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Der Mann, der nicht mitspielt
Verfasser: Christof Weigold (1)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (442)
VÖ: 15. Februar 2018
Genre: Historischer Roman (3087) und Kriminalroman (5189)
Seiten: 640 (Gebundene Version), 618 (Kindle Edition)
Themen: Detektive (753), Ermittlungen (786), Hollywood (104), Komiker (7), Misshandlung (29), Mord (4153), Schauspieler (470), Skandale (133), Zwanziger Jahre (129)
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Lesermeinungen (5)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. März 2018 um 13:14 Uhr (Schulnote 1):
» Ich kann mich dem diesem Buch bisher hier ausgesprochenen Lob nur vollinhaltlich anschließen und ebenfalls eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen! Hollywood vor knapp 100 Jahren: Die Filmindustrie ist sozusagen noch in den Kinderschuhen und der Ort ein mit dem heutigen Glitzer-Glamour-Paradies kaum vergleichbares unscheinbares Stückchen Erde. Aber es gibt bereits Prohibition, Alkohol- und Rauschgiftschmuggel, "Love, Sex & Crime" sowie (teilweise heute noch) berühmte Namen. Protagonist ist mitten drin ein fiktiver, mangels Erfolg beim Film sein Glück als Privatdetektiv versuchender Deutscher.
Der Kriminalfall hingegen ist authentisch. Man sollte keinesfalls versäumen, im Anschluss an die Lektüre dieses Buches Näheres dazu zu ergooglen!
Christof Weigold versteht es ausgezeichnet, Wahrheit und Erdachtes zu einer spannenden Geschichte zu verflechten. Obwohl dies der Auftakt zu einer Serie sein soll, ist das Buch in sich abgeschlossen verständlich. Ich verdanke ihm einige Stunden bester Unterhaltung und freue mich auf weitere Abenteuer mit Hardy Engel!«
  11      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 21. März 2018 um 15:41 Uhr (Schulnote 2):
» Die dunkle Seite der Traumfabrik

Dass in Hollywood nicht alles so funkelnd und sauber ist, wie es nach außen hin immer scheint, haben uns nicht zuletzt die Debatten um sexuelle Belästigung und die Gleichberechtigung der Frauen gezeigt. Wenn man nun aber in "Der Mann, der nicht mitspielt" eintaucht, fragt man sich unweigerlich, wieviel davon Fiktion und wieviel verborgene, mit allen Mitteln vertuschte Realität ist.

Hardy Engel, ein deutscher Exilant, der in den Anfängen des glänzenden Hollywoods als Schauspieler Fuß zu fassen versucht, hält sich mit Gelegenheitsjobs als Privatdetektiv über Wasser. Als er mit dem Vermisstenfall der Virginia Rappe betraut wird, ahnt er noch nicht wie tief er bald im Dreck der Traumfabrik stecken wird.

Illusion und Verkleidung scheinen der Stoff zu sein, der die glanzvolle Fassade dieses Buisness zusammenhält. So ernüchtert ist man jedenfalls ziemlich schnell: Nichts als Lügen, Drogen, Prostitution und Bestechung sichern das Imperium der europäischen Auswanderer, die ihre hart erkämpfte Einnahmequelle mit allen Mitteln zu beschützen versuchen. Nur Hardy scheint sich nicht an die ungeschriebenen Spielregeln halten zu wollen oder können. Leider muss er sich so auch bald fragen, wem er eigentlich noch trauen kann; wer ehrlich zu ihm ist und wer einfach zu sehr in seinen Verkleidungen und Rollen aufgeht.

Hinter diesem Erstlingswerk steckt eine imense Recherchearbeit, die Fakten sind mit so viel Sorgfalt und Liebe zum Detail zusammengetragen und verknüpft worden, dass man sich nicht selten fragt, ob es nun ein Roman oder Tatsachenbericht ist.
Die Figuren sind in keiner Weise weichgezeichnet, man folgt ihnen ohne Filter durch diese Geschichte und lernt so die berechnende Seite Hollywoods kennen. Sogar Hardy selbst verfügt über genügend Ecken und Kanten, um sich kaum von seinen Mitmenschen abzuheben.

