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Elbmarsch-Krimis 1 - Totenweg
Verfasser: Romy Fölck (6)
Verlag: Bastei Lübbe (3160) und Weltbild (568)
VÖ: 23. Februar 2018
Genre: Kriminalroman (8216)
Seiten: 400 (Broschierte Version), 380 (Gebundene Version), 416 (Taschenbuch-Version)
Themen: Deich (28), Geheimnisse (4566), Koma (262), Kommissare (2256), Mord (6377), Niedersachsen (40), Polizei (791), Schuld (707)
Reihe: Elbmarsch-Krimis (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Vor 18 Jahren übernahm Bjarne Haverkorn seinen ersten Fall als Leiter einer Mordkommission. Dass er damals den Mörder nicht finden konnte, macht ihm bis heute zu schaffen. Frida Paulsen, eine Freundin des damaligen Mordopfers, ist jetzt angehende Kripo-Beamtin und kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil ihr Vater überfallen und schwer verletzt wurde. Sie kümmert sich um den Betrieb ihrer Eltern. Der Mordfall von damals lässt auch ihr keine Ruhe. Als noch ein weiterer Mord geschieht, nimmt sie zusammen mit Haverkorn die Ermittlungen auf.
Lesermeinungen (4)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Mai 2018 um 23:59 Uhr:
» Tolles Ermittlerduo

Fritjof Paulsen ist niedergeschlagen worden. Offensichtlich in der Absicht, dass er auf jeden Fall nicht mehr aufsteht. Beim Fallen stürzte er in den Straßengraben. Hätte ihn seine Frau nicht noch in der Nacht so intensiv gesucht, wäre er vermutlich an Ort und Stelle verstorben.

Seine Tochter Frida, die eigentlich mitten in den Prüfungen zum gehobenen Polizeidienst steht, kehrt nach Hause zurück, um ihre Mutter bei der Führung des Fruchthofs zu unterstützen. Die Ernte steht vor der Tür und wenn die Ernte des Obstes nicht eingebracht wird, drohen ihre Eltern alles zu verlieren.

Im versuchtes Mordanschlag auf Fridas Vater ermittelt Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn. Er ist in der Gegend bekannt. Für ihn sind diese Ermittlungen auch ein guter Grund um erneute Spuren im Fall der ermordeten Marit zu suchen. Dieser Fall war 1998 sein erster Fall als Leiter der Mordkommission und er ist daran gescheitert. Der Fall konnte bis dato nie aufgeklärt werden und lässt ihm keine Ruhe. Jetzt kurz vor dem Ruhestand will er noch einmal alle Spuren prüfen. Vielleicht haben die Ereignisse ja einen Zusammenhang? Oder war es doch nur ein Anschlag von Schuchhardt, der alle Bauernhöfe in der Umgebung versucht aufzukaufen um diese dann abzureißen?

Dieser, etwas untypische Krimi liest sich in einem weg. Schon die Idee die Ermittlungen durch eine in Ausbildung zum höheren Dienst stehenden Beamtin, die eigentlich so richtig noch gar nicht fertig ist, durchführen zu lassen, ist genial. Zusätzlich kommt ja noch der persönliche Aspekt von Frida hinzu, die ja in ihrem Heimatort alle persönlich kennt. Auch das Zusammenfinden von Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn ist bemerkenswert. Als Team sind die beiden absolut sympathisch. Hier lässt es mich als Leser auf weitere gemeinsame Fälle hoffen.

Kurzum spannend und ereignisreich erzählt, sympathische Ermittler die mir mit ihren persönlichen Problemen zunehmend mehr ans Herz gewachsen sind, eine perfekte Mischung für einen tollen Krimi. Von mir gibt es in jedem Fall eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.«
  8      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 13. April 2018 um 19:23 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Geheimnis kommt früher oder später ans Licht

