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City Blues Quartett 1 - Höllenjazz in New Orleans
Verfasser: Ray Celestin (1)
Verlag: Piper (1404)
VÖ: 1. März 2018
Genre: Historischer Roman (3035) und Kriminalroman (5088)
Seiten: 512
Themen: Axt (7), Detektive (731), Jazz (6), Mafia (364), Mörder (334), New Orleans (64), Tarot (16)
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Lesermeinungen (5)     Blogger (7)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. Mai 2018 um 12:24 Uhr (Schulnote 3):
» Der Axeman geht um! In New Orleans werden immer wieder (anscheinend) unbescholtene Bürger mit einer Axt erschlagen. Nicht nur die Polizei ist auf der Suche nach dem Täter.

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt, dabei wechselt in jedem Kapitel die Perspektive. So ist es schwer, einen eindeutigen Protagonisten auszumachen. Ist es der Polizist Michael, der den Mordfall lösen soll? Der Italiener Luca, der erst vor kurzem aus dem Knast entlassen wurde? Oder doch die junge Privatdetektivin Ida, die zwar ohne Auftrag ihres Chefs, aber dafür mit Hilfe ihres Jugendfreundes Lewis (Louis) Armstrong, dem Musiker, ebenfalls nach dem Täter sucht?

Auch bei der Handlung konnte oder wollte sich der Autor Ray Celestin nicht auf einen einzelnen Fokus beschränken. Neben dem Kriminalfall, der vor lauter anderen Themen beinahe in den Hintergrund rutscht, werden auch der Anfangs des 20.Jahrhunderts grassierende Rassismus (inklusive Rassentrennung), Armut, Korruption und die Schwierigkeiten, als junger Berufsanfänger ohne Verbindungen Fuss zu fassen thematisiert. So muss Michael etwa seine Ehe vor der Öffentlichkeit verstecken, weil er als Weisser eine Schwarze geheiratet hat, was zu dieser Zeit in den Südstaaten nicht nur verpönt, sondern sogar verboten ist. Ida hingegen ist selbst zu einem Achtel Schwarze und wird weder von der einen noch von der anderen Seite anerkannt. Dass sie als ledige Frau kaum seriöse Berufsaussichten hat ist auch nicht weiter überraschend. Luca hingegen war selbst mal Polizist und wurde vor Jahren in einem Korruptionsskandal "geopfert".

Die Geschichte basiert im Grund auf wahren Begebenheiten, allerdings hat sich der Autor einige Freiheiten ausgenommen. So wird das gleich zu Beginn genannte ermordete Ehepaar Maggio genannt, und ein Paar dieses Namens wurde tatsächlich 1918 vom Axeman ermordet. Im Buch ist zu diesem Zeitpunkt allerdings schon von einem Serientäter die Rede, während in Wirklichkeit die Serie mit diesem Doppelmord erst begann (bei mehreren Morden im Jahr 1911 ist zweifelhaft, ob sie dem Axeman zugeschrieben werden müssen). Auch sonst dichtet der Autor das eine oder andere Detail hinzu, um die Mordreihe, die übrigens nie aufgeklärt wurde, noch unheimlicher darzustellen.

Während der Autor es schafft, mit vielen Beschreibungen und der Verwendung von lokalem Vokabular (das im Anhang mittels eines Wörterbuchs erklärt wird) eine schöne, überzeugende Stimmung aufzubauen, konzentrierte sich die Geschichte für meinen Geschmack dann doch zu sehr auf alles andere als den Kriminalfall. Dass der Verlag das Buch auf dem Cover nicht als Krimi oder Thriller, sondern schlicht als Roman anpreist, passt dazu. So konnte mich "Höllenjazz in New Orleans" nur bedingt überzeugen.