Doch eine seiner größten Stärken muss ich dem Buch auch wieder als Schwäche anrechnen: Durch die Detailtreue und Fülle an Informationen kommt das Buch auf einen stattlichen Umfang von über 600 Seiten. So hat es dann doch zuviel Platz für eine Fülle an Figuren, über die man kaum den Überblick behält und schafft zwischendurch Längen, die der Spannung nicht immer gut tun.

Trotz allem kommt man an diesem Buch, wenn man sich für die Roaring Twenties und Hollywood zu Zeiten der Prohibition interessiert oder einfach einen gut geschriebenen Thriller sucht, nicht vorbei! In Christoph Weigold steckt ein großes Potential, das er bestimmt noch in weiteren Hardy Engel-Fällen unter beweis stellen wird.«
  14      0        – geschrieben von julemaus94
Kommentar vom 7. März 2018 um 20:03 Uhr (Schulnote 1):
» Ganz großes Kino!

Inhalt:
Reinhard „Hardy“ Engel, ein ehemaliger Polizeibeamter aus Deutschland, lebt in Hollywood. Er versucht sich als Schauspieler, das führt aber nicht zum gewünschten Erfolg. Deshalb macht er ein Büro auf, in dem er sich als privater Ermittler anbietet.
Sein erster Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. Eine gewisse Pepper Murphy sucht nach ihrer angeblichen Mitbewohnerin Virginia Rappe. Hardy macht sich auf die Suche und gerät bei seinen Ermittlungen von einer Katastrophe in die nächste.

Meine Meinung:
Der Autor entführt uns in das Hollywood der frühen 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Das Filmgeschäft ist geprägt von Gewalt, Lügen, Bestechung, Sex, Drogen und Alkohol (trotz Prohibition!). Echte Freundschaften sind eine Seltenheit. Wir erleben diese Szenerie durch die Augen des Hauptprotagonisten. Hardy ist ein schlauer und gewitzter Ermittler, der auf die verrücktesten Ideen kommt, um seine Ziele zu erreichen. Manchmal hat er aber auch mehr Glück als Verstand.
Der Erzählstil ist humorvoll und pragmatisch. Schonungslos und mit scharfer Zunge erzählt der Ermittler, was er erlebt, wobei sich das Amüsement über die Wortwahl abwechselt mit dem Entsetzen über das, was geschieht.
Die Charakere sind hervorragend gezeichnet. Allen voran natürlich Hardy, aber auch seine Auftraggeber und die „High Society“ Hollywoods (und die, die gerne dazu gehören würden) ist herrlich zynisch und sarkastisch dargestellt. Es spielen auch Personen tragende Rollen, die es tatsächlich gegeben hat! Als Beispiel seien die Schauspieler Roscoe Arbuckle und Wallace Reid genannt, sowie der Regisseur Erich von Stroheim und der Politiker und Zensor William Hays.
Hardy Engels Bemühungen, die Wahrheit ans Licht zu bringen, sind ein Kampf wie David gegen Goliath.

