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Die Akte Baader
Verfasser: Stefan Schweizer (2)
Verlag: Gmeiner (289)
VÖ: 7. Februar 2018
Genre: Biografie (1194), Historischer Roman (3331) und Tatsachenroman (85)
Seiten: 313
Themen: Berlin (836), Deutschland (602), München (257), Rote Armee Fraktion (31), Sechziger Jahre (119), Siebziger Jahre (119)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. März 2019 um 17:13 Uhr (Schulnote 1):
» Andreas Baader, der Staatsfeind Nummer 1 in den 70er Jahren wuchs ohne Vater, bei Mutter, Tante und Großmutter auf. Sehr bald zeigten sich schon die ersten schulische Probleme die trotz der Bemühungen der Mutter immer gravierender wurden. Er bewegte sich gerne in der halbseidene Münchener Schickeria und schlitterte auch in die Kriminalität ab. Nach seinem Umzug nach Berlin erfährt er einen Politisierungsschub und schließt sich der Kommune 1 an. Mit der Kaufhausbrandstiftung ´68 wird aus dem Rebellen Bader ein Revolutionär. Mit der Gründung der Roten Armee Fraktion – RAF wird er zum Staatsfeind.

Die Akte Baader ist ein biographischer Roman aus der Feder von Stefan Schweizer.

In diesem biographischen Roman hat es der Autor gut verstanden Tatsachen mit Fiktion zu verknüpfen. Baaders Leben von der Kindheit bis zu seinem Tot werden hier beleuchtet und in eine Geschichte eingefügt um den Leser die Ereignisse dieser Zeit, den Charakter und auch die Gedankengänge von Baader näherzubringen.

Baaders Entwicklung zu verfolgen, vor allem aber seine Charaktereigenschaften empfand ich manchmal wirklich gruselig und ich fragte mich oft warum dagegen vor allem in seiner Jugend so wenig unternommen worden ist, sowohl im persönlichen Umfeld als auch bei öffentlichen bzw. staatlichen Stellen. Baader nur als unangenehmer Charakter zu beschreiben trifft es bei weitem nicht, denn es geht ihm eigentlich nur um sich selbst, alles andere und jeder andere hat sich unterzuordnen, notfalls mit allen Mitteln.

Ich kannte bisher nur Sachbücher über die RAF und so waren mir persönlichere Details oftmals unbekannt und es schockiert schon mit welcher menschenverachtenden und gewaltbereiten Einstellung sie eigentlich von Anfang an alle handelten. Wirklich konkrete politische Ziele wurden von Baader nicht entworfen, es wirkte immer nur wie Hauptsache gegen den Staat zu sein, und die vorgeschobenen Motive wie der Vietnamkrieg und die Nazivergangenheit schienen nur Mittel zum Zweck.

Mit „Die Akte Baader“ erhält man als Leser meiner Meinung nach einen ersten Einblick in die Ereignisse um die Gründung der RAF, ihre ersten Attentate und Anschläge und einen ganz besonderen Einblick in den Charakter des Führungsmitgliedes Andreas Baader. Um sich aber intensiv mit dem Thema RAF auseinanderzusetzen empfiehlt es sich dann doch sich mit Sachbüchern zu der Thematik auseinander zusetzen.

Mein Fazit:
Ein interessanter und gut lesbarer biographischer Roman, der einen tieferen Einblick in den Charakter von Andreas Baader gewährte und einen guten Überblick in die ersten Jahre der RAF.«
  3      0        – geschrieben von Tanjas Bücherwelt
 
Kommentar vom 24. März 2018 um 11:39 Uhr (Schulnote 2):
» Fakten und Fiktion

Wie werden Idealisten zu Terroristen?

Das ist die zentrale Frage, wenn man sich mit den führenden Köpfen der Rote Armee Fraktion (RAF) beschäftigt. In dem Buch "Die Akte Baader" steht Andreas Baader im Mittelpunkt, der ohne Vater bei Mutter, Tante und Großmutter aufwächst. Früh zeichnen sich trotz verzweifelter Bemühungen der Mutter schulische Probleme und berufliches Scheitern ab. Baader schlittert in die Kriminalität, bewegt sich gern in der halbseidenen Münchener Schickeria, um dann in Berlin einen Politisierungsschub zu erfahren. Mit der Kommune 1 und der Kaufhausbrandstiftung 1968 vollzieht sich sein Weg vom Rebell zum Revolutionär. Mit der Gründung der linksrevolutionären Roten Armee Fraktion (RAF) wird er zum Staatsfeind Nr. 1!

Das Cover ist nicht spektakulär. Es zeigt eine bekannte Schwarz-Weiß-Fotografie. Die grobkörnige Aufnahme ist ein Stück Zeitgeschichte und ein Stück Selbstinszenierung. Andreas Baader wird in Handschellen abgeführt. in seiner freien Hand hält er eine Zeitung. Seine Augen sind hinter einer schwarze Sonnenbrille verborgen. Er ist lässig gekleidet, nicht rasiert und macht einen selbstbewussten, verwegenen Eindruck. Er scheint auf seine Taten stolz zu sein Denn seine aufrechte, selbstbewusste Haltung bringt zum Ausdruck: Schaut her, hier bin ich!

Ehrlich gestanden, habe ich mich mit diesem Buch etwas schwer getan. Stefan Schweizer hat gründlich recherchiert, und ich staune über die Flut an (mir gänzlich unbekannten) Informationen, die er in diesem Werk zusammengetragen hat. Trotzdem kann das geballte Fachwissen ein gewisses Defizit nicht ausgleichen. Meiner Ansicht nach pendelt dieses Werk etwas unentschlossen zwischen einem Sachbuch und einem Biographischen Roman/Krimi hin und her.

Stefan Schweizer entwirft ein spannendes Psychogramm des Terroristen, das Fakten mit Fiktion kombiniert. Leider habe ich den Menschen Andreas Baader hinter dem Mythos kaum entdecken können. Der Autor schildert zwar das aufsehenerregende Geschehen aus der Perspektive des bekannten Terroristen, aber er versetzt sich nicht in seine Lage und erweckt ihn nicht zum Leben. In jeder Zeile spürt man eine deutliche Distanz zu der in den Fokus gerückten (negativ besetzten) narzisstischen, psychopathischen Figur.

Auch der sprachliche Stil dieses Buchs hat mir nicht zugesagt. Auf mich wirkten alle Passagen, in denen wörtliche Rede verwendet wurde, holprig und ungelenk. Aus diesem Grunde kann ich leider nur 4 Sterne für ein interessantes Buch vergeben, das sich mit einer wichtigen Persönlichkei«
  11      0        – geschrieben von Bücherfairy
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