"Versuche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles hört und sieht, deckt es doch auf." (Sophokles)
Hamburg 1998: Die drei Schulfreunde Frieda, Marit und Jesper sind seit Kindertagen miteinander befreundet. Doch als Marit eines Nachts nicht nach Hause kommt, eilt Frieda zum alten, verlassenen Stall im Totenweg, hier wollte Marit sich mit jemanden treffen. Doch für Frieda soll sich an dem Tag alles verändern, den sie findet Marit nur noch tot vor.
18 Jahre später: Kommissaranwärterin Frieda Paulsen steht kurz vor ihren letzten Prüfungen, als sie die Nachricht ihrer Mutter ereilt. Ihr Vater wurde in den Elbmarschen, in der Nähe seines Apfelhofs schwer verletzt aufgefunden. Er wurde von jemanden schwer verletzt und niedergeschlagen im Deichgraben liegengelassen. Für Frieda ist klar, dass sie sofort in ihre Heimat muss, auch wenn die schrecklichen Erinnerungen von damals sie noch immer belasten. Auch Kriminalhauptkommissar Bjarne Haverkorn hat den damaligen Fall nie vergessen, den er konnte Marits Mörder nie fassen. Für ihn ist sofort gewiss, das er den Überfall an Fridjof Paulsen als Ermittler übernehmen möchte. Vielleicht hat er ja so die Gelegenheit nochmals im Cold Case Fall von Marit nachzuforschen.
Was Frieda nicht ahnt, das dieser Fall sie wieder ganz nah in die Vergangenheit und Lebensgefahr bringen wird.

Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch der Autorin, bei der mich schon das wunderschöne, geheimnisvolle Cover und die Kurzinfo in den Bann gezogen hatte. Ich war fasziniert von Romy Fölcks Schreibstil, dies war wieder einmal mehr ein Kriminalfall der mich zum mitraten herausgefordert hat. Bis zum Ende hatte ich zwar die eine oder andere Vermutung, sie stellte aber immer wieder als Sackgasse heraus. Schon der Cold Case Fall, der im Buch in kursiver Schrift dargestellt wird, hat mich tief bewegt und berührt. Auch wen dieser Kriminalfall recht unblutig daher kommt, ist es sehr berührend und fesselnd geschrieben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und waren mir sofort sympathisch, allen voran Frieda Paulsen und Bjarne Haverkorn. Ein Ermittlergespann das mir sehr gut gefallen hat und von denen ich sehr gerne noch weitere Fälle lesen würde. Die Location, im hohen Norden zwischen Hamburg und Itzehoe, dazu noch Atmosphäre der Apfelhöfe mit all den Problemen hat mich absolut überzeugen können. Auch der Szenenwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist der Autorin sehr gut gelungen. So freue ich mich auf den nächsten Fall und vergebe 5 von 5 Sterne.«
  11      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 10. März 2018 um 14:41 Uhr (Schulnote 2):
» Die Schatten der Vergangenheit

Inhalt:
Vor 18 Jahren übernahm Bjarne Haverkorn seinen ersten Fall als Leiter einer Mordkommission. Dass er damals den Mörder nicht finden konnte, macht ihm bis heute zu schaffen. Frida Paulsen, eine Freundin des damaligen Mordopfers, ist jetzt angehende Kripo-Beamtin und kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil ihr Vater überfallen und schwer verletzt wurde. Sie kümmert sich um den Betrieb ihrer Eltern. Der Mordfall von damals lässt auch ihr keine Ruhe. Als noch ein weiterer Mord geschieht, nimmt sie zusammen mit Haverkorn die Ermittlungen auf.

Meine Meinung:
Das Buch hat mich gleich am Anfang gefesselt. Romy Fölck gelingt es, den Leser in die düsterere und kühle Stimmung zu versetzen, die im Heimatdorf von Frida herrscht. Die Geschichte, die aus wechselnden Perspektiven erzählt wird und immer wieder von Fridas Jugenderinnerungen unterbrochen wird, ist von Anfang bis Ende spannend. Die Autorin legt viele falsche Spuren, so dass man bis zum Ende rätselt, wer der Mörder war. Die Handlung ist sehr verwirrend, immer wieder kommen unerwartete Wendungen. Einiges kam mir persönlich unwahrscheinlich und unlogisch vor, manches war für meinen Geschmack ein bisschen zu dick aufgetragen und konstruiert. Das Ende allerdings war stimmig und überzeugend.
Die Charaktere sind größtenteils überzeugend gezeichnet. Haverkorn ist Ermittler mir Leib und Seele, wir erfahren auch, wie sein Privatleben darunter leidet. Die Region und deren Bewohner sind detailliert und liebevoll gezeichnet, sie haben mich allesamt überzeugt. Mit Frida bin ich dagegen bis zum Schluss nicht so richtig warm geworden. Schade, denn die ist ja die Hauptfigur. Aber ihr Handeln bzw. Nicht-Handeln konnte ich stellenweise nicht nachvollziehen. Für mich ist sie zu kühl und unnahbar. Sollte es einen Fortsetzungsband geben, bekommt sie aber noch eine Chance von mir.

