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Valkyrie - Zurück ins Jetzt
Verfasser: Tina Skupin (4)
Verlag: Ohneohren (11)
VÖ: 6. März 2018
Genre: Fantasy (8557)
Seiten: 494 (Broschierte Version), 512 (Kindle Edition)
Themen: Asgard (12), Götter (574), Nordische Mythologie (52), Schweden (292), Stockholm (91), Walküren (12), Wissenschaftler (283)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ingrid Pointecker vom Verlag ohneohren für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Tina Skupin gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Es war tiefster Winter gewesen, als ich von Asgard aufgebrochen war, doch diese Bäume trugen Herbstlaub. Ich sprang auf und diesmal gelang es mir, stehen zu bleiben. Ich hüpfte zu einem der Felsen und suchte mir eine scharfe Kante. Der Fels schürfte zwar meine Haut auf, aber ich achtete nicht darauf. Nur schnell die Fesseln loswerden! Endlich rissen sie. Ich stolperte die Senke hinauf.
     „Eimir!“, schrie ich. „Gudrun!“ Und schließlich sogar: „Estrid!“ Niemand antwortete und ich erkannte nichts wieder. Unser Nachtlager hatte sich keine Meile von Asgard entfernt befunden, wo ich jeden Baum und Strauch kannte. Aber war es wirklich gestern gewesen? Was war nur passiert? Vielleicht konnte ich mir von oben einen besseren Überblick verschaffen. Ich drehte mich einmal, hob die rechte Hand und spürte die Luft dazwischen durchstreifen.
     „Wind, komm und trag mich!“, rief ich. Der Wind frischte auf. Und erstarb. Panik stieg in mir hoch. Noch nie hatte mich meine Magie im Stich gelassen. Ich schloss die Augen, konzentrierte mich und stellte mir die Kraftlinien vor, wie sie unter meinen Füßen das Erdreich durchzogen. Ich streckte meine Arme himmelwärts, hob das rechte Bein und begann, auf dem linken Bein hüpfend einen weiten Kreis zu be-schreiben.
     „Skurrile Szenen im Wald von Kungens Kurva! Verfrühter Wintertanz oder seltsames Paarungsritual?“
     Ich fuhr herum. Auf dem Baum hinter mir saß der kleine schwarze Vogel und musterte mich aus viel zu intelligenten Knopfaugen.
     „Meinst du mich? Und was fällt dir ein, dich so anzuschleichen?“, fuhr ich ihn an. Zugegeben, ich hätte etwas höflicher sein können, aber er hatte mich zu Tode erschreckt.
     „Ich habe mich nicht angeschlichen. Wenn, dann habe ich mich angeflogen, oder auch angeglitten“, sagte der Vogel. Seine Stimme prasselte wie Kiesel auf einen Fels.
     „Und das macht es besser?“, fragte ich.
     „Warum tanzt du so komisch?“, fragte er zurück.
     „Ich versuche, meine Magie zu sammeln.“
     „Indem du tanzt?“
     „Ja.“
     „Wie funktioniert das?“
     Ehrlich gesagt wusste ich das selbst nicht. Aber dies war nicht die Zeit, Unwissenheit zuzugeben. „Damit wickelt man die Kraftlinien um sich, um sie zu konzentrieren“, erläuterte ich.
     „Davon hab ich noch nie gehört. Darf ich dich zitieren?“
     Ich zögerte. Was war zitieren? Es klang unangenehm. „Nein, ich möchte nicht zitiert werden“, sagte ich mit fester Stimme. „Außerdem muss ich jetzt weiter.“
     „Ganz wie du willst, aber ich muss dich drauf hinweisen, dass du der freien Presse im Weg stehst.“
     Ich drehte mich suchend um. „Ich stehe ihr nicht im Weg. Hier ist doch niemand außer dir und mir. Oder ist sie unsichtbar?“, fragte ich.
     „Wer?“
     „Diese Freie Presse.“
     Er starrte mich eine Sekunde lang an. „Ich meinte mich“, sagte er dann in ungnädigem Ton.
