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Frau Einstein
Verfasser: Marie Benedict (1)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (604)
VÖ: 15. Februar 2018
Genre: Biografie (1574)
Seiten: 368 (Gebundene Version), 354 (Kindle Edition)
Themen: Albert Einstein (9), Forschung (46), Relativitätstheorie (3), Wissenschaftler (392)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. März 2018 um 14:01 Uhr (Schulnote 1):
» Wer ist Mileva Maric? Ich habe diesen Namen noch nie gehört. Alber Einstein dagegen kennt jeder. Die Autorin Marie Bendict stößt durch Zufall auf die Information, dass Albert Einsteins erste Frau auch Naturwissenschaftlerin war und so entsteht dieses fabelhafte Buch über die unbekannte "Frau Einstein".


Ende des 19. Jahrhunderts war es für Frauen fast unmöglich zu studieren und eine höhere Ausbildung anzustreben. Doch Mileva war an nichts anderem interessiert, sie war wie vernarrt in Mathematik und Physik. In Zürich gab es die Möglichkeit für Frauen zu studieren, auch wenn nur wenige angenommen wurden. Mileva bekam diese Möglichkeit und so lernte sie auch Albert Einstein kennen.

Mileva hat es nicht nur damit zu kämpfen, dass sie eine Frau ist und sich unter Männern durch kämpfen muss, sie ist aus Serbien und diese werden in der Schweiz zu der Zeit schief angeguckt.

Albert Einstein ist der Einzige, der sie akzeptiert und ihr ohne jeglichen Vorurteilen begegnet. Man könnte meinen die Zwei wären wie für einader geschaffen, doch Einstein hat auch eine kalte Seite und drängt sie immer mehr in die Rolle einer Hausfrau.

Von der ersten Seite an begibt man sich nach Zürich in das Ende des 19. Jahrhundertsund fiebert mit Mileva mit. Ihre Ängste, Bedenken und Gefühle sind detailiert und gut nachvollziehbar dar gestellt. An sich kann man sich alles bildlich vorstellen, wie sie in dem Hörsaal neben Einstein sitzt, wie alle sie schien an sehen, wie sie mit ihren Freundinnen musiziert und Tee trinkt. Man hat das Gefühl man ist mittendrin im Geschehen. Der Schreibstil und die Geschichte haben mich gepackt und in ihren Bann gezogen. Ich bin mir sicher, dass es noch viel mehr hochinteressante und begabte Frauen gab, die aber unbekannt sind.

Ich kann dieses Buch jedem wärmstens empfehlen und freue mich jetzt schon auf neue Bücher von Marie Benedict.«
  14      0        – geschrieben von lesestrickeule
Kommentar vom 2. März 2018 um 16:19 Uhr (Schulnote 1):
» EIN TRAGISCHES FRAUENSCHICKSAL
Mileva Marić wurde 1875 in Serbien (damals zu Österreich/Ungarn gehörend) geboren. Frühzeitig erkannte der Vater ihre außergewöhnliche Begabung und herausragende Intelligenz. Er unterstützte das auffällige Potential seiner Tochter und ebnete ihr den Bildungsweg. Junge Mädchen waren in der Regel in der damaligen Zeit per Gesetz vom Besuch einer höheren Schule ausgeschlossen und damit war der Zugang zu einem Studium verwehrt. 1896 beginnt sie, als einzigste Frau am Polytechnikum in Zürich, Physik zu studieren. Mit Feuereifer stürzte sie sich in das Studium. Nur Albert Einstein schien von allen Mitstudenten der jungen Frau wohlgesonnen zu sein. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, aber beständig nimmt das tragische Schicksal Milevas seinen Lauf...

Noch nie vorher hatte ich von Albert Einsteins erster Frau etwas gelesen oder gehört. Marie Benedict verstand es, mir in einem schönen, emotionalen Schreibstil den Lebensweg der begabten jungen Frau nahe zu bringen. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, d. h. aus der Sicht von Mileva. Das bedeutet, dass die Autorin den weltberühmten Albert Einstein nur durch den Blickwinkel seiner ersten Frau agieren läßt. Der Leser sollte jedoch dabei berücksichtigen, dass hier eine fiktive Geschichte der realistischen Persönlichkeiten erzählt wird. Das Leben der Beiden wird nachvollziehbar dargestellt, bekannte Quellen werden eingearbeitet.
Viele Faktoren trugen dazu bei, dass die Träume der jungen hochintelligenten Frau nicht wahr werden konnten. Das berühmte „Hätte-Wäre-Wenn“ kam mir bei der Lektüre immer wieder in den Sinn. Das gilt aber gleichermaßen für beide. Wäre z. B. Albert Einstein der geniale Erfinder geworden, ohne Mileva? Ihr größter Fehler war, dass sie vom Beginn ihrer Liebe an, mehr von seinen als von ihren Fähigkeiten überzeugt war, sich ständig von ihm unterbuttern ließ und stets seine Interessen über ihre eigenen stellte. Diese Gefahr hatte bereits Milevas Vater vorausgesehen: "Du behältst stets dein Tempo durch das Leben bei - solange keine Kraft von außen auf dich einwirkt. Ich hoffe sehr, dass keine äußere Kraft dich jemals bremsen wird."(S. 57) Diese "äußere Kraft" war ausgerechnet der Mann, den sie so sehr liebte, ihr Albert. Sein Versprechen: „beruflich und privat auf Augenhöhe“ hat er nie eingelöst (S. 134). Tut mir leid, das so schreiben zu müssen, doch er hat sie regelrecht und sehr bewußt um ihren wahrscheinlich beträchtlichen wissenschaftlichen Beitrag an seiner Arbeit betrogen.

Zwangsmäßig verglich ich meinen eigenen beruflichen Werdegang mit dem von Mileva. Ich bin in der DDR aufgewachsen und hatte keinerlei Beschränkungen, um das Abitur abzulegen und trotz Kind ein Direktstudium erfolgreich zu beenden (mit 22 Jahren). Dabei stand mir in der gesamten Zeit niemand und nichts im Wege. Im Gegenteil, ich erfuhr jede Menge Unterstützung, auch von meinem Mann. Überlegenswert ist, wie es derzeit mit den Möglichkeiten für Mädchen/Frauen bestellt ist. Ich werte nicht, denn das kann jede für sich und ihre Situation beurteilen. Die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen lassen aber meiner Meinung nach viel Raum zur Verbesserung offen. Es gäbe noch viel zu tun. Zum Glück haben wir nicht mehr die Zustände wie zu Frau Einsteins Zeiten, aber es gibt auch keinen Grund mit der Lage der Frauen zufrieden zu sein.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gefallen. Es berührte mich. Mileva Marić wurde zu einem Opfer ihrer Zeit. Ein tragisches Frauenschicksal! Es wird mich noch eine Weile beschäftigen.
Ich bewerte mit fünf von fünf Sternen und gebe sehr gern meine unbedingte Lese-/Kaufempfehlung.«
  18      0        – geschrieben von hennie
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