Fazit:
Ein gelungenes Krimi-Debüt der Autorin mit viel Lokalkolorit und größtenteils überzeugenden Darstellern. Die Handlung weist einige Schwächen auf, trotzdem ist das Buch lesenswert«
  14      1        – geschrieben von Caren Lü
Kommentar vom 23. Februar 2018 um 8:42 Uhr (Schulnote 1):
» Frida Paulsen war viele Jahre im Streifendienst, aber nun bereitet sie sich auf die Abschlussprüfung an der Polizeiakademie vor, denn sie möchte zur Kripo. Doch dann erhält sie einen Anruf ihrer Mutter, dass ihr Vater brutal zusammengeschlagen wurde. Obwohl sie nichts zurück in ihr Heimatdorf Deichgraben zieht, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihrer Mutter beizustehen. All die Jahre hat sie möglichst vermieden nach Deichgraben zu kommen, denn ihre Freundin Marit wurde hier damals ermordet. Sie hat damals dem ermittelnden Kommissar Bjarne Haverkorn nicht alles erzählt und so konnte der Fall nie abgeschlossen werden, was Haverkorn immer noch belastet. Nun bekommt sie es nach fast zwanzig Jahren ausgerechnet wieder mit dem Kommissar zu tun.
Von der ersten Seite an hat mich dieser Krimi gefesselt. Dieses Dorf, in das Frida nach langer Zeit zurückkehrt, hat eine ganze besondere und düstere Atmosphäre. Für Frida ist alles mit unangenehmen Erinnerungen verbunden und als sie nun zurückkehrt, stellt sie fest, dass der elterliche Apfelhof ziemlich heruntergekommen wirkt. Sie ist kaum angekommen, als sie erfährt, dass es um den Hof nicht gut bestellt ist, der Vorarbeiter Hagen von ihrem Vater gekündigt wurde und die Erntehelfer nur arbeiten, wenn sie den rückständigen Lohn erhalten haben. Frida ist gefordert. Ihr ehemaliger Freund Jesper bietet seine Hilfe an, doch will er helfen oder verfolgt er nur eigene Interessen?
Es fiel mir anfangs sehr schwer, mit Frida zu fühlen. Sie hat den Kontakt zu den Eltern auf das Nötigste beschränkt und ich verstand auch nicht, warum sie damals nach Marits Tod nicht gesagt hat, was sie weiß. Haverkorn hat immer vermutet, dass Frida lügt, doch er konnte nichts machen. Nicht nur, dass der alte Fall ihn nie losgelassen hat, schon wieder ist er mit Ermittlungen beschäftigt und schon wieder gerät sein Privatleben ins Hintertreffen. Er hat Probleme mit seiner Frau und seinen Groll viel zu lange mit sich herumgetragen.
Die Dorfbewohner sind eigenartige, verschlossene Menschen, die ihre Geheimnisse hüten. Sie sind auch von Fridas Rückkehr nicht besonders begeistert. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse und es kommen Dinge ans Tageslicht, die kaum vorstellbar sind. Diese Verstrickungen haben das Leben von so vielen Menschen über all die Jahre beeinflusst.
Die Charaktere sind sehr gut und authentisch dargestellt. Die Rückblenden in die Vergangenheit sorgen dafür, dass mir Frida und Haverkorn zusehends sympathischer werden.
Ich hatte viele der Dörfler im Verdacht und war mir bei keinem wirklich sicher, denn es gab auch immer wieder Wendungen, die mich in die Irre geleitet haben. Von Anfang an war die Geschichte spannend und packend, aber das Ende wurde dann richtig dramatisch. Die Auflösung ist schlüssig und auch ein wenig erschreckend. Eine Sache zieht die nächste nach sich und es endet in einem Fiasko.
Frida und Bjarne sind ein Ermittlerpaar, über das ich gerne weitere Bücher lesen möchte.
Ich kann den spannenden Krimi mit interessanten Charakteren und einer düsteren Atmosphäre nur empfehlen.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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