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Arizona erleben
Verfasser: Gunhild Hexamer (4)
Verlag: Eigenverlag (11135)
VÖ: 22. März 2015
Genre: Reisebuch (386)
Seiten: 229 (Kindle Edition), 228 (Taschenbuch-Version)
Themen: Arizona (37), Grand Canyon (1), Schluchten (23), Wüste (213)
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Wo Amerika am schönsten ist: Arizona, das Land der Wüsten und Canyons

Was für ein Land! Das Farbenwunder des gigantischen Grand Canyon, majestätische Saguaro-Kakteen vor blauem Wüstenhimmel, rote Berge, die Geheimnisse flüstern – Arizona, der große Bundesstaat im Südwesten der Vereinigten Staaten, bietet mit seinen Bergen, Canyons und Wüsten grandiose, atemberaubend schöne Landschaften.

In Arizona ganz lebendig: der Wilde Westen

Dazu eine spannende Historie, die von stolzen Indianervölkern erzählt, von mutigen Pionieren, von Goldgräbern, Glücksrittern und Banditen und all den eigenwilligen Persönlichkeiten, die das Land zu dem gemacht haben, was es heute ist. Die 33 Geschichten dieses Buches nehmen Sie mit auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise: durch die legendären alten Zeiten und die lebendige Gegenwart Arizonas.

Dieses Buch führt sie auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch das Arizona von gestern und heute.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Gunhild Hexamer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Gunhild Hexamer gibt es auf ihrer Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Scovilles Methode ist naturgemäß ungenau, da sie auf der Wahrnehmung menschlicher Probanden basiert. Inzwischen gibt es ein genaueres Messverfahren, die HPLC-Methode (High Performance Liquid Chromatography). Dennoch ist die Scoville-Skala leichter zu handhaben und deshalb nach wie vor in Gebrauch.
     Vielleicht essen Sie am liebsten Schnitzel mit Pommes, und so ein Höllengewächs wie Chili hat noch nie den Weg in Ihre Küche gefunden. Aber hatten Sie schon mal einen Hexenschuss? Und haben sich mit gekrümmtem Rücken in die Apotheke geschleppt und dort mit schmerzverzerrter Miene ein Wärmepflaster verlangt? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man Ihnen ein Produkt verkauft hat, das als Wirkstoff Capsaicin enthält, denn Chili wärmt nicht nur von innen, sondern auch von außen!

Die Seele des Essens
Im Südwesten der Vereinigten Staaten ist Chili nicht einfach irgendein Gewürz. Chili ist Kultur, Chili ist Weltanschauung, Chili ist die Seele des Essens! Und Chili macht gute Laune, denn seine Schärfe sorgt dafür, dass das Gehirn Endorphine ausschüttet.
     Rund um die Schote werden Kochwettbewerbe mit Volksfestcharakter veranstaltet, deren Einnahmen in der Regel einem guten Zweck zufließen, so wie der „Arizona Firefighters‘ Chili Cook-off“. Es gibt sogar eine International Chili Society (ICS), die die Regeln und Beurteilungskriterien für die Wettbewerbe weltweit bereitstellt und als Krönung das „World's Championship Chili Cook-off“ ausrichtet.
     In den USA wird Chili auf einer Fläche von über 8.000 Hektar geerntet, mit einem Ertrag von etwa 191.000 Tonnen, und zwar vor allem in New Mexico, gefolgt von Kalifornien, Texas und Arizona. Hier herrscht genau das Klima, das die Chilipflanzen brauchen, um sich wohlzufühlen: den ganzen Tag Sonne, kaum Luftfeuchtigkeit, kühle Nächte und kein Frost.
     Dass Arizona in dieser Statistik überhaupt eine Rolle spielt, ist dem Unternehmer Ed Curry zu verdanken, der vor 35 Jahren seine Curry Seed & Chile Company gründete. Auf seiner Farm im Sulphur Springs Valley bei Pearce im Südosten Arizonas baut er auf 485 Hektar Land Chilischoten an. Aber nicht einfach für die Suppentöpfe der Nation, nein, er liefert den Samen für fast die gesamte Chiliproduktion in den südlichen Bundesstaaten!
     Ed Curry ist ein Spezialist für die Züchtung neuer Sorten, maßgeschneidert für die internationalen Märkte und den Geschmack seiner Kunden. Die Chilisamen, die auf seinen Feldern heranwachsen, erhalten so liebevolle Zuwendung und Pflege, als würde es sich um edle Rennpferde handeln. Sie verfügen über einen Stammbaum und werden mit ausführlicher Pflegeanleitung ausgeliefert.
     Zu Currys Kunden gehören Chilifarmer weltweit und Vertreter großer Lebensmittelkonzerne. Und Jean England Neubauer von der Santa Cruz Chili & Spice Company im tiefen Süden Arizonas. Wenn Ed seinen Chilisamen geerntet hat, kauft sie ihm die übrigen Teile der Schoten ab und macht daraus ihre berühmte Chilipaste, die ‚Santa Cruz Chili Paste‘.