Mein Fazit
Zu viele Nebenthemen«
  13      0        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 19. Mai 2018 um 19:18 Uhr:
» Zwischen 1911 und 1919 ging in New Orleans ein grausamer Serienkiller um, der von der Presse als "Axeman" betitelt wurde. Er tötete nachts lautlos seine Opfer mit einem Beil und ließ dieses jeweils am Tatort zurück.
Zwischen den Jahren 1911 und 1918 gab es eine lange Pause, in der sich der Mörder ruhig verhielt.
In diesem Buch wird das Jahr 1919 thematisiert, in dem drei Hauptfiguren ermitteln.
Zunächst ist da Talbot, ein Ermittler, der seinen Partner D'Andrea damals verriet, der dafür ins Gefängnis wanderte. Der verfolgt nach seiner Entlassung auch die Spur des Mörders. Dritte im Bunde ist Ida Davis, die für Pinkertons Detektei arbeitet.
Verschiedener könnten die Figuren nicht sein, und sie haben alle eine Geschichte zu erzählen.

Was mir richtig gut gefiel, waren die Beschreibungen von New Orleans, die der Charakter und dass man sich alles bildlich vorstellen konnte.
Man rätselt mit, wer der geheimnisvolle Axeman sein könnte.
Auch die Mafia spielt eine große Rolle.
Der Mörder schreibt sogar Briefe und will, dass New Orleans Jazz spielt, ansonsten mordet er fröhlich weiter.

Als ich das Buch aufschlug, hat es mir die Sprache verschlagen. 100 Figuren werden im Verzeichnis aufgeführt. Das muss man erst mal sacken lassen. Beim Lesen merkte ich aber schnell, dass man sich gut zurechtfand und viele der Charakter nur Randfiguren waren.
Am Ende gibt es noch ein Glossar, das ich äußerst bemerkenswert fand.
Außerdem machen die Zeitungsartikel und die Berichte der Tötungsdelikte das Ganze noch spannender.
So wird man sich bewusst, dass es den Axeman wirklich gab, auch wenn viele der Figuren der Feder des Autors entsprungen sind.
Eine Hommage an Louis "Satchmo" Armstrong gibt es auch.

Etwas mehr Würze zu Anfang hätte dem Buch gut getan, den Beginn fand ich etwas schleppend nach dem ersten Mordfall, dann nahm es wieder Fahrt auf.

Nichts für schwache Nerven und durchaus lesenswert und voller Überraschungen.«
  12      0        – geschrieben von Legeia
Kommentar vom 27. März 2018 um 21:28 Uhr:
» Historischer Krimi aus New Orleans

Wir befinden uns in New Orleans im Jahre 1919. Die Stadt ist in Aufruhr. Der Axemann geht um. Er überfällt scheinbar wahllos Bürger der Stadt in ihren Häusern und erschlägt sie nicht nur mit der Axt, sondern verstümmelt sie auch noch auf das Übelste. Die Beerdigungen, die in New Orleans anders sind, als überall, nehmen zu.

Der ermittelnde Detective Lieutnant Michael Talbot gerät zunehmend unter Druck. Man fordert Ergebnisse von ihm und erhofft sich dadurch, dass das Morden endlich ein Ende hat. Bei der Vielzahl der ermordeten Personen wird schnell klar, es handelt sich fast nur um Mitglieder der italienischen Gemeinde von New Orleans. So wird natürlich ein Hintergrund bei rivalisierenden Mafiafamilien gesucht. Aber es gibt weitere Personen, die den Axemann aus den verschiedensten Gründen suchen. Da ist zum Einen der ehemalige Polizist Luca de Andrea. Er kommt gerade nach einem Gefängnisaufenthalt wegen Korruption mit der Mafia wieder in die Stadt. Er wird vom italienischen Mafiaboss beauftragt, den Täter zu finden. Aber auch Ida Davies, Mitarbeiterin der Pinkertons Detektivagentur möchte den Täter finden, sie ist mit ihrer Schreibtischtätigkeit einfach nicht ausgelastet. Ihr zur Seite steht übrigens Lewis Armstrong, der begnadete Jazzmusiker, der aber zum diesem Zeitpunkt gerade am Anfang seiner Karriere steht.

