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TASCHENBUCH
 
Der Promijäger
Verfasser: C.L. Herø (1)
Verlag: Eigenverlag (9229) und epubli (448)
VÖ: 10. Januar 2018
Genre: Thriller (4495)
Seiten: 206 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Briefe (329), Franken (35), Kommissare (848), Moderatoren (51), Mord (3641), Prominente (13)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Februar 2018.

     Die Frage, ob jemand schnell ein paar Bilder per Smartphone, oder sonst wie gemacht hatte, war ein weit größeres Problem. Schließlich gab der Kommissar die Losung aus, dass sämtliche Bilder des Tatortes zu Ermittlungszwecken ausgehändigt werden müssten, was zwar nicht dazu führte, dass die Polizei die Aufnahmen tatsächlich bekam, aber hoffentlich dafür sorgte, dass sie niemand allzu leichtfertig verbreitete. Aber trotzdem stellten sich der Kommissar und Bremer darauf ein, dass früher oder später Bilder der Toten irgendwo auftauchen würden.
     Dann rief der Kommissar bei der Rechtsmedizin an und versuchte einen möglichst kurzfristigen Termin zu bekommen. Seit vor wenigen Jahren die rechtsmedizinischen Institute Bayerns auf das nötigste zusammengekürzt wurden, muss eine Leiche manchmal bis zu einer Woche auf eine Sektion warten. Doch mit genügend Nachdruck seitens der Staatsanwaltschaft konnte die Sache um einiges beschleunigt werden, sodass die Autopsie für den frühen Nachmittag angesetzt werden konnte. Dadurch hatte die Spurensicherung, die etwa eine Stunde nach dem Kommissar eintraf, genug Zeit, auch die Leiche in die Untersuchung des Tatorts mit einzubeziehen.
     Die Fahrt der Verstorbenen zur Rechtsmedizin übernahmen die örtlichen Bestatter, denen der Kommissar mit drohender Mimik einbläute, bloß nichts über die Leiche zu sagen. Weder zu den Medien noch im Bekannten- oder Familienkreis. Diese Jungs sind oft ziemliche Tratschweiber.
     Als nächstes hätte der Kommissar gerne die Familie unterrichtet. Wer weiß, vielleicht würde sich aus deren Reaktionen etwas schließen lassen. Eine Beziehungstat wäre auf jeden Fall das Einfachste. Aber da sich sowohl der Ehemann (Geschäftsreise in Hamburg) als auch die Eltern (Pflegeheim bei München) nicht in der Nähe von Würzburg aufhielten, mussten das andere Dienststellen übernehmen.
     Den restlichen Tag verbrachten der Kommissar und Bremer mit den Aussagen der Anwesenden und dem vorläufigen Sichten von Informationen. Der Kommissar musste etwas über das Opfer wissen. Bis jetzt hatte sie für ihn nur einen Namen und ein Gesicht.
     Hülya Kempf, 24, mit dem verschwiegensten Gesicht seit Menschengedenken.


Kapitel 2


„Hatte ich dich eigentlich gefragt, wie dein Wochenende lief?“ Bremer saß schon den ganzen Morgen dem Kommissar gegenüber und blätterte die Aussagen durch, die sie gestern von den Anwesenden aufgenommen hatten. Bis jetzt war nichts dabei, woraus man etwas machen konnte. Einzig der junge Mann, der die Tote gefunden hatte, war ein wenig auffällig gewesen, aber auch nur, weil er einfach noch zu geschockt vom Anblick der Leiche gewesen war. Niemand hatte in der Tatnacht etwas Verdächtiges gesehen oder gehört.
     „Wie immer. Wir arbeiten daran.“
     „Na komm schon, raus mit der Sprache. Bett oder Couch?“
     „Bett, aber es würde noch jemand dazwischen passen.“ Der Kommissar versuchte zu lächeln, aber es schien nicht zu funktionieren. Er hatte die Aussagen, die Bremer gerade durchsah, schon durch und beschäftigte sich jetzt mit dem vorläufigen Obduktionsbericht. Das Opfer hatte Reste von Klebeband im Bereich des Mundes und der Handgelenke sowie einen Zugang am linken Arm, in dem sich noch Reste eines starken Betäubungsmittels befanden, welches auch im Blut des Opfers nachgewiesen werden konnte. Das Mittel hatte einen Namen, den der Kommissar kaum lesen, geschweige denn aussprechen konnte, aber glücklicherweise hatte der Rechtsmediziner ein handgeschriebenes Blatt mit Notizen beigefügt. Auf dem stand, dass das Mittel von beinahe jedem deutschen Krankenhaus für Vollnarkosen verwendet wird.
     Sowohl die Lippen, als auch die Zunge waren mit einer sehr scharfen Klinge abgetrennt worden. Die Konzentration von Stresshormonen im Blut ließ darauf schließen, dass das Opfer davon aufgrund des Betäubungsmittels nichts gespürt hatte. Anschließend war mit der abgetrennten Zunge die Luftröhre verstopft worden, woran das Mädchen erstickte. Schließlich hatte man den lippenlosen Mund mit einer äußerst diffizilen Nähtechnik verschlossen, wie sie von Schönheitschirurgen verwendet wird, um möglichst kleine Narben zu hinterlassen. Auf dem Notizzettel stand hierzu, dass das Nähzeug wohl zusammen mit dem oben beschriebenen Medikament in einem Krankenhaus gestohlen wurde, da man diese Dinge nicht einfach über das Internet bestellen könne. Des Weiteren sei die Ausführung, sowohl der Schnitte, als auch der Naht, zwar von einem Leien, aber dennoch alles andere als stümperhaft durchgeführt worden.
     Offensichtlich wollte der Rechtsmediziner vermeiden, den Verdacht auf einen seiner Kollegen zu lenken, dachte der Kommissar. Daran war an sich nichts Ungewöhnliches. Eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus.
     „Also wenn ich mir das hier anschaue, dann denke ich, wir können eine spontane Tat ausschließen“, bemerkte der Kommissar und reichte den Bericht an Bremer weiter. „Da war viel Vorbereitung nötig.“
     „Das macht die Sache nicht gerade einfacher.“
     „Also“, der Kommissar atmete kurz durch, bevor er fortfuhr, „unserem jetzigen Kenntnisstand nach ist jemand in das Zimmer eingedrungen, hat Hülya Kempf mit Klebeband geknebelt und an den Schreibtischstuhl gefesselt. Dann legte er ihr einen Zugang am linken Arm, durch den er ihr eine Vollnarkose verpasste. Anschließend führte er die...“, der Kommissar stockte kurz, „...diese Sache mit ihrem Mund durch, wodurch sie erstickte und am Schluss entfernte er das Klebeband.“
     „Stimmt die Spurensicherung damit überein?“
     „Der Bericht ist noch nicht da. Aber ich hab gestern noch mit denen gesprochen, als sie fertig waren und die sind derselben Meinung.“
     „Haben die was gesagt, von wegen verwertbarer Spuren?“
     „Nichts Offensichtliches. Keine Fingerabdrücke an der Leiche und keine Tatwaffe.“
     „Klasse. Und wahrscheinlich war das ganze Zimmer mit den verschiedensten Fingerabdrücken und Faserspuren übersät.“
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