Mit Chili con carne fing es an
Erinnern Sie sich? In den siebziger Jahren begann Deutschland die internationale Küche zu entdecken, und dazu gehörte auch das Chili con carne, dessen Rezept damals noch keine frischen und kostspieligen Chilischoten verlangte, sondern nur preiswertes Chilipulver. Chili con carne hielt Einzug in die Wohngemeinschaften, und wenn es in den Studentenküchen in großen verbeulten Töpfen vor sich hin brodelte, wurden alle satt, die Teilnehmer von Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden und auch die Gäste der häufig stattfindenden „Feten“, wie die Partys damals hießen.
     Das Grundrezept des Chili con carne hat inzwischen viele Abwandlungen erfahren. Hier ist ein Rezept für eine gute scharfe Chilimahlzeit mit Gemüse und Bohnen, in der Art, wie ich sie in jenem Restaurant in Phoenix gegessen habe, für Vegetarier mit Sojagranulat und für Nichtvegetarier mit Hackfleisch. Hinweis für Weicheier: Wer es nicht ganz so scharf mag, dosiert Chilischoten, Chilipulver und Pfeffer besser vorsichtig!

Info: www.chilicookoff.com


Rezept: Best Chili of Arizona

Zutaten für 4 bis 6 Personen: 1 EL Olivenöl, 1 kleine Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, ½ TL Kreuzkümmel, 1 TL Salz, 350 g Hackfleisch oder 150 g Sojagranulat, 1 Tasse Gemüsebrühe, 1 Selleriestange, 1 grüne Paprika, 1 rote Paprika, 1 Jalapeño, 1 kleines Glas grüne Chilischoten (ca. 100 g), 1 Knoblauchzehe, 1 EL getrockneter Oregano, 1 Dose geschälte Tomaten (800 g), 2 TL Chilipulver, 1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 Dose rote Bohnen (425 g), 1 Dose schwarze Bohnen (425 g), 1 Dose Kichererbsen (425 g), 1 Dose Mais (425 g)

Zubereitung: Zwiebel, Paprika, Selleriestange, Jalapeño und Knoblauch kleinschneiden. Grüne Chilischoten gut abtropfen lassen und ebenfalls kleinschneiden. Sojagranulat einweichen.
     Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Zwiebel, Lorbeerblatt, Kreuzkümmel und Salz hinzufügen. Wenn die Zwiebelstücke glasig werden, Sojagranulat oder Hackfleisch zugeben und unter Rühren leicht anrösten lassen. Mit einer Tasse Gemüsebrühe ablöschen. Selleriestange, Paprika, Jalapeño, grüne Chilischoten, Knoblauch und Oregano hinzufügen. Wenn alles durcherhitzt ist, in geschlossenem Topf bei geringer Hitze 5 Minuten kochen lassen.
     Die Tomaten zerdrücken und in den Topf geben. Chilipulver und Pfeffer hinzufügen. Rote Bohnen, schwarze Bohnen und Kichererbsen gut abtropfen lassen und zugeben. Kurz aufkochen und bei geringer Hitze 45 Minuten köcheln lassen. Maiskörner hinzufügen und noch für weitere 5 Minuten mitkochen lassen.


Ist Ihnen das zu aufwendig? Dann habe ich einen anderen Vorschlag, und der kommt von meiner Freundin, einer Expertin für kulinarische Genüsse rund um den Erdball. Als ich bei ihr anfragte, schickte sie mir über ihr Handy ein Bild von gewürfeltem und fertig gebratenem Hähnchenfleisch, mit dem Kommentar: „Jede Menge Chilischoten kleinhacken, Curry, Pfeffer, Salz dazu, Hähnchen drin wälzen, braten, feddisch. Mit Salat und Brot total lecker!!!“
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