Jeder ermittelt mit einem anderen Ansatz und alle finden irgendwann zum Ziel. Aber bis dahin passiert so extrem viel.
Mir hat dieses Buch ungemein gut gefallen. Es vermittelt so unwahrscheinlich gut den Zeitgeist, der zur damaligen Zeit in New Orleans herrschte. Die Vielzahl der Menschen verteilte sich gut über die Stadt. Es gab nicht nur die farbigen Kreolen im Norden, sondern die Iren im Süden, die Schwarzen im Westen, die Italiener in Little Italy und dazwischen noch die verschiedensten anderen ethnischen Völkergruppen in der Stadt. Jeder versuchte dem anderen nicht in die Quere zu kommen. Verbrechen an sich waren an der Tagesordnung und trotzdem erreicht der Axemann durch die Vielzahl der Toten alle Einwohner. Verstärkt wird das auch durch das Auffinden der Tarotkarten bei den Opfern. Auch hierbei wird die Besonderheit der Stadt beim Lesen deutlich. Hier glaubten die Menschen noch an Vodoo-Zauber und auch an die Tarotkarten. Obwohl es keine Sklaverei mehr gibt, hat es die schwarze Bevölkerung der Stadt sehr viel schwerer. Das wird besonders beim Detective Talbot deutlich, der mit einer Schwarzen verheiratet ist und Kinder hat. Für die Öffentlichkeit ist sie aber seine Angestellte und es darf vor allem niemand erfahren, dass sie verheiratet sind.

Die Beschreibung der Beerdigungen sind absolut lesenswert. Sie sind so anschaulich, dass ich es beim Lesen förmlich sehen kann. Auch wenn in diesem Buch unwahrscheinlich viele Personen mitspielen, sollte man sich davon nicht abhalten lassen. Während des Lesens kommt man damit gut zurecht.

Von mir gibt es für diesen überaus anschaulichen Krimi mit Zeitgeist verdiente fünf Lesesterne und eine unbedingte Leseempfehlung.«
  13      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 17. März 2018 um 16:32 Uhr (Schulnote 1):
» Kaleidoskop der Sinne

New Orleans: Die Stadt am Wasser, geprägt von ihrer wechselhaften Geschichte, hat auch heute noch eine ganz eigene Atmosphäre. Der Autor Ray Celestin lässt in ,,Höllenjazz“ nun das New Orleans des beginnenden 20.Jahrhunderts wieder aufleben – in einer phantastischen, bunten Mischung aus Jazzmusik und Mafia, Voodo, Religion, Schwarzen, Weißen, Kreolen, Armut, Prostitution, Verbrechen, aber auch lebensbejahender Freude. In einer äußerst bildhaften, ausdruckstarken Sprache schildert der Autor eine spannende und hochkomplexe Geschichte und lässt den Leser nebenbei das feuchte Klima, die verrauchten Kneipen oder die geheimnisvolle Atmosphäre der Sumpfwelt hautnah nachempfinden.

