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Mafia Sisters 2 - Never kiss your enemy
Verfasser: Monica Bellini (18)
Verlag: Klarant (787)
VÖ: 11. Februar 2018
Genre: Erotische Literatur (3867) und Romantische Literatur (25539)
Seiten: 155
Themen: Auftrag (1186), Entführungen (1963), Sizilien (127)
Reihe: Mafia Sisters (3)
Auch in: Sammelband »Mafia Sisters - Wild Passion« (Zu Amazon.de führender Werbelink)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Candida kann es nicht fassen – Angelo Prizzi, der gefürchtete Mafioso aus New York, hat sie entführt! Doch dieser Mann, der seit Wochen in Sizilien sein Unwesen treibt, ist nicht nur ein schamloser Verbrecher, sondern unglaublich sexy, heiß und über alle Maßen attraktiv … Und auch Angelo spürt, dass diese Begegnung etwas Besonderes ist. Candida Corsini, die älteste der drei Töchter des verstorbenen Mafiabosses Don Bartolo, ist die erste Frau, die ihn nicht fürchtet und seinem Blick nicht ausweicht. Sie ist eiskalt, verachtet ihn – und zugleich zieht sie ihn an wie noch nie eine Frau zuvor. Aber Angelo hat einen gefährlichen Auftrag zu erledigen, und Candida ist die Schlüsselfigur in dieser ganzen Geschichte. Er kann sich keine Komplikationen leisten. Sich auf sie einzulassen, und sei es nur für eine Nacht, steht absolut nicht zur Diskussion …
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monica Bellini für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Monica Bellini gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Leseprobe aus Kapitel 4


Verdammt soll ich sein! Sie hat Angst. Ihr Blick flackert, und doch presst sie die Lippen zu einer trotzigen Geste zusammen und senkt ihn nicht. Würde sie ahnen, in was für einen Aufruhr sie mich mit diesem Ausdruck versetzt und welchen meiner Instinkte sie damit anstachelt – sie würde aus dem Wagen springen und schreiend davonlaufen. Wenn sie könnte. Aber die Kindersicherung blockiert die rückwärtigen Türen, wie sie bemerkt, als sie die Hand ausstreckt und am Riegel zieht. Ich lache auf – sie faucht.
     »Disgraziato!«
     »Mistkerl? Das höre ich nicht zum ersten Mal.«
     »Kein Wunder bei Ihrem Benehmen. Sie haben sich mir nicht einmal vorgestellt, Sie ungehobelter Neandertaler.«
     Amüsiert ziehe ich die Augenbrauen nach oben und grinse sie an. »Wo Sie recht haben, haben Sie recht, Contessa.« Ich drehe mich auf dem Sitz herum, nehme die Smith & Wesson aus der Türablage und steige aus. Mit der Waffe in der linken Hand umrunde ich den Wagen, um ihr zu öffnen. Dass ich mich in den Augen anderer lächerlich mache, erkenne ich an Pasquales Grunzen, als ich mich mit einer ehrerbietigen Geste des Armes verbeuge wie ein mittelalterlicher Lehensherr.
     »Angelo Prizzi, Signora Contessa. Zu Ihren Diensten.«
     Ich strecke die Hand aus, um nach ihrer zu fassen, aber sie stößt sie weg. Candida Corsini schwingt ihre endlos langen gebräunten Beine aus dem Fond und richtet sich auf den hohen Absätzen ihrer eleganten Peeptoes auf.
     »Sie benehmen sich wie ein Hofnarr, Prizzi.« Sie sticht mit ihrem ausgestreckten Zeigefinger gegen meine Brust, und zwar genau in der Mitte. Der rot lackierte Fingernagel bohrt sich in meine Haut über meinem Brustbein und ich mache unweigerlich einen Schritt zurück.
     »Mistkerl und Hofnarr, Contessa? Bedenken Sie all Ihre Mitmenschen, die nicht Ihrem Stand entsprechen, mit solchen Ausdrücken?«
     Ihre Augen funkeln und zwischen den Augenbrauen bildet sich eine steile Falte, als sie sich zu Schlitzen zusammenpressen. »Nur solche, die mich mit einer Pistole bedrohen.« Ohne mir einen weiteren Blick zu gönnen, streicht sie ihren Rock glatt, zieht die tailliert geschnittene Jacke, deren Ärmel nur knapp über ihre Ellenbogen reichen, über ihren Brüsten zusammen und beugt sich in das Wageninnere, um nach ihrer Tasche zu greifen. Dabei spannt sich der Stoff wieder aufreizend um ihren perfekt geformten Arsch – und mein Schwanz nimmt Habt-Acht-Stellung ein. Ich stecke die Pistole in den rückwärtigen Hosenbund, lege die Hand an den Stoff zwischen meinen Beinen und ziehe ihn zurecht, als sie sich mit einem Ruck umdreht und diese absurd flache Tasche mit beiden Armen vor ihre Brust presst. Wie ertappt hebe ich den Arm und fahre mir mit gespreizten Fingern durch die Haare, schiebe sie aus der Stirn.
     Ihre Augen verfolgen meine Geste. Sie hebt das Kinn an, drückt es vor, wie jemand, der zu allem bereit ist. Diese Frau ist absolut nicht mein Typ. Ich mag sie kleiner, handlicher, runder. Sie reicht mir trotz meiner eins neunzig bis zur Stirn, was natürlich an den Absätzen liegt – aber das ist es nicht, was sie ausmacht. Candida Corsini ist schlank und rank, ihre Brüste sind nicht größer als Äpfel, ihr bemerkenswerter Arsch wohlgeformt, aber alles an ihr ist eine Spur zu klein, zu fest, zu muskulös. Und doch zieht es in meinen Lenden, und ich danke dem Herrgott, dass sie ihren Blick nicht senkt, sondern mit meinem kreuzt.
     »Also, was ist, Signor Prizzi? Ich bin Ihre Gefangene, Sie mein Entführer. Um dem Klischee zu entsprechen, sollten Sie nun wieder nach Ihrer Pistole greifen, Sie mir an die Schläfe halten und mich in meine Zelle führen.«
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