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Ausgerechnet Kalifornien
Verfasser: Elli C. Carlson (3)
Verlag: Montlake Romance (70)
VÖ: 27. Februar 2018
Genre: Romantische Literatur (13098)
Seiten: 312 (Kindle Edition), 316 (Taschenbuch-Version)
Themen: Berlin (716), Feuerwehrmänner (37), Kalifornien (158), Single (277)
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»Die Liebe klopft nicht an die Tür und fragt, ob es gerade passt!«

Erfolg, Geld, ein Penthouse in Berlin und in schöner Regelmäßigkeit einen Mann im Bett, mit dem man Spaß haben kann – mehr braucht Anna nicht, um glücklich zu sein, denkt sie sich. Die ausgewiesene Ordnungsfanatikerin lässt lieber die Finger von Gefühlen, die machen alles nur schrecklich kompliziert. Wäre da nicht dieser vierbeinige Chaot, der plötzlich in ihr Leben stolpert. Und der sixpacktragende Feuerwehrmann nebst aufmüpfiger Teenagertochter, die sie allesamt vor ungeahnte Herausforderungen stellen. Plötzlich erkennt Anna ihr wohlgeordnetes Leben nicht mehr wieder, ihr Herz verlangt nach einer Generalüberholung und am einsamen Ostseestrand von Kalifornien erwartet sie ein Liebes-Showdown, der es wirklich in sich hat ...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Elli C. Carlson für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Elli C. Carlson gibt es auf ihrer Webseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1

Die Welt besteht aus lauter Gelegenheiten zur Liebe.
Søren Kierkegaard


Ich blickte dem Tod ins Auge.
     Genau genommen besaß er zwei davon, und das auch noch in unterschiedlichen Farben. Eins so braun und glänzend wie ein Karamellbonbon, das andere erinnerte an einen klaren Bergsee, in dem sich ein milchig blauer Winterhimmel spiegelte.
     Schöne Augen.
     Den Tod hatte ich mir ja ganz anders vorgestellt.
     Und wo wir schon mal beim Thema sind – über mein Ableben hatte ich ebenfalls ganz andere Vorstellungen: Friedlich im Bett entschlafen nach einem langen und erfüllten Leben – Sie wissen schon, so etwas in der Art.
     Daraus würde nun nichts mehr werden.
     In den wenigen Augenblicken, die mir auf dieser Welt noch blieben, würde ich dreißig Meter tief in einen Abgrund stürzen. Die Chancen, das zu überleben, standen eher schlecht.
     Die Ureinwohner Amerikas und ihre Schamanen haben ja ein ganz entspanntes Verhältnis zum Tod. Weshalb sie ihr Hirn gerne mal mit einer kleinen Überdosis Biodrogen ins Nirwana beamen. Dazu geben sie jedem, der vor den großen Fragen des Lebens steht, auch gerne einen klugen Ratschlag mit auf den Weg: Stell dir einfach vor, der Tod steht hinter dir und wartet darauf, dich jetzt sofort ins Was-auch-Immer mitzunehmen. Würdest du dich dann auch für diese wirklich sinnvolle Rentenversicherung entscheiden oder doch lieber das sündhaft teure Gucci-Kleid nehmen? Willst du wirklich mit diesem Langweiler, den du dummerweise vor einer Ewigkeit geheiratet hast, deine letzten Augenblicke verbringen? Und wäre es nicht langsam an der Zeit, der hysterischen Schwiegermutter zu sagen, was du wirklich von ihr denkst?
     Das ist doch mal ein klares Bild, um sich den schwierigen Entscheidungen des Lebens zu stellen. Tu das, was jetzt richtig für dich ist. Und nicht, was vielleicht morgen oder nächste Woche oder in zehn Jahren gut für dich wäre. Kann schließlich sein, dass es das gar nicht geben wird. Gut, den einen oder anderen Mitmenschen stößt man damit vielleicht vor den Kopf. Aber, mal ehrlich, wer braucht schon hysterische Schwiegermütter, die einem nur wertvolle Lebenszeit rauben?
     Ich muss es wissen, ich verdiene mein Geld, indem ich Ratgeber schreibe. Lebensratgeber. Wenn Sie etwas über das Glück oder Unglück von Beziehungen wissen wollen, mehr Erfolg anstreben, sich endlich nicht mehr über Ihren cholerischen Chef oder ihren pubertierenden Nachwuchs ärgern möchten – fragen Sie mich. Ich hab zwar keine Ahnung, wo’s im Leben langgeht. Aber wenn Sie erst mal alle anderen Ratgeber studiert haben, sich eine Zeit lang spaßeshalber in der psycho-spirituellen Szene rumtreiben und sich anschließend in einem Buch darüber lustig machen, dann können Sie damit tatsächlich Ihre Miete verdienen. Oder gleich das ganze Haus kaufen. Sie haben ja keine Ahnung, wie viel Geld sich damit verdienen lässt. Auch wenn der Nutzwert meiner Ratgeber gegen null tendiert. Das ist wie im Nachmittagsprogramm des Fernsehens. Da bringt einen das trostlose Leben eines alkoholkranken Hartz-IV-Empfängers im schäbigen Plattenbau auch nicht unbedingt weiter, der Unterhaltungswert ist jedoch enorm.
     Mein Unterhaltungswert war in diesem Augenblick ebenfalls enorm. Jedenfalls schloss ich das aus der stetig anwachsenden Menschentraube, die sich fünf Stockwerke unter mir versammelt hatte und gebannt das Drama auf dem Dach des alten Backsteingebäudes beobachtete, das früher einmal eine alte Likörfabrik beherbergte und nun Raum für jede Menge Luxuslofts bot. Ich riss mich von dem Anblick der Gaffer los und widmete mich lieber wieder dem Tod.
     »Na, komm schon. Komm her zu mir!«
     Der Tonfall meiner Stimme war säuselnd und sanft und sollte darüber hinwegtäuschen, dass ich dem Wesen vor mir am liebsten den Hals umgedreht hätte.
     »Bellini! Komm! Komm her zu Frauchen!«
     Bellini dachte nicht im Traum daran. Er kannte mich noch nicht lange, aber dafür ziemlich gut. Und so leicht ließ er sich nicht von meiner freundlichen Fassade hereinlegen. Er sah mich aus seinen ungewöhnlichen Augen an, schleckte mit der rosafarbenen Zunge einmal über seine Marzipannase und gab ein unbekümmertes Wuffen von sich. Seine unschuldige Erscheinung täuschte erfolgreich darüber hinweg, dass vor mir eine Ausgeburt der Hölle auf dem schmalen Dachvorsprung hockte und unerschrocken in den Abgrund blickte. Mittlerweile waren zwei Polizeiautos und ein Rettungswagen der Berliner Feuerwehr hinzugekommen. Ein großer Leiterwagen rangierte umständlich zwischen den geparkten Autos und blockierte effektiv die kleine Seitenstraße, in der ich lebte. Was nicht weiter schlimm war. In der Innenstadt von Berlin blockiert immer irgendwer irgendeine Straße und bringt damit den Verkehr zum Erliegen. Der Berliner an sich ist Kummer gewohnt. Allerdings weiß er auch den Unterhaltungswert eines morgendlichen Dramas zu schätzen. Die Tatsache, dass ich mich nur notdürftig mit einem winzigen Handtuch bedeckte, mochte ebenfalls dazu beitragen, dass man sich nur schwer von meinem Anblick losreißen konnte.
     Ich war immer davon ausgegangen, dass einem kurz vor dem Tod die wichtigsten Etappen des Lebens wie in einem Schnelldurchlauf vor dem inneren Auge präsentiert werden. Das einzige Bild, das mir jetzt in den Sinn kam (neben der inständigen Hoffnung, dass der Aufprall nicht allzu wehtun würde), war, wie ich zwischen den bunten Blumenkübeln des Thai-Imbisses und dem mächtigen Kühler der Feuerwehrautos lag. Nackt und zerschmettert. Was ziemlich beknackt aussehen würde, denn ich hatte es versäumt, mir die Beine zu rasieren. Andererseits war man ja tot. Bestimmt gab es dann andere Probleme als Stoppeln an den Schienbeinen.
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