Blutvergießen auskommt und mir beim Lesen eine Gänsehaut erzeugt. Mit ihrem fesselnden Schreibstil zieht die Autorin mich sofort in den Bann. Einfühlsam erzählt sie die Geschichte von Thomas Juchmann, von seiner Unschuld und von seinen Racheplänen. Die Autorin beschreibt den Zwiespalt, der im Inneren von Thomas herrscht, sehr gut. Wenn er seine Rache umsetzt, ist er dann genauso schuldig wie der Gutachter? Wie weit kann man mit seiner Rache gehen ohne schuldig zu werden? Ich mag es, wenn Bücher mich zum Nachdenken animieren und das ist bei diesem Thriller der Fall. Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse, kann man hier eine klare Grenze ziehen?

Die Spannung wird durch die Perspektivwechsel zusätzlich erhöht, jedes Kapitel wird aus der Sicht was mir sehr gut gefällt.

Die Charaktere sind facettenreich, die Autorin zeigt uns hier, dass Menschen nicht nur gut oder böse sind, die Konturen verwischen sich. Auf ein Wiedersehen mit Liz habe ich mich sehr gefreut, mir war sie schon im ersten Band sehr sympathisch. Ich mag ihre Art, wie sie mit ihren Patienten umgeht. Sie hat nicht dieses Schubladendenken, wie ihr Mann Christopher. Wie sie mit dem kleinen Jan umgeht und seine Gedanken hinterfragt, gefällt mir sehr gut.

*Fazit*
Wer spannende und fesselnde Psychothriller liebt, die ohne Blutvergießen auskommen, ist hier genau richtig. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Über einen dritten Teil mit der Psychologin Liz Günther würde ich mich sehr freuen.«
  14      0        – geschrieben von janaka
 
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