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Streuner - Verflucht liebenswert
Verfasser: Stefanie Scheurich (10)
Verlag: Sternensand (54)
VÖ: 23. Februar 2018
Genre: Fantasy (8252), Jugendliteratur (5014) und Romantische Literatur (14214)
Seiten: 399 (Kindle Edition), 442 (Taschenbuch-Version)
Themen: Fluch (405), Internat (245), Katzen (456), Magie (1610), Mütter (522), Sänger (261), Söhne (188), Verwandlung (123), Zauberer (713)
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Boru hat die Schnauze gestrichen voll von seiner Ausbildung zum Hexenmeister. Während er lieber Sänger werden würde, besteht seine Mutter darauf, dass er sein Studium an der Zauberschule vollendet. Er beschließt kurzerhand, abzuhauen und seinem Traum zu folgen. Womit er allerdings nicht gerechnet hat, ist der Fluch seiner Mutter, der ihn in eine Katze verwandelt, sobald er die Welt der Normalos betritt. Aber von seinem neuen Körper lässt Boru sich nicht aufhalten. Er begegnet Greta, einer Internatsschülerin, die den streunenden Kater bei sich aufnimmt. Seine Mutter hat allerdings noch einige Tricks auf Lager, um ihren Sohn zur Vernunft zu bringen. Bald schon ist Boru hin- und hergerissen zwischen der Pflicht, Greta nicht in die Probleme seiner Welt hineinzuziehen, und dem Wunsch, bei ihr zu bleiben. Denn auch ein Kater kann sein Herz an ein Mädchen verlieren.
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Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Februar 2018 um 3:36 Uhr (Schulnote 1):
» Meinung:

Mein Herz.
Mein armes, armes Herz.

Dies‘ ist die Geschichte von Greta und Streuner.
Oder auch:
Mürrisches, pessimistisches, sarkastisches, einsames Mädchen trifft auf schwarzes Fellknäul, das ihr Leben auf den Kopf stellt.
Nur, dass das Fellknäul in Wirklichkeit kein Tier ist.
Sondern genauso einsam wie sie selbst.
Ein Träumer, dem eine glückliche Zukunft verwehrt werden soll.
Weil er sonst die Familienehre beschmutzt.
Weil normalerweise alle nach der Pfeife seiner Mutter tanzen.
Immerhin ist sie eine angesehene Hexe.
Hat eine hohe Stellung inne, aber sonst keinerlei Charakter.

Hach mein armes Herz.
Wenn ich euch beschreiben müsste, wie es mir beim Lesen ging, dann würde ich das mit den Worten der Autorin machen:

„So ein unangenehmes Stechen. Wie eine spitze Nadel, die mir jemand immer wieder in den Muskel stach. Sehnsucht.“
(Pos. 1582 von 4278)

Ich selbst, als stolze Sklavin von zwei gebieterischen Stubentigern, weiß ganz genau, wie es ist, seine Katzen zu vermissen.
Auch, wenn ich folgende Situation...

„Es gab niemanden, der mir über die Zehen leckte, um mich aufzuwecken. Dass mich dieser Umstand mal stören könnte, wäre mir nicht einmal im Traum eingefallen.“
(Pos. 1954 von 4278)

...nicht kenne, so verstehe ich doch, was sie mir damit sagen will.
Um an dieser Stelle nicht laut aufzuseufzen, lasst mich nochmal ein bisschen was erklären:

Boru, der Hexer, würde lieber Sänger werden, steht aber vollkommen unter der Fuchtel seiner Mutter - die er folglich nicht besonders gut leiden kann.
Eines Tages flieht er in die Welt der „Normalos“, wird prompt von einem Zauber erfasst, der ihn zum Kater werden lässt und findet Greta.
Sie freunden sich ziemlich schnell an, was der Tatsache zu schulden ist, dass Boru in Katzengestalt nicht reden kann - Greta dafür aber umso mehr.
Und sowieso - Tiere sind die besseren Menschen.
So kommt es, dass eine tiefe, innige Verbindung zwischen den beiden entsteht - eine Freundschaft in einer Welt, in der beide normalerweise keine Freunde haben.

Die Autorin hat diese Verbindung einfach direkt in mein Herz geschrieben.
Ich konnte jede Streicheleinheit, jedes Maunzen und den Blick aus den großen, glänzenden Kateraugen genau nachvollziehen.
Als Greta und Boru dann getrennt wurden hat es mich schier zerrissen, genauso mitgenommen und niedergemacht wie Greta sich gefühlt hat.

Natürlich ist diese unglaubliche Liebe nicht das einzige Thema, das in „Streuner“ eine Rolle spielt.
Alleine schon die Charakterentwicklung, die Greta vollzieht, ist es wert dieses Buch zu lesen. Auch wenn ich die Anfangs-Greta einfach herrlich schräg finde.