Fazit:
Dieses Buch hat mich durch seinen Schreibstil restlos begeistert. Die Handlung war teilweise verwirrend, was aber nicht gestört hat. Eine absolute Leseempfehlung!«
  13      0        – geschrieben von Caren Lü
Kommentar vom 7. März 2018 um 17:57 Uhr (Schulnote 1):
» 1921: Den Deutschen Reinhard Engel hat es nach Hollywood verschlagen. Am liebsten würde Hardy schauspielern, doch die Jobs sind rar, also betätigt er sich nebenbei auch noch als Privatdetektiv. Da schneit Pepper in sein Leben und beauftragt ihn, die Schauspielerin Virginia Rappe zu finden. Da Hardy erfahren hat, dass Virginia nach San Francisco ist, bittet er seinen Freund Fritz um Hilfe und kommt so nicht nur zu einem fahrbaren Untersatz, sondern auch noch zu einem zweiten Auftrag. Roscoe „Fatty“ Arbuckle ist ebenfalls ins Frisco und benötigt dringend Stoff für seine Party. Hardy kann in der Suite von Fatty nicht nur sein Päckchen loswerden, sondern trifft dort auch auf Virginia, die in grauenhafter Verfassung ist. Zwei Aufträge auf einen Schlag erledigt. Doch kurz darauf stirbt Virginia und Fatty wird beschuldigt, Virginia vergewaltigt und tödlich verletzt zu haben. Hardy hat seine Zweifel an dieser Fassung und will wissen, was wirklich geschehen ist. Aber das gefällt dem geheimen Drahtzieher nicht, denn alles soll schön vertuscht werden.
Von Anfang an hat mich die Geschichte gepackt. Der Schreibstil ist lebendig, ein wenig lakonisch und sehr gut zu lesen.
Ich habe sowohl das Buch gelesen, als auch das Hörbuch angehört. Der Sprecher des Hörbuches Uve Teschner hat eine sehr angenehme Stimme, die das Zuhören zum Genuss macht.
In den Roaring Twenties gibt es die Prohibition, aber in Hollywood ist davon wenig zu spüren. Eigentlich gibt es überall Sex, Drugs und Rock’n’Roll (auch nein, der kam ja erst später. Es ist die Zeit der Stummfilme und man trifft in dem Buch auf viele bekannte Namen und dann stellt man fest, dass Hardy Engels erster Fall um den größten Skandal der Stummfilmzeit herum konstruiert ist.
Die Filmstudios in Hollywood stehen in Konkurrenz zueinander, aber wenn es darum geht, die Tatsachen unter der Decke zu halten, dann sind sich die Bosse doch ziemlich einig.
Hardy hatte das Leben in Deutschland satt und hoffte auf einen Karriere in Hollywood. Aber damit ist er nicht alleine und es gibt meist nur eine Statistenrolle und die auch nur, wenn man viel Glück hat. Da er schon als Polizist gearbeitet hat, bietet es sich an, sich als Privatermittler zu versuchen. Doch auch da laufen die Geschäfte nicht besonders. Bei Buck Carpenter bekommt er Alkohol, ein offenes Ohr und notfalls auch Hilfe in misslichen Lagen. Mir hat an Hardy besonders gefallen, dass er die Wahrheit wissen will, wenn ihm etwas seltsam erscheint. Er ist beharrlich und kann einstecken. Selbst Pepper, in die Hardy sich verliebt, ist nicht offen. Doch je näher Engel der Wahrheit kommt, umso gefährlicher wird es für ihn.
Der Fall ist für Hardy nicht einfach zu klären, denn es wird vertuscht, gelogen, erpresst und gemordet. Nichts darf die Geschäfte der Filmindustrie stören, aber auch die Presse hat nur die Auflage im Blick.
Lange glaubte ich zu wissen, wer für den Tod von Virginia verantwortlich ist, doch am Ende gab es noch einige Überraschungen.
Mich hat dieser Roman begeistert, er ist sehr spannend und unterhaltsam. Der mehrdeutige Buchtitel passt genau und das Cover ist einfach ein Hingucker.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Fall für Hardy Engel.«
  9      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 22. Februar 2018 um 10:35 Uhr (Schulnote 1):
» Schon vor hundert Jahren waren die Straßen von L.A. mit gescheiterten Schauspielerkarrieren gut gepflastert. Hollywood hat sich innerhalb von nur 10 Jahren auf den Weg gemacht die, Filmhauptstadt der ganzen Welt zu werden. Das lockt unzählige junge Einheimische und Auswanderer in die Stadt. Der deutsche Einwanderer Hardy Engel, ehemaliger Polizist und Soldat, ist da keine Ausnahme. Also überbrückt er seine fehlenden Engagements mit einer eigenen Detektei. Angestellte und ein Büro gibt es natürlich nicht, sein kleines Ein-Zimmer-Appartement muss für alles herhalten und dann erhält er seinen ersten Auftrag. Die wunderschöne Pepper Murphy, ebenfalls angehende Schauspielerin, engagiert ihn um ihre verschwundene Freundin Virginia Rappe zu finden. Seine erste kleine Spur führt ihn zur derzeit größten Filmgesellschaft in Hollywood, der Famous Players-Lasky, hier hatte die Verschwundene ihr letztes Casting. Der dortige Sicherheitschef Fritz Roth ist ein ebenso gestrandeter deutscher Schauspieler wie Hardy. Umso leichter fällt es ihm deshalb, Fritz einen kleinen Gefallen zu tun. Nichts ahnend schliddert Hardy in den ersten großen und schmutzigen Skandal der noch jungen Filmbranche.

