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Valkyrie - Zurück ins Jetzt
Verfasser: Tina Skupin (4)
Verlag: Ohneohren (9)
VÖ: 6. März 2018
Genre: Fantasy (7565)
Seiten: 512
Themen: Asgard (12), Götter (519), Nordische Mythologie (45), Schweden (258), Stockholm (82), Walküren (12), Wissenschaftler (255)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ingrid Pointecker vom Verlag ohneohren für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Tina Skupin gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

KAPITEL 1 - Auszug


„Odin entbietet seinen Gruß“, log ich und die Gespräche erstarben, als hätte ich sie mit meinem Schwert abgeschnitten. Stille breitete sich aus, die Art von Stille, die eintrat, wenn fünfzig Personen, die eben noch lautstark gefeiert hatten, plötzlich sehr aufmerksam zuhörten. Irgendwo in dem Halbdunkel hinter mir fiel ein Krug zu Boden, und es kostete mich alle Selbstbeherrschung, nicht zusammenzuzucken. Das wäre mir als Schwäche ausgelegt worden.
     Ich stand mit gesenktem Kopf - eine Walküre Odins kniet vor keinem anderen Herrscher, aber etwas Respekt konnte nicht schaden - vor der hohen Tafel. Das große Langhaus, seit jeher der Herrschersitz der Jo-Ann, bot Platz für fast zweihundert Personen. Wie viele waren jetzt hier? Zu viele, um sie zu bekämpfen. Im Falle eines Angriffs würde ich flüchten müssen. Mein Pferd stand noch gesattelt draußen. Im gestreckten Galopp würde niemand mich und Eimir einholen können. Ich könnte den Weg zur Tür in sechs großen Sprüngen zurücklegen... Fünf, verbesserte ich mich in Gedanken. Ich hatte das Langhaus als zu groß eingeschätzt, wie es einem mit Orten ergeht, die man in der Kindheit kennenlernt und an die man als Erwachsener zurückkehrt.
     Ich riss mich zusammen und starrte weiter auf den Boden, atmete den Geruch der Feuer ein, vermischt mit Bier und Met. Mittlerweile hatte sich um mich herum ein Murmeln erhoben, wieder und wieder von einem Heulen durchschnitten. Die Jo-Ann gehörten zu den Varulfen, den großen Werwölfen aus dem Norden, und wie ihre wölfischen Vettern kannten sie nur Angriff oder Flucht, wenn sie sich bedroht fühlten. Wenn jetzt einer die Beherrschung verlor... Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, ohne Einladung und Vorwarnung in den Hauptsitz der Jo-Ann zu marschieren. Ich und meine große Klappe! Doch das ist die Art der Walküren. Wir werfen uns immer kopfüber in die Schlacht.
     Ich beschloss, dass ich meinen Mut nun genügend unter Beweis gestellt hatte, und blickte auf.
     Kerzengrade saß Jarla Estrid, die Herrscherin der Jo-Ann, auf dem mittleren von drei Stühlen und starrte mich aus Augen an, in denen geschmolzenes Gold zu schwimmen schien. Selbst sitzend konnte man ihre Körpergröße erahnen. Ich selbst bin über zwei Meter groß, aber Estrid überragt mich noch um Haupteslänge. Wie ein Mantel wallte von schwarzen Strähnen durchzogenes silberweißes Haar über ihre Schultern. Auf ihrem freien rechten Oberarm prangte der springende Wolf, das Zeichen, welches sie als Jo-Ann auswies, und als Norsin. Die Jarla hatte ich mit meinem Auftritt natürlich nicht überrascht. Das Heulen der Wölfe hatte mich auf meinem Weg hierher begleitet und meinen Besuch angekündigt.
     Der Stuhl auf Estrids linker Seite war leer. Auf der rechten Seite saß Harald, Estrids Sohn und Erbe. Harald sah aus wie ein Mann Ende zwanzig, war aber viel älter. Wie bei allen Norsen konnte man sein wahres Alter nur schwer schätzen. Außerdem war er ein echter Dreckskerl! Harald liebte die Gewalt, freute sich an der Qual derer, die er als minderwertig ansah. Sogar sein eigenes Volk mied ihn. Varulfe kannten die Anzeichen von Tollwut.
     Nun, ich war kein Varulf und ich hatte mich noch nie von Harald ferngehalten. Ich warf ihm ein strahlendes Lächeln zu. Er fletschte die Zähne.
     Wie eine Peitsche traf Estrids Blick ihren Sohn.
     Harald zuckte zusammen und sah zu Boden. Befehlsgewohnt ließ Estrid den gleichen Blick über ihre Leute schweifen und Schweigen senkte sich erneut über den großen Raum. Zuletzt blieb ihr Blick an mir hängen.
     „Tatsächlich, Frida“, sagte sie mit einer Stimme, die zu tief für eine Frau klang. „Und ich dachte, du wolltest nur deine alte Sippe besuchen.“
     Zorn und Scham wallten in mir auf, die alte Erniedrigung, zu keiner Sippe zu gehören. Ihr habt uns nie in eure Sippe aufgenommen!, wollte ich schreien. Als die Horden zuschlugen, habt ihr weggesehen. Nicht mal gerächt habt ihr uns. Aber ich ließ mich von Estrid nicht provozieren. Das war lange her. Heute trug ich das Zeichen der Walküren und gehörte zur Sippe Odins.
     „Ich freue mich, in der alten Heimat zu sein“, antwortete ich. „Doch bringe ich auch Nachricht von meinem Herrn.“ Ich warf mich in Pose und berührte meinen rechten Arm. Ich spürte meine Tätowierung aufglühen und Magie durchflutete meinen Körper. Als ich den Mund öffnete, erfüllte meine Stimme mühelos den Raum bis in den letzten Winkel.
     „Einstmals herrschten die Eisriesen über das Land im Norden. Dann vertrieb Odin die Monster. Wärme, Wohlstand und Leben kehrten in Midgard ein. Seither wacht Odin wie ein gütiger Vater über dieses Land, und alle, Norsen wie Menschen, schwören ihm Dankbarkeit und Gehorsam.“ Ich sah mich um, ob meine Worte den erwarteten Effekt hatten. Den hatten sie. Jeder Norse liebt eine gute Geschichte.


Kapitel 4 - Auszug


Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten sich meine Augen an das Licht gewöhnt und ich konnte die Umgebung in Augenschein nehmen. Ich befand mich am Boden einer Senke. Kiefern und Birken umstanden mich, unterbrochen von mächtigen Felsen. Goldenes Nachmittagslicht fiel durch eine lichte Krone auf den mit Moos und Blaubeerbüschen be-wachsenen Waldboden. Auf dem Weißdornstrauch neben mir saß ein spatzengroßer Vogel. Er bemerkte meinen Blick, sträubte seine schwarzen Federn und flog davon.
     Das war nicht der Wald, in dem wir am Vorabend das Nachtlager aufgeschlagen hatten. Und irgendetwas an ihm war seltsam. Ich versuchte die Fesseln an meinen Beinen zu lösen, aber das Lederband war feucht und aufgequollen. Der Knoten saß fest. Ich drehte mich auf den Bauch und versuchte aufzustehen. Als ich mich hochstemmte, begann sich der Wald zu drehen. Ich sank wieder zu Boden. Was sollte denn das? War ich plötzlich zu schwach, um aufzustehen? Ein leiser Wind strich durch den Wald, und am Rande meines Blickfelds landete etwas Gelbes. Ich starrte das Blatt an.
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