The axeman, ein mysteriöser Mörder, der seine Opfer mit einer Axt hinrichtet, versetzt die Menschen in New Orleans im Jahr 1919 in Angst und Schrecken. Bei seinen meist italienischstämmigen Opfern hinterlässt der Axtmann Tarotkarten. Hat die die Mafia ihre Hände im Spiel? Dem ermittelnden Detective Michael Talbot ist der Mörder immer ein paar Schritte voraus. Doch dann richtet sich der Axtmann mit einem Brief an die Öffentlichkeit, in dem er seine nächste Tat ankündigt. Nur diejenigen sollen verschont werden, in deren Haus in dieser Nacht eine Jazzband spielt.
Neben Michael Talbot ermittelt auch noch der ehemalige Detective Luca d’Andrea, der früher Michaels Mentor war und aufgrund dessen Aussage für Jahre im Gefängnis war. Soeben entlassen, wird d’Andrea vom obersten Mafiaboss Carlo Matranga angeheuert, um den Axtmann zu fassen, der durch seine Morde auch die Mafia unter Druck setzt.
Ida Davis, Sekretärin in Pinkertons Detektivagentur, langweilt sich bei ihrer Arbeit und macht sich mit ihrem Freund, dem aufstrebenden Jazzmusiker Lewis Armstrong, auch auf die Suche nach dem Axtmann. So wird der Fall auf drei Ebenen und auf völlig unterschiedliche Art und Weise bearbeitet. Nebenher erfährt man sehr viel über den Hintergrund der Figuren, aber auch generell über das Leben in ,,Big Easy“. Angesichts der zahlreichen Figuren und komplexen Zusammenhänge muss man sich sehr konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Erleichtert wird der Überblick etwas durch das vierseitige (!) Personenregister und ein Glossar im Anhang, das typische Namen, spezielle oder veraltete Begriffe erklärt.
Ein starker Roman, der den Leser mit allen Sinnen ins New Orleans des beginnenden 20. Jahrhunderts eintauchen lässt.«
  11      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 14. März 2018 um 8:02 Uhr (Schulnote 1):
» Angst und Schrecken werden im Jahr 1919 durch den „Axeman-Mörder“ in New Orleans verbreitet. Er tötet seine Opfer mit der Axt und hinterlässt am Tatort Tarotkarten. Nicht nur der Ermittler der Kriminalpolizei, Michael Talbot, heftet sich an die Fersen des Mörders, sondern auch noch der ehemalige Polizist Luca D'Andrea im Auftrag der Mafia. Aber auch die Detektivagentur Pinkerton versucht nach einem zufälligen Hinweis dem Mörder auf die Spur zu kommen. Dann fordert der Täter seine Verfolger und die Bewohner der Stadt heraus: Spielt Jazz – sonst komme ich, um euch zu holen. Dann droht auch noch ein Hurrikan.
Als erstes hat mich das Cover dieses Buches angesprochen, denn es ist ungewöhnlich. Aber auch die Geschichte des „Axeman of New Orleans“, die auf einer wahren Mordserie beruht, deren Täter nie ermittelt wurde, ist interessant und spannend. Wenn man am Anfang die Liste der beteiligten Personen sieht, fühlt man sich fast erschlagen. Doch überraschenderweise ist es gar nicht so schwierig den Überblick zu behalten.
Wer einmal in New Orleans war, der weiß, dass einem an jeder Ecke der Jazz begegnet. Es ist eine Stadt geprägt durch unterschiedliche Kulturen, voller Musik und sehr farbenfroh. Sie ist dieser Handlungsort an sich schon etwas Besonderes. Dem Autor Ray Celestin gelingt es sehr gut, diese Atmosphäre herüber zu bringen.
So bunt wie das Leben in New Orleans, so bunt sind auch die beteiligten Personen. Die Charaktere sind vielschichtig und sehr authentisch ausgearbeitet und jeder hat so seine eigene Geschichte und seine Geheimnisse. Daneben taucht dann auch schon mal der bekannte Louis Armstrong auf.
Der Täter ist nicht zu packen, denn seine Taten zeigen kein Muster. Aber er spielt mit seinen Jägern und scheint an der wachsenden Panik seine Freude zu haben. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, dann kommen auch noch der Sturm und das Wasser in die Stadt. Aus dem lebendigen und brodelnden New Orleans wird ein Ort im Chaos.
In der Geschichte werden einige Themen aufgegriffen, die im damaligen New Orleans eine Rolle spielten, wie Rassismus, Mafia und Korruption. Es geht nicht gerade beschaulich zu und ist daher vielleicht nichts für Leser mit schwachen Nerven. Aber mir hat dieses Buch mit viel Lokalkolorit, interessanten Charakteren und viel Spannung gut gefallen.
Meine Leseempfehlung für diesen historischen New Orleans-Krimi!«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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