Für ein Debüt hat die Autorin wahnsinnig viele Momente und Begebenheiten wunderschön zusammengeworfen.
Da gibt es Magie.
Eine Insel, auf der ein Orakel versteckt wird.
Träume, die es wert sind, verfolgt zu werden.
Zwei Schulen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Menschen, die an einen glauben, auch wenn man selbst nicht an sich glaubt.
Erinnerungsverlust, freiwillig und unfreiwillig.
Mütter, die ein Kontrollproblem haben.
Väter, die ein Fluchtproblem haben.
Kleine fiese Glücksfresser-Dämonen.
Und eine Tante, die sich kleidet wie ein Paradiesvogel.

Fazit:

„Streuner“ ist Urban Fantasy vom Feinsten.
Es ist eine Reise, die viel über das Leben selbst erzählt.
Dass es wichtig ist, hinter die Fassade eines Menschen zu blicken.
Nie aufzugeben.
Hoffnung zu haben.
Und zu akzeptieren, dass diese Hoffnung halt auch oft in tierischer Form auftritt.

Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Magie und wie sehr Tier und Mensch das Leben eines Einzelnen beeinflussen können.
Ein Must-Read für alle Katzenfans!
Ich vergebe volle 5 von 5 Sterne.«
  17      0        – geschrieben von Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
 
Kommentar vom 23. Februar 2018 um 10:53 Uhr (Schulnote 1):
» Meine Meinung:

Boru und Greta haben mich gleich in ihren Bann gezogen. Sie haben beide völlig unterschiedliche Leben, aber müssen mit ähnlichen Problemen kämpfen. Borus Leben ist bereits komplett vorherbestimmt, ohne Rücksicht auf seine Wünsche, Träume und Talente. Es ist nicht verwunderlich, dass er aus diesem Teufelskreis ausbrechen möchte und sein eigenes Leben leben möchte. Doch seine Mutter zieht wirklich alle Register und belegt ihn mit einem Fluch, der ihn in einen Kater verwandelt. Wer jetzt den Eindruck bekommt, seine Mutter wäre unsympathisch, liegt damit genau richtig. Ich hätte ihr während des Lesens gerne öfter mal die Meinung gesagt, was ich von ihr halte. So sehr habe ich mich über sie und ihr Verhalten geärgert, aber vermutlich hätte sie mich dann in einen Käfer verwandelt und wäre drauf getreten. So schätze ich sie ein. Denn wenn selbst Borus Wohlergehen ihr so egal ist, interessiert sie sich erst recht nicht, was ein Mensch und auch noch ein Leser von Borus Geschichte von ihr denkt.

Greta hat es auch nicht leicht, denn ihre Mutter hat sie auf ein Internat geschickt, weil sie einfach keine Zeit für sie hat. Deshalb rebelliert Greta, wo sie nur kann, um eventuell mal ein Fünkchen Aufmerksamkeit von ihrer Mutter zu bekommen. Sie fühlt sich abgeschoben und ist sehr einsam. Es kann also nur Schicksal sein, dass Greta und Streuner (Boru) aufeinander treffen und sich gegenseitig Vertrauen und Freundschaft schenken. Ihr könnt Euch sicher denken, wie sehr ich die Beiden ins Herz geschlossen habe. Man kann sich einfach toll mit ihnen identifizieren. Sie sind normal und auf dem Boden geblieben. Sie möchten eigentlich nur ihr Leben selbst bestimmen und kämpfen gegen die Einsamkeit an. Das ist etwas was einfach jeder nachvollziehen kann.

Greta und Boru müssen viele Hürden überwinden, um ihren Weg zu finden und nicht immer kann man den vorher schon sehen. Auch wenn es sich hier um ein Fantasy-Buch handelt, greift es Probleme auf, die viele Jugendliche vielleicht auch schon erlebt oder mit denen sie zu kämpfen haben. Diese wundervolle Geschichte macht Mut, nie aufzugeben und an sich selbst zu glauben.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Boru und Greta geschrieben, sodass wir beide unabhängig voneinander bei ihren Abenteuern begleiten können, auch wenn ihre Wege sich trennen. Der Schreibstil von Stefanie Scheurich ist leicht, flüssig und unglaublich liebevoll.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich gerne noch weitergelesen hätte. Die Geschichte hat ein wundervolles Ende, aber die Zeit ist beim Lesen so schnell verflogen, dass ich gerne noch mehr über die Beiden gelesen hätte. Die Geschichte hat durchaus das Potenzial noch weiter erzählt zu werden, bzw. für neue Abenteuer von Greta und Boru. Denn ich glaube, auch die magische Welt, die verborgen in unserer Steckt hat noch viele Geheimnisse, die man lüften könnte.
Streuner ist ein wundervolles Buch, das ihr unbedingt lesen solltet.


Cover:

Das Cover ist einfach wunderbar. Es wirkt so düster und geheimnisvoll. Die goldene Schrift hat etwas Magisches und ich liebe die kleine schwarze Katze im Amulett. Ich habe mich so sehr darin verliebt, dass das Buch jetzt auch noch als Printausgabe bei mir eingezogen ist, weil ich es unbedingt in meinem Bücherregal haben muss.


Fazit:

Eine zauberhafte Geschichte mit liebenswürdigen Protagonisten, die viele Hürden überwinden müssen.

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Möpsen.«
  9      0        – geschrieben von Yvi's kleine Wunderwelt
 
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