Selten gehe ich auf die äußere Erscheinung eines Buches ein. Dieses Mal ist es mir hingegen eine Freude darüber zu berichten. Warum? Ganz einfach dieses Buch repräsentiert für mich eine (hoffentlich nicht) fast vergangene Ära. Es ist ein Hardcover mit Lesebändchen und goldenen Lettern und auch die schwarz weiß Gestaltung des Buchumschlages wirken edel. Leider sieht man das viel zu wenig. Es war mir ein Genuss es in den Händen zu halten.

Christoph Weigold lässt die Ära der Stummfilmzeit wieder auferstehen, fernab jeder romantisierten Vorstellung davon. Anders als die europäischen Filmschaffenden, die sich zu dieser Zeit dem kunstvollen Film mit avantgardistischen und expressionistischen Einflüssen widmeten, hatten die Amerikaner die Filmemacherei als hochwirtschaftlichen Industriezweig gesehen und unheimlich viele Filme, vor allen Dingen Slapstick Komödien produziert. Das blieb für viele Stars und Starlets nicht ohne Folgen. Ein immenses Arbeitspensum wurde mit einer Hemmungslosigkeit im Privatleben kompensiert. Trotz Prohibition floss der Alkohol in Strömen und sämtliche härtere Drogen fanden ihren Weg auf die vielen wilden Partys.
Mittendrin lässt der Autor seinen Protagonisten Hardy in dieser Alptraumfabrik in einem der größten Skandale ermitteln. Der Tod der Virginia Rappe gilt auch heute noch als ungeklärt. Der Verdächtige Roscoe „Fatty“ Arbuckle, einer der größten Stars Hollywoods, soll sie mit einer Gin Flasche vergewaltigt haben. Wenige Tage später verstarb sie an den Folgen. Nach drei Prozessen konnte Fattys Schuld nicht geklärt werden sein Ruf und seine Karriere jedoch waren für immer zerstört.

Hardy, der Kriegsveteran und verkappter Schauspieler geht etwas unbeholfen an die Ermittlungen heran. Das verleiht ihm zwar eine gewisse Glaubhaftigkeit, manchmal ging mir seine Naivität allerdings gegen den Strich, denn als ehemaliger Polizist müsste man doch über eine gewisse berufliche Erfahrung verfügen, die das Schlimmste verhindern sollte. Sehr gefallen haben mir hingegen die Skizzierungen der realen und fiktiven Personen in diesem spannenden Roman. Mit einer Leichtigkeit werden die vielen damaligen Größen charakterisiert, ohne dass es aufgesetzt wirkt.

„Der Mann der nicht mitspielt“ ist geschichtlich in den goldenen zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts angesiedelt, Parallelen zur heutigen Zeit lassen sich durchaus heute finden, verfolgt man die Enthüllungen der letzten Zeit«
  14      0        – geschrieben von anyways
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