     „Aber dir steh ich doch auch nicht im Weg. Du kannst doch an mir vorbei. Oder drüber fliegen. Wenn du magst, geh ich auch einen Schritt beiseite.“
     Der Vogel schnaubte.
     „Aber ich freue mich, dich kennenzulernen. Sei gegrüßt, Freie Presse. Mein Name ist Frida“, stellte ich mich vor, bemüht, meine vorherige Unhöflichkeit wettzumachen.
     Mit einem rabenartigen Krächzen schwang der Vogel sich in die Luft. „Unglaublich, was man sich heute alles bieten lassen muss“, grummelte er.
     „Warte! Kannst du mir sagen, wo ich hier bin?“, rief ich ihm hinterher. Aber er hörte mich schon nicht mehr. Das hätte besser laufen können. Aber wahrscheinlich hätte der kleine Vogel sowieso nicht gewusst, was sich jenseits seines Waldes befand. Vielleicht sollte ich einfach ganz altmodisch einen der Bäume erklettern, und mir von oben aus einen besseren Überblick verschaffen. Ich sah mich um. Die Krone einer Kiefer ragte deutlich über die anderen Bäume hinaus. Nicht ganz einfach zu erklettern, aber so lang es trocken war...
     Ein Tropfen traf mich an der Wange.

Einen rutschigen Aufstieg später erreichte ich die Baumkrone. Ich lehnte mich gegen einen Ast und begutachtete meine blutigen und mit Holzsplittern gespickten Hände. Der Ast knackte bedrohlich. War ja klar, wenn es einen Ast gab, der mir einen bequemen Stand versprach, dann musste der abgestorben sein.
     Ich sah mich um. Durch den grauen Schleier des Regens konnte ich den Wald erkennen, der sich soweit mein Auge reichte erstreckte. Doch zu meiner Linken war da noch etwas anderes, rechtwinklige Gebilde, zu groß für normale Hütten. Asgard! Schnell machte ich mich an den Abstieg.
     Zu schnell, wie sich herausstellte. Knapp über dem Boden rutschte ich ab und fiel kopfüber in eine Matschpfütze. Jetzt waren nicht nur meine Hände, sondern auch mein Gewand blutig und schmutzig. Wenn mich jemand dabei erwischte, würde ich eine strenge Strafe erhalten. Die Boten Odins mussten immer tadellos gekleidet sein. Und was würde ich mir von den anderen anhören müssen! Frida, war der Baum groß, gegen den du gekämpft hast? Und dann würden sie mir heißen Met geben, und Platz am Feuer machen.
     O bitte, lass das Asgard sein!, dachte ich, während ich über den Waldboden schlitterte. Lass sie über mich spotten!
     Ich erreichte den Waldrand und blieb stehen. Dies war nicht Asgard, doch die gigantischen Bauten vor mir konnten sich an Pracht durchaus mit den heiligen Hallen messen. Lotgerade stiegen die Mauern auf, ohne sichtbare Unebenheiten. Die Wände waren blau, rot, leuchtend, fantastische Farben in einer Klarheit, wie ich sie nie zuvor gesehen hatte. Andere glänzten, als bestünden sie aus rechteckigen Edelsteinen. Zwischen den Gebäuden verliefen graue Wege, über die sich seltsame Kästen bewegten. Sie gaben laute Brummgeräusche von sich, die zu einem stetigen Hintergrundsummen verschmolzen. Das war der Ton, den ich vorher nicht hatte zuordnen können. Nun wurde mir vieles klar. Ich war nicht mehr in Midgard. Irgendwie war ich in diese andere Welt gelangt. Und in diesen Gebäuden musste ihr Herrscher leben. Ich beschloss, ihn aufzusuchen und ihm mein Problem zu schildern. Wer solche Paläste zu bauen vermochte, würde sicher kein Problem damit haben, mich zurück nach Asgard zu schicken.
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