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Tom & Malou 1 - Herzklopfen on Tour
Verfasser: Sina Müller (11)
Verlag: Amrun (90)
VÖ: 23. Februar 2018
Genre: Romantische Literatur (14761)
Seiten: 270
Themen: Assistenten (134), Bands (239), Praktikum (43), Rockstar (225)
Reihe: Tom & Malou (2)
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Leider existiert für »Tom & Malou 1 - Herzklopfen on Tour« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Sina Müller für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Müller gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

»Amblish also?«
     Tom nickte.
     »Dann zieh ich mein Versprechen zurück. Ich brauch ein kurzes Servus von dir. Sonst killt mich meine beste Freundin.«
     »Und dass du wegen mir ermordet wirst, wollen wir ja nicht.« Der Schalk blitzte in seinen tiefblauen Augen auf und ließ mich sogleich grinsen. »Hast du was zum Schreiben?«
     Ich schüttelte den Kopf und versuchte, meinen rasenden Puls zu beruhigen. Mein Gott, er war doch auch nur ein Mensch. Ein attraktiver Mensch. Ein verdammt attraktiver Mensch, der mir echt gut gefiel.
     »Aber du siehst so aus, als wärst du allzeit gewappnet für all die ach so schmachtenden Groupies. Oder?«, sagte ich mit einem provozierenden Unterton und schaute ihn herausfordernd an. Die Sorte Mann kannte ich zu gut. Nicht nur während meiner Ausbildung hatte ich mit zahlreichen selbstverliebten Musikern zusammengearbeitet. Auch die Popakademie war voll davon gewesen.
     »Sorry, heute muss ich dich enttäuschen. Mein Lkw mit Autogrammkarten hatte leider eine Panne. Aber ihr Mädels habt doch immer so eine Mary-Poppins-Zaubertasche dabei.« Er deutete auf die winzige Clutch in meinen Händen.
     »Ich sehe schon, ich bin hier überflüssig ...«, grätschte Julian dazwischen und verabschiedete sich. »Wir sehen uns dann bei Triple X, Tom.«
     Schon lief Julian zu einer Gruppe aus dem Studium und klinkte sich in deren Unterhaltung ein. Ich lächelte ihm dankbar hinterher. Die Unterhaltung mit einem von Leos Idolen begann, mir Spaß zu machen.
     »Mhm, das tut mir leid. Heute habe ich nur das Allernötigste dabei. Kondome, Handschellen, Knebel ... so Kram eben«, kam ich auf seinen Ausspruch zurück. Ich zog bedauernd die Augenbrauen zusammen und musste mir ein Lachen verkneifen. Sein Blick war Gold wert. Offenbar konnte er überhaupt nicht einschätzen, wie er am besten auf meine Äußerung reagieren sollte.
     »Okay!« Es war nicht dieses Ist-gut-nächstes-Thema-Okay, sondern dieses zweideutige Okay, das eine Menge an Interpretationsspielraum erlaubte. Er räusperte sich. »Dann werde ich wohl oder übel mit Blut unterschreiben müssen. Gönnst du mir vorher einen Drink mit dir?«
     »Wie könnte ich da Nein sagen? Schließlich bin ich zum Feiern hier.« Einen Moment erfreute ich mich an der Tatsache, dass Tom nicht wusste, wie er mich einordnen sollte. In Schubladen fühlte ich mich ohnehin nicht sonderlich wohl, die waren mir einfach zu eng.
     »Nach was steht dir der Sinn? Schampus?« Er legte den Kopf schief und schien auszuloten, mit was er mich ködern konnte.
     »Das ist was für Mädchen. Was hast du noch im Programm?« Ich reckte mein Kinn vor und war gespannt, was er als Nächstes vorschlug.
     »Bier?«
     Ich stöhnte entrüstet auf und schüttelte den Kopf. Ein charmantes Lächeln huschte über seine Lippen und ich konnte unter den kurzen Bartstoppeln kleine Grübchen erahnen, die sich neckisch auf seinen Wangen abzeichneten. Er hatte eine interessante Ausstrahlung und schien nicht der durch das Management auf glatt gebügelte Superstar zu sein. Er wirkte offen, kess und schien für jeden Blödsinn zu haben zu sein. Das gefiel mir.
     »Bestell mir einfach, was du auch nimmst«, entgegnete ich kurzerhand und hielt seinem Blick stand, als er mich prüfend anschaute.
     »Sicher? Das haut ganz schön rein ...«, warnte er mich vor.
     »Und?« Nach einem weiteren Blick, in dem er zu überlegen schien, ob ich ihn schon wieder hochnahm, nickte er schließlich und wandte sich um.
     Während er sich über die Theke beugte und dem Barkeeper etwas zuraunte, musterte ich seine Tattoos, die sich von seinen beringten Fingern über seine Arme bis unter die Ärmel des schlichten T‑Shirts schlängelten. Mir gefiel die Art, wie er sich durch gekonntes Understatement in Szene setzte. Jeans, T‑Shirt, Bikerboots. Mehr brauchte er nicht und wirkte damit besser angezogen als meine Kommilitonen, die sich für den heutigen Abend herausgeputzt hatten.
     »Dann schieß mal los. Was soll ich schreiben?« Bewaffnet mit einem Kuli, nickte er zu einer weißen Serviette, die vor ihm auf dem Tresen lag. »Ich nehme an, deine Freundin heißt so wie du?« Er zwinkerte mir zu und glaubte wohl tatsächlich, dass ich ein Autogramm für mich selbst wollte. Ich schnalzte missbilligend mit meiner Zunge. Als hätte ich dann nach seinem Namen fragen müssen. Leo hätte ihn sicher schon von Weitem geortet.
     »Sie heißt Leonie, aber alle nennen sie Leo. Schreib irgendwas Nettes. Aber bitte nichts Anzügliches. Sie ist ein braves Mädchen und kriegt sonst sicher einen Herzkasper! Wäre schade um sie.«
     Wieder zeichnete sich dieses schiefe Grinsen auf Toms Gesicht ab. Wenn er so weitermachte, wäre es am Ende nicht Leo, die einen Herzinfarkt bekam, sondern ich.
     Der Barkeeper stellte zwei Gläser mit einer braunen Flüssigkeit auf den Tresen. Darin schwammen munter ein paar Eiswürfel, die gegen die Glaswand klirrten, an der die Wassertropfen bereits abperlten.
     Tom starrte mich einen Moment an. Oder besser gesagt durch mich hindurch, als schien er nicht so recht zu wissen, was er schreiben sollte. Dann kritzelte er etwas auf die Serviette, faltete sie einmal in der Hälfte zusammen und hielt sie mir hin.
     »Pass schön drauf auf. Deine Lebensversicherung.« Er zwinkerte mir zu, als ich sie entgegennahm und vorsichtig in meine Clutch steckte. »Cheers. Auf einen ... interessanten Abend.«
     Ich prostete ihm mit meinem Whiskeyglas zu und nippte vorsichtig daran. Augenblicklich brannte der scharfe Alkohol in meiner Kehle. Ich unterdrückte